Nachlese zur Generalversammlung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft

Bernhard Albrecht Hartmann


Foto: Goetheanum
 Was im Zuge der diesjährigen Generalversammlung 1) als Sturmlaufen - wie wiederholt nach aussen hin verlautbart wurde - von sogenannten Hardlinern wider den Vorstand und die Generalsekretäre am Goetheanum seinen Ausdruck fand, scheint mir tiefer betrachtet eine mehr als grobe Missdeutung wiederzugeben. Sturm ja, aber ein Zeiten-Sturm im Hinblick auf mehr Transparenz, nicht im eigentlichen Sinne ein Sturm gegen die beiden abgewählten Herren des Vorstandes, für deren Arbeit durchaus die ein oder anderen sachlich begründbaren Argumente und darüber hinaus auch Sympathien vorhanden waren.
Ich will mit der Einschätzung der Sachlage sogar so weit gehen, dass diese Generalversammlung nicht jenes Ende hätte nehmen müssen, wenn nicht derartig viele Transparenz-Mängel im Vorfeld und bei der Generalversammlung selbst zu Tage getreten wären. So ist die Abwahl letztlich als quasi Kollateralschaden eines zeitgeistigen Sturmlaufs zu sehen. Ein Umsturzversuch gewisser Hardliner, wie die Presse vollmundig meinte schreiben zu können, hat jedenfalls nicht stattgefunden.

Es ist heute einfach nicht mehr möglich, an eine grössere Mitgliedschaft so „nichts sagend“ heranzutreten wie geschehen und das anscheinend selber gar nicht zu bemerken. Das Sensorium der Mitglieder für die Qualität des Gesagten in dieser Weise zu unterschätzen zeugt - und mir ist bewusst, dass dies hart klingt - einfach von Weltfremdheit und ist schlichtweg unprofessionell. Im Gespräch mit mir fremden Mitgliedern habe ich jedenfalls mehrfach ungefragt Rückmeldungen zu hören bekommen, die genau in diese Richtung deuteten.
Die nachhaltig wahrzunehmende immer wieder neu sich manifestierende Augenhöhe mit den Mitgliedern ist in dieser Gesellschaft verloren gegangen. Und dies nicht erst im Zuge dieser Generalversammlung, sondern schleichend schon sehr viel länger. Von einem gewissen Gesichtspunkt aus ist sie zeitgemäss auch nicht wirklich entwickelt worden. Die Abwahl war demgemäss ein Alarmzeichen, ein sehr dringliches Alarmzeichen, sich über den Zustand dieser Gesellschaft deutlich anders und tiefer reichend Klarheit zu verschaffen. Mit anderen Worten sich Rechenschaft zu geben, was es eigentlich heisst, in heutiger Zeit Vorstand einer Gesellschaft mit einer geistigen Aufgabe zu sein und dieses Amt auch spirituell aktiv ausfüllen zu wollen.

In der Einführung zur Aussprache fiel ein Satz, der mich aufhorchen liess. Das Wort vor der Generalversammlung zu ergreifen, bedeute, einen besonderen Ort zu betreten. In welcher Weise dies ein besonderer Ort sei, wurde allerdings nicht gesagt.
So will ich nach beinahe vierzig Jahren des Schweigens aus eigenem Erfahren heute etwas dazu sagen:
In diesen Saal hinein zu sprechen kann als ein Herantreten an die Schwelle zum Geistigen hin erfahren werden.
Wie das?
In der Weise, dass, wie Rudolf Steiner das für den grundständig zu erneuernden Gemeinschaftskörper einer zukünftig geistesgegenwärtigen Anthroposophischen Gesellschaft nach der Weihnachtstagung benannt hat, alle eigenen Vorstellungen im Sprechen von diesem Ort her zu löschen seien. Ein innerer Feuerprozess müsse im Sprechen gewissermassen als Oberton mitschwingen können. Auf eine andere Weise könne in tatsächlicher Repräsentanz der anthroposophischen Bewegung hier nicht gesprochen werden.
So streng hat das nach meinem in langen Jahren erarbeiteten Verständnis Rudolf Steiner benannt.
Und dem Vorstand wie den Generalsekretären obliegt es, dafür Zeugnis abzugeben, dass dieser innere Vorgang im Sprechen zu, wie noch mehr im Antworten auf Mitgliederfragen qualitativ wenigstens ansatzweise beispielhaft wirksam wird. Das ist das eigentlich spirituelle Geheimnis von Augenhöhe, ist die Kraft, die aus tatsächlicher Augenhöhe hervorgehen kann, die anthroposophisches Leben hervorbringt.
Mit anderen Worten: Das Sprechen vor der Generalversammlung kommt einem Gang nach Emmaus gleich. Wo hier sprechend die Worte nicht deutlich bemüht so geformt werden, dass „der Dritte“ leise raumgreifend anwesend werden kann, fehlt dieser Gesellschaft genau diejenige Dynamik in ihrer eigentätig zu entwickelnden Gestaltungskraft, die sie vor der heutigen Welt berechtigterweise als zeitgerecht modern dastehen lässt.
Und eben hier beginnt die stets sich erneuernde Schwierigkeit des Stehens dieser Gesellschaft in Augenhöhe vor der Welt, bzw. des Stehens des Einzelnen in Augenhöhe „vor sich selbst.“ Das Stehen in unerschrockener Augenhöhe vor sich selbst bereitet nämlich den Zugang für ein begleitend Inspiriert werden Können durch den Dritten im Dialog mit dem anderen Menschen, bzw. einer grösseren Gemeinschaft von Menschen, innerlich vor.
Es geht also bei einem Sprechen von diesem Ort um das aufrechte Stehen im Ich, um ein aktiv unmittelbares Bezeugen seiner Kraft in innerem Gleichgewicht. Das wiederum kann Geistesgegenwart der nicht unbedingt einfachen Art herausfordern. Die Möglichkeiten, hier die Augenhöhe zu sich selbst wie zur Gemeinschaft der Anzusprechenden zu verlieren, sind vielfältig, insbesondere in einem freigegebenen Dialog zwischen Sprecher von vorne und Sprechenden von der Saalseite her. Es geht grundständig ans Eingemachte des Ego in der eigenen Seele der Menschen, auf beiden Seiten, während eines derartigen Dialogprozesses. Darin liegt aber auch die stets neue Bewährung einer spirituell ausgerichteten Gemeinschaft, inwieweit sie, sich entwickelnd, vorankommt, bzw. sie durch mangelnde Geistesgegenwart in die Stagnation abgedrängt wird.
Das Stehen im Ich ist über ein ideelles Anschauen desselben hinaus und jenseits verbaler, auch anthroposophischer Abstraktionen des Verstandesdenkens vom Grund her nämlich mit dem Erfahren eigener seelischer Nacktheit verbunden, die auch nur über eine kleinere Wegstrecke auszuhalten einigen Mut erfordert. Die Winkelzüge des Ego, diese Nacktheit bei sich selber zu verbergen, bzw. die Möglichkeit, bei Dialogpartnern den Sturz in diese Nacktheit zu übersehen, sind gross, geht es doch um sehr subtile seelische Vorgänge, die erst einer reiferen seelischen Beobachtung zugänglich und von daher handhabbar werden. Es ist eben etwas ganz anderes, vom Ich zu reden oder dieses zu leben, und aus dieser Haltung heraus ein anderes keimenden Ich zu schützen. Der Schutz des Ich aber ist die grösste Aufgabe eines spirituell wirkenden Vorstandes am Goetheanum.

Auch hier ist im besinnenden Nachgang dieser Generalversammlung selbstklärend für „alle Beteiligten“ in freier Weise zu prüfen, welche Missgeschicke diesbezüglich geschehen sind.
Es geht also heute um Missgeschicke, die sich allzu leicht unbemerkt einschleichen, wenn die Zurückdrängung des Leibes, von der Rudolf Steiner in seiner Philosophie der Freiheit schreibt, nicht gelingt. Möglicherweise deshalb nicht gelingen konnte, weil dieses Forschungsfeld bis heute in meinen Augen zu wenig praktisch nachvollzogen, bzw. in seiner ganzen Tragweite forschend hinterfragt und seiner Bedeutung gemäss weiter geführt wurde. Mit der Folge, dass die Entflechtung von Astralleib und Ätherleib, die an die Zurückdrängung des Leibes eng gekoppelt ist, im sozialen Raum der Anthroposophischen Gesellschaft zu wenig als heilende Kraft dualer Konfliktfelder erkannt und demgemäss entwickelt werden konnte.
Von der Seite der inneren Bewegung der Zurückdrängung des Leibes her betrachtet, kann innerhalb sozialer Prozesse sogar gesagt werden, dass das Gelingen bzw. Nichtgelingen der Zurückdrängung des Leibes nicht wenig Bedeutung dafür hat, inwieweit die Anthroposophische Bewegung verduftet – oder eine Möglichkeit findet, zu einer zeitgerechten Metamorphose im sozialen Raum hin zu finden. Als selbstverständlich bestehend kann sie in meinen Augen jedenfalls nicht betrachtet werden, ist sie doch an die repräsentative Ichtätigkeit von Menschen gebunden. An eine Ichtätigkeit, die auch den Drachen in seine Schranken zu weisen vermag, der in der Bemühung um die Zurückdrängung des Leibes ebenfalls innerlich sein Unwesen zeigen kann. Der Einzelne, der im grossen Goetheanum-Saal sprechend vor die Mitglieder dieser Gesellschaft tritt, wird auf die eine oder andere Weise immer auch auf den werdenden Leib der Anthroposophischen Bewegung einwirken, je nachdem, wie wach er von seinem Ich her ist.

Der einführende Sprecher zur Aussprache der diesjährigen Generalversammlung hatte also allen Grund, auf diesen besonderen Ort hinzuweisen.

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1) Siehe auch meine früheren Kommmentare zum Geschehen in der Generalversammlung:
hier (3 Teile), hier und hier






Kommentare

  1. Lieber Bernhard Albrecht, herzlichen Dank für diese Nachlese!

    Zum bisher entstandenen Eindruck des „Sturmlaufens der Hardliner“ siehe den Bericht in der Zeitschrift info3.
    Zum äußerlichen Geschehen siehe das Dossier zur Generalversammlung 2018 auf der website des Goetheanums (inklusive das den teilnehmenden Mitgliedern zur Verfügung stehende Rosa Heft mit u.a. Tagesordnung, Finanz- und Revisionsbericht).

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  2. Der AG-Vorstand spricht jetzt von einer ‘Krise‘.
    Die Ansprachen Mackays und von Platos enthielten durchaus einen inneren Feuer-(resp. Licht)prozess, z.B. von Platos Schlusswort: “… ich bedauere, dass es dem grössten Teil der Weltgesellschaft nicht möglich ist, an einer Entscheidung … teilzunehmen ...“. Es ist ein öffentlicher, schweizerisch-italienischer Wahlbetrug, darauf kommt es an.

    Auch der absurd-konservative Antrag 9 ist angenommen ‘indem bei jedem Erscheinen der Wochenschrift mindestens eine ganze Seite mit Rudolf Steiners Wortlaut aus seinem umfangreichen anthroposophisch-geisteswissenschaftlichen Werk in der Wochenschrift ‹Das Goetheanum› zu einem gewählten Thema abgedruckt und eventuell kommentiert wird. | Eckhart Dönges, Bern (CH)‘.

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    1. Wie schon an anderer Stelle erörtert, sehe ich in dieser Abstimmung keinen Wahlbetrug - ich möchte das daher auch hier nicht so unkommentiert stehenlassen.
      Siehe dazu meine Antworten hier und hier.

      Als eine Möglichkeit des inneren Feuer- resp. Licht-Prozesses würde ich vor allem das von Bernhard Albrecht in diesem Artikel geschilderte »Stehen im Ich« sehen...

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    3. Das könne man so "…nicht stehenlassen…".

      Ein vielsagender Satz. Zeigt vor allem aber, dass gewisse Anthroposophen immer noch nicht fähig sind, auch nicht dazu bereit sind, aus Fehler zu lernen. Damals nicht, 1935, und heute ebenso wenig. Die Vorgänge um den Ausschluss von Wegman und Vreede waren Unrecht. Die heutigen, um die sogenannten "demokratischen" Entscheidungsprozesse, die betrügerischen Manipulationen einer Wahl, sind es auch.

      Es zeigt auch peinlichst wie verkümmert das Bewusstsein und das Verständnis für demokratische Prozesse, wie groß die Verachtung für Prinzipien des Rechtes und der Rechtsstaatlichkeit ist dieser in Teilen urkonservativen Anthroposophischen Gesellschaft und manche seiner Gesinnungspolizisten. Auch in der Gegenwart.

      Die Rehabilitation der damaligen Personen, sie war nach über 80 Jahre ohnehin fragwürdig, sie wird ersetzt durch neues Unrecht und sie wird dadurch, aber nicht nur dadurch, vollends zur Makulatur. Von Bereinigung durch einen Lernprozess aus den Fehlern der eigenen Vergangenheit ist keine Spur erkennbar. Fehlanzeige gilt nach wie vor bei der Selbstreflexion, hier im Beitrag genannt das "aufrechte Stehen im Ich". Sie beinhaltet gerade auch das Eingestehen von eigener Schuld, auch von persönlicher Schuld, als erster Schritt zur Verarbeitung und inneren Bereinigung.

      Stattdessen Vorurteile noch und nöcher. Der vergangenheits-behaftete Glauben an Verschwörungswelten ist ungebrochen. Die Schuldigen sind, wie immer, die gegnerischen Mächten, die dämonischen Mächten, die sich der Menschen auf Erden bedienen gegen die Anthroposophie. So sehen es auch die Putschführer der Konservativen identitärer Prägung.

      In dieser Hinsicht hat der Satz von Michael Butter, Professor für Amerikanistik an der Universität Tübingen, durchaus eine gewisse Berechtigung:

      "…Verschwörungstheoretiker haben ein Weltbild, das zutiefst anthroposophisch daherkommt, daher rührt die Verbindung zur Esoterik…"

      Marcus Schneider, der in diesen Tagen vielgescholtene Leiter des Basler Paracelsus-Zweiges der anthroposophischen Gesellschaft, gehört neuerdings zu den ausdrücklichen Befürwortern des Buches "Nichts ist wie es scheint – Über Verschwörungstheorien" von Butter. Er meint sogar, in eklatanten Widerspruch zu seinen bisherigen Äußerungen, zu den Verschwörungspropheten "seiner" Tagung ("Terror, Lüge und Wahrheit") Daniele Ganser, Elias Davidson, Thomas Meyer und Ken Jebsen:

      Das Statement des Marcus Schneiders

      "…Diese Spinner (Daniele Ganser, Elias Davidson, Thomas Meyer, Ken Jebsen) sollen nur in die volle Öffentlichkeit treten, das ist doch viel besser, als wenn sie irgendwo in "schrägen" Medien unter sich bleiben!..."

      Die Logik dieses unglaublichen und aufsehen-erregenden Statements ist kaum nachvollziehbar. Noch seltsamer aber ist die Metamorphose des Marcus Schneiders, die sonderbare Verwandlung seiner Gesinnung. Schriftlich will er aber nicht Stellung nehmen zu seiner ebenso überraschenden wie markanten Äußerung.

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    4. Fortsetzung:

      Ist die fragwürdige Gedankenakrobatik von Herr Schneider doch nur ein großes Missgeschick? Vielleicht ist er sogar die Versuchungen der gegnerischen Mächte unterlegen, die sich der Menschen auf Erden bedienen die sich gegen die Anthroposophie verschworen haben. Hat er sich von ihnen sogar "die Butter vom Brot nehmen lassen"!

      Es wäre die kulminative Verwirklichung der Prophetie "Nichts ist wie es scheint"…

      (Für weitere Einzelheiten siehe auch die Antworte der vorangegangenen Diskussion zum Beitrag an anderer Stelle.)

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    5. Die lokalen, extra schweizerischen Mitglieder (300 oder 400) folgten scheinbar den legalistischen Weg von Wahlbeeinflussung (aus Rechtskonservatismus, aus schweizerischen Nationalismus?). Es ist nicht Wahlbetrug oder Wahlfälschung im rechtlichen Sinne, sondern in moralischer Ansicht (sowie zwei Verwaltungsfunktionen in einer Person).

      You cannot put a Fire out—
      A Thing that can ignite
      Can go, itself, without a Fan—
      Upon the slowest Night—

      You cannot fold a Flood—
      And put it in a Drawer—
      Because the Winds would find it out—
      And tell your Cedar Floor—

      (Emily Dickinson)

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    6. @ bobby:

      »Das könne man so "…nicht stehenlassen…".
      Ein vielsagender Satz.«


      :-) Vor allem ein unvollständig zitierter Satz.
      Ich habe Tons Kommentar schließlich stehen gelassen und nicht etwa gelöscht.
      Ich wollte ihn nur nicht unkommentiert stehenlassen, um nicht den Eindruck zu erwecken, bei dem, was er sagt, handle es sich um eine unumstrittene Tatsache.
      Schließlich bleibt nach unserer Diskussion im anderen thread nicht einmal Ton selbst bei seiner früheren Behauptung, es habe einen Wahlbetrug (im rechtlichen Sinne) gegeben.

      @ Ton:
      Statt über schweizerische Verschwörungen und Wahlbeeinflussungen zu spekulieren, halte ich mich lieber an die Berichte der Menschen, die dabei waren, wie Bernhard Albrecht und ein mir persönlich Bekannter, der es ähnlich wie B.A. schildert – und der zwar mit dem Ergebnis ganz einig ist, mit dem Vorgang aber überhaupt nicht. Dieser Bekannte schrieb mir auch noch: »Immerhin sind wohl ausnahmslos alle aufgestanden, als die beiden sich verneigten.«

      Und Sebastian Jüngel schreibt (in „Anthroposophie Weltweit“):
      »Ein Teilnehmer, mit dem ich mich austauschte, hatte den Eindruck, dass die Gründe für oder gegen die Bestätigung recht verschieden liegen, also keineswegs einfach zwei homogene Parteiungen gegeneinanderstanden. Ich führe dies an, weil ich die Gefahren einer Legendenbildung und einer Stigmatisierung sehe und mich das Drama Andorra des Schweizers Max Frisch davor warnt, andere in eine Rolle zu drängen.«

      Gute Nacht!
      Ingrid

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    7. "…Diese Spinner (Daniele Ganser, Elias Davidson, Thomas Meyer, Ken Jebsen) sollen nur in die volle Öffentlichkeit treten..."

      Könntest Du belegen, wo das Zitat herkommt, ich würde es gerne auf FB in einer (Anthro-) Diskussion über die Tagung anbringen. Danke im Voraus.

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    8. Lieber Rainer,
      das ist mündliche Überlieferung, siehe hier.
      Guten Morgen!
      Ingrid

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    9. Ingrid, ca. 350 nur für die Abstimmung ‘neu hinzugestossenen‘ auf ‘knapp 1000‘ Mitglieder (Augenzeuge Jüngel) sehe ich als eine legalistische lokale Verschwörung (oder gab es ein unbekanntes russisches Flugzeug am Euroairport Basel?): ‘Stimmen … die Bedenken hatten, ob die angestrebte Erneuerung von denjenigen ausgehen könne, die über mehrere Jahrsiebte massgebend zur heutigen Situation geführt haben‘ (Desaules). Wird die ‘angestrebte Erneuerung‘ hier verwendet als polaren Neusprech für das populistische Resultat einer konservativen Revolution?

      Jetzt auch Meyer (Perseus) auf den Weg zur ‘globalen Hegemonie‘ (MP3):
      https://kenfm.de/thomas-meyer-terror-im-spannungsfeld-von-luege-und-wahrheit/

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    10. @ Rainer Herzog

      Der Korrektheit wegen möchte ich festhalten:

      Während des Vortrages in Wien "Mentale Störungen als Ausdruck unserer Zeit" hat Marcus Schneider eine ausdrückliche Empfehlung ausgesprochen zu Gunsten von Michael Butters Buch "Nichts ist wie es scheint – Über Verschwörungstheorien" (er schrieb den Namen extra an die Tafel) und er hat sich kritisch distanziert von Verschwörungstheorien im Allgemeinen aber nicht im Besonderen von den Verschwörungs-Autoren der Veranstaltung "Terror, Lüge und Wahrheit" in der Basler Scala, Veranstaltungsraum des Paracelsus-Zweiges der AGS. Herr Schneider war als Leiter diese Zweigverbandes auch verantwortlicher Veranstalter der Tagung. Die Äußerung der unmissverständlichen und radikalen Distanzierung diesbezüglich erfolgte dann aber in der anschließenden Fragenbeantwortung auf Nachfrage:

      "Diese Spinner sollen nur in die volle Öffentlichkeit treten, das ist doch viel besser, als wenn sie irgendwo in „schrägen“ Medien unter sich bleiben!"

      gemeint waren mit "diese Spinner", das ist wichtig, nicht irgendwelche Verschwörungstheoretiker, sondern die Vortragenden der Tagung Daniele Ganser, Elias Davidson, Thomas Meyer und Ken Jebsen.

      Auf schriftliche Fragen zu diesem Thema per mail hat Herrn Schneider aber nicht geantwortet.

      Soweit der bisher dargestellte Sachverhalt.

      Wichtig und klärungsbedürftig für die Glaubwürdigkeit von Schneiders Äußerungen sind noch folgende Fragen:

      - Fand die anschließende Fragenbeantwortung vor der Zuhörerschaft statt oder war sie eher "privat"?
      - War der Vortrag öffentlich?
      - Wer war der Veranstalter?
      - Datum und Veranstaltungsort/Adresse des Vortrages?

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    11. @ Bobby
      Danke für Deine ausführliche Antwort (kann das Zitat jetzt natürlich nicht bringen, schade eigentlich). Wenn er das wirklich gesagt hat, ist das natürlich eine äußerst fragwürdige Haltung, "umstrittenen" Personen einen Raum zur Verfügung zu stellen und sich später von ihnen zu distanzieren.

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    13. @ Rainer Herzog
      Abwarten ob die vier von mir formulierten Fragen noch beantwortet werden. Danach dürfte eine Weiterverbreitung der Äußerungen nichts mehr im Wege stehen. Herr Schneider wurde die Gelegenheit geboten schriftlich zu seiner Äußerung Stellung zu nehmen.

      Die Gesinnungswandlung des Vorsitzenden des Paracelsus-Zweiges gilt es zu begrüßen und es wäre doch nur wünschenswert wenn sie in möglichst weiten Kreisen bekannt wird und Nachfolge findet.

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    14. Noch einen kleinen Nachtrag:

      Herr Marcus Schneider, hat nicht nur "einen Raum zur Verfügung" gestellt sondern er war als Leiter des Zweigverbandes auch verantwortlicher Veranstalter der Tagung und hat sie sogar mitinitiiert.

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    15. @ Bobby Samstag 5.Mai 2018 um 13:22:00 MESZ

      Könnte es sein, dass Du, die von Dir selbst so hoch gehängte Sachlichkeit hier deutlich überschreitest, indem Du in meinen Augen nicht gerade wenig an unterschwellig sich ereifernder Emotion Deinem Sagen beimengst, was Du möglicherweise noch gar nicht bemerkt hast? Könnte es sein, in den inneren Abstand zu Dir tretend, dass dies so ist?
      Ich habe in früheren Jahren meines Lebens ein juristisches Studium absolviert und habe von daher, auch wenn ich die Juristerei nach einiger Zeit hinter mir gelassen habe nach meinem Dafürhalten von da her immer noch genügend Übersicht über die faktisch justitiabel verwertbaren Prozesse in dem vorliegenden Zusammenhang.
      Und: Wie ich schon einmal kommentierend anmerkte, meinst Du wirklich die Aussage von Herrn Wittich nicht für Dich strenger zur Kenntnis nehmen zu müssen, dass es keine juristisch verwertbaren Handhaben gäbe die Abwahl anzufechten? Kannst Du wirklich nicht sehen, dass der Vorstand der AAG sich nach dieser Wahlschlappe nicht juristisch hat beraten lassen, ob die Abwahl eventuell angefochten werden könne? Meinst Du wirklich die Herren und Damen dieses Gremiums wären nicht umgehend initiativ geworden, wenn das juristisch betrachtet erfolgversprechend gewesen wäre?
      Und last not least, kannst Du nicht sehen, dass durch Deine Art der Vermengung von Sachlichkeit und streckenweiser unterschwellig nicht zu übersehender Emotion, Du unmerklich an einer Legendenbildung mitstrickst, die kurz davor steht als drachenhafte Verschwörung aus dem Ei zu schlüpfen? Das kann doch wirklich nicht Dein Ansinnen sein, oder?
      Ich hätte Dir noch einiges mehr zu sagen, aber wegen anderer Verpflichtungen muss ich das vorläufig zurückstellen.
      Nichts für ungut.

      Bernhard Albrecht

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    16. Bobby, so klingt es, wenn ein willensdynamischer Gesinnungspolizist zum Ausdruck bringen möchte, dass man die Klappe halten soll, weil ansonsten zu viel Unruhe im Waldorfhort entstehe...



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    17. Du weisst das, dass das nicht sachlich ist, was Du da von Dir gibst? Schmutz kippe, sprich Unterstellugen auf "ein Fragen zu kippen, das ist einem demokratischen Prozess sicher nicht förderlich, noch weniger einem "freien" Geistesleben.
      Über den Gesinnungspolizisten kann ich nur lächeln ...

      Bernhard Albrecht

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    18. Das vollständige Auseinanderfallen von Handeln und gleichzeitiger Distanzierung vonseiten Herrn Schneiders hat schon einen erklärungsbedürftigen, wenn nicht putinesken Charakter. Es wäre in der Tat wünschenswert, dass er sich erklärte. Wie das Kasperletheater am Goetheanum weiter geht, wird man ja dann im Juni sehen. Trotz aller eifrigen Erklärungen und Beteuerungen ist ein Machtkampf der Traditionalisten zu erwarten. Ich lasse mich gerne überraschen.

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    19. Doch, Bernhard, das ist sachlich (Stichwort'antanzen')!

      Anthroposophische Anleitung zur Nullargument-Diskussion:

      1. Man fahre seine (möglichst akademischen, noch besser MIT DOKTOR) Qualifikationen auf - DIE DÜRFEN RUHIG aus der Jugend stammen ('als ich noch ein junger Dachs war' kommt immer gut).
      2. Man setzte den 'könnte es nicht auch ganz anders sein'-Hebel so an, dass im Gegenüber Unbehagen und universelle Selbstzweifel entstehen. Dann texte man so viel Blindtext auf den Hebel, bis die Hebelwirkung dem aus der Anthroposophie herausgefallenen unmissverständlich klar macht, dass es sinnvoller ist, im Geltungsbereich der Waschmaschine zu bleiben.

      Und das Schlussmantram der magischen Beschwörung:
      'Selbst, wenn Du recht haben solltest, so wollen wir doch alle nicht, dass beim Unbedarften Missverständnisse entstehen oder gar noch das Drachenei kaputt geht - ODER?'

      Bring Argumente, Bernhard - alles andere ist Anthropology!

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    20. ...oder aber echte 'Willensdynamik' (diesen Deinen Ansatz finde ich nämlich wirklich interessant), aber kein seichtes Glattbürsten.

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    21. Ob Stichwortantanzen etwas mit Sachlichkeit zu tun hat oder eher in Richtung eines Irrlichter Tanzes geht, bei der Du Dir zudem aus meiner Sicht genau jene Willensdynamik abgräbst, die Du Deinen Worten nach interessant findest, das will ich, so Du magst, Deinen weiteren seelischen Beobachtungen zur Untersuchung anheimgestellt sein lassen. Schnellschüsse, wie die von Dir geübten, sehe ich jedenfalls nicht für förderlich an eine tiefere Willensdynamik zu entwickeln, an der ich jedenfalls weiter arbeite.
      Bei der Willensdynamik , auf die ich verschiedentlich "argumentativ" immer wieder verwiesen habe, geht es es zudem in erster Linie um eine grundlegend veränderte innere Haltung, die dem eigenen Sprechen im Argumentieren zugrunde gelegt wird. Ohne eine vorausgehende Verständigung mit sich selbst kann sich die von mir angesprochene Willensdynamik im eigenen Denken nämlich nicht entfalten. Der intellektuelle Schlagabtausch ist nicht das Feld dieser Willensdynamik. Verstandesdenken und Denken aus seelischer Beobachtung heraus sind zwei völlig verschiedene Prozesse.
      Bevor Du also Provokationspfürze wie "seichtes Glattbürsten" und ähnliches weiter von Dir gibst, setz Dich lieber hin und fasse in einem kurzen Essay zusammen, was Du unter "echter Willensdynamik" verstehst. Provokationtrompeterei gehört nicht dazu.
      Ich grüsse Dich,

      Bernhard Albrecht

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    22. @Bernhard
      Bitte, mein ESSAY über WILLENSDYNAMIK:

      Verstandesdenken und Denken aus seelischer Beobachtung heraus sind zwei völlig verschiedene Prozesse.

      Und derjenige, der die Verbindung zwischen dem Verstandesdenken und der seelischen Beobachtung nicht herzustellen vermag, versucht sich, seine dadurch brachliegende Willenstätigkeit zu einer 'willensdynamischen' Rettungsinsel aufzublasen, um durch die Suggestionsvokabel 'Dynamik' wenigstens die Illusion von Fortbewegung zu generieren....

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    23. ...
      Oder aber der Versuch, durch Anwendung des freien, dynamischen Willens, das Verstandesdenken durch die Ergebnisse der seelischen Beobachtung zu verwandeln und andersherum die Trugbilder der seelischen Beobachtung durch die Anwendung das Verstandesdenkens zu eliminieren und als solche zu durchschauen...

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    24. @ Stephan

      Schön, schön …
      Du hegst also die Auffassung die Trugbilder „meiner“ seelischen Beobachtung durch die Anwendung „deines“ Verstandesdenkens eliminieren zu müssen, sprich: „Ich, Stephan durchschaue, dass Bernhard in seinem Sagen seine brachliegende Willenstätigkeit sich zu einer „willensdynamische“ Rettungsinsel aufbläst, um durch die Suggestionsvokabel „Dynamik“ sich wenigstens die Illusion von Fortbewegung generieren zu können.“ Habe ich Dein Sagen damit richtig wiedergegeben?

      Weisst Du Stephan, aufmischen ist zwischendurch ja ein netter, ja mitunter auch ein befreiender Spielzug. Wird derartiges Tun aber zu einer stetig wiederkehrenden, voraussehbaren Masche, dann verkümmert die Brillanz so eines Spielzuges …
      Denn „vor“ dem, was Du so brillant aus Dir heraus setzt, siehst Du Dich selber im Spiegel meines Denkens. Wie … ? Das herausfinden kannst nur Du.
      Ob ich recht habe in meinem Sagen oder nicht, darum geht es nämlich überhaupt nicht. Mithin auch nicht um eine schlaue Erwiderung. Derartiges Pingpong Verhalten gehört in die Kiste vergangener dualer Schatten Boxkämpfe. Heute geht es allein darum, ob und wieviel an Selbstkritik der Einzelne „in jeder Lebenssituation“ bereit ist zu sich zu nehmen und innerlich zu verwandeln. Es geht also um „gelebtes“ Interesse füreinander.
      Es geht nicht um frivoles Herabwürdigen des anderen Menschen oder brillantes Hinwegschreiten über ihn. Es geht „nur“ darum, was habe ich Dir zu sagen und was hast Du mir zu sagen und das „erlebende Zulassen“ der dazu gehörenden Selbstkritik in einem jeden von uns beiden. An dem: Du musst Dein Leben ändern, kann heute keiner, Du nicht und ich nicht vorüber gehen.
      Und zwar im Minutentakt nicht. Das ist: A u s d e m L e b e n
      z u s c h a f f e n d e W i s s e n s c h a f t, ist Lebenswissenschaft.

      Bernhard Albrecht

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    25. Bernhard, mein ESSAY entsprang meinen ureigenen Erfahrungen mit der blindwütigen Dynamik des Willens; Du musst Dich nicht gleich ertappt fühlen, wenn Du Dich darin wiederfindest.

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    26. Das freut mich.
      Ja die Dynamik des Willens kann blindwütig über Dich/mich herfallen. Sie kann aber auch sanft schleichend durch eine Hintertür sich an Dich/mich heranschleichen. Sie kann selbst im klaren Denken unscheinbar wie unter dem Teppich liegen. Sie kann von überall her an Dich/mich herantreten.
      Es ist die Vermengung von Astralität und Ätherkraft durch Dich/mich in Dir/mir, die das jeweilige Antlitz des Drachen in Dir/mir formt. Oft vielköpfig sich wandelnd von Augenblick zu Augenblick und mich innerhalb eines Satz aus dem inneren Gleichgewicht werfend, den ich gerade ausspreche oder versuche in die Tastatur meines Computers zu tippen.
      Der moderne Michaelskampf ist ein Kampf zwischen Ich und Du um das Erwachen aneinander. Und das Interesse füreinander über das hinaus, was Du /ich in einem bestimmten Augenblick für richtig oder falsch halten oder auch nur angemessen im Sagen an dieser Stelle ist der Schutz dafür, dass wir im Ringen miteinander nicht straucheln. Je unterschiedlicher in einem bestimmten Zeitenmoment meine Auffassung im Vergleich zu der meines Gegenübers sein mag, um so höher muss der Einsatz für das jeweilige Interesse meines Gegenübers sein.

      Bernhard Albrecht

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    27. Beim Drachenkampf sollte man niemals direkt ins Epizentrum blicken, weswegen ich die konfrontaiv-aufmischende Begegnung als Wahrnehmungsmethode auch mehr schätzte als das ewig-dümmliche gegenseitige Anstrahlen.
      Letzterer Begenungsart kann ich stets nur ein einziges Ergebnis abgewinnen: 'Kennst Du einen, kennst Du alle'.

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  3. Die Justiziabilität ist doch letztendlich egal; eine Wahl, bei welcher die Stimmabgabe nur an einem einzigen physischen Ort möglich ist, kann bei allen heute gültigen Normen und vor dem Hintergrund des heute technisch Machbaren per se nicht als 'demokratisches Verfahren' ernstgenommen werden, wenn dadurch der größte Teil der Stimmberechtigten von der Stimmabgabe ausgeschlossen ist.

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  5. An die Gesinnungspolizisten mit ihren "unterschwellig sich ereifernder Emotionen":

    Beim Putsch der identitären Anthroposophen aus dem Umkreis der "Mitteilungen" ist die drachenhafte Verschwörung aus dem Ei bereits entschlüpft. Die Nachsaaten werden ihn bald folgen, das muss befürchtet werden. In der Tat: Nichts für Ungut.

    Herr Wittich und einige hier im Blog berufen sich immer wieder einseitig auf die Statuten der AAG zur Reinwäsche der manipulativen Vorgänge:
    "…dass das Verfahren nicht zu beanstanden sei, dass im Hinblick auf die Statuten keine angreifbaren Mängel vorliegen…"

    Da kann man nur sagen: Umso schlimmer, wenn die Statuten dieser AAG so sind, dass die eklatante Vorgänge des Unrechts der jüngsten Vergangenheit damit in Einklang zu sein scheinen. Von Prinzipien demokratischer Entscheidungsfindung und rechtlicher Ausgewogenheit sind sie weit entfernt. Deshalb sind sie nach meiner Einschätzung ebenfalls gravierend gesetzeswidrig und es könnten die fragwürdig zustanden gekommenen Beschlüssen, falls es zu einer Klage gekommen wäre oder noch kommen sollte, als ungültig verurteilt werden. Unrecht gab es auch 1935, damals wurde das nicht als Unrecht gesehen, es wurde nicht dagegen geklagt. Unrecht war es aber trotzdem.

    Ton Majoor nennt es "scheinbar den legalistischen Weg von Wahlbeeinflussung….Es ist nicht Wahlbetrug oder Wahlfälschung im rechtlichen Sinne, sondern in moralischer Ansicht". Ein Gespür für Recht und demokratische Entscheidungsfindung in dieser Hinsicht scheint bei einigen unserer Zeitgenossen weitgehend abhandengekommen zu sein.

    In der Tat, Recht und Moral sind aufs Engste miteinander verknüpft. Recht findet ihr Ursprung im Empfinden der Ausgewogenheit, im Halten der Mitte, des menschlichen Maßes, die Würde des Menschen, das Prinzip des Ausgleiches. Immer, das ist das Wichtigste im Rechtsleben, unter der Bedingung der Gleichheit aller Beteiligten. In demokratische-rechtsstaatliche Verhältnissen dienen Gesetze als Schutz der Würde und Anerkennung der Persönlichkeit jedes Einzelnen. Auch in der Schweiz.

    Ein rechtsleerer Raum und ein Abgleiten in die Barbarei des Unrechts sind die Folge wenn diese Grundvoraussetzungen verloren gehen. Recht wird dabei zur Fassade und zum Werkzeug der Diktatur. In den Verbrecherstaaten des letzten Jahrhunderts, die Anthroposophische Gesellschaft hat hier definitiv keine gute Figur gemacht, aber auch in den heutigen Staaten diktatorialen Zuschnitts. In westlichen Demokratien auch in den demokratiefeindlichen und rechtsstaatsfeindlichen Bestrebungen und Sehnsüchten nach identitären Homogenität des Volkes.

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    1. @ bobby:

      »Umso schlimmer, wenn die Statuten dieser AAG so sind, dass die eklatante Vorgänge des Unrechts der jüngsten Vergangenheit damit in Einklang zu sein scheinen.«
      Was Du als Unrecht ansiehst, scheint mir zu sein: daß nur die anwesenden Mitglieder abstimmen durften, und daß daher die Beschlüsse im Sinne der Mehrheit der anwesenden Mitglieder, möglicherweise aber nicht im Sinne der Mehrheit aller Mitglieder gefaßt wurden.

      Das ist nunmal im Vereinsrecht so, auch im Schweizerischen.
      Siehe hier (Hervorhebung fett von mir):
      »Art 67 ZGB schreibt bezüglich Stimmrecht und Mehrheit im Verein folgendes vor:
      1. Alle Mitglieder haben in der Vereinsversammlung das gleiche Stimmrecht.
      2. Die Vereinsbeschlüsse werden mit Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder gefasst.
      3. Über Gegenstände, die nicht gehörig angekündigt sind, darf ein Beschluss nur dann gefasst werden, wenn die Statuten es ausdrücklich gestatten.

      […] ist klar, dass im Gesetz selbst keine Quorumsvorschrift enthalten ist […]. Damit ein rechtsgültiger Vereinsbeschluss gefasst werden kann, bedarf es nach Gesetz weder der Anwesenheit einer bestimmten Mindestzahl von Mitgliedern (qualifizierte Anwesenheit) noch der Zustimmung eines besonders hohen Anteils an anwesenden Mitgliedern (qualifiziertes Mehr). Jede ordnungsgemäss einberufene Vereinsversammlung ist also beschlussfähig.«

      Daher müßte im Falle einer Klage überprüft werden, ob die Einladung zur GV rechtzeitig und ordnungsgemäß erfolgte, und ob alle Anträge, über die abgestimmt wurde, rechtzeitig und ordnungsgemäß angekündigt waren. Wenn das der Fall war, sind die Beschlüsse gültig zustandegekommen.

      Wenn die Mitglieder der AAG aufgrund des Geschehens in der diesjährigen GV empfinden, daß das nicht ausreichend ist, weil die AAG zwar formal ein Verein nach Schweizer Vereinsrecht, in Wirklichkeit aber eine Weltgesellschaft ist, und weil sie daher auch weit entfernten Mitgliedern die Möglichkeit geben wollen, an Abstimmungen teilzunehmen — dann können sie die Statuten für die Zukunft ändern.

      So funktioniert es nunmal in einem Rechtsstaat: wenn etwas zwar dem Gesetz genügt, aber dennoch nicht mehr als gerecht empfunden wird, dann ändert man das Gesetz — für die Zukunft.
      Das grundsätzliche Vertrauen darauf, daß Gesetze nicht rückwirkend geändert werden können, ist ein wichtiger Bestandteil der Rechtssicherheit.


      Was es für einen Sinn haben soll, daß Außenstehende, die nicht dabei waren, die Vorgänge in der Generalversammlung eines privaten Vereins verurteilen, erschließt sich mir nicht.

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    2. ...daß Außenstehende, die nicht dabei waren, die Vorgänge in der Generalversammlung eines privaten Vereins verurteilen, erschließt sich mir nicht.

      Mir schon:
      Jeder hat die Möglichkeit, in diesen privaten Verein einzutreten und bevor man in einen Verein eintritt (oder eben auch nicht), wird man den Verein doch wohl auch ausleuchten dürfen...

      Aber die Bezeichnung 'Verein' ist schon sehr gut und treffend; warum heißt das Ganze dann eigentlich nicht AAV (Allgemeiner Anthroposophischer Verein)?

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    3. Sinn macht es schon, wenn Außenstehende Vorgänge in der GV eines privaten Vereins verurteilen, aber eben nur wenn diese Vorgänge gesetzes- oder statutenwidrig wären.

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    4. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    5. @ Stephan:
      »und bevor man in einen Verein eintritt (oder eben auch nicht), wird man den Verein doch wohl auch ausleuchten dürfen…«

      :-) Natürlich.
      Ausleuchten ist aber etwas anderes als einseitiges Verurteilen.
      Wer nicht dabei war, sollte sich meiner Ansicht nach die Sache von möglichst vielen unterschiedlichen Standpunkten aus erzählen lassen.
      Deshalb war es mir ein Anliegen, die Behauptung, es habe sich um Wahlbetrug gehandelt, hier nicht unkommentiert stehenzulassen – denn das ist ein Vorwurf, den nicht einmal die in der Abstimmung Unterlegenen erheben, sondern den sich (jedenfalls soviel ich bisher sehen kann) Menschen, die gar nicht dabei waren, konstruiert haben.

      »warum heißt das Ganze dann eigentlich nicht AAV (Allgemeiner Anthroposophischer Verein)?«
      Über das Konstitutionsproblem der AAG haben sich schon seeehr viele Menschen Gedanken gemacht …

      Über das Konstitutionsproblem der AAG haben sich schon seeehr viele Menschen Gedanken gemacht …

      Ich glaube übrigens, daß sich kaum ein privater Verein finden läßt, in dem eine GV an mehr als nur einem Ort stattfindet, oder in dem bei der GV nicht anwesende Mitglieder mit abstimmen können.
      In jeder Tagesordung gibt es zu Beginn den Punkt »Feststellung der Beschlußfähigkeit«. Und dann heißt es normalerweise im Protokoll in etwa so: »Die Einladung zur GV ist ordnungsgemäß formuliert und rechtzeitig an alle Mitglieder versendet worden, die GV ist daher beschlußfähig.«
      In einem Chor, in dem ich in meiner Jugend mitgesungen habe, sahen die Statuten vor, daß man, wenn sich weniger als eine bestimmte Anzahl von Mitgliedern zur GV eingefunden hatte, eine Viertelstunde warten mußte. Danach war die GV in jedem Fall beschlußfähig.
      Jedenfalls bleibt es dem Verein überlassen, wie er das organisieren will.
      Die GV kann natürlich jederzeit Statutenänderungen beschließen, die dann für die Zukunft Geltung haben.
      Aber eben: das alles ist einzig und allein Sache der Mitglieder.

      @ Anonym:
      »Sinn macht es schon, wenn Außenstehende Vorgänge in der GV eines privaten Vereins verurteilen, aber eben nur wenn diese Vorgänge gesetzes- oder statutenwidrig wären.«
      Ja natürlich. Aber das ist offensichtlich nicht der Fall.
      Und wenn die GV eines privaten Vereins beschlossen hätte, ein Verbrechen zu begehen, dann wäre das ein Fall für die Staatsanwaltschaft.
      Aber das behauptet bisher nicht einmal Bobby.

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    6. Wenn ich meinen unmittelbaren Eindruck von der Mitgliederversammlung, unter dem Blickwinkel auf am Rande dort geäusserter Voten nach der Aussprache hier zusammenfasse, dann wäre die Abwahl, so sie am Freitag nach dieser Aussprache stattgefunden hätte, wohl noch deutlicher ausgefallen, als sie schlussendlich am Samstag dann in Zahlen dokumentiert wurde. So gross war die Bestürzung und Ratlosigkeit unter den Mitgliedern über die „unterschiedliche“ Darstellung der Finanzlage der AAG. Schon von daher scheint mir die Mutmassung ein Kreis von Menschen um „Ein Nachrichtenblatt“ habe durch sein Verhalten verdeckte Wahlmanipulation betrieben der Legendenbildung Vorschub zu leisten. Ein solches Verhalten ist durch harte Fakten nicht belegt. In meinem gewiss begrenzten Überblick über diesen Personenkreis stellt sich mir dieser eher als sehr heterogene Interessentengruppe dar und keineswegs als eine Gruppe von Hardlinern.
      Propaganda innerhalb der AAG gibt es nämlich auch und nicht erst seit dieser Generalversammlung. Die subtil gestreute Diffamierung als „Hardliner“ zu agieren kann ich meinerseits nämlich schon 50 Jahre zurückverfolgen und zwar „unter den verschiedensten Farben und jeweils unterschiedlich kleinere oder grössere Kreise umschliessend. Ausgrenzung gibt es in der anthroposophischen Welt nicht weniger als anderswo auch. Die Frage, die sich mir dabei stellt ist, bediene ich meinerseits solche sich auftuende Felder indem ich auf einen fahrenden Zug dieser Art aufspringe oder gründe ich meine Verhalten auf Fakten. Dies ist zweifelsohne der schwerere und unbequemere Weg, weil er mir „ein mehr an Wachheit mir selbst gegenüber“ abfordert. Mir nichts dir nicht kann ich damit nämlich in einen Strudel geraten, der Wellen aufbaut, welche bei den Mitgerissenen in solchen Strömungsdriften durchaus zu einem partiellen Erblinden führen kann - und zwar auf allen Seiten der sich mitunter geschichtet auftuenden Auseinandersetzungsfront.
      Spirituell betrachtet ist das Drachenei keine Ausgeburt von Hardlinern, sondern schlummert „in einem jeden Menschen.“ Rücke ich es in die Nähe von Hardlinern, dann sitze ich unmerklich nur einem Propagandatrick weit zurück liegender Zeiten, einer Verunglimpfung auf, die den Drachen bösartig darstellen will, damit seine tiefere Bedeutsamkeit nicht entschlüsselt werde.
      Das Drachenei entwickelt sich in einem Seelenleben, dem ich nicht die genügende Aufmerksamkeit zukommen lasse, denn dann geraten Seelenkräfte teilweise oder breiter gefächert ausser Kontrolle. Kann ich hingegen meine Seelenkräfte zu einer gesteigerten Bewusstheit hin entwickeln, dann übernimmt das Ich die Führung und schwingt sich auf den Rücken seines „Drachen der Weisheit.“ Die Drachenreiter weisen damit auf sehr viel mehr als einen Mythos fernster Vergangenheiten, der in heutigen Fantasy Geschichten aufbereitet neu an die Oberfläche dringt. Auf sehr viel mehr.
      Michael und der Drache gehören zusammen. Michael tötet den Drachen nicht, er erhebt ihn über die Zurückdrängung des Leibes in seine wahre Gestalt.
      Das ist gewiss eine ungewöhnliche Betrachtungsweise. Verheerend setzt sich der entfesselte Drache in Szene und herausfordernd ist es den befreiten Drachen zu besteigen. Die verschiedenen Betrachtungen Rudolf Steiners zu Michael „brav“ zu tradieren ist eines, mit Michael als Kraftgestalt in sich umzugehen ein anderes. Letzteres zieht eine nicht zu umgehende Auseinandersetzung mit der Furcht nach sich, wozu auch die Furcht vor konsequent selbständigem Denken gehört, die weiter reicht, als dies sich so mancher „selbständige“ Denker heute vorgaukelt.

      Bernhard Albrecht

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    7. Letztlich geht es aber weder um Motivation noch um Drachen- Eier, sondern um die Frage, ob die AG ein professionelles Management gewinnt. Es geht um Fragen der Zentralisierung und Finanzierung, um Entkoppelung der Beiträge von Franken. Damit stellt sich die Frage, ob die Verwaltung nicht besser im Euro- Raum anzusiedeln wäre, womit das Goetheanum mehr repräsentativen Charakter erhielte. Da sind ein paar schmerzhafte Entscheidungen zu treffen.

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    8. Michael: Die Frage nach dem professionellen Management der weiteren Finanzierung der AAG ist sicher sehr wichtig. Nicht weniger wichtig scheint mir in diesem Zusammenhang aber auch zu sein Fragen in Richtung der Wertschöpfung-Dynamik im gesamten Umfeld der Gesellschaft zu stellen.
      Geht die schöpferische Gestaltungsdynamik dieser Gesellschaft nur in die Breite oder auch in die Tiefe. Wie selbständig wird mit dem Geistesgut Rudolf Steiners umgegangen, das er ja in grossen Teilen als Anregung für eine weiter zu entwickelnde Geisteswissenschaft hinterlassen hat. Kann Geisteswissenschaft heute noch so gedacht werden, wie sie zu Rudolf Steiners Lebzeiten zu denken war oder hat das Bewusstsein in den letzten einhundert Jahren eine Entwicklung durchschritten, die Geisteswissenschaft heute notwendig macht anders zu denken.
      Das bedeutet keineswegs das Sagen Rudolf Steiners sei damit passe. Im Gegenteil, muss es nicht mehr als Aufgabe in der Richtung begriffen werden Geisteswissenschaft als Lebenswissenschaft weiter zu entwickeln. Rudolf Steiner hat das ja noch selber gewollt, fand aber nicht mehr die Zeit diese Richtungsvertiefung seinerseits noch markant voran zu bringen. Seine Lebenskraft reichte dazu nicht mehr.
      Für mich stehen Geist und Materie, sprich hier Geld zu Sicherung und Fortentwicklung geistiger Initiativen in einem engen Verhältnis zueinander. Wenn am Zentrum der AAG in Dornach sich derartige Defizitberge aufbauen und wenn auch bei anderen anthroposophischen Initiativen die Finanzierung nicht leicht oder gar zunehmend zum Problem werdend über viele Jahre den beteiligten Menschen oder Vereinen auf den Schultern drückt, dann scheint mir genau diese Frage notwendig näher untersucht werden zu müssen. Eine durch und durch selbständig in Entwicklung sich darstellende, eine authentische, gleicherweise bewusstseinsmässige wie lebensnahe Haltung im Umgang mit „anthroposophischer Lebenswissenschaft,“ das kann Tore für neue Geldflüsse öffnen.
      Unsere Zeit ist für Innovationen offen, es fehlt nicht am Geld. Woran es in anthroposophischen Kreisen mangelt ist Authentizität mutig mehr zuzulassen und zu fördern. Wo das gelingt wird aus meiner Sicht heraus auch Geld fliessen. Rudolf Steiner stand der frei sich in seine Verantwortung stellende Mensch vor Augen.

      Bernhard Albrecht

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    9. Ja gut, aber der frei sich in seine Verantwortung stellende Mensch ist halt gelegentlich pleite. Abstrakte in die eigene Tiefen sich versenkende Lebenswissenschaft ist vermutlich kein funktionierendes Geschäftsmodell.

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    10. Immer wieder herrlich wie Michael bei einigen Themen es
      immer wieder fertig bringt, mit wenigen Sätzen eine Sache auf den Punkt zu bringen :) Du wärest ja eigentlich auch so ein Kandidat für den Vorstand mit deinen Sachkenntnissen und Ideen...

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  6. Sehr erfreulich finde ich, dass nun auf mich nun zum Teil sehr konkrete Informationen zur Anthroposophischen Gesellschaft und zum Goetheanum zukommen, mehr als in den gesamten vorangegangenen zwanzig Jahren.

    Wir Anthroposophen sollten mal etwas näher zusammenrücken und uns erst einmal kennen lernen. Dafür ist nun die rechte Zeit.

    Erinnert sich noch jemand an Sergej O. Prokofieff?

    Prokofieff gründete 1991 die Anthroposophische Gesellschaft in Russland. Russland hat fast 150 Millionen Einwohner, konnte es aber leider bis heute nicht auf 500 Mitglieder in der Anthroposophischen Gesellschaft bringen.

    Was ich damit sagen möchte ist: Solche seltsamen, kleinen, beinahe schon belanglosen, aber irgendwie doch sehr wichtigen Details vernehme ich in Folge der Generalversammlung 2018 nun häufiger.

    Gleichzeitig lese ich im letzten Heft von „Anthroposophie Weltweit“ (Ausgabe vom 6. April 2018), dass Joan Sleigh nun Reisen nach Indien, Nepal, Kenia und Namibia unternimmt.

    Schön wäre es gewesen, man könnte Wanne-Eickel, Detmold, Bochum-Langendreer und Gladbeck besuchen. Denn das sind anscheinend die Menschen, die man einfach vergammeln und verrotten lässt.

    Es gibt im Grunde nur drei Landesgesellschaften der Anthroposophischen Gesellschaft: Deutschland, Schweiz und „Rest der Welt“. Kein einziges osteuropäisches Land stellt einen eigenen „Generalsekretär“, zum Beispiel.

    Es wäre nett, wenn es auch mal ein Goetheanum in Dortmund geben würde! Ruhig dorthin gehen, wo es weh tut. Andere schaffen so etwas auch, errichten temporäre Hindu-Tempel in einem einfachen Zelt in der Ukraine, und viele Hundert Jugendliche strömen herbei.

    Ist die Anthroposophische Gesellschaft denn schon so weit institutionalisiert, dass es nur noch die Option gibt, sie geordnet aufzulösen?

    Gruss,
    حسن

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    1. Was ist das denn schon wieder für ein seltsames Hare-Krishna-Brainwashing, Hassan?

      Schau Dir lieber das hier an:

      Christians Protest Peaceful Hare Krishna Parade!

      Sagt Nein zu Hare Krishna!

      Nach Indien, Nepal, Kenia und Namibia würde ich allerdings auch mal gerne reisen. Wo kann man sich denn beweben auf solch einen interessanten Posten (Vorstand, Goetheanum-Leitung, Hochschulkollegium, Generalsekretär)?

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    2. Stephan, du hast vollkommen Recht.
      Aber immer wieder amüsant dieses Glattbügeln mit diesen ewigen Anthroallüren und Wichtigkeiten....Gääääähn...
      Tja, ist halt ein echtes Problem mit einigen alten Anthro-Egos und Plusternelken...Doch - Puste puste, huste huste, hat nicht viel Zweck, denn dieser Staub geht niemals weg...

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    3. Sozusagen:Hustepustekuchen ;)

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    4. Prokofieff gründete 1991 die Anthroposophische Gesellschaft in Russland. Russland hat fast 150 Millionen Einwohner, konnte es aber leider bis heute nicht auf 500 Mitglieder in der Anthroposophischen Gesellschaft bringen.

      Sehr gut, Hassan!

      Man sollte solche Fakten mal im Verhältnis betrachten. Anthroposophen lügen sich sehr oft die Hucke voll, wenn es um Relevanz, Popularität und Grösse der Anthroposophischen Szene geht.

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    5. Sehr schöne und friedliche Hare Krishna Parade:) und die orthodoxen Gegen-Demonstranten, die da u.a. "hellfire!" schreien, zu geil...aber genau sowas brauchen die Orthodoxen-Verstaubten ;) Und was für diese Art 'Christen' das hellfire ist, ist bei orthodoxen Anthroposophen der giftgrüne und irrationale Kamaloka-Schreck, Standesdünkel und die vielen Teufelchen-Ruten ;)

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    6. Vorsicht, Genosse! Auch Hindu-Musik gibt es in unterschiedlichen Qualitätsstufen.

      Hari Om - May All Be Blessed by Jahnavi Harrison (Official Music Video)

      Das, was wir hier "Hindu" nennen, sind natürlich alles ISKCON-Produktionen ("International Society for Krishna Consciousness").

      Diese Leute trifft man mit ihren Büchern auf Hippie-Festivals, usw. Aber auch das gibt es noch eine Spur echter, besser und authentischer.

      Murty Classical Library of India

      Hier findet man buchkünstlerisch die edelsten Ausgaben indischer Klassiker, in den besten, wissenschaftlich akzeptieren Übersetzungen, herausgegeben von der Harvard University Press.

      Also warum irgendetwas nehmen, wenn man auch etwas besseres haben kann?

      Hari Om Hassan! Hassan, ich grüße das Göttliche in dir. Ich wende mich mit Liebe an dich, Hassan.

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    7. Jahnavi Harrison, da geht die Sonne auf ;)

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    8. Danke, Eva, und Dank Euch allen! Namaste, meine Freunde! Ich verbeuge mich vor Euch, und dem Euch innewohnenden geistig-göttlichem Weltgengrund. Namaste!

      Gruss,
      حسن

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    9. @ Zweig Mönchengladbach 7. Mai 2018 um 13:02:00 MESZ

      "Hier findet man buchkünstlerisch die edelsten Ausgaben indischer Klassiker, in den besten, wissenschaftlich akzeptieren Übersetzungen, herausgegeben von der Harvard University Press."

      Kann man sich das Zeug denn einfach so bestellen? Ich dachte das ist nur für "feine Pinkel", solche Bücher aus Harvard. An so richtig dolle Dinger traue ich mich irgendwie noch net ran.

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    10. Klar, kannst Du in jeder Bücherei bestellen zum Ausleihen, oder in jeder Buchhandlung, wenn Du's kaufen willst. Meinst Du etwa, wir lesen den ganzen lieben Tag nur Steiner, wenn es Jahrtausende alte Weisheitslehren im Original zu kaufen gibt?

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    11. Auch in Utah bei den Heiligen der Letzten Tage, also bei den Mormonen, macht ISKCON ein Mega-Festival. Die bewerfen sich da mit Tonnen von Blütenstaub, hören Trance-Musik, laufen halbnackt herum und haben offensichtlich sehr viel Spaß dabei.

      Also immer achtsam sein. Falls bald mal in den Nachrichten zu hören ist, dass Salt Lake City in Bhaktivedanta Swami Prabhupada Town umbenannt wird: Ihr wurdet gewarnt!

      World Biggest HOLI in USA. By ISKCON UTAH

      Sie tun so, als ob das ganz harmlos wäre! Nur so ein kleines unauffälliges Blütenstaubfest, sozusagen. Schaut Euch das Video ruhig an.

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    12. Sehr hübsche Idee mit dem Blütenstaub.
      Hey, das wär doch auch was für ein Goetheanumfest!!?? Irgendwo müssen doch auch auch die Alt-Hippies unter den Anthros (nicht nur junge) wieder eine entspr. Anlaufstelle bekommen...

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    13. ...so erhält 'verstaubt' doch noch eine völlig neue Dimension und positive Wendung....

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    14. "Hier findet man buchkünstlerisch die edelsten Ausgaben indischer Klassiker, in den besten, wissenschaftlich akzeptieren Übersetzungen, herausgegeben von der Harvard University Press."

      Ich hoffe Du vergisst nicht dass die Murti Classical Library of India in Indien ziemlich umstritten ist (anders als ISKCON), da Hindu-Nationalisten die nicht-religiösen Methoden des Herausgebers Sheldon Pollock stark kritisieren.

      Manche gehen gar so weit die Murti Classical Library nur deshalb zu kritisieren, weil sie manche Heiligen Texte erstmalig in englischer Übersetzung bringt und sie somit ausserhalb Indiens poulär machen könnte.

      Die Murti Bände sind ziemlich günstig, diesen Sommer nehme ich The History of Akbar mit ins Freibad. Es ist so abgefahren, Du glaubst es nicht.

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    15. Erstens möchte ich darauf hinweisen, dass es um CHRISTUS geht und nicht um KRISHNA in der Antroposofie. Das ist ganz wichtig und substantiell, das zu verstehen und innerlich zu durchdringen.

      Und zweitens ist das nicht Murti, sondern die Murty Classical Library, banannt nach dem Stifter Rohan Murty.

      Hare Krishna, meine Freunde! Ich gehe jetzt mal zu den jungen Leuten und werfe etwas Blütenstaub, während ihr Euch hier streitet.

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    16. Ooops, Lorenzo ist nun auch angekommen. Welcome, take a seat dude. Unser kleines Zelt füllt sich in Erwartung der Abendveranstaltung stetig...

      Ukraine Festival 2015 Kirtan by Niranjana Swami | Chanting and Dancing on Mahamantra

      हरे कृष्ण हरे कृष्ण कृष्ण कृष्ण हरे हरे
      हरे राम हरे राम राम राम हरे हरे

      Hare Krsna Hare Krsna Krsna Krsna Hare Hare
      Hare Rama Hare Rama Rama Rama Hare Hare

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    17. Eindeutig mehr Zulauf bei den Harelianern in der Ukraine ;)
      Viel Spaß!

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    18. Errichtet temporäre Hindu-Tempel in der Ukraine! Verschenkt Euch! Spendet Schönheit! Verliert Euch in der Welt, und kommt nie mehr zurück!

      Werdet Boten der Weisheit, Güte und Liebe Krishnas!

      Gruss,
      حسن

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    19. Gott ist überall (und auch im unterall :)

      Aum

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    20. Sind wir wieder zurück in Terra Canaillo-Zeiten?

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  7. Anthroposophien schaffen ihre Funktionäre ab. Wer ist schuld?

    Es geht um ein Millarden-Poker, Babe. Nicht nur ein paar tanzende Mädels oder irgendeine Spökenkiekerei.

    Verlag Freies Geistesleben: Interessante Bücher für Amazon
    Weleda AG: Interessante Schminke für Rossmann
    Demeter: Interessantes Essen im Supermarktregal

    Niemand interessiert was die members in ihren Lesezirkeln so bequatschen, Babe. Wir wollen Scheine sehen. Bares. Knete. Verstehste? cash. Moneten.

    Ich vermute, dass Bodo und Paul einfach zu wenig Knete bei EDEKA und Aldi Nord abgeliefert haben. Das ist alles ein Geben und Nehmen, Babe. So ganz ohne Blessuren kommt man nicht bei Penny ins Regal. Selbst Nestlé musste da schon Federn lassen.

    Leute, it's easy. Brauchen wir die Jungs überhaupt? Oder geht's uns ohne die Beiden vielleicht sogar viel besser? Vieles deutet auf letzteres. Nun, dann Ciao. Tschüss. Auf Wiedersehen.

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    1. Aber nein, königliche Hoheit! Ihr irrt Euch! Es handelt sich um eine konfliktträchtige Auseinandersetzung zwischen Guten und Bösen, also in unsere Sprache übersetzt: Zwischen Reformern und Traditionalisten. Aus idealistischen Motiven heraus. Denke ich mir zumindest, denn eigentlich habe ich auch keine Ahnung was da wieder abgegangen ist, und im Internet findet sich auch nichts. Oh shit.

      Also es ist irgendein orthodox-traditionalistischer Clan, der gegen die guten Goetheanum-Reformer (lupenreine Demokraten!) vorgegangen ist. Weshalb weiss ich jetzt auch nicht, ich hoffe irgendetwas aus der Judith-von-Halle-Prokofieff-Ecke. Oder so.

      Derweil sind die üblichen Verdächtigen auffallend still. Surft mal rum auf Facebook! Herr XY declines to comment, das geht die ganze Zeit so. Verdächtig, das Ganze. Mysteriös. Im ganzen Internet ist nichts anständiges zum Thema zu finden.

      Nur hier bei den Egoisten. Hier scheint mir ein Nest zu sein. Na, schau ich mich da mal um. Guck, guck, findet man was verwertbares? Wie ein kleines Mäusschen tapse ich so durchs Internet, ob da ein Stückchen Käse für mich herumliegt. Aber der Käse wird weniger und seltener. Leider.

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    2. Tatsächlich schiebt die Anthroposophische Gesellschaft ein Millionen- Defizit vor sich her. Die *Progressiven* haben leider nicht verhindern können, dass auch die finanziellen Perspektiven düster sind, wodurch jetzt die Gelegenheit genutzt wird, zur Restauration anzusetzen. Vermutlich wird es nun gegen den Schatzmeister Justus Wittich gehen, und damit um eine weitgehende Umorientierung in Richtung Schließen der Wagenburg und Entmachtung der modernistischen Cliquen.

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    3. Traurig wie die Zweiglein allmählich am Betonbaum verdorren...Aber was bedeutet denn Demokratie für Menschen die Demokratie gar nicht verinnerlichen können und konnten aus ihrer Prägung und ihrer so ganz speziellen Autoritätsdenke heraus? Nicht können, konnten...sind hier die Konten nicht oft leer und die Regale gleich mit?

      Hari Om, viel Glück dennoch.

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    4. Ich kann mich Herrn Eggert nur anschließen.

      Bevor man irgendwelche Therorien über eine Verschwörung auszubreiten beginnt, bevor man die Heterogenität der beteiligten Gruppern näher analysiert, bevor man sich anschaut, weshalb sich solch ein Tatwille in der Mitgliedschaft aufstauen konnte, der sich auf der Generalversammlung 2018 dann entlud. –

      Sagen wir doch einfach besser die Wahrheit. Es war Judith von Halle.

      Dieses gehässige, böse Fräulein, missgünstig wie eh und je, hat uns unseren lieben, demokratischen Reform-Vorstand geraubt. Mit Lug und Trug.

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    5. Gut, dann schlage ich einfach mal zwei Charaktere und Demokraten für den Vorstand vor, nur so als Kunstfiguren natürlich:

      Otto Schily und Götz Werner.

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    6. »Aber was bedeutet denn Demokratie für Menschen die Demokratie gar nicht verinnerlichen können und konnten aus ihrer Prägung und ihrer so ganz speziellen Autoritätsdenke heraus?«
      Wir sollten nicht vergessen, daß Demokratie nicht etwas „Gottgegebenes“ ist, das schon immer da war und daher für alle Zeiten und in allen Punkten das einzig Richtige ist, sondern etwas, was sich die Menschen im Laufe der Zeit errungen haben bzw noch dabei sind, zu erringen.
      Die AAG war von Anfang an kein basisdemokratischer Verein.
      Wir erleben seit Rudolf Steiners Tod eine Entwicklung, die wohl in eine demokratische Verfassung münden wird.
      Es waren übrigens genau die jetzt Abgewählten, die vor sieben Jahren beschlossen haben, daß die Vorstandsmitglieder nicht mehr auf Lebenszeit eingesetzt werden.
      Immerhin kam dieser Entschluß von innen, und ohne Not, zu einer Zeit, da der Vorstand handlungsfähig war --- die AAG ist also diesbezüglich fortschrittlicher als beispielsweise die Schwedische Akademie: da mußte heuer der König die Satzung ändern, um die Akademie wieder handlungsfähig zu machen.

      »Gut, dann schlage ich einfach mal zwei Charaktere und Demokraten für den Vorstand vor, nur so als Kunstfiguren natürlich ... «
      :-) Vorschläge bitte an den Rest-Vorstand am Goetheanum.

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    7. @Ingrid
      Hope :)

      @XY

      Judith könnte man doch gut einsetzen um z.B. den späten und weisen Heiner Geißer zu kontaktieren, um auf diesem Wege Ratschläge oder Beratung einzuholen...dasselbe dann im Diesseits u.a. mit Otto und Götz :)

      God blesses social democracy



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    8. :-) Vorschläge bitte an den Rest-Vorstand am Goetheanum.

      Vorschläge bitte an die Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft, denn nur die sind entscheidungs- und weisungsbefugt. Wer Funktionären kündigen kann, kann auch neue Funktionäre einstellen, Karma wird's schon richten (oder Karma wird walten, oder wie der Lala geht, hab's schon vergessen inzwischen).

      Sehr gut die Idee mit Otto Schily und Götz Werner.

      Das sind Männer mit starken Armen, die man sich gerne herbeisehnt. So funktionierte Funktionärs-Anthroposophie nun jahrzehntelang.

      Wir benötigen aber gar keine Funktionäre. Die Funktionäre sind uns ein Hindernis.

      Die Weleda, Demeter, die Waldorfschulen und die Trash-Verlage Freies Geistesleben und Urachhaus benötigen Funktionäre.

      Wir brauchen keine.

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    9. »Vorschläge bitte an die Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft«
      Einmal abgesehen davon, daß ich davon ausgegangen war, daß der Vorschlag von einem Mitglied kam (oder sollte die AAG, ebenso wie die Schwedische Akademie, Hilfe von außen benötigen?):
      Ah nein - soviel ich weiß, sehen die Statuten derzeit kein Vorschlagsrecht der Mitglieder vor, sondern der Vorstand selbst schlägt jemanden vor, was der GV dann zur Bestätigung (oder Nicht-Bestätigung) vorgelegt wird.
      Natürlich können diese Statuten auch geändert werden — für diesbezügliche Anträge wäre aber wohl ebenfalls das Goetheanum die richtige Adresse.

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    10. Gut, dann keine Funktionäre und starke Männer/Frauen...
      Dann versuchen entweder Statuten zu ändern oder einen völlog neuen Verein gründen, ginge doch auch oder? 7 Leute zur Gründung bekäme man doch bestimmt zusammen...

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    11. Die grosse Frage ist doch aber auch: Kann, sollte man freies Geistesleben überhaupt in ein Vereinskorsett stecken?

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    12. Brüderlichkeit kann und soll man ruhig eine juristische Form geben.

      Denn auf Gemeinschaftsbildung auf brüderlicher Grundlage möchte doch wohl kein Anthroposoph und keine Anthroposophin verzichten, oder?

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    13. Na, dann halt doch einen Verein gründen? Worauf warten wir sind frei! Wiederum - Kann man Brüderlichkeit/Schesterlichkeit denn nicht auch in freien Initiativen erleben? Z.B. innerhalb von Projektformen/Initiativen und evtl. gemeinsamen Meditationen?

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    14. Schmipft mich einen Konservativen. Nennt mich einen Orthodoxen. Verunglimpft mich als Traditionalisten. Aber ich würde es vorziehen, in dieser Frage Rudolf Steiner zu konsultieren, und zwar mit Vorträgen, die zu den Höhepunkten seines Schaffens zählen (was man leider nicht von all seinen Vorträgen und Ansprachen behaupten kann).

      Rudolf Steiner: Anthroposophische Gemeinschaftsbildung

      Inhalt (Auswahl): Worte des Schmerzes, der Gewissenserforschung. Worte zum Bewußtwerden der Verantwortlichkeit / Urteilsbildung auf Grund von Tatsachen. Die zweifache Umschmelzung eines geisteswissenschaftlichen Urteils / Neues Denken und neues Wollen. Die drei Phasen der anthroposophischen Arbeit / Anthroposophische Gesellschaftsentwickelung. Das Seelendrama des Anthroposophen / Die Erneuerung der drei großen Ideale der Menschheit: Kunst, Wissenschaft und Religion / Gemeinschaftsbildung / Anthroposophische Gemeinschaftsbildung. Das Erwachen am anderen Menschen.

      Es mag auf manche Anthroposophen etwas unmodern wirken, auf diese zehn Vorträge von 1923 zu verweisen. Sie wurden vor der sog. Weihnachtstagung 1923/24 gehalten, mit der die damaligen Probleme, so der jahrzehntelange Tenor, behoben wurden.

      Datsächlich ist das eine Illusion. Wir stehen zeitlich vor der sog. Weihnachtstagung 1923/24, nicht dahinter. Eine Weihnachtstagung 1923/24 kann es einmal geben, vielleicht. Ich war auf keiner, und ihr wart es auch nicht.

      Es ist immer gut, von der Realität auszugehen. Und das tut Steiner mit diesen Vorträgen, wie ich meine, sehr gut.

      „Neues Denken, neues Wollen“ und „Das Seelendrama des Anthroposophen“ sind fast schon geflügelte Wort bei Leuten, die die schwülstige Beschwörung der sog. Weihnachtstagung 1923/24 ablehnen und statt dessen von den realen, konkreten Begebenheiten ausgehen. Und das sind gar nicht so wenige, wenngleich es sich historisch um eine Minderheitenmeinung unter Anthroposophen handelt.

      Gruss,
      حسن

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    15. Gibt's das auch als Taschenbuch? Nein, Hassan hier schimpft keiner auf dich...

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    16. @ Hassan 9. Mai 2018 um 17:46:00 MESZ

      Nee Danke. Habe ich keine Lust drauf, noch sonne Steiner-Schwarte lesen, nein. Ist ausserdem wahnsinnig teuer das Teil, und vmtl. stinklangweiliges Zeug, das ja eh keiner versteht.

      Ich kuck mal lieber in die neue Weleda-Schminkzeitung, irre chic und richtig gut geworden!

      https://werde-magazin.de

      Diese Steiner-Bücher können wir auch mal rausschmeissen. Ist eh so kompliziert und völlig alt, altes Zeug, Gammel-Schwarte!! Weg damit!!!

      Jetzt ist eine neue Zeit, Weleda, gutes Essen, Kinder auf der Privatschule, Werbeslogans vom DM Drogeriemakt, alles paletti also! Nur noch Angela Merkel muss weg, dann wäre die Welt perfekt.

      "Permanent grün: Johannas ewiger Garten" und "Durch Mettes Augen: Atelierbesuch in Kopenhagen" ist doch viel besser als so uraltes Gesülze, gähn!

      Hier, das ist echte Anthroposophie:
      https://www.youtube.com/watch?v=9vDHGuAAyhg
      Und alles für lau, kostet fast nix das Zeug!

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    17. Steiners Vorträge zur Anthroposophischen Gemeinschaftsbildung (GA 257) gibt es auch online:
      http://bdn-steiner.ru/cat/ga/257.pdf
      oder
      http://fvn-rs.net/index.php?option=com_content&view=category&id=144:ga-257-anthroposophische-gemeinschaftsbildung&Itemid=4

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    18. Steiners Vorträge zur Anthroposophischen Gemeinschaftsbildung (GA 257) gibt es auch online

      Danke!! :-)))

      Vielen Dank, Ingrid! Zieh ich mir gleich mal aufs iPhone das Zeug das der Hassan so toll findet angeblich.

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  8. Liebe Lisa Laber, danke für den werde-link! Insbesondere der "Johannes Garten" / Permakultur ist total interessant (und - aus der Praxis :)

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    1. Johannas Garten natürlich ...

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    2. Den Tipp mit dem Werde-Magazin der Weleda finde ich auch toll. Es gibt auch noch das Demeter-Heft http://www.demeter.de/demeter-journal das hole ich mir auch immer, und das A Tempo http://www.a-tempo.de das ist überhaupt das Beste denn das kostet nichts!! ;)

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    3. Also ich lese am liebsten die Symptomatologischen Illustrationen.
      http://www.lochmann-verlag.com --> "Rundbriefe" klicken.
      Ein wenig Spannung und ein wenig Zerstreuung das ist das was ich mir von den Anthroposophen verspreche. Und Anerkennung und Geld natürlich, lol.

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    4. Nein, obiges habe ich nicht gepostet (Entweder ich schreibe unter meinem richtigen Namen oder unter Heinz F. )

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    5. War bestimmt so ein Gammelfürst von der ANTIFA oder so.

      Das Verständnis der Ausführungen Steiners über die »Mission« einzelner Völker und Volksgeister wird heute durch politische Sprachregelungen und Normierungen des Denkens erschwert, wenn nicht sogar verhindert. Die Begriffe »Volk«, »Volksseele« und »Volksgeist« sind durch den Missbrauch, den »völkische Tollheit« (Steiner, 17.12.1916, GA 173, S. 165) mit ihnen getrieben hat – besonders im deutschen Sprachraum – belastet. Die manchmal geradezu pathologische Ablehnung dieser Begriffe geht sogar so weit, dass manche Extremisten Deutschen den »Volkstod« wünschen, ohne zu bemerken, dass sie noch in ihrer Negation das Abgelehnte affirmieren. Eine Erläuterung dieser Begriffe und ihrer Bedeutung im Kontext von Steiners Werk scheint deshalb geboten.

      http://anthroblog.anthroweb.info/2018/individuen-voelker-volksgeister-zeitgeister-und-die-menschheit/

      Ein Verräter kann meistens nur derjenige sein, der dem Verratenen sehr nahe steht. Das beste Beispiel ist immer wieder Judas, der ein intimer Jünger des Christus Jesus war. Wer war der eigentliche Verräter Rudolf Steiners? Es war sein Nachfolger: ALBERT STEFFEN. Albert Steffen hatte einige Sympathisanten im Schlepptau, dessen intelligenteste wohl Günther Wachsmuth und Heinrich Leiste waren. In anderen Worten: die Verräter Rudolf Steiners rekrutierten sich aus der intelligentesten Elite der damaligen anthroposophischen Bewegung. Das ist in soweit ein Trost, als man nicht auf die primitive Karma- Schublade der Alltags–Gosse zurückzugreifen muss, woraus sich die heutige Schicht der Verräter rekrutiert, angefangen von Info3, über die Redaktion des Goetheanums bis hin zu den aktuellen Vorstandsmitgliedern und den Führern ihrer Scheinopposition.

      http://www.lochmann-verlag.com/Clubderverrraeter.htm

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    6. Ist das Bürschchen eigentlich „eingefleischter Jungeselle“ ? Der scheint ja Zeit zu haben seine braune Soße ins Internet zu kippen ...

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    7. Der ist dümmer und ungebildeter als er es sich selber eingestehen kann. Wer nach dem zweiten Weltkrieg mit Millionen von Toten solch einen Schmarrn absondert gehört geächtet.

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    8. Was für ein Schmarrn.

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    9. Der kann seine Thesen von der affirmativen Negation des Volkstods ja mal im Zweig erläutern. Da sind noch ein paar Leute, die die NS-Zeit wirklich erlebt haben. Da wird er aber wohl mit faulen Eiern beschmissen, deshalb landet das im Internet. Kann das mal jemand löschen, oder müssen wir warten bis der stirbt?

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    10. Der kann seine Thesen von der affirmativen Negation des Volkstods ja mal im Zweig erläutern.

      Nein Danke!

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  9. In seinem Leserbrief an die Wochenschrift „Das Goetheanum“ thematisiert Mario Betti etwas, das, wie ich finde, hier in dieser Diskussion nicht fehlen sollte:

    »Was meines Erachtens in einem Bericht, der doch einen objektiven Charakter haben sollte, absolut nicht geht, ist das unterschwelligen Suggerieren, das Ganze sei deshalb so bedauernswert, also schiefgelaufen, weil «nur» 1000 Mitglieder, «vorwiegend aus der Umgebung», zugegen gewesen sind. Was aber nur impliziert, dass die «aus der Umgebung» irgendwie befangen gewesen sein müssen. Oder soll das etwa heißen, dass, wenn die restlichen 44 000 dabei gewesen wären, die also «in der ganzen Welt lebenden Mitglieder», ein anderes Ergebnis herausgekommen wäre? Dass sie also eine «objektivere» Sichtweise über die Dornacher Vorgänge gehabt hätten als die, welche die Möglichkeit haben, Geschehnisse öfter zu beobachten? Sind Letztere also plötzlich ‹Verschwörer› geworden? Und: Besteht nicht dieses ‹Problem› schon seit den Anfängen der Anthroposophischen Gesellschaft? Wie wäre es, wenn, statt zu bedauern oder anzuklagen, auch die Goetheanum-Leitung dieses Votum als einen wichtigen Wink von einer geistig wachen Zeitgenossenschaft annehmen würde, ihren Kurs etwas zu ändern, möglicherweise in Dankbarkeit den ‹Abtrünnigen› gegenüber? Sind wir nicht alle in der Verfolgung unserer Ziele auch auf die Korrektur unseres karmischen Umkreises angewiesen?

    Ich kenne und schätze Paul Mackay und Bodo von Plato und sehe diesen Vorgang auch im Sinne einer Tragik, die systemimmanent ist: Würden wir alle eine echte Dialogkultur pflegen, mit offenen Ohren und Herzen, dann wäre es unter Umständen nicht zu einer solchen Konfrontation gekommen. Abgesehen davon, dass m. E. eine Mitgliederversammlung nicht dafür da sein sollte, über geistige Kompetenzen zu entscheiden. Hier ist eine Reform im Sinne des guten Zeitgeistes fällig. Und die kann nur gemeinsam bewältigt werden, jenseits von Tradition und Revolution.«


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    1. Ich dachte, bedauernswert für eine ehrliche Abstimmung und Dialog seien nur die unerwarteten 35% (!) extra Stimmen ‘aus der Umgebung‘.

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    2. Dieses Bedauern (mitsamt Verschwörungs-, Manipulations- oder gar Wahlbetrugstheorie) scheint mir nach wie vor von Außenstehenden konstruiert, die gar nicht dabei waren. Jedenfalls war in Louis Defèches Bericht in Nr. 14 (auf den Mario Betti sich bezieht) davon überhaupt nicht die Rede:

      »Dass die Generalversammlung sich so entschieden hat, ist zu respektieren. Dennoch kann man bedauern, dass der Wunsch der Leitung nicht erfüllt worden ist, mit diesen zwei erfahrenen, seit Jahrzehnten weltweit tätigen Menschen weiterzuarbeiten. Paul Mackay mit seiner erfolgreichen, unternehmerischen Energie und Bodo von Plato, der die Anthroposophie mit einer herausragenden Offenheit repräsentiert, tief verbunden mit ihrem Kern: dem ethischen Individualismus. Zu bedauern ist auch, dass nur 1000 Mitglieder, vorwiegend aus der Umgebung, sich an dieser Entscheidungen beteiligen konnten, während die Gesellschaft aus etwa 45 000 in der ganzen Welt lebenden Mitgliedern besteht.«

      Übrigens reagierte Louis Defèche auf Mario Bettis Leserbrief:
      »Lieber Herr Betti,
      Ich bedauere, dass Sie meinen Text als suggestiv empfinden. Ich habe nicht gemeint, dass die Wahl anders ausgegangen wäre, wenn sich alle Mitglieder hätten beteiligen können. Ich denke auch wie Sie, dass «eine Mitgliederversammlung nicht dafür da sein sollte, über geistige Kompetenzen zu entscheiden», deshalb haben Sie vielleicht in meinem Text eine gewisse Betroffenheit lesen können. Suggestionen oder Anklage gab es meinerseits nicht, weder in meinem Herzen noch explizit in meinem Text. Am Schluss meines Artikels können Sie lesen, dass ich Ihre Auffassung teile, dass noch einiges zu leisten ist, um die Risse innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft zu überwinden. Ich unterstreiche Ihren Wunsch, «eine echte Dialogkultur [zu] pflegen, mit offenen Ohren und Herzen». Ich hatte weiter nicht das Ziel, einen kalten Bericht zu schreiben, sondern eine persönliche Perspektive aus der Redaktion zu geben. Dass wir als Mitarbeitende des Goetheanum unsere Kollegen schätzen, kann man auch als sachlich und respektvoll betrachten, nicht wahr? Kurz: Ich bin mit Ihnen einverstanden, möchte aber Ihre Unterstellung – Sie sprechen von «unterschwelligen Suggestionen» – klar zurückweisen.«

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    3. Ingrid, oben habe ich Augenzeuge Jüngel zitiert (Nachrichten nr.4). 1000 minus 650 ist 350 extra Stimmen, für oder gegen das weiss man nicht.

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    4. Zwei Punkte dazu!

      1) Es ist normal, dass zur Abstimmung ein paar Leute mehr kommen als zur gesamten Tagung. Das war auch in der Vergangenheit immer schon so. Viele lesen im Vorfeld die Anträge in schriftlicher Form im Nachrichtenblatt und kommen dann nur zur Abstimmung.

      2) Jahrzehntelang konnten nur Menschen aus der näheren Umgebung des Goetheanum abstimmen (Radius von Freiburg im Breisgau bis nach Bern). Und das hat immer im Sinne der Leitung funktioniert, obwohl das auch schon seit mindestens 20 Jahren kritisiert wurde.

      Oder glaubt jemand, irgendwer setzt sich von Frankfurt oder München aus in Flugzeug, um an der Generalversammlung abzustimmen?

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    5. @ Mario Betti

      Klar kann die Generalversammlung über "geistige Kompetenzen" abstimmen. Selbst der Vorstand stimmt über "geistige Kompetenzen" ab. Gar kein Problem also. Traurig ist nur, dass so viele Jahre nach Steiners Tod ins Land streichen mussten bis das endlich mal passiert ist.

      Wer seine "geistigen Kompetenzen" nicht zur Abstimmung bringen will, der sollte sie für sich behalten! Und das tun Millionen, wenn nicht Milliarden Menschen auf dieser Welt.

      Faktisch wurde aber einfach gefragt: Soll die Amstzeit dieser beiden Persönlichkeiten um sieben Jahre verlängert werden, und das wurde negativ beurteilt. Fertig.

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    6. NULLARGUMENT-DEBATTE!

      Und: Besteht nicht dieses ‹Problem› schon seit den Anfängen der Anthroposophischen Gesellschaft?

      2,2% der Wahlberechtigten haben gewählt!

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    7. 2,2% der Wahlberechtigten haben gewählt!

      Vielleicht ist ja das das Mysterium der Weihnachtstagung?

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    8. Das Mysterium der Grablegung im Lichte der Kleingärtnerstatuten


      Der Kleingärtnerverein ist auch Beschlussfähig, wenn von 50 Mitlglieder einer (2%) da ist...

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    9. @ Stephan:
      »2,2% der Wahlberechtigten haben gewählt!«

      Es ist ziemlich unwahrscheinlich, daß die Wahlbeteiligung in früheren Jahren merklich höher war – und doch scheint sich damals niemand darüber aufgeregt zu haben.
      ;-) Meiner Ansicht nach zeugt es nicht unbedingt von demokratischer Gesinnung, sich über niedrige Wahlbeteiligungen nur dann zu ereifern, wenn einem das Wahlergebnis nicht paßt…

      Wie schon gesagt: die Mitglieder (via GV) können das ja für die Zukunft ändern und verschiedene Möglichkeiten zur Abstimmung ohne Anwesenheit in Dornach erwägen.

      @ Ton:
      »Augenzeuge Jüngel … (Nachrichten nr.4)«

      Soviel ich sehe, schreibt Sebastian Jüngel dazu nichts. Er ist bemüht, Legendenbildung zu vermeiden (ich habe das weiter oben bereits zitiert), und referiert neutral: »Der Abstimmung gingen Aufrufe voraus, die weitere Amtszeit nicht zu bestätigen; ein Interview im Goetheanum mit Paul Mackay und Bodo von Plato wurde als Wahlpropaganda zugunsten einer Bestätigung gesehen.«
      Nun – daß es vor Wahlen von allen Seiten Wahlpropaganda gibt, ist ja wirklich nichts Absonderliches.

      Im in AWD 4/2018 abgedruckten Protokoll (gezeichnet nicht von Sebastian Jüngel, sondern von Oliver Conradt) heißt es:
      »Justus Wittich begrüßt die knapp 1000 anwesenden Mitglieder im Großen Saal, insbesondere die neu hinzugestoßenen.«
      Von einem Bedauern darüber, daß 350 Mitglieder neu hinzugestoßen sind, ist da nicht die Rede.

      Und es waren ja nicht etwa neu eingetretene Mitglieder, die nur für die Abstimmung eingetreten sind (anders als es kurz zuvor bei der SPD versucht wurde …).

      Wie Anonym sagt: »Es ist normal, dass zur Abstimmung ein paar Leute mehr kommen als zur gesamten Tagung. Das war auch in der Vergangenheit immer schon so. Viele lesen im Vorfeld die Anträge in schriftlicher Form im Nachrichtenblatt und kommen dann nur zur Abstimmung.«

      Ich bleibe dabei: der Vorwurf der Manipulation, der die Unterstellung impliziert, die zur Abstimmung »neu hinzugestoßenen« Mitglieder hätten nicht aus eigenem freien Entschluß gehandelt, sondern seien irgendwelchen Drahtziehern gefügig gewesen — das scheint mir von Außenstehenden konstruiert zu sein, die selbst gar nicht dabei waren.

      Gute Nacht!
      Ingrid

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    10. ‘zur Abstimmung ein paar Leute mehr‘ ist eine Entstellung und Verharmlosung, wenn ich im Protokoll (Freitag) lese: ‘Es sind ca. 650 Mitglieder im Großen Saal anwesend.‘ (Conradt). Aber Wittich bleibt natürlich höflich den 350 neu hinzugestossenen Mitgliedern gegenüber, anders als bei der SPD.
      Die Manipulation war nicht ‘normal‘, sondern wurde im Kommentar: ‘unter anderem als “Schock“ beschrieben‘ und ‘nicht als repräsentativ für die Stimmung der Mitgliedern weltweit …‘ (Jüngel).

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  10. @Ingrid
    'Wahlbeteiligung' sollte hier ja wohl eher 'Wahlmöglichkeit' genannt werden!
    Und das Argument 'In früheren Jahren' würdest Du in anderen, politischen Kontexten doch wohl sicher nicht akzeptieren - warum darf in der Anthroposophischen Gesellschaft die Zeit ungescholten stehen bleiben (das war schon immer so)?

    Nur nebenbei: Ich 'ereifere' mich nicht, ich konstatieren Symptomatisches...

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    1. @ Stephan:

      »Und das Argument 'In früheren Jahren' würdest Du in anderen, politischen Kontexten doch wohl sicher nicht akzeptieren«
      Ich kann mir im Augenblick keinen politischen Kontext vorstellen, in dem ich es für einen Ausdruck demokratischer Gesinnung halten würde, wenn man niedrige Wahlbeteiligungen bzw Wahlmöglichkeit nur bei persönlicher Anwesenheit (wie es in Vereinen die Norm ist) ausschließlich dann tadelt oder gar als rechtswidrig ansieht, wenn einem das Wahlergebnis nicht paßt.

      »warum darf in der Anthroposophischen Gesellschaft die Zeit ungescholten stehen bleiben (das war schon immer so)?«
      Das habe ich nicht gesagt. Im Gegenteil: ich habe ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die Mitglieder der AAG das alles für die Zukunft ändern können. Aber eben für die Zukunft - nicht für die (auch unmittelbare) Vergangenheit.
      Und natürlich kann ein unerwartetes Wahlergebnis der Anlaß dafür sein.
      Aber eben: solange die Mitglieder es nicht ändern, wird es natürlich so bleiben, wie es jetzt ist.

      Jetzt aber wirklich: Gute Nacht!

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    2. 2% ist schon keine Minderheit mehr, sondern kann schon als Bruchteil bezeichnet werden.
      Und diese Tatsache sollte bei einer so grundsätzlich richtungs- und trendbestimmenden Abstimmung über das Absägen von Richtungsvertretern auch erwähnung finden dürfen, damit die Mitglieder die retardierten Zusammenhänge für die Zukunft ggf. zu hinterfragen beginnen.

      Ich weiß wirklich nicht, warum Dich diese Konstatierung so stört!

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    3. "Ich weiß wirklich nicht, warum Dich diese Konstatierung so stört!"

      Ja, da taucht es wieder auf, unweigerlich, das - Warum und die Motivsuche...- ist doch ein toller Ansatz zur Selbsterkenntnis im Miteinander...

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    4. Und - 2% sprechen doch eigentlich für sich ;)

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    5. Das Ding ist doch, dass ein Abwägen der Dinge in einer Diskussion ein Eingehen, eine Reflektion und meinetwegen auch ein Fürwahrhalten der Argumente des Gegenübers beinhaltet...Da fällt dann vielleicht auch mal der Satz:
      "Ja, das könnte durchaus sein, lasst uns das weiter verfolgen und recherchieren!" Oder - Du, das mag sein, da ist ein Problem, also lasst uns Ideen einbringen usw...

      Wo wiederum - nicht selten - Funken der Wahrheit nur so durch die Gegend sprühen und schon längst ein Leuchtfeuer entzündet haben und somit nachgegangen werden sollte/könnte, aber doch nicht abgewürgt werden darf durch eine Art anthrop. Prinzipientreue oder unbewusster Marotte des Wegschauens, vermengt mit einer Art Statuten und Vereinsversessenheit etc. (was häufig ein grosses, wenn nicht DAS Problem in der Anthroposophie ist und zur Stagnation führt oder zu end end endlosen, unfruchtbaren Diskussionen) - da könnte die Wahrheitssuche und - Findung doch wie eine Befreiung wirken und in DER TAT zu etwas führen...

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  11. @ Ton:
    Was als "nicht normal" empfunden wurde, das war, daß - anders als erwartet - den Vorschlägen der Leitung nicht gefolgt wurde. Das wäre. auch dann ein Schock gewesen, wenn es durch weltweite Briefwahl geschehen wäre.

    @ Stephan:
    Mich stört nicht das Konstatieren von Tatsachen, sondern die implizite Unterstellung, es wäre dabei nicht mit rechten Dingen zugegangen.

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  12. Die sogenannte "Wahl"

    "…Die Vereinsbeschlüsse werden mit Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder (einer Vereinsversammlung) gefasst…So funktioniert es nunmal in einem Rechtsstaat…"

    Diese Erkenntnis wurde erfreulicherweise neuerdings auf dieser Seite vermittelt. Genauso ist es:

    Die Vereinsversammlung ist in diesem Fall die Generalversammlung der AAG als Welt-Gesellschaft. Die stimmberechtigten das sind die Anwesenden Teilnehmer der Generalversammlung (ca. 650 Mitglieder). Ausdrücklich: Nur die bei der Generalversammlung Anwesenden Teilnehmer. Mitglieder die ausschließlich zum Zwecke der Stimmabgabe zum Wahltermin gekommen sind (350 neu Hinzugestoßenen), an der Generalversammlung aber nicht teilgenommen haben, sie können nicht als Anwesenden Mitglieder der Generalversammlung betrachtet werden und dürfen deshalb nicht abstimmen. Sie haben trotzdem gewählt und die Zahl ihrer Stimmen war erheblich und wahlentscheidend, davon ist auszugehen. Die Wahl und das Ergebnis sind dadurch ungültig. Sie war eine gravierende Gesetzeswidrigkeit auch gegen Schweizer Vereinsrecht. Verstößt ein Beschluss inhaltlich oder formell gravierend gegen ein Gesetz steht jedes Mitglied die Nichtigkeitsklage offen, ohne gesetzte Frist.

    So einfach sind die Tatsachen, die Fakten. Darüber hinaus, es muss wiederholt werden:

    Sollten es Statuten in dieser AAG geben die solche betrügerischen Manipulationen zulassen, auf die Konformität der Vorgänge mit den Vereinsstatuten wird andauernd gepocht, so wären diese Statuten von Prinzipien demokratischer Entscheidungsfindung und auch von moralischen Gesichtspunkten wie rechtliche Ausgewogenheit weit entfernt. Das ist vielsagend in Bezug auf die rechtliche Gesinnung der Putschisten. Ist das im einen Rechtsverfahren relevant? Widrige Rechtsauffassungen, die nicht nur die Buchstaben sondern vor allem auch den Geist der gesetzlichen Bestimmungen widersprechen und verletzen, finden in einem Rechtsverfahren meistens keine Anerkennung.

    Wiederholt werden müsste ebenfalls:

    Sollte gegen die Beschlüsse nicht geklagt werden wird das Unrecht nicht ungeschehen gemacht. Und der Weltverband AAG wird, wenn das so weiter geht, faktisch degradiert zu einem hübschen privaten Wahlverein für Dornach und Umgebung. Da wird in der Tat zukünftig jede "Einmischung von außen" überflüssig sein.

    Ausführlichere Quellen:

    Rechte und Pflichten der Mitglieder

    Entwicklungen im Gesellschaftsrecht X

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    1. Alle die dabeigewesen sind, alle die gegen die Laufzeitverlängerung gestimmt haben können stolz sein denn sie haben einen Vorgang in Gang gesetzt der nicht rückgängig gemacht werden kann. Demokratie. Gleichheit. Respekt. Das wird nun unwiderruflich Einzug halten. Zuvor hat man die eigenen Leute für bekloppt erklärt. Das wird sich nun ändern, die eigenen Leute werden ernst genommen werden, denn ihre Stimme zählt.

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    3. @Manfred
      Putin hätte es nicht treffender formulieren können….

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    4. @ bobby,

      Was für ein Blödsinn, die Abwicklung der Wahl mit putin in Verbindung zu bringen. Immer nur dieselbe Leier...

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    5. @ bobby:
      Es bleibt Dir natürlich unbenommen, es als Unrecht anzusehen, wenn jemand mit abstimmt, ohne an allen Tagen der GV anwesend zu sein (wie es auch bei früheren GVs durchaus üblich war).
      Ich habe dazu alles gesagt, was ich sagen wollte - und bleibe natürlich bei meiner Ansicht.

      Noch einen schönen Sonntag!

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  13. Die Verwandlung des Marcus Schneiders

    Ach ja, da wurden auf dieser Seite, genau vor einer Woche, am Sonntag, 6. Mai 2018 um 11:34:00 MESZ, vier Fragen formuliert zur bedeutungsvollen und erfreulichem Gesinnungswandel des Vorsitzenden des Paracelsus-Zweiges Herr Marcus Schneider aus Basel, zur Unterstützung seiner Glaubwürdigkeit:

    - Fand die anschließende Fragenbeantwortung vor der Zuhörerschaft statt oder war sie eher "privat"?
    - War der Vortrag öffentlich?
    - Wer war der Veranstalter?
    - Datum und Veranstaltungsort/Adresse des Vortrages?


    Ich habe diesbezüglich von der "Überbringerin" der Aussage Schneiders leider nichts finden können. Vielleicht habe ich es aber auch übersehen.

    Die Aussage von Herr Schneider war:

    "Diese Spinner sollen nur in die volle Öffentlichkeit treten, das ist doch viel besser, als wenn sie irgendwo in „schrägen“ Medien unter sich bleiben!"

    Gemeint waren mit "diese Spinner" die Vortragenden seiner Tagung Daniele Ganser, Elias Davidson, Thomas Meyer und Ken Jebsen.

    Es wäre natürlich noch besser wenn Herr Schneider sich direkt oder über die "Überbringerin" dazu äußern würde.

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    1. @ bobby:
      Die Veranstaltung war in anthroposophischem Rahmen angekündigt, aber öffentlich (dh ohne Mitgliedskarte) zugänglich. Der von mir zitierte Satz fiel öffentlich während des Vortrags.
      Alles weitere hab ich mir nicht so genau gemerkt, es ist einige Zeit her - und ich habe keine Lust und sehe auch keine Notwendigkeit, mich weiter darum zu kümmern.

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    2. Marcus Schneider liefert eigentlich nur das, was die Leute hören und sehen wollen.

      Das macht er auch in anderen Situationen so, er bereitet jedes Jahr einen kleinen Festvortrag vor und besucht damit Zweige in Deutschland. Das lässt er sich vermutlich bezahlen, aber ich finde das weitestgehend harmlos.

      Es soll ja nicht darum gehen, "schrillen Leuten" gar kein Podium zu bieten. Ich habe schon so manche "schrille Gestalt" bei Vorträgen und Veranstaltungen erlebt, und oftmals relativiert sich dann vieles. Zum Beispiel stellen sich die Leute als dumm heraus, oder als Hochstapler.

      Es gibt aber auch "schrille Gesellen" die keinesfalls dumm sind. Da herrscht Neugierde vor beim Publikum, die mal zu sehen, ein Paradebeispiel dafür ist für mich Thomas Meyer vom Europäer, der ja auch immer einen leicht hysterischen Unterton pflegt: Nur er alleine kapiert, dass die Anthroposophische Szene nicht mehr okkult genug gepflegt wird, usw. Eine anderes Beispiel wäre Irene Diet, die jedoch schon erheblich isolierter dasteht.

      Das muss man schon ertragen können ein stückweit. Marcus Schneider ist bestimmt nicht mein bester Kumpel, aber das ist doch wirklich ein harmloser Mann der irgendwie versucht seinen Saal zu füllen. Zumindest ist das meine Einschätzung.

      Auch mir wäre ein etwas stärker akademisch-kultivierter Zugang lieber. Aber die Anthroposophische Szene ist halt über weite Stecken eher die "20 Minuten" und nicht die "NZZ".

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    3. ...ist halt über weite Stecken eher die "20 Minuten" und nicht die "NZZ".

      Der war gut!

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    4. Wenn das hier ein Treffen des Jakobinerklubs ist und es darum geht, wem wir als nächstes die Rübe abhauen, dann würde ich aber auch Marcus Schneider in Schutz nehmen wollen.

      Ein grösserer Prozentsatz der Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft besteht aus bildungshunrigen Rentnern.

      Und um diese Leute kümmert sich Marcus Schneider. Er hält Vorträge zu Thomas Mann und Giacomo Puccini, solche Themen eben.

      Das muss einem nicht gefallen. Aber es ist doch im Grossen und Ganzen in Ordnung. Man kann die Artikel ja selber auf Wikipedia lesen und danach ein paar Rentnern vortragen, viel Erfolg! Oder man bucht eben Marcus Schneider.

      Und das sind nicht nur anthroposophische Omas die ihm zu Füssen liegen, wie man hier sehen kann.

      Kann man fast schon ein bisschen stolz drauf sein. Denn ansonsten haben wir nur Leute, die sich niemals vor die Haustüre trauen. Leute die von Bayreuth träumen, aber selber eine Aufführung abliefern, die kein öffentliches Theater aufführen lassen würde, da einfach zu schlecht.

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    5. Alexander, danke. Schneider scheint ja ein ganz sympathischer älterer Herr zu sein...

      Aber ab wann ist man eigentlich ein Rentner? Und wie gutgläubig sind so 'Rentner' - wenn so ein eloquenter, saloper Herr und Verschwörungs-Theoretiker wie Ganser (der sich gerne auch mal in rechten Veranst.räumen und Interviews aufhält) im Baseler Zweig auftritt?

      Oder geht es vielleicht nur um ein wenig Unterhaltung, Aufsehen und Berühmtheit, weil sonst der Saal nicht mehr voll wird? Das wäre dann mehr als bedauerlich und schon sehr naiv...

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    6. @Kevin

      Ja, das kann ich mir irgendwie vorstellen, dass sich niemand sonst vor die Türe traut...Aber vielleicht ist der Drops ja auch einach ausgelutscht und man muss sich was anderes überlegen (z.B. mehr in Projekten denken, als ewige Vorträge anhören)...Und doch scheint es wiederum Menschen in der Szene zu geben, die das könnten und interessante Arbeit machen, aber wenig akzeptiert sind 'von oben' - z.B. Jostein Säther...Ich vermute fast, dass auf diesem Wege halt auch Leute wie Ganser ins Spiel kommen, um eine gewisse Lücke zu schließen...

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    7. Lasst uns mal lieber über Funktionäre unterhalten, als über irgendwelche Spökenkieker die weitestgehend auf eigene Rechnung arbeiten.

      Wir können ja auch mal eine Liste der Spökenkieker machen: Gut oder böse, intelligent oder blöd, hat wenigstens einen initiationswissenschaftlichen Ansatz oder ist bloß schlechte Fantasy, usw.

      Ich kann im übrigen auch viele verborgene Dinge sehen. Tief in die Mysterien blicken. Aber ich bin so weit Gentleman, das für mich zu behalten.

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    8. "Aber ich bin so weit Gentleman, das für mich zu behalten."

      Das anthroposophische Fußvolk soll also weiter an der Nase herumgeführt werden?
      Es soll sich endlos ärgern und entzweien, wegen überflüssiger Dispute bezüglich des korrekten Ablaufs von Wahlen beispielsweise?

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