Brennt in der Hölle, ihr Ungläubigen!

In der offenen und unmoderierten Judith-von-Halle- Gruppe bei Facebook kommen Kritiker wie Anhänger zu Wort -so manches klare Wort wird fallen gelassen. So seufzt Petri Riedel prototypisch für manche Anhänger, die nur tiefes kosmisches Bedauern für Nichtkenner der von Halle empfinden können: "Habt nie Bücher von Judith gelesen, sie nie gesehen und erlebt, ihr verschenkt Eure Intelligenz, so ihr denn welche habt, um solche hohlen Phrasen zu dreschen...vllt. kommt der Tag, an dem ihr das mal bitter bereut. Ich wünsche Euch das noch vor Eurem Tod, damit ihr das nicht alles im Kamaloka leiden müsst. Das ist ehrlich gemeint von mir!" (29.11.2013)

Verschenkte Intelligenz ist ja eine Sache, aber nach dem Tod leiden, weil man nie "Judith" "gesehen und erlebt" habe, hebt sie in Marien- hafte Höhen, und stürzt die Ungläubigen in die Hölle des Nachtodlichen. Meinen die das ernst? Aber ja. Petri Riedel ergänzt, speziell an proletenhafte Anthroposophen gerichtet: "Die Kirchen hatten nicht unrecht mit solchen Drohungen. Es gibt die üblen Zustände nach dem Tod nämlich wirklich. Man erntet, was man sät. Das will man heute nicht mehr hören und wird deshalb verschrieen. Es bot einen gewissen Schutz damals, Furcht vor dem Nachtodlichen zu haben, weil man noch wirklich davon wusste oder zumindest daran glaubte, welcher heute leider nicht mehr da ist... man glaubt heute man könnte ungestraft alles hinausproleten und müsse sich selbst vor nichts mehr fürchten oder rechtfertigen. Man glaubt auch in manchen Anthrokreisen nicht mehr wirklich an die realen Folgen seines Tuns. Das hat nichts mit Mitgliedschaft in Sekten zu tun oder mit Personenkult. JvH betreibt keine Sekte und will null Personenkult und der wird auch von keinem Einzigen, der sie schätzt, ihr gegenüber betrieben." (29.11.2013)

Aber das angedrohte Häretiker- Sein in mittelalterlich- kirchlichem Verständnis reicht noch nicht, um sich das Schicksal für ungebildete, aber eventuell kritisch denkende Anthroposophen auszumalen, die zu ihrem eigenen Nachteil die "Furcht vor dem Nachtodlichen" verloren haben, und nun einfach ihre ungläubige Meinung "herausproleten".  Nein, springt der notorisch geisternde Michael Heinen-Anders ein, das Höllenbrennen im Kamaloka reicht noch nicht. Die Ungläubigen werden von "Widersachern" besessen sein und selbst zu "Dämonen" werden: "Die Menschen, die in die üblen Zustände nach dem Tode fallen, werden zugleich gezwungen Diener der Widersachermächte zu werden im Leben nach dem Tode. Sie erreichen so nicht das Devachan, sondern werden gleichfalls zu Dämonen "auf dem geistigen Gebiet der Erde" (30.11.2013). Also, liebe Anthroposophen, überlegt euch das noch mal. Ein bisschen Glauben kann doch nicht so schwer sein. Wollt ihr denn wirklich ewig in der Hölle schmoren, eure Intelligenz verschenken und als Dämon enden?

Kommentare

  1. Michael,

    ich glaube ja, ja ich glaube (ziemlich) fest davon überzeugt zu sein, dass die Inhalte und Aussagen und Überzeugungen, sowohl Deine als auch die der anderen, ziemlich genau in der Mitte liegen von dem, was man sucht, beide, und man durch verabsolutierende geist-heimatliche "Ortsbestimmungsversuche" die "Wahrheit" nicht wird treffen können.

    Alles hat eine als auch seine Wirkung, und wenn ich auf Holz schlage, gibt es einen anderen Ton als täte ichs auf Metall etc. ...mir ist bewusst, dass es jetzt ziemlich eso-muffig klingt, aber es ist doch so.

    Ich komme mir in unseren Zeiten vor als wie in einem grossen Orchester sitzend, ein jeder mit seinem Instrument vor sich und es noch nicht so recht klar ist, was wir denn nun spielen wollen, sondern erst, dass wir etwas spielen wollen. Wir stimmen unsere Instrumente, mehr ist noch nicht drin. Und eine Geige will es anders als eine Paukengruppe...

    Und siehe, da kommt der Dirigent, mögen wir den rechten erkennen ---

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    1. Lieber manroe,
      danke für den schönen Vergleich!
      Ja.
      Und auch wenn das Stimmen vorbei ist, spielen die einzelnen Instrumente nicht die ganze Zeit unisono...

      Allerdings frage ich mich, ob wir wirklich auf einen Dirigenten warten.
      Ich habe ja eher den Eindruck, die Zeiten der Dirigenten sind vorüber... ich jedenfalls wäre sehr mißtrauisch, wenn plötzlich doch einer daherkäme! ;-)

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    2. Liebe Ingrid,

      ...ich mein(t)e den ganz grossen und seinen Fälscher :-) -- da soll doch einer erscheinen und uns womöglich... Ansonsten ist es wohl eher der eine Symphonie zusammenhaltende Ton in uns, der aber, so meine ich schon, ins Schwingen gebracht wird durch besagten ganz grossen -- ?

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    3. Lieber manroe,

      »...ich mein(t)e den ganz grossen...«
      da sind wir genau am Punkt:
      Solange es Menschen gibt, die auf diesen „ganz großen Dirigenten“ warten, hat ein geschickter „Fälscher“ leichtes Spiel: er wird immer eine Gruppe von Menschen finden, die ihn für diesen „ganz großen“ (oder zumindest seinen „exklusiven Boten“) halten.
      Nochmal: Ich bin davon überzeugt, die Zeiten der „Dirigenten“, auch der „ganz großen“, sind vorüber.
      Und ich wäre wirklich sehr mißtrauisch, wenn ich einem „Dirigenten“ begegnete, der sich für den „ganz großen“ (oder seinen „exklusiven Boten“) hält oder von anderen dafür gehalten wird.

      Aus diesem Mißtrauen heraus hielt ich bis vor etwa sieben Jahren noch eine große abwehrende Distanz auch zur Anthroposophie und zu Rudolf Steiner.
      Aber dann las ich sein „An Gottes Stelle den freien Menschen!!!“ --- und erkannte, daß es sich bei der ungeheuren Autoritätsgläubigkeit, die ich bei einigen mir bekannten Anthroposophen erlebt hatte, nur um ein Mißverständnis handeln konnte.

      Auch heute noch glaube ich nicht, daß es einen „ganz großen“ gibt, der „unseren Ton ins Schwingen bringt“.
      Das werden wir schon selber machen müssen, wenn uns an dieser Schwingung gelegen ist.
      :-) Aber wir können einander manchmal dabei behilflich sein --- wenn wir das wollen.

      Herzlich,
      Ingrid

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    4. Liebe Ingrid,

      ...ja, so wie Du es hier schreibst, dem stimme ich natürlich zu, allerdings gibt es nunmal wirklich den ganz grossen und ebenfalls seinen Dieb, für mich, und ich persönlich mag es nicht so sehr, inzwischen, immer auf diese Beschützer- und Vorsichtsspur aufzuspringen und vorsichtig zu sein, vorsichtig, vorsichtig..., es gehört auch ein gewisser Mut dazu --- und jenes Warten auf den Grossen ist natürlich genau das Falsche, ebenfalls das mit dieser tödlichen Autoritätsgläubigkeit.

      Und sicherlich müssen wir es in uns selbst zum Schwingen bringen, allerdings muss da auch was sein, das man/ich/wir in die entsprechende Schwingung versetzen können und DIES ist sicherlich nicht, von der Urgestalt her, vom Ursein her unsere Saat, ich denke, wir pflegen und hüten es und gedeihen daran, so zumindest lebt es in mir und damit bin ich recht zufrieden, denn, wir bringen ES doch nicht selbst hervor, sondern am ES das es.

      Nehmen wir doch nur mal all diese ganzen Hinweise und Belege und Bücher und Aussagen von wem auch immer, natürlich von wissenschaftlich gebildeten Menschen die gut recherchiert und (angeblich) probiert haben and so on, irgendwann stehen wir halt vor diesem ganzen Berg und Wust an Inhalten und müssen uns entscheiden und merken dann über diesen Versuch es zu tun, dass wir letzten Endes nicht daran vorbeikommen können, es auf Basis gesunden Vertrauens zu tun, und damit meine ich das gesichtete Selbst-Vertrauen in uns, das, genährt und gefestigt durch Erfahrungen seine Basis ab- und hergibt, uns berät und einen neuen Schritt versuchen lässt, einen anderen Weg gibt es nicht.

      Ein neuer Schritt fusst immer auf Vertrauen, immer! Die/eine Erkenntnis ist immer zunächst ein Endstand, danach schreite ich durchs Tor des Vertrauens. Und ich verspüre und erlebe in mir, aktiviere ich befragend jenes Vertrauen in mir, dass da Antworten kommen, man muss sie nur in Empfang zu nehmen wissen, man bekommt ein Empfinden dafür, was recht ist. Und diese Antworten sind zwar in mir, ich erlebe sie dort in mir, aber ob sie wirklich alle von mir oder meinem Ich kommen, das würde ich mal anzweifeln, zumindest häufig.

      Ich glaube schon, dass es einen "ganz Grossen" gibt, schon allein deshalb, weil ich erleben kann, dass ich meine innersten Fragen abgleichen, justieren kann an etwas, was, zur Zeit meiner Frage noch nicht in meinem Bewusstsein war/ist. Und, es "funktioniert" --- .

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    5. Lieber manroe,

      »und ich persönlich mag es nicht so sehr, inzwischen, immer auf diese Beschützer- und Vorsichtsspur aufzuspringen und vorsichtig zu sein, vorsichtig, vorsichtig...«
      Das begreife ich nicht. Was meinst Du damit?
      Mir geht es nicht um „vorsichtig sein“, und auch nicht um „beschützen“.
      Mir geht es um Klarheit und Helligkeit, mir geht es um Erkenntnis statt „Suggestion“ oder „Ahnung“ oder „Wunschdenken“ oder „Spekulation“ oder „Glauben“ (im Sinne von „puto“).

      ---

      »Ich glaube schon, dass es einen "ganz Grossen" gibt, schon allein deshalb, weil ich erleben kann, dass ich meine innersten Fragen abgleichen, justieren kann an etwas, was, zur Zeit meiner Frage noch nicht in meinem Bewusstsein war/ist. Und, es "funktioniert" --- . «
      Ja, natürlich. Ich begreife gut, wovon Du sprichst, und auch ich kenne diese „Instanz“, die gewissermaßen „vor meinem Bewußtsein“ war/ist, die „größer“ ist als mein „kleines Ich“, die ich „fragen“ kann, und von der „Antworten“ kommen.

      Aber ich halte es für ein Mißverständnis, diese „Instanz“ für den „Einen“, den (einzigen) „ganz Großen“ zu halten.

      Ich denke an etwas, das als Überzeugung in mir lebt, seit ich denken kann, wofür ich aber keine Worte hatte, bis ich bei Rudolf Steiner davon las: die Vorstellung der Menschen vom „all-einigen Gott“, an den man sich ganz unmittelbar wenden kann, führt nicht weiter als bis zum Angelos, zum Engel. Und so gelangt jeder Mensch unmittelbar nur zu seinem eigenen Angelos... (Näheres in GA 172, im neunten Vortrag)

      Ich sage also nicht etwa, daß es außerhalb meines „Ichs“ nichts gibt.
      Es gibt etwas: in der Anthroposophie wird es als die „Hierarchien“ bezeichnet.

      Steiner schildert es etwa so:
      Das Ich trägt die „Früchte“ aus früheren Erdenleben jeweils hinüber in das Leben zwischen dem Tod und der neuen Geburt.
      Und im Zusammenwirken mit den „Hierarchien“ webt das „Ich“ dort/dann (beide Begriffe stimmen nicht, da räumlich/zeitlich) gewissermaßen die Bedingungen des nächsten Lebens.
      Und die „Früchte“ dessen, was wir in diesem Leben daraus machen, werden wieder hinübergetragen in das Leben zwischen dem Tod und der nächsten Geburt. Und noch eine ziemliche Zeitlang so weiter...

      Damit kann ich sehr viel anfangen.
      Ich empfinde die erwähnte „Instanz“ in mir tatsächlich als einen „Boten“ aus der geistigen Welt („Angelos“ bedeutet wörtlich „Bote“), und zwar als einen Boten ganz individuell für mich. Seine „Botschaft“ wird für mich immer die letztlich ausschlaggebende sein, ganz gleich, was andere sagen, und auch dann, wenn die „Boten“ anderer Menschen etwas ganz anderes sagen.
      Und ich rechne damit, daß andere Menschen ebenfalls ihre „individuellen Boten“ haben...

      Nun bin ich gespannt, ob ich mich verständlich machen konnte.

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    6. Liebe Ingrid,

      »und ich persönlich mag es nicht so sehr, inzwischen, immer auf diese Beschützer- und Vorsichtsspur aufzuspringen und vorsichtig zu sein, vorsichtig, vorsichtig...«

      "Das begreife ich nicht. Was meinst Du damit?"

      Das bezog sich nicht auf Dich, sondern sollte meine Haltung beschreiben, die sich mir ergibt aus diesen ganzen Versuchen den "rechten Weg" zu beschreiben und aufzuzeigen, um andere zu schützen... . Ab einem bestimmten Punkt bleibt es eh im intellektuellen Areal stecken und behindert mehr als dass es hilft, wollte nur kurz in diese oder eine solche Richtung weisen.
      -------------------

      "Aber ich halte es für ein Mißverständnis, diese „Instanz“ für den „Einen“, den (einzigen) „ganz Großen“ zu halten."

      SO habe ich es auch nicht gemeint, sondern NUR gesagt, dass es (für mich) den einen grossen gibt.
      Und besagter "ganz grosser", ich glaube das ist der, der in diesen ganzen Raum für uns bereits sein oder das Licht wirft, damit wir durch es irgendwann immer umfassender uns zu orientieren vermögen.

      Und wenn einige z.B. meinen, sie sprächen in der Meditation mit Gott oder er sei bei ihnen im Gebet..., da habe ich mich dann schon immer gefragt, ob diejenigen denn nun wirklich zwischen einem Gespräch mit Gott und womöglich einem helfenden Versuch der oder einer verstorbenen Grossmutter unterscheiden können. In diesem Sinne bin ich ganz bei Dir, bzw. Steiner, wenn in diesem Zusammenhang von der/einer Begegnung mit dem/meinem Engel gesprochen wird.

      Ich erlebe etwas in mir, Du sagst eine Überzeugung dazu, das ich als eine mich tragende Gewissheit bezeichnen würde, es umgibt mich, umhüllt mich irgendwie ganz. Mir scheint es mehr denn eine Überzeugung, da umfassender, als stetiges Erleben mich tragend. Es ist ständig anwesend und ein Austausch in den Bereich vor meinem Bewusstsein hinein käme dem hinzu, es spielt sich in dem dann ab. Gespräch und Umraum sind mir unterscheidbar.

      All dies ist mein Versuch zu beschreiben, was ich wie erlebe, was es nun in Wirklichkeit ist, das weiss ich nicht, noch nicht, aber die Beschreibung Steiners von den Hierarchien kann ich sehr wohl annehmen. Und ich empfinde es ohnehin wesentlich ertragreicher, wenn man sich gegenseitig mehr erzählen würde was man erlebt, wie man es sieht, wie man es deuten könnte.... statt all dies zu Platzhaltern zu machen für diese ganzen Begriffe, die dann im Intellekt stecken bleiben, wenn man sie nicht zu beschreiben versucht. Man merkt dann schon und bekommt dann auch ein Empfinden dafür, ob es stimmt oder nicht, so wie die Kinder, bevor sie von den Erwachsenen und dem Erwachsenwerden, wenn man nicht genügend aufpasst, (")getötet(") werden, meine bislang fast lebenslange Überzeugung.

      Und den "Boten" erlebe auch ich ganz speziell für mich, denn es ist wie ein Gespräch zwischen mir und..., auch wenn Antworten sich übertragen lassen und ein Licht werfen auf andere und anderes neben mir.

      Nun hoffe auch ich, dass ich mich verständlich machen konnte -- auch wenn ich wohl anders vorgehe als Du.


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  2. So wie ich die blog-Seite von Michael erleb-t-e, inspiriert sie den Leser, sich mit dem Geistesgut Rudolf Steiners auseinanderzusetzen. Daneben gab es immer wieder aktuelle Nachrichten aus dem Anthroposophenleben, literarische Texte usw.. Ich persönlich erlebte diese Impulse freilassend, sogar wenn in Comics (war einmal selbst betroffen) mit "Spitzen Mitteln" gearbeitet wurde. Was uns nicht hilft, ist Gleichmacherei. Wir können uns nicht irgendwo treffen, damit jede Seite Recht behält. Das mag zwar menschlich klingen, ist aber seinem Wesen nach unmenschlich.
    Vielleicht hilft es mehrere Dinge klar auszuschreiben:
    Rudolf Steiner hat uns mit klaren Worten vermittelt, es gibt das Kamaloka, es währt nicht ewig, während die Katholische Kirche der "Läuterung" (Hölle) einen ewigen Charakter verleiht. Durch Steiner wissen wir, erst in weiter Zukunft, anderen planetarischen Verhältnissen wird es so sein, die freiwillige Wahl für oder gegen Christus wird endgültig sein. So wissen wir aus den Hinweisen der Geisteswissenschaft, durch die nun einmal vorhandenen Vorträge, in der Zukunft wird es Christen möglich sein, dämonisch-körperliche Entwicklungen des Menschen zu korrigieren. Das, was wir in Spielfilmen drastisch-plastisch Erleben sind zukünftige Entwicklungen der Körperlichkeit des Menschen, sicherlich verzerrt dargestellt.
    Also das Höllenproblem belastete das sog. Christliche Abendland negativ, weil es jene Zustände des Kamaloka ins Ewige erhebt.
    Weiter gibt es eine starke Belastung für das Christentum durch die irrige Vorstellung, Christus würde physisch auf der Wolke erscheinen, es sei die Zeit des Weltengerichtes, das absolute Ende der menschlich-freien Entwicklung, das Endgericht, das alle gleichsam trifft. Aus der irrigen Vorstellung der physischen Auferstehung folgte durch viele Religionen die Begräbnissituation, die Leichen auf immer und ewig zu bestatten, so wie es nun beginnend auch die Moslems in Deutschland tun dürfen. Diese Endzeitbelastung blüht nun auch bei Papst Franziskus neu auf. Millionen von Philippinen glauben sich auf der sicheren Seite, in dem sie in das Königreich des "Pastors" eintreten. Christentum entwickelt sich zu einer Verdammnisreligion, zu einer Spaltungstendenz in der reinen Vorstellung. Gesäte Angst ist die Triebfeder. Dieses Angstsäen findet nun auch im Umkreis von Frau Halle statt. Es wird viele Anthroposophen zutreiben, welche durch das Lesen der Vorträge Steiners Ängste entwickelten. Wir können nicht so tun, als wollen wir Frieden, wenn es in der Tiefe um eine geistige Auseinandersetzung geht, in deren Zentrum der individuelle Mensch sich befindet.... .

    Da einige Anthroposophen sich bemüßigt sehen, Herrn Michael Eggert als Nicht-Anthroposophen zu charakterisieren, kundtun, sie seien froh, er ist endlich aus der AAG ausgetreten: ich kenne viele websites von Anthroposophen. "Hier" erlebte ich durchwegs Freiheit, sogar wenn - aus welchen Gründen auch immer - zensiert wurde, das Bemühen - ich erlebte dies so - war Verstehen der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners... .

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    1. Nachtrag:
      finde erst nach obigem Text diesen Beitrag:

      "Anglikanischer Primas Welby: Eine Christenheit mit einem kraftlosen Kreuz sei eine Christenheit „ohne einen Thron für Christus und ohne Hoffnung“. Es lohne sich nicht, ein Kreuz zu tragen, das kein Gewicht mehr habe."

      http://kath.net/news/43987

      Als Schicksalsgemeinschaft, mit oder ohne Mitgliedsausweis, können wir uns nicht vor der Verantwortung davonstehlen. Ich habe vor 1995 die Anthroposophen versucht, auf das Problem aufmerksam zu machen, doch Herr Ramon Brüller wollte erst die Argumente der Gegenseite lesen. Da habe ich mir gedacht, wenn Anthroposophen das Problem nicht für sich verstehen, dann sind sie nicht fähig und so war dann auch die Reaktion des Vostandsmitgliedes Frau Glöckler. Nun hat die "Christenheit" ein Problem, weil das Europäische Gericht für Menschenrechte das Kruzifix für kraftlos erklärt hat, damit es in der Schiule bleiben kann. Das BVerfG erklärte das Schulkreuz zum religiösen Symbol. 1988 lernte ich einen Regensburger Anthroposophen kennen, der mir sagte, bevor der Ätherische Christus kommen kann, muß das Kruzifix verschwinden. Es war der Geschäftsführer des Waldorfkindergartens. Einzelne haben in dem Vorgang eine Bedeutung erkannt, deren Folgen sich im obigen Artikel zum Ausdruck bringen. Als Modeschmuck ist es den Kirchenführern vollkommen egal, es wurmt ihnen die Entscheidung des Höchsten Europäischen Gerichtes. Die Vertreter des Zwangskreuzes werden immer versuchen.... denn es wird als Machtmittel eingesetzt. Nachdem vor einigen Tagen Papst Franziskus sich öffentlich gemeldet hat, nun der oberste Kirchenmann aus England. Es ist eine abgestimmte Aktion, davon ist auszugehen.

      Klar ist, mit "Dämonennägeln" würde das Kreuz wieder "aufgeladen" werden können, erhielte eine magische Bedeutung und das durch ein Mitglied der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Ist doch klar, alle Kritiker von Frau Halle landen in der "katholischen Hölle".....?!

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    2. Lieber Ernst, das Bemühen um Verständnis des anthroposophischen Impulses ist da, sicherlich nicht nur hier, sondern auf vielen Ebenen. Aber es ist in der Tat mühsam, das heraus zu schaufeln aus der vorhandenen Melange von religiösen Bedürfnissen und spirituellen Bedürftigkeiten, von den typischen irrigen Selbstbildern des anthroposophischen Umfeldes ganz zu schweigen. Ebenso sind die grassierenden Vorstellungsbilder (wie Du ja auch schreibst) vom "Geist" benebelnd, suggestiv und in die Irre führend. Von Halle und viele Andere spielen auf dieser Klaviatur. Sicherlich war Rudolf Steiner in dieser Hinsicht nicht ganz unschuldig; er hat in seiner Not, sich auszudrücken, viele solcher Vorstellungen aus den Traditionen geschöpft- dort (im Bildhaften) sind sie dann weiter tradiert worden und haben inzwischen diesen luziferischen Charakter erhalten. Es ist kaum möglich, gegen diesen kollektiven anthroposophischen Schein- Geist anzugehen; er regiert weiter ungebrochen. Er wird ja auch ununterbrochen von Phrasen genährt.

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    3. Das mit der "Not" von Rudolf Steiner weckt einen neuen Gesichtspunkt (für mich) auf sein Werk. Die Not an und für sich zeigt sich ja in dem Konflikt zwischen Marie Steiner und Ita Wegmann. Nein, ich will Dir nicht schmeicheln, aber Deine website ragt schon heraus...... .... ich wurde mit Impulsen reich beschenkt, das ist so..... Woanders fand ich nur in sich gefestigte Standpunkte... .oder Propagandastil...

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    4. Sorry:
      Ramon Brüll ist der korrekte Namen

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  3. Gegen objektive, sachgemasse Kritik hätten die pro-JvH Leute wenigere Einwande. Was aber Du aufführst und Adam M. etc. aufführen, hat sehr wenig mit echten Kritik zu tun. Du auch musstest die Hintergründe und Motive für Deine Ausserungen auffinden, denn es ist klar, dass diese Motive grösstenteils ganz Subjektiv sind. Du wirst aber wahrscheinlich solche Selbstreflexion nicht fähig sein, weil Du von dem Gegenteil ganz überzeugt bist (Du glaubst nämlich dass Deine Beweggrund ist die reinhet der Anthroposophie und des Schulunbgsweges zu verteidigen etc.), es hat also wahrscheinlich keine Sinn, diese Sätze hier zu schreiben...

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    1. Geisteswissenschaft kann eben auch, bei entsprechendem Nährboden, zu einer Härte und Einseitigkeit gegen sich selbst und somit wiederum gegen andere führen....Um sich dann Luft zu verschaffen, möchte man nun das Nonstop-Desillusionieren, das erleuchtete Steckenpferd, bei vermeintlichen Gegnern ins Rennen bringen?...so trifft das Unbewußte und scheinbar so Klare natürlich IMMER auf einen Gegner, z.B. auf das Schwärmerische...Diese beiden Pole bekämpfen sich nun...Aber wo ist die Mitte oder die Milde, die Güte? Die Wahrheit soll nicht verletzten heißt es eben AUCH z.B. im Thomasevangelium ... Und die Kirche hat das Christus-Schwert zum äußeren Kampf umgeschmiedet oder die Härte gegen sich selbst gerichtet (unangemessene Hölle,Buße, Ausgrenzungen etc) ... War das Schwert vielleicht nur als milde Selbsterkenntnis - und lediglich für den Weg des Friedens auf Erden gedacht? Ist Lieben wollen eine Phrase? Ist Anhängerschaft und Schwärmerei nicht auch ein Zeichen der Sehnsucht nach Liebe und Halt im Äußeren? Ist Dauer-Kritisieren ohne wirkliche Ent-scheidung, lediglich ein Aufmerksam-Machen, um gesehen zu werden, also auch Sehnsucht nach Liebe im Äußeren?

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    2. Ich habe extra das erste Buch von Halle und Tradowsky nochmals aufgeschlagen. Auf Seite 31 schreibt Tradowsky in seinem letzten Absatz, bevor Frau Halle beginnt:
      "Übergeordnet und allgemein gültig ist das, was durch die Paulinische Lehre von dem ersten und dem zweiten Adam gegeben ist und was in der geisteswissenschaftlichen Erkenntnis eine wesentliche Erweiterung und Vertiefung erfährt. Demgegenüber ist die Stigmatisation etwas höchst Individuelles für den betroffenen Menschen wie für seine Umgebung. Denn wie auch immer sich diese Umgebung - das heißt die Menschen, die von diesem Geschehen Kenntnis haben - zu diesem Ereignis stellt, so ist sie doch karmisch mit diesem Ereignis verbunden."

      Diese Aussage von Tradowsky kann für sich untersucht werden, hat nichts mit dem Unterbewußtsein des Lesers zu tun. Herr Tradosky erklärt die Stigmatisation sogar zu etwas "höchst Individuelles für den betroffenen Menschen wie für seine Umgebung". Er formuliert sogar, "Menschen, die von diesem Geschehen Kenntnis haben" ist "karmisch mit diesem Ereignis verbunden". Das heißt, Herr Tradowsky erklärt Jeden Menschen, der auch nur etwas von Frau Halle vernimmt, sei mit dem Ereignis in einer karmischen Beziehung.
      Hier beginnt Suggestion zu wirken. Es kommt gar nicht mehr darauf an, erkenntnismäßig sich mit dem Buche auseinanderzusetzen, weil der Leser mit dem individuellen Ereignis von Frau Halle karmisch verbunden ist. Herr Tradowsky macht sich zum erklärenden Hohepriester für seinen Schützling, er ist der karmische Meister, der die karmischen Fäden, die Erklärung, in den Händen hält. So beginnt anthroposophische Verdummung, anthroposophsicher „Glaube“ (Frau Halle fordert uns dazu auf) katholischer Prägung.

      Die esoterische Unschuld vom Lande (ich entschuldige mich bereits) schreibt auf Seite 37: "Und bitte schenken Sie mir Glauben, wenn ich Ihnen sage, das Christus-Wesen spricht Sie ganz persönlich an. Man kann von Zeit zu Zeit durchaus die Wärme dieses Lichtes spüren, das tief versunken in uns glüht. Durch unser Erkenntnisbemühen und durch die Anteilnahme unseres Herzens können wir dieses Licht, die Christus-Sonne, zu einer lodernden Flamme in uns aufsteigen lassen. Das ist das Liebesgeschenk Christi. Ich will mich stets darum bemühen, Sein Wirken an mir Ihnen als Seinen Liebeimpuls für alle Menschen ans Herz zu legen!"

      Indem "sie" so schreibt, wirkt sie wie eine Liebes-Priesterin im Tempel, "Sein Wirken an mir Ihnen als Seinen Liebesimpuls für alle Menschen ans Herz zu legen!"

      Mit Ausrufezeichen nötigt Frau Halle den Leser ihre persönliche Liebe auf, denn der Herr wirkt direkt auf den Leser, durch sie selbst. Es ist eine persönliche Liebesbeziehung durch die Vorworte von Herrn Tradowsky "karmisch" festgenagelt.

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    3. Mich stört weinger das Härte als die mangelnde Objektivität. Die meisten Vorwürfe, die hier vorgeführt werden, konnten mit ebensolchen Grund auch an Steiner gerichtet werden. (Dass weisst auch Michael, deshalb schreibt er, dass Steiner nicht ganz "unschuldig" ist.)

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    4. @EM
      Durch Ihren ersten Beitrag kam ich erst dazu, nochmals das Buch aufzuschlagen und habe erstmals die okkult-perfide Methode von Tradowsky und Frau Halle erkannt. Zuerst legt Tradowsky die "karmischen Handschellen" für die "Umgebung" an, fesselt alle Menschen, die nur von Sagen und Hören der Stigmatisation erfahren und gleich darauf beginnt Frau Halle "esoterisch zu Locken", Christus spreche den Leser direkt durch ihre Person an. Natürlich wäre das Stoff für einen Hollywood Film, wie da Mitten in Berlin Christus zu Wirken beginnt und da das Buch bei Amazon bestellt werden kann, werden auch alle die eingefangen, die nur die Werbung vom Buche lesen.
      Ich weiß nicht, ob es legitim ist, aber wir sind halt beim Ausmisten: es bedeutete doch auch eine gewisse Last, von Herrn Suhrmann vor Jahren erfahren zu haben, am Telephon, er habe den physischen Beweis zufällig gefunden, einen Zettel, eine Notiz, Herr Tradowsky und Frau Halle hätten eine Liebesbeziehung. Ich fragte da schon nach und es kam heraus, er meinte das ernst. Ich forderte ihn auf, er wäre nun verpflichtet, dies auch der Öffentlichkeit zu präsentieren, was er ablehnte. Ich fühle mich nicht mehr verpflichtet zu schweigen, auch nicht über seine Krankheit, Leukämie, was - kommt beim Schreiben - zum Thema "Blut - Heiliger Gral - Stigmatisation" irgendwie passt. Ich denke inzwischen, viele haben sich esoterisch die Finger in Berlin verbrannt..... .... Die neue Erkenntnis, wie Tradowsky und Halle versuchen, die AAG okkult von Innen her zu übernehmen, wobei der Vorstand nachgewiesenermaßen Herrn Tradowsky im Abschlußbericht der Lüge überführt zu haben glaubt, läßt schaudern. Es kommt ja wieder Sylvester, die Konkurenz zwischen Christengemeinschaft und AAG, wer bekommt mehr "Mitglieder" in "seinen" Vortrag, das war das esoterische Spiel über Jahrzehnte in Berlin...... und dummerweise hat Steiner vorausgesehen, wie sich Christengemeinschaft und AAG gegenseitig das "Rückgrat" zerschlagen werden... ..Herr Suhrmann ist Beispiel, weil er bei beiden Organisationen Mitglied war, Steiner hatte richtig vorausgesehen.....

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    5. Jetzt wird spannend! Uns aller Zitadler war der Meinung das Peter Selg von Judith zurueckgewiesen waere weil er mit ihr eine Liebesbeziehung anknuepfen wollte, aber da gab es Konkurrenz verstehe ich nun ;) und deshalb hat Selg spaeter kritischuebet Judith geschrieben. So sehen wir mal wieder alles hat toege Verwirzelungen!

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    6. Mich interessiert die Privatleben der Antroposophen überhaupt nicht, es gibt genug Zeichen und Ausserungen in ihren öffentlichen Leben dadurch man sie beurteilen kann... ich habe auch keine Bedürfnis für heilige und Allwissende Persönlichkeiten, hier geht es nicht darum..

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    7. Ich möchte anknüpfen an die letzten beiden von Ernst zitierten Sätze Tradowskys:
      »Demgegenüber ist die Stigmatisation etwas höchst Individuelles für den betroffenen Menschen wie für seine Umgebung.«
      Ich denke, gegen diesen Satz läßt sich wohl nicht viel einwenden: eine Stigmatisation (vorausgesetzt, wir gehen davon aus, daß es ein solches Phänomen überhaupt gibt) „trifft“ einen einzelnen Menschen, weder pflanzt sie sich fort im Vererbungsstrom, noch auch wird sie durch Lehre an andere weitergegeben. Sie ist das individuelle Schicksal des einzelnen stigmatisierten Menschen.
      Oder ist da jemand anderer Ansicht?

      Tradowsky geht darüber hinaus und deutet auf ein Schicksalhaftes“ nicht nur für den Stigmatisierten selbst, sondern auch für seine Umgebung.
      »Denn wie auch immer sich diese Umgebung - das heißt die Menschen, die von diesem Geschehen Kenntnis haben - zu diesem Ereignis stellt, so ist sie doch karmisch mit diesem Ereignis verbunden.«
      Hier, meint Ernst, beginne „Suggestion“ zu wirken. Und er ist damit ja wohl nicht allein.
      Auch ich sehe diese Möglichkeit.
      Das liegt aber meiner Ansicht nach weniger am Inhalt dieser Worte als daran, daß viele Menschen heutzutage mit dem Begriff „Karma“ etwas „nebulos Numinoses“ verbinden, das mehr in die Sphäre des Suggestiven zu passen scheint als in die der Erkenntnis.

      Etwas nüchterner betrachtet:
      Sind wir nicht mit allen Menschen verbunden, die gleichzeitig mit uns hier und jetzt verkörpert sind? Im ersten „Karma-Band“ spricht Rudolf Steiner ganz explizit von der karmischen Bedeutung der Zeitgenossenschaft...
      Und sind wir nicht noch viel stärker verbunden mit einem Menschen, der uns persönlich begegnet oder von dessen Schicksal wir zumindest wissen, als mit einem Menschen, von dessen Schicksal wir keine Ahnung haben?

      Es war hier schon früher einmal die Rede von „Mondenkarma“ im Gegensatz zu „Sonnenkarma“.
      Michael Debus hat diesem Thema ein Buch gewidmet.
      Aus der Kurzbeschreibung: »Dem Monden-Karma, das der Vergangenheit entstammt, verdanken wir das Werden unserer Persönlichkeit. Der nach dem Überpersönlichen strebende Mensch aber verdankt sich heute dem Sonnen-Karma, das aus der Zukunft kommt.«
      Die Zeitgenossenschaft (also die Tatsache, daß wir Zeitgenossen eines Menschen sind) und auch die „zufällige“ persönliche Begegnung mit einem Menschen, ja, auch das „zufällige“ Erfahren von ihm, würde ich demgemäß als „Mondenkarma“ bezeichnen.
      Was wir aus dieser Zeitgenossenschaft, aus der „zufälligen“ Begegnung, aus dem „zufälligen“ Erfahren machen, das wäre dann wohl „Sonnenkarma“...

      Das gilt natürlich nicht nur für Begegnungen mit Stigmatisierten, sondern für alle unsere Begegnungen mit anderen Menschen.

      Darin sehe ich eigentlich nichts „Suggestives“.

      Herzlichen Gruß in die Runde,
      Ingrid

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    8. @privat

      Vor einiger Zeit erzählte mir Herr Gunther Thriene aus seinen Erfahrungen mit den Berliner Verhältnissen. Er war ja auch Mitglied der AAG. Nun gab es in Berlin ein Mitglied, welches nach Außen sehr aktiv arbeitete, "privat" aber jungen Lehrerinnen nachstellte, keine war vor ihm sicher. Herr Thriene, er war Lehrer an einer Waldorfschule, besprach das mit führenden Anthroposophen der AAG in Berlin. Sie bekannten gegenüber ihm, von dieser "Schwäche" der Person zu wissen, doch wollten sie als Leitung der AAG nichts unternehmen. Nach Außen war die Person erfolgreich, sammelte sehr viel Geld, errichtete das Rudolf Steiner Haus in Berlin... ...in deren Räumen die "Stigmatas" durch diesen Herrn erstmals bemerkt wurden...... Das "private" Schicksal des Waldorflehrers der beim Liebesspiel getötet wurde, kann nicht ausgeklammert werden. Die Unmoral sind nicht die Liebschaften sondern das elitäre Gehabe, das im Dunkeln gelebte Liebesleben....

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    9. @Ernst Seler: ich habe die Bücher von F. von Halle weitgehend als den Leser freilassend Empfunden. Sie und Herr Eggert haben vielleicht eine andere Meinung: fühlen sie sich beim lesen etwa "gelockert" in eine Luziferische gebiet? Sie können dann nur über sich selbst aussern: diese auf andere Leute auszudehnen ist ein bisschen Sterile Gedankengang, meiner Meinung nach. Schönen Abend noch...

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    10. @"Sie und Herr Eggert haben vielleicht eine andere Meinung:fühlen sie sich beim lesen etwa "gelockert" in eine Luziferische gebiet?"

      Teil 1

      Die Erkenntnisse beim Lesen haben nichts mit den Wesen Ahriman und Luzifer und Christus zu tun. Es sind die Gedankenstrukturen für sich, welche dann mit der Zeit Erkenntnisse reifen lassen. Ich bin erst durch Ihren Hinweis dazu gekommen, das Buch von JvH nochmals in die Hand zu nehmen, um jetzt zu erkennen, wie der Gedanke von Tradowsky die Grundlage für den Gedanken von JvH bildet, unmittelbar zusammenhängend, ganz nüchterne Erkenntnis, so wie der Künstler versucht ein Objekt zu zeichnen, ohne Phantasie, oder ein Mathematiker ein mathematisches Problem zu lösen versucht. Als junger Schüler auf dem Gymnasium stellte uns der Mathematik-Lehrer ein mathematisches Problem. Ich arbeitete den ganzen Nachmittag dieses Problem durch, fand die Lösung. Niemand anderes hatte die Lösung und der Lehrer nahm mir nicht ab, daß ich persönlich die Lösung fand. Im Zeichenunterricht schnitzte ich ein Segelschiff aus in eine Linoldruckfläche. Zugegebenermaßen war ich selbst von dem Ergebnis beeindruckt, es wirkte wie ein Prototyp eines Segelschiffes, auch die Wellen waren wiedergegeben, der Wind blähte die Segel auf, der Bootskörper lag schräg im Wasser. Der Mallehrer bezeichnete mich als Lügner, als ich erklärte, das Motiv sei nicht abgemalt, sondern ganz aus mir entstanden.. . Ich denke, diese Erfahrungen haben mit dazu beigetragen, ein Jahr vor dem Abitur die Schule zu verlassen. Ein weiterer Grund war, ich wollte nicht die Pflichtlektüre "Goethe" durchnehmen. Also, es ist erst einmal das eigene Bewußtsein, welches sich in der Welt zurechtfindet, auch die Welt versteht. Die doppelte Suggestion in dem Buche von Halle ist für sich "perfide", weil sie schleimig daherkommt. Wenn Halle den "Glauben" vom Leser einfordert und dann das Höchste Wesen, wie wir es durch Steiner annehmen können - und ich schreibe frei, ich kenne es persönlich, es befand sich in einem Nachtbild direkt hinter einem Christgemeinschaftspfarrer und ich durfte es direkt hinter dem Yoga-Meister Anandamurtii erleben - durch sie direkt auf mich als Leser Wirken soll, dann ist dies Unsinn. Ich habe mich wahrlich bemüht, in die Mysterien des Christentums einzutauchen, bin über Wochen Monate sonntäglich in den Katholischen Kultus gegangen, weil Steiner den Hinweis gab, es gäbe noch etwas Spirituelles im Miterleben... ...bis ich eines Tages Miterlebte, das "Licht" erscheint zwar während der Wandlungsworte über dem Kelch, aber verbindet sich nicht.... ....die Menschen gehen "leer" vom Altar weg. Als mich Herr Suhrmann nach Berlin ins Rudolf Steiner Haus einlud, versetzte ich mich in Meditation, um mich ganz gezielt mit den Berliner, den deutschen Verhältnissen der AAG zu verbinden. Ich kann nur für mich schreiben, Geisteswelten spielen im notwendigen "URTEIL" keine Rolle.

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    11. Teil 2
      Ich bin von Ingrid beeindruckt. Erstmals kann ich sie in ihrem Text verstehen, erstmals drückt sie ganz klar ein Problem und eine Lösung mit Manfred aus. Ich hatte gestern ihre vor mehreren Tagen kleine Anfrage in einer mail gelesen, damit wir wie hier im blog von mir angedeutet, uns real in die Augen sehen können. Ich gab grundsätzlich mein Ja, Treffpunkt wäre das Portal des Domes in Regensburg, so schrieb ich. Aufgrund des mail-Austausches, sonst keine Inhalte, war es mir möglich, "Sie" tiefer zu verstehen, so daß ich jetzt erst, auf ihre Gedanken so eingehen kann, daß kein Empfinden des Mißverstehens zwischen uns als störend von mir empfunden wird, auch wenn wir uns mißverstehen.
      Für mich persönlich ist es nun nicht mehr notwendig, um ihr zu antworten, ihr nun physisch in die Augen zu sehen. Diese Bedingung fällt nun weg.
      Das Lesen des Buches von JvH war wohl eine Grundlage, um dann von JvH selbst (kein Nachterlebnis) die Ursache ihrer Stigmatisation mitgeteilt zu bekommen.
      Es kann durchaus sein, das kommt nun als Gedanke, das gewohnte Gedankengebäude, wie mit dem Werke Rudolf Steiner umgegangen wird, ist die "Falle". Ingrid hat nun an "monroe" eine Beschreibung ihres Bewußsteins gegeben, die reales Erleben bis zu ihrem Angelos aufzeigt, wobei alles Weitere aus dem Werke Steiners kein gesicherter Boden, also erst einmal ein Fragezeichen darstellt, so hat sie sich nun klar ausgedrückt. Das Buch von JvH erschlägt den Leser mit den anthroposophischen Welten, ja mit Christus selbst, mit dem Blut der Stigmatisation...... . Ganz ohne Ahriman und ohne Luzifer.

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    12. Lieber Ernst,
      danke - ich freue mich über das, was Du in Bezug auf unser bisheriges „Mißverstehen“ bzw das jetzt nicht mehr „Störende“ sagst.
      Besonders freue ich mich, daß ich mich Dir verständlich machen konnte darin, daß alle Inhalte aus Steiners Werken, die ich nicht selbst in meinem Inneren zweifelsfrei empfinde, für mich keinen „gesicherten Boden“ darstellen, sondern „erst einmal ein Fragezeichen“. So ist es: ich nehme nichts davon als „Wahrheit“ auf, aber sehr wohl alles (auch das Allerunwahrscheinlichste) als „Möglichkeit“.
      Und ich füge hinzu: ich finde es für mich ganz „ungefährlich“, es auch mit dem so zu machen, was ich bei Judith von Halle lese.

      Hast Du eigentlich meinen Kommentar hier gelesen? Es würde mich interessieren, was Du dazu sagst...

      Herzlich,
      Ingrid

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    13. @“Es würde mich interessieren, was Du dazu sagst...“

      Ich hatte den Text gelesen.
      Nun ist tatsächlich die Herangehensweise an Texten durchaus verschieden, zwischen Mann und Frau. Steiner hat sicherlich nicht ohne Grund die Besetzung des Vorstandes als paritätisch vorgesehen, damit die Frauen nicht von den Männern untergebuttert werden. Dieses verschieden denkerische Herangehen kann sich ergänzen.
      Du versuchst den Menschen zu verstehen, Verständnis aufzuzeigen, für ein geistiges Problem. Du versuchst auch Strukturen bis hinein in die Materie zu durchdringen, zu verstehen. Dir gelingt es nicht, das Suggestive losgelöst von Tradowsky und Judith von Halle für sich erleben zu können, vollkommen wertfrei, sachlich. Durch die Fragen Hinweise von EM kam ich erst dazu, diese Doppelte Suggestion zwischen Tradowsky und JvH zu erkennen, eine männlich-weibliche Suggestion, sie wirkt doppelt, wirklich geschickt gemacht. Die Leser merken gar nicht, wie sie da in eine Falle geraten, weil sie nicht das Mathematische der Welt verstehen, oft nicht verstehen wollen. Sie bleiben gefühlsmäßig stecken.
      Deine Hinweise auf Mondenkarma und Sonnenkarma fand ich sehr interessant, auch hilfreich ein aufgetauchtes Problem zu verstehen, zu beleuchten. Auf die Stigmatisation bezogen: es hat sicherlich Karmastrukturen, wenn das Phänomen für sich auftaucht. Für mich war eine Erklärung das Versagen des Vorstandes in der Symbolfrage, so kam auf Umwegen das Problem sichtbar in die AAG, die Sinnfrage, warum sollen sich Menschen mit den Blutwunden des Christus am Kreuz beschäftigen. Die Kinder sollen sie ständig während des Unterrichtes aufnehmen. Es gibt da einen interessanten Film, wie dargestellt wird, wie die junge fünfjährige Therese v. Konnersreuth in ihre Kirche geht, an einem rießen großen Kruzifix vorbeigeht, ein bemalter Corpus, sich das Bild soz. in das Kind eindrückt. Ein filmischer Versuch aufzuzeigen, warum die Stigmata bei ihr erschienen sind. Daß die Angelegenheit nicht einfach ist, zeigen die Äußerungen von Paramahansa Yogananda in seinem Buche „Autobiographie eines Yogi“, da er die Therese (ganz in der Nähe meines Wohnortes) besucht, er erhielt die Erlaubnis und sie mit seinen geistigen Fähigkeiten prüft, während aus ihren Wunden das Blut fließt, sie in einem anderen Bewusstseinszustand ist. Er bestätigt, wie sie tatsächlich die Keuzigung bildlich miterlebt, wie sie auch in der damaligen Sprache spricht. Rational beurteilt bedeutet dies jedoch nicht, der Vorgang der Stigmatisation für sich ist trotzdem als krankhaft bei Therese einzustufen, eben nicht etwas Verehrungswürdiges, was bei Therese ja massenhaft eintrat. Insofern kann „Mondenkarma“ etwas Berechtigtes beinhalten und „Sonnenkarma“ die individuelle Verantwortung für die Zukunft bedeuten. Dein Hinweis kann helfen, doch müss-t-en die Beteiligten ehrlich aufeinander zugehen. Jv.H muß den Anspruch fallen lassen, Christus habe mit den Stigmata „persönlich“ ein Zeichen für den „Leser“ gesetzt, das ist und bleibt einfach Un-sinn, eben Suggestion!!! – Ich denke inzwischen, sie war durch Tradowsky schlecht beraten, wie sie mit dem Phänomen umgehen soll….. .

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    14. Lieber Ernst,

      vielen Dank für Deine Antwort.

      »Dir gelingt es nicht, das Suggestive losgelöst von Tradowsky und Judith von Halle für sich erleben zu können, vollkommen wertfrei, sachlich.«

      Da hast Du recht.
      Für mich liegt es im Wesen der Suggestion, daß sie zwar „vollkommen wertfrei, sachlich“ betrachtet werden kann, aber eben nicht „losgelöst“. Weder losgelöst von demjenigen, der suggeriert, noch auch losgelöst von demjenigen, dem suggeriert wird bzw der sich suggerieren läßt (ich schreibe das ausdrücklich in diesen beiden Formen, sowohl „passiv“ als auch „medial“, weil ich den Eindruck habe, nicht nur daß das nicht dasselbe ist, sondern auch, daß dieser Unterschied ein sehr wichtiger Punkt ist, der oft übersehen wird).

      Soviel für jetzt - ich kann im Moment nicht ausführlicher schreiben.

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    15. Lieber Ernst,

      und noch eine kurze Zwischenfrage zu dem, was Du hier sagst:
      »Das Lesen des Buches von JvH war wohl eine Grundlage, um dann von JvH selbst (kein Nachterlebnis) die Ursache ihrer Stigmatisation mitgeteilt zu bekommen.«
      Bedeutet das, daß Du JvH persönlich begegnet bist und sie Dir in einem persönlichen Gespräch (mit „einander in die Augen schauen“) davon erzählt hat? Oder bedeutet es, daß sie es Dir schriftlich oder per mail persönlich mitgeteilt hat?

      Herzlich (und etwas in Eile...),
      Ingrid

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    16. @Halle

      Mehr ausformuliert geht hier nicht. Die, welche sich auskennen, werden wissen, wie so etwas vor sich geht, Andeutung muß genügen.....

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    17. @Ernst Seler: es ist dann wahrscheinlich, dass die Bücher von Frau von Halle nicht für Ihnen geschrieben sind. Ich sehe daran kein Problem. Ich fühle mich von dem Inhalt angesprochen, aber nicht im Sinne, wie Sie es formuliert haben.

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    18. @EM

      fand erstmals ein Bild, wie Hitler aus einem Kirchenportal tritt. Texte von Kirchenführern zeigen, wie sie der Ideologie des Dritten Reiches huldigten:
      http://www.fundamentalismusdebatte.de/religion-ns/

      Christus muß für Vieles herhalten, um die Herrschaft HItlers zu rechtfertigen, es stellt also kein Problem dar, wenn er für die Rechtfertigung einer Stigmatisation verwendet wird.... .

      allgemein:
      in dem Text der pdf-Datei ist eine Beschreibung auf Seite 15 u. 16, welche die Not der Christen aufzeigt, letztlich die Not von Frau Halle berührt, denn schließlich hat erst Herr Tradowsky ihr eingeredet, der Fleck sei "Stigmata", im Sekretäriat im Rudolf Steiner-Haus in Berlin. Gerade der Hinweis Steiners, es können bei intensiver Meditation rote Flecken erscheinen, deutet darauf hin, erst die Identifikation des Menschen mit den Stigmata führt zu Phänomenen. Es spielt sich im Menschen ab und ist keineswegs Zeichen eines Einwirkens von Außen. Das unter dem link der pdf-Datei beschriebene Kunstwerk zeigt, welche Umwandlung der "Bild-Kräfte" stattfindet. Die Künstlerin ist eine Adlige...

      http://www.erzbistum-muenchen.de/media/pfarreien/media13931520.PDF

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    19. Lieber Ernst,

      Du antwortest auf meine Frage, in welcher Weise Dir JvH die Ursache ihrer Stigmatisierung „mitgeteilt“ habe, so:
      »Mehr ausformuliert geht hier nicht. Die, welche sich auskennen, werden wissen, wie so etwas vor sich geht, Andeutung muß genügen..... «

      Das begreife ich.
      Ich möchte Dich aber darauf aufmerksam machen, daß die Art, wie Du Deine „Andeutung“ formuliert hast:
      »Das Lesen des Buches von JvH war wohl eine Grundlage, um dann von JvH selbst (kein Nachterlebnis) die Ursache ihrer Stigmatisation mitgeteilt zu bekommen.«
      suggeriert, daß sie es Dir entweder in einem persönlichen Gespräch oder per Brief/email oder dergleichen erzählt hat.
      Wenn es anders gewesen sein sollte, dann bitte ich Dich, es auch in andere Worte zu kleiden --- ;-) es sei denn, Du willst bewußt so etwas suggerieren (was ich von Dir nicht annehme!).

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    20. Liebe Ingrid,
      das liebe ich inzwischen, dieses einfach sich missverstehen müssen, fast ein Naturvorgang.

      Also, wenn ich schreibe,
      "das Buch, das Lesen des Buches war die Vorraussetzung..." mit dem ausdrücklichen Hinweis später (kein Nachterlebnis) entsteht erst einmal ein Fragezeichen, es wird nichts suggeriert.
      Warum ich das schrieb, weil mir jetzt erst bewußt wurde, warum mir Judith von Halle den Grund ihrer Stigmatisation mitteilte. Ich gehe davon aus, Du hast - es dürften inzwischen Jahre sein - damals genau mitbekommen, wie ich in Einzelheiten den Vorgang beschrieben habe. Ich wollte dies jedoch hier nicht wiederholen und ich nahm an, Du hast das noch in Erinnerung, deswegen die Andeutung.

      Du siehst, "Dein Verweis" ist nicht angebracht. Warum schreibst du gleich von suggerieren, verwendest ein Wort das einfach nicht passt. Wenn, dann fehlt einfach etwas, es bleibt ja für den, der neu mitliest - muß ja bedenken, es wird mitgelesen - ein Rätsel und gleich vorneweg, wir haben hier die Geisteswissenschaft als Hintergrund. Auf einer ganz normalen blog-Seite könnte mein Text als Suggestion verstanden werden, Frau Halle hätte mich angerufen, eine mail geschrieben oder einen Brief, oder wir hätten uns getroffen, weil nur eine materialistische Erklärung möglich erscheint. -

      Ich habe während des Schreibens nochmals Deinen Satz gelesen.
      Dein Satz "...suggeriert, daß sie es Dir entweder",
      suggeriert so, es gibt nur eine materielle Welt des sich Mitteilens.
      Daß mein Satz so verstanden werden kann, von Materialisten, ist mir klar. Aber für wen schreibe ich denn, für Anthroposophen, oder solche die dies sein wollen, bzw. sich für Rudolf Steiner interessieren. Außerdem ist Dein Hinweis widersprüchlich da, wo Du schreibst "Das begreife ich". Warum also den weiteren Text von Dir, wenn Du begriffen hast, ist doch alles gut, das Weitere wirkt wie der Vorwurf von monroe der hart klingt aber vom Vorgang ausdrückt, weswegen ich Dir erst einmal in die Augen schauen wollte, aber wie Du siehst, braucht es das jetzt nicht mehr, wenn auch der "Konfliktstoff" im Kerne geblieben ist. Vielleicht erinnerst Du Dich, ich scheue keinerlei Konflikt, etwa mit diesem lama
      http://www.lama-ole-nydahl.de/
      Ich nahm ihn gezielt an der Hand... (physischer Vorgang)
      ....ist ja noch intimer als in die Augen zu schauen.......

      (hatte das mit dem Lama vor längerer Zeit hier beschrieben)

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    21. Lieber Ernst,

      :-) schön, daß Du unser „Mißverstehen“ so nehmen kannst, danke.
      Ich freue mich sehr, daß wir in dieser Situation weitermachen können, denn ich halte das für einen ganz zentralen Punkt in der Diskussion um Judith von Halle.

      Natürlich habe ich Deinen Satz nicht so verstanden, als hätte JvH Dir persönlich etwas „mitgeteilt“. Sonst hätte ich nicht nachgefragt, sondern wäre einfach stillschweigend davon ausgegangen, Du habest JvH wohl irgendwann persönlich oder zumindest brieflich kennengelernt.

      Nun geht es aber hier, wie Du ja auch bemerkst, nicht nur um mich, sondern auch um alle Mitleser.

      Du sagst:
      »Dein Satz "...suggeriert, daß sie es Dir entweder",
      suggeriert so, es gibt nur eine materielle Welt des sich Mitteilens.«

      - und ich gebe Dir damit recht: natürlich „suggeriert“ mein Satz das.
      Allerdings suggeriert mein Satz damit nichts anderes als das, was heutzutage üblicherweise unter dem Wort „Mitteilen“ verstanden wird.

      Dir ist das auch bewußt, sonst würdest Du nicht schreiben:
      »Auf einer ganz normalen blog-Seite könnte mein Text als Suggestion verstanden werden, Frau Halle hätte mich angerufen, eine mail geschrieben oder einen Brief, oder wir hätten uns getroffen, weil nur eine materialistische Erklärung möglich erscheint. -«

      Du fügst dann hinzu:
      »Aber für wen schreibe ich denn, für Anthroposophen, oder solche die dies sein wollen, bzw. sich für Rudolf Steiner interessieren.«

      – und ich möchte hier nicht weiter darauf eingehen, ob dies hier ein „anthroposophischer Blog“ ist oder ob es im Sinne des Blogbetreibers ist, Sätze so zu formulieren, daß sie von „Normalsterblichen“ mißverstanden werden müssen (überhaupt vor dem Hintergrund, daß Michael vor kurzem aus der AAG ausgetreten ist). Auch wenn es sicher interessant wäre zu erfahren, wieviele der Mitleser Deinen Satz tatsächlich so verstanden haben, wie Du ihn gemeint hast...
      Ich möchte auch nicht darauf eingehen, ob das, was Du als „Mitteilung“ bezeichnest, tatsächlich eine Mitteilung Judith von Halles war – ich erwähne das nur, um deutlich zu machen, daß das für mich mit einem Fragezeichen versehen bleibt.


      Aber ich habe das Wort „suggerieren“ ganz bewußt gebraucht. Nicht als „Verweis“, sondern ganz „wertfrei und sachlich“!
      Ich wollte damit darauf aufmerksam zu machen, daß „Suggestion“, ob sie nun beabsichtigt ist oder nicht, bereits stattfindet, sobald wir Worte gebrauchen.
      Wir verwenden einen Begriff und „suggerieren“ damit, daß sich das, wovon wir sprechen, mit dem in Einklang befindet, was der Leser aller Wahrscheinlichkeit nach unter diesem Begriff versteht.
      Jede „Suggestion“ hängt also sehr stark damit zusammen, wer das „Gegenüber“ ist… der „Suggerierende“ rechnet mit einem bestimmten Verständnis seines „Gegenübers“.
      Und wenn es sich um Bücher handelt, kommt es nicht nur darauf an, wie die Leser die verwendeten Begriffe verstehen, sondern auch darauf, in welcher Weise diese Leser überhaupt gewohnt sind, zu lesen.

      Um noch einmal auf Judith von Halle zurückzukommen:
      Auch sie schreibt schließlich für Anthroposophen, für Menschen mit geisteswissenschaftlichem Hintergrund.
      Und sie rechnet daher – begreiflicherweise! – mit Lesern, die gewisse „Verständnisvoraussetzungen“ mitbringen: die wissen, in welcher Weise anthroposophische Bücher zu lesen sind, die mit „erstaunlichen“ oder auch „sensationellen“ Inhalten umgehen können, die in der Lage sind, die gelesenen Worte ganz bewußt und sehr behutsam gewissermaßen „zurückzuübersetzen“, die - wie Du es ja bei den Mitlesern hier voraussetzt! - „Fragezeichen“ stehen lassen können, ohne die entstehenden Fragen sofort mit Spekulationen auszufüllen…

      Ich kann mich seit langem des Gefühls nicht erwehren, daß Judith von Halle sich leider irrt in der Einschätzung ihrer Lesergemeinde, ganz ähnlich, wie Du, lieber Ernst, Dich meiner Ansicht nach irrst, wenn Du meinst, alle Mitleser hier hätten Deinen Satz über die „Mitteilungen“ Judith von Halles an Dich so verstanden, wie Du ihn gemeint hast…


      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    22. @Ernst Seler: Jetzt sind si so misstrauisch, wie Ihre Mallehrer war damals! :-) Ok, das war ein "Witz". Abewr wie gesagt, wenn diese Bücher Sie nicht ansprechen, dann können Sie ja andere aussuchen. Echte Kritik isst wohl berechtigt, nur statt ständige Polemik haben wir vielleicht besseres zu tun...

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    23. @EM
      Der nun (von mir) aufgedeckte Zusammenhang, wie der von Frau Halle erbetene Glaube des Lesers sich auf einen zuvor von Herrn Tradowsky "ausgesprochene" karmische Situation der Stigmatisation gründet, kam erst durch Ihre Hinweise, weil ich das Buch noch einmal herausholte. Sie müssen dem nicht zustimmen, der Erkenntnis, jedoch einfach von Polemik zu schreiben ist zu billig!
      Trotzdem Dank, denn ohne Sie hätte die nachprüfpare Erkenntnis - die zitierten Sätze von Tradowsky und Halle können nachgelesen werden - nicht aufgezeigt werden können.

      Zu beachten ist ja, wie die ganze Angelegenheit entstand, weil Herr Wolfgang Stadler einen persönlichen Brief von Frau Halle weiterleitete und dann in eine Veröffentlichung einwilligte. Ich gehe davon aus, Herr Michael Eggert wußte was er tat, während Herr Wolfgang Stadler in vollkommener Verblendung - ich erlebte das zur Genüge bei Herrn Wolfgang Suhrmann, er war nicht davon abzubringen, welche weltbewegende Bedeutung Frau Hallte für Europa hätte, er plante einen internationalen Kongreß zum Heiligen Gral - letztlich Verrat an seiner Angebeteten übte. Da ich ein Photo von Frau Halle besitze, kann ich mir ihre Wirkung auf das männliche Geschlecht ausmalen, besonders auf alte Männer, die sie zu unterstützen begannen (etwa Herr Garvelmann, mit dem ich einmal in mail-Kontakt stand). Als sie die Hände erstmals öffentlich hob und ihre Stigmata zeigte, da waren die 12 eingeladenen Zuschauer einfach um ihren Verstand gebracht......... (Schilderung des Vorzeigens der Stigmata durch den anwesenden Herrn Wolfgang Suhrmann)

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    24. @Ingrid

      liebe Ingrid,

      zum besseren Verständnis:

      durch Erwähnung des Lama, dem ich die Hand schüttelte, ergab sich in der Bewußtsseinssphäre der letzten Nacht eine Verdichtung von Schicksalskräften, Du bist dadurch erstmals in jenen Bereichen mit aufgetaucht. Nach Steiner hat man/frau nur Bilder von anderen Menschen in der Nacht, wenn Karma aus einem früheren Leben dem zu Grunde liegt. Also, das ist nun für mich klar, was bisher nur zu vermuten (von meiner Seite) war. Gleichzeitig tauchte aber der Konflikt mit dem Lama, der mächtig sauer auf mich war, wie ich ihm die Hand schüttelte, die er mir entgegenstreckte, auf. Du weißt vielleicht aus meinen Mitteilungen, es gab einen echten tibetischen Lama, der einige Zeit mein spiritueller Lehrer wurde, ein Lama der eine längere Zeit mit dem Dalai Lama gelebt hatte. Er hatte mir die Lehrer-Schülerschaft vorgeschlagen. Er hat mich dann in der Nachtsphäre unterrichtet und ich habe später im Tagesbewußstsein bei einem weiteren Treffen diese Vorgänge besprochen.

      Es gibt einen Hinweis von Steiner, wie das Tibetische fruchtbar werden kann für die Welt, wenn es von Tibet hinaus in die Welt.... . Damals waren die Chinesen noch nicht in Tibet einmaschiert.
      Auf der anderen Seite warnte Steiner vor dem Buddhismus im Westen. Die Wirkung ist ähnlich der Wirkung des Islam (Lähmung von Seelenkräften) für uns Europäer, wie Steiner das wiederholt beschreibt.

      Durch unseren Austausch gestern ist eine tiefere Schicht erwacht (Erwähnung Händeschütteln mit Lama), da müsste ich nun ganz andere Saiten für mich aufziehen, ganz anders mein Instrument spielen.
      Das ist aber im Blog-Forum nicht möglich, das könnte tatsächlich nur ein echtes Gespräch ermöglichen. Solches ist uns karmisch nicht bereitet worden, sonst hätten wir uns schon gesprochen, es fand nicht statt.
      Würden ich nun Deine neuen Gedanken lesen und darauf antworten, würden wir beide nur ein unwürdiges Schauspiel für Andere abgeben.

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    25. @Ernst Seler
      diese sind komplizierte Geschichten. Sowieso, es wäre besser, konkrete Beweise vorzuführen, dass Sie die genannte Segelchiff wirklich ganz eigenständig gemacht haben, weil es können eben auch karmische Ursachen hereinspielen, oder schlimmer, es könnte durch eine Somnabuläre Zustand "hereingefallen" sein.

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    26. @Em
      jeder Künstler schöpft aus Quellen außerhalb seiner selbst.... .
      Es fällt also imme etwas "herein".

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    27. @Ernst Seler: ich wollte damit nur Andeuten, dass es ja zu Ihren menschliche Würde gehört, diese Schiff als etwas wertvolles, als wirklich Ihr eigenes Kreration zu betrachten. Dagegen halten Sie und Herr Eggert JvH's geistige Erkenntnisse von etwa dubiöses Origin. Sie sei ein bisschen wie die spanische Conquistadoren, die mit billige, wertlose Perlen die Schätze der indianer "gekauft" haben. Dagegen bin Ich der Meinung, dass Sie wirkliche Schatze uns darbietet, im Mitte eine Menge, der meistens nur billige perlen zu bieten hat. Wir können einander nicht überzeugen, wir könnten aber vielleicht einander Respektieren, und das andere mit seine Wertschätzung in ruhe lassen..

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    28. @Em
      Sie schrieben "schlimmer noch", so als hätten Sie das Koordinatensystem. Wollte schon fragen, ob Sie vielleicht Deutsch als Fremdsprache benutzen und es sich nur um ein Missverständnis handelt, wie mir einst mit Herrn Gastkemper widerfuhr. Ich kann nicht jedes Mal meine esoterischen Antennen ausrichten.
      Sie stellen es so dar, als würde ich die Zeichnung nur als wertvoll betrachten, was ja sein kann. Die dargestellte Situation charakterisiert, der Zeichenlehrer wollte nicht wahrhaben, das Künstlerische stammt von mir. Wenn ich schreibe, ich habe mich an der Fachoberschule für Graphik in Nürnberg vorgestellt, nach meinen bewußten Abbruch kurz vor dem Abitur und beim Vorstellungsgespräch habe der Graphiklehrer gesagt, er habe noch keinen Bewerber mit solchen Qualitäten gesehen, nachdem er meine vorgelegten Arbeiten einsah, dann sagen Sie wieder: "schlimmer noch". Sie haben recht, als ich mich bewarb, um Geld zu verdienen, Schaufensterpuppen zu bemalen, bei einer Firma, welche sie exclusiv in Europa herstellte, die Produktion wurde von Italien nach Roth verlegt, da erhielt ich aus 80 Bewerbern die Stelle. Von 20 Bewerbern die eine praktische Prüfung ablegten, war ich der Beste, unter den Bewerbern einige Professoren der Kunstakademie, denn es wurde eine herausragende Bezahlung geboten. Eine anthroposophische Ärztin erklärte mir dann zu Nachterlebnissen "Sie erschaffen Dämonen", ich war damals esoterisch noch nicht so bewandert. Natürlich ließ ich dann die gut bezahlte Arbeit. Ihre Taktik "Em" ist also nicht lauter.
      Und natürlich bin ich bereit, das okkulte Erlebnis mit Judith von Halle zu besprechen, ich werde es aber hier nicht ein zweites Mal darstellen. Es sind nun einmal Schicksalsumstände eingetreten, die Beurteilung, nicht Verurteilung verlangen!!!
      Ich habe wiederholt Herrn Wolfgang Suhrmann gesagt, seine Methoden sind nicht in Ordnung, wenn er ohne Einwilligung betroffener an deren letzten Inkarnationen herumrechnet. Ich bin also bereit, auch Freunde nicht zu schonen, wenn die geistige Situation es verlangt. Ich bin selbst bereit profunde Kritik entgegenzunehmen. Ihr Hinweis auf "schlimmer noch" ist eine Haltung die zu hinterfragen ist. Sie verwenden das Wort "dubios", machen Vergleiche mit "spanischen Conquistadoren".
      Ich kann das geistige Erlebnis mit Frau Halle nicht einfach ignorieren, trage deswegen auch gegenüber ihrer Person Verantwortung. Ich habe auch Herrn Suhrmann - er wollte es ausdrücklich erfahren - von dem geistigen Erlebnis mit ihm erzählt. Es war ein geistiger Sturz. Nachträglich erkenne ich, er hing u.a. mit den Meditationen zusammen, mit denen er seine Freunde an sich band. Ich habe Menschen verletzt, weil der Umgang mit Hellsichtigkeit auch erst erübt werden muß. Als Resumée schlagen sie vor "in ruhe lassen".
      Das kann es aus Verantwortung im Falle Frau Halle nicht geben.
      Natürlich können wir uns - wie Sie schreiben - in "Respekt" nun voneinander lösen.

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    29. @Ernst Seler: "oder schlimmer " etc. war natürlich IRONISCH gemeint, ich habe solche Wörter grebraucht, die unter die Kritiker und Verleumder Frau v Halle gang und gabe sind, um ein Vergleich zu machen, aber solche standpunkten stehen mir fern..,

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    30. Ich habe vor einiger Zeit hier auf dem blog über Herrn Tradowsky geschrieben, den ich kurz während eines Besuches des Rudolf Steiner Hauses in Berlin sah. Eine Aussage soll nun belegt werden:

      "Da habe ich in Abgründe geschaut.“ Bodo v. Plato erläutert seine Wahrnehmung folgendermaßen: „Ich habe Nana Göbel nicht lügen hören. Peter Tradowsky habe ich lügen hören.“ „Zum Beispiel zu sagen, er habe nichts damit [gemeint: dem Austausch des Sekretariatsschlosses] zu tun. Nachher stellt sich raus, er selbst hat die Schlösser ausgetauscht."

      Seite 79 in

      "Bericht der Urteilsfindungskommission der Anthroposophischen Gesellschaft"

      Bericht auf dieser website zu finden.

      http://anthrowiki.at/Judith_von_Halle

      Da sich nun der Bericht im Internet leicht zugänglich fand, will ich die früher gemachte Aussage über Herrn Tradowsky nachträglich belegen!
      Der Abschlußbericht wurde mir kurz nach Erstellung von Herrn Suhrmann/Berlin zugesandt. Meine Aussage beruhte auf die Erklärung des Vorstandes der AAG, die sich in dem Berichte fand. Der nur für Mitglieder gedachte Bericht hat inzwischen seinen Weg in die Öffentlichkeit gefunden.....

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    31. Danke für den Link Herr Seler!

      Die Quellen sind immer wieder interessant, auch wenn sich dieses Dokument wie
      'Fünf Freunde und das Spuk[büro]schloss' liest...

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  4. Jemandem anderen damit zu drohen, er werde „in der Hölle schmoren“, weil er sich nicht so verhält, wie man sich (aufgrund welcher „Gruppenregeln“ auch immer) verhalten „solle“ --- das ist natürlich Unsinn.
    In Sätzen wie „Man erntet, was man sät“ allerdings finde ich dennoch viel Wahres.

    Man kann schon hier in diesem Leben ein Gefühl dafür entwickeln, was „Kamaloka“ bedeutet, und auch dafür, welche eigenen „Taten“ oder „Unterlassungen“ einem später einmal in gewissem Sinne „Höllenpein“ verursachen werden:
    Die meisten Menschen wissen sehr gut, wie sich ein „schlechtes Gewissen“ anfühlt --- und der Volksmund weiß, daß es jedenfalls kein „sanftes Ruhekissen“ ist. Ob man es nun „Angst vor der Hölle“ nennen will oder sonstwie, das tut meiner Ansicht nach nicht allzuviel zur Sache.

    Aber natürlich geht es dabei darum, ob jemand nach seinem eigenen „besten Wissen und Gewissen“ handelt – oder eben nicht.
    Und da das „beste Wissen“ des einen Menschen in vielen Fällen etwas ganz etwas ist als das des anderen, ergibt es sich, daß auch das „Gewissen“ jedem Menschen etwas anderes „gebietet“ (bzw „verbietet“).

    Wenn jemand davon überzeugt ist, daß JvH eine immens gefährliche Person ist, die die Anthroposophie nicht nur in ihren Grundfesten erschüttert, sondern sie völlig zu zerstören droht --- dann würde er „in der Hölle schmoren“, wenn er sich nicht gegen sie wendet.
    Wenn jemand überzeugt davon ist, daß JvH die einzige ehrliche Geistesforscherin auf Erden ist und somit die einzige Zukunftschance für die Anthroposophie, dann würde er „in der Hölle schmoren“, wenn er sich für diese Überzeugung nicht bei jeder sich bietenden Gelegenheit vehement einsetzt.

    In beiden Fällen kann der Zweck die Mittel heiligen (ja, ich finde „heiligen“ hier wirklich sehr passend: man setzt innerlich den „Himmel“ dorthin, wo ohne den „Zweck“ vielleicht doch ein bisserl „Hölle“ wäre...)

    Naja.
    Und dann gibt es auch noch ein paar andere Möglichkeiten... schließlich ist nicht alles hier auf Erden entweder schwarz oder weiß.


    Herzlichen Gruß,
    Ingrid

    (P.S.: Lieber Michael, ich kenne zwar den ganzen facebook-Gesprächszusammenhang nicht, aber nach dem, wie Du „Petri Riedel“ zitierst, würde ich nicht annehmen, er meint, daß man nach dem Tod leiden werde, weil man JvH nie „gesehen und erlebt“ hat; sondern weil man über sie herzieht („solch hohle Phrasen drischt“), ohne sie wenigstens persönlich gesehen und erlebt zu haben – wie es ja so mancher zu tun scheint...)

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  5. Karmischer Ausgleich?:

    08.Dezember 9.30 Uhr

    "Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände: Dramatische Lage im Nahen Osten, Diskriminierung auch in Europa etwa durch Verdrängung christlicher Symbole aus dem öffentlichen Raum"

    http://kath.net/news/44034

    Das Phämonen der Stigmatas von Frau Halle kann nach obiger Nachricht tatsächlich
    als rein karmischer Vorgang gewertet werden. Da gab es einen Anthroposophen - wie die Nachrichten land auf landab - berichteten, nun die aktuelle Klage, die sich in den letzten Tagen öffentlich wiederholt und da erscheint das "Symbol" nicht aus Holz geschnitzt, sondern aus Fleisch und Blut und das mitten unter den Anthroposophen, ja an der Anfangswirkensstätte von Rudolf Steiner, mitten in Berlin.

    Kein Romanschreiber könnte diese nun geschichtlichen Tatsachen sich ausdenken, ein esoterischer Tatsachenroman.......

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  6. Sri Aurobindo:
    "Ich sprach von den Bhaktis, den Verehrern des Göttlichen, nicht von Jedermann. Für den Bhakti ist das, was geschieht, stets das Beste, und er akzeptiert es in diesem Licht. Auf den Yogi der diese Dinge besiegen muß, werden sie auf alle Fälle zukommen, sonst gäbe es ja nichts zum überwinden. Es gäbe so überhaupt keinen Sieg. Man kann die Schwierigkeiten immer als Chancen betrachten, und in einem gewissen Sinne lässt sich sagen, was auch immer geschieht, es ist zu unserem Besten. Feindliche Kräfte werden als feindlich erkannt, aber von einem anderen Standpunkt aus werden sie zur göttlichen Macht, die Angriffe provoziert, damit die notwendige Arbeit getan wird. Im Grunde genommen kommen alle Mächte vom Göttlichen, sie fördern die Arbeit. Sie rufen Schwierigkeiten hervor, um unsere Stärke zu prüfen. Das Göttliche schuf den Widerstand, und das Göttliche führt einen in die Niederlage, damit man die Schwierigkeiten danach besiegen kann. Das ist auch notwendig, um dem Gefühl entgegenzuwirken, unser Ego sei dafür verantwortlich. Eine zeitlang erlebte ich die feindlichen Kräfte als die Götter, die meine Kraft prüfen wollten. Man darf nicht um des Erfolges willen handeln, sondern im Dienste des Göttlichen, was nicht heißt, das man nicht den Erfolg anstreben soll. In der Gita beklagt sich Arjuna bei Krsna darüber, daß er sich "zweideutig" ausdrücke, wenn er sagt: " strebe nicht nach dem Erfolg!", aber gleichzeitig verlangt: "kämpfe und siege".

    Meine Ehefrau las gerade in "Abendgespräche mit Sri Aurobindo", notierte sich etwas. Fragte nach und sie las obigen Text vor. Ich verstehe nun mein persönliches Dilemma, da ich zuerst das Bhakti kennenlernte, im Hare-Krsna-Tempel, danach trat ich in die AAG ein. Das Christliche Weltbild verdammt die Dualität des göttlichen Geschehens wie Aurobindo dies beschreibt, hinein in die Hölle, "Brennt in der Hölle, Ihr Ungläubigen".
    Sah gestern auf die website der Freien Vereinigung, das "esoterische Paar" Halle-Tradowsky, welches öffentlich zwei Vorträge mit "Hüter", "Schwelle", "Klassenstunden" ankündigt. Also "elitär", da nur reinkommt, wer einen Mitgliedsausweis hat. Natürlich ist es fraglich, solche Vorträge öffentlich anzukündigen. Auf der anderen Seite kann Frau Halle mit ihren Stigmata gerade im Sinne von Aurobindo den Konflikt der Katholischen Kirche unmittelbar den Anthroposophen vor Augen halten und so zu einer Überwindung im Sinne von Krsna führen. Krsna über dem Kruzifix, wie Steiner das kosmische Wesen bezeichnet, das weder von Geburt noch von Tod berührt wird, also weder von "Krippe", noch von "Kruzifix".
    Ich hatte am 15.11.2009 folgende Traum-Vision:

    Neben einer Katholischen Wallfahrtskirche im Wald
    eine Krippe neben einem Kruzifix.
    Jesuskind steigt aus der Krippe, verwandelt sich in Krsna.
    Darauf verschwindet der Corpus, nur noch Kreuz.
    Krsna beginnt zu tanzen, Krippe verschwindet im Rauch.
    Hierauf baut die Katholische Kirche die Krippe ab,
    nur noch das einfache Kreuz.
    Dann verschwinden alle "Symbole",
    auch das Kirchengebäude....

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  7. Die Angst vor der Hölle, das Drohen mit dem ewigen Feuer ... *yawn* (Entschuldigung!) Schon zu oft gehört, sehr trostreich und einsichtiger und schlüssiger finde ich da diesen Vortrag http://www.youtube.com/watch?v=YzFUXKk2B4I

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    1. @Alexander Rabitsch

      Danke für den Vortrag.

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  8. Lieber Ernst,

    "Das Phämonen der Stigmatas von Frau Halle kann nach obiger Nachricht tatsächlich
    als rein karmischer Vorgang gewertet werden."


    Soso, kann also so gewertet werden!!??--??

    Solche oder ähnlich Äusserungen und Urteile über andere Menschen, insbesondere wenn es wie in diesem Falle um Stigmata geht, die man sich nicht einfach mal so zulegt etc. ... empfinde ich allmählich reichlich geschmacklos und überheblich, weil man sich da etwas anzumassen versucht, was einem nicht zusteht und auch nicht im Vermögen sich befindet, darüber so zu urteilen. Dies ewige zu Gericht sitzen über andere Menschen, denke mal lieber an den Herrn Mollath, wie da so einige ebenfalls geurteilt haben über einen Menschen ...

    Man kann sich ein Bild machen, ganz allein für sich selbst und es in sich selbst wirken lassen, da hat man dann karmischen Stoff genug zum Verdauen.

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    1. Zur klareren Darstellung:
      "Da gab es einen Anthroposophen - wie die Nachrichten land auf landab - berichteten..."
      Bezieht sich auf den Tag der Verkündigung des BVerfG-Beschlusses. Stündlich ging die Nachricht den ganzen Tag raus und die Generalsekretärin der AAG Frau Röder hat später dem Bayerischen Fernsehen ein Interview gegeben, aus ganz Deutschland bekommt sie ständig Anrufe von Anthroposophen, die nachfragen...... . Also der Beschluß, das Thema hat hereingeschlagen in die AAG. Die Verantwortlichen hatten zuvor geschlafen, auch die "Speerspitze" von Info3, also da war Karma, da entstand Karma. Wenn dann neun Jahre später das "Thema" in Fleisch und Blute" in Berlin erscheint, dann ist das irgendwie augenfällig.
      Ich "beurteile" eine Situation!!!!!, eine karmische Situation, damit doch nicht über Frau Halle, bitte korrekt Denken, kein Wischiwaschi......

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    2. ... ist ja gut Ernst, aber (ungutes) Karma entsteht nicht nur durch Wischiwaschi, das wollte ich mal antippen, mehr eigentlich nicht. :-)

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    3. "Ich "beurteile" eine Situation!!!!!, eine karmische Situation, damit doch nicht über Frau Halle, bitte korrekt Denken, kein Wischiwaschi......"

      Meinst Du das das wirklich geht, eine Situation ohne Person zu beurteilen?

      Mir steht so vor Augen dies einfach nicht endenwollende, immer schlauere und immer präzisere und immer genauere Beurteilen anderer Menschen, meinetwegen auch eingebunden in Situationen, ich meine jetzt nicht nur Dich. Das sollte, ja dürfte man nicht tun, zumindest ab einem bestimmten Punkt nicht mehr. Das produziert ja doch auch Karma, ein schlaues, ein eifriges Kama, das dann vielleicht nicht durch irgendein Wischiwaschi zustande gekommen ist.

      Kannst Du Dir eine Situation vorstellen, als Kind am besten, wo so schlaue Erwachsene vor Dir standen und ihre Ansichten in Dich hineinverpflanzt haben, die dann so in Dir herumgekrochen sind und Dich streckenweise gar vergewaltigt haben? Und sie haben Dich immer so angesehen, so wissend und es sei gut für mich, so stand es in ihrem Blick geschrieben und sie haben fest daran geglaubt, denn es ist gut für mich --- aber wirklich mit mir gesprochen haben sie nicht.

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    4. Das Fragezeichen signalisiert halt, es bleiben Fragen einfach offen.

      Aber wenn Du weiter zu erläutern versuchst.. ... wir können uns nicht aus der Kinderperspektive - wie berechtigt das für sich ist - der aufgezeigten Situation nähern, oder ist die AAG ein Kindergarten?!
      Nee, also da taucht einfach erstmals ein Karma-Gedanke für sich auf, aus den verdichtenden Beiträgen zum Thema Stigmata - das von meiner Seite - eben für sich angeschaut wird, wie das Thema in die AAG hineingewirkt hat, karmisch, ganz unabhängig der Person Halle.

      Also, Deine Annahme "Beurteilen anderer Menschen" ist ja Dein-e "Problem/Frage", ich zeigte eine karmische Situation, die zugegebenermaßen etwa durch das Verhalten von Michaela Glöckler und Anderen mitgestaltet wurde... . Es soll nicht überheblich klingen, aber wenn Steiner beschreibt, es gibt Geistige Wesen die so hoch über uns sich befinden und deren unterste Wahrnehmungsebene sind die Volksgeister, für die Einzelschicksale der Menschen interessieren sich diese Wesen nicht, so ist dies auf das Stigmata-Karma-AAG-Katholische Kirche anzuwenden. Die Menschen sind da nicht interessant, auch meine Urheberschaft zum BVerfG, es ist das, was der Geschäftsführer des Waldorfkindergartens sagte, was - nach seiner Meinung nach - Vorraussetzung für das Erscheinen oder Wirken des Ätherischen Christusses ist. Und zu dieser karmischen Situation ist ja dann weiter interessant, wie sich Franziskus, der Oberste der Englischen Kirche usw. dieser Tage äußert. Insofern spielt sich das Stigmata-Karma ab, auch wenn Frau Halle die Stigmata trägt, egal ob von Luzifer, Ahriman, Sorat oder Christus verursacht. Also, ich habe keine Menschen beurteilt, was Du dauernd (in dem von Dir beleuchteten Text) unterstellst. Ich habe nur eine Karma-Situation angeschaut, durch verschiedene reale Ereignisse (etwa Aussage Franziskus) unterlegt. Wir können nicht Christus vermenschlichen..... Du "menschelst" nur, nur.... das ist zu wenig.....

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    5. Lieber Ernst,

      Du sagst: "Du "menschelst" nur, nur.... das ist zu wenig....." -- und da magst Du recht haben, das ist mir bei diesem Thema allerdings auch lieber - AB EINEM BESTMMTEN PUNKT, nämlich dem, wenn nach einer genügenden Informationsfülle diese in eine gewisse Jagd übergeht, genährt von der Informationsfülle - als zu wissenschafteln. Ich spreche jetzt auch ohne Bodenkontakt, aber für einen, insbesondere wenn es um Karma geht.

      Und mein Text oben, insbesondere der Absatz mit dem Kind, ist ein reines Bild und kein informativer Text!! Ein Bild!, das unter dem Eindruck einer Situation steht, aus dem man auch erlebend ablesen kann, was und wie und warum Wirkung ist, die zumeist unbemerkt hinter den Informationswänden, jenseits und vor allem auch noch nach dem wissenschafteln ihr Werk vollzieht, DA wird nämlich ganz direkt am Karma gestrickt, DA wohnt die Wirkstatt.

      Informationen, oder meinetwegen auch wissenschaftlich errungene Inhalte, sind nur dazu da, sollen sie wirklich heilsam erweiternd und lichtbringend wirken, erlebbar aufgenommen und verdaut zu werden, statt als Begründungsobjekt, als Beleg für bereits vorhandene und zumeist Vor-Urteile dienen und herhalten zu müssen. Im einen Falle wäre es Nahrung, im anderen eine Waffe, ein und die selbe Substanz!!

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    6. Noch eins Manfred,
      Du legst mir irgendwie "Mollath" ans Herz.

      Du müsstest eigentlich wissen, wie ich mich für den Mann eingesetzt habe. Ich will hier nicht in Einzelheiten ausbreiten, was getan wurde, jedenfalls mit Beten alleine war dem Verhalten der Kräfte des Staates nicht beizukommen. Wer dieser Tage von einen zweiten Fall erfährt, in dem auch das Bezirkskrankenhaus Bayreuth verstrickt ist, unter der damaligen Regie von "Beckstein", wie bei Mollath, der ahnt es haben sich in Bayern Strukturen aufgebaut, die aufzudecken zu einer realen Gefahr des eigenen Lebens wird. Als ich die Traum-Vision verbreitete, wie "ICH" "ER", Herr Mollath war, wie ich mich in der Forensik in Bayreuth befinde, vor mir drei Psychiater, die mich nur verächtlich angrinsen, "Du bist wahnsinnig", jedoch plötzlich unerwartet sich hinter mir die Sicherheitstüren öffneten, die Freiheit möglich wurde, "Ich" jedoch nicht "so" (als geisteskrank) die Psychiatrie verlassen wollte, begab ich mich in große Gefahr. Verbreitete dies im Frühjahr 2013 an die Staatsanwälte, Gerichte, Medien. Drei Tage nachdem ich dem Präsidenten des Oberlandesgericht Nürnberg bewußt schrieb, in Kopie an hunderte andere Adressen, Staatsanwaltschaften, Gerichte, Medien, Universitäten, darunter das innere Bild mit Herrn Mollath, jedoch als "Waffe" die erstmals öffentliche Bekanntgabe an das entscheidende Gericht im Fall Mollath, wie ich zu meiner Rente kam, mit Namensnennung, mit Hinweis auf die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft, die Schicksalsumstände, da zeigte sich mir dann ein Schicksalstableau in welchem auch der Anwalt Strate auftauchte, der nach Außen die entscheidende und wichtigste Rolle spielte. Doch war es die Bekanntgabe, wie ich zur Rente kam, wie ich Ren-t-neR (Hinweis von K.Th.Willmann, wurde 1995 in der SZ wiedergegeben) wurde, die auch an die Bundesanwaltschaft und an den Bundesnachrichtendienst (in Kopie auch an mehrere ausländische Botschaften), welche Kräfte im Staat dazu bewog, ganz, ganz schnell Herrn Mollath freizulassen, Auch Anwalt Strate hatte die Freiheit nicht so schnell erwartet (ausgesprochen), nachdem die mit an die 150 Seiten richterlicher Begründung die Wiederaufnahmeanträge abgeschmettert worden waren... ...und da kommst Du mit einem - entschuldigung - "Geseiere", das nach Esoterik riechen soll, daher und schmierst mir das Schicksal von Mollath aufs Brot.....
      .....daß ich zurückkam ins Forum hing ja durch die Verwendung des Wortes "Kruzifix" von Michael zusammen. Es müsste der blind sein, der nicht sieht, wie sich Ereignisse für die Welt anbahnen, die verlangen, das Herumspielen mit Esoterik zu verlassen. Auch wenn ich mit Michael und er mit mir sicherlich nicht einer Meinung sind, so spürte ich lange bevor ich "hier" mitwirkte, es geht ihm um mehr, als um Persönliches......
      Übrigens, anthroposophische Adressen wurden mit der Bekanntgabe, wie die Allgemeine Anthroposophisch Gesellschaft karmisch mit meiner Rente zusammenhängt, nicht bedient, nur einige Personen erhielten Nachricht, aber nicht das Sekreteriat am Goetheanum…
      - für die, welche es noch nicht wissen: Herr Mollath war einst Waldorfschüler an der Rudolf-Steiner-Schule in Nürnberg. Ich erfuhr erst davon, nachdem ich mich für sein Schicksal einsetzte -

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    7. --- Habe den Text geschrieben, bevor ich Deine Mitteilung von 8.44 fand --

      Immerhin haben wir gleichzeitig an uns gedacht, unsere Texte geschrieben, das soll als Gemeinsamkeit vorerst genügen - lieber "monroe"

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    8. Lieber Ernst, ich würde Dir niemals "den Mollath aufs Brot schmieren", ich hoffe Du wirst mir das abnehmen, ich weiss um Deine Arbeit und schätze sie zutiefst, es war als Querverweis in dem Sinne gemeint, wie Urteile und urteilende Handlungen so wirken können. Ich möchte und will Dich hier auch in keinster Weise irgendwie anmachen, wollte nur mein Bild mal an die Wand hängen, in der Hoffnung Du verstehst ein wenig, was ich sagen möchte.

      Sei mir ganz herzlich gegrüsst :-)
      manroe

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    9. Friede sei mit Dir?!
      vorhin kam im Deutschlandfunk gerade ein Bericht über die Oberuferer Weihnachtsspiele, Rudolf Steiner, das Spiel hat sich als "Tradition" für die Waldorflehrer etabliert, begeistert hat ein Lehrer berichtet, wie die Schülerinnen ihre Lehrerin besonders lieben, wenn sie sie als "Maria" beim Spiel entdecken... ...so hat sich Tradition verfestigt, die Lehrer - Herr Thriene wird sich freuen - haben durch die Anzahl der Verbreitung der Waldorfschulen, das Schicksal der AAG mitbestimmt, Weihnachtszeit, die Menschheit spielt Friede, Konsum, alle sind guten Willens, möchten es so tun, als gäbe es Christus... ....wir werden sehen.
      "....Du verstehst ein wenig, was ich sagen möchte".
      Du schriebst "denke mal lieber an den Herrn Mollath, wie da so einige ebenfalls geurteilt haben über einen Menschen ."

      Das "denke mal lieber" wirkt für sich "aufs Brot schmieren",
      denn, der ich so verstrickt mit dem Karma AAG-Mollath-Rudolf Steiner bin, soll mir sagen lassen "mal lieber", also soll etwas weglassen, mache etwas nicht richtig, sonst wäre "mal lieber" ja nicht richtig formuliert.
      Du hast also nicht Dich ausgedrückt, das würde ich verstehen,
      Du hast mir einen Rat gegeben "mal lieber", ganz nüchtern. Ich lasse mir gerne etwas sagen, mir haben sehr viele Leute etwas gesagt, habe genug von meinem Schicksal dargestellt, so daß Dein Rat einfach daneben wirken muß. Du wirst das nicht einsehen?! Als ich die Spannungen zwischen Junko Althaus, Ingrid und Michael miterlebte, da stellte sich dann ein esoterisches Erlebnis ein, das im Tagesbewußstsein stattfand. Es bedeutet, wir Mitschreibenden, Mitdenkenden sind auf verschiedenen Ebenen verbunden. Ich hatte früher angeregt, dieses Innere mitzuteilen, es war auch Dein Anliegen. Natürlich macht man/frau sich dann auch angreifbar.
      Dein erster Einwurf
      "empfinde ich allmählich reichlich geschmacklos und überheblich..."

      Du hast mich also als "überheblich" bezeichnet.
      Das hast Du, das bleibt auch so.
      Nun gut, ich weiß woran ich bin, da hilft es auch nicht, eine Friedenspfeife zu rauchen, wir lassen das halt so stehen..... .

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    10. "Urteile über andere Menschen, insbesondere wenn es wie in diesem Falle um Stigmata geht, die man sich nicht einfach mal so zulegt etc. ... empfinde ich allmählich reichlich geschmacklos und überheblich"

      So hatte ich es geschrieben, also in dem Sinne wie Du "eine Situation beurteilst" , also bitte lege mich nicht zu sehr fest auf jemanden, der Dich bezeichnet hätte als... -- also, es bleibt NICHT so, wie es momentan in Dir zu leben scheint, bitte korrigieren :-)

      Deinen Frieden nehme ich gern an und wünsche ihn Dir ebenfalls.

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    11. Ich hatte einen intensives Gefühl in der Brust verspürt, als Du den letzten Text von mir gelesen hast.

      Hier ein Hinweis zu Herrn Mollath, der eben für Viele überraschend schnell freikam. Ich selbst hatte noch kurz zuvor mit einer sehr engen Vertrauensperson von ihm telephoniert. Da ging es noch darum, einen geeigneten Gutachter zu finden, der seine Ungefährlichkeit feststellt. Daß er ohne jegliche Untersuchung plötzlich freikam, das war das Wunder:

      "Henning Ernst Müller, von dem im Buch ein Beitrag erschienen ist (Der Fall Mollath, ein Fall für die Rechtswissenschaft?), bezeichnete es als ein Wunder, dass Mollath dieses Jahr bereits frei gekommen ist."
      http://www.heise.de/tp/artikel/40/40539/1.html

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  9. »Nicht darauf kommt es an, daß ich etwas anderes meine als der andere, sondern darauf, daß der Andere das Richtige aus Eigenem finden wird, wenn ich etwas dazu beitrage.« (Rudolf Steiner, „Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten“)

    Mein Weihnachtswunsch: dieser Satz Rudolf Steiners möge in Zukunft mehr beherzigt werden, vor allem dann, wenn Meinungen aus Erkenntnisarten stammen, die sich wissenschaftlich nicht überprüfen lassen.
    Ich sage damit ausdrücklich nicht, daß solche Erkenntnisarten nicht zu wirklichkeitsgemäßer Erkenntnis führen können!
    Aber ich bin davon überzeugt, daß es gerade dort, wo das Thema „Karma“ berührt wird, umso wichtiger ist, den jeweils Anderen das Richtige aus Eigenem finden zu lassen.

    Herzlichen Gruß in die Runde,
    Ingrid

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