Der halbe Ätherleib. Oder: Grundlagen für die unendliche Produktion beliebigen anthroposophischen Bullshits

Auch Andreas Delor, der ursprünglich anthroposophisch orientierte Atlantis- Forscher, hat schon mal Stellung bezogen in Bezug auf die stigmatisierte und magersüchtige Hellseherin Judith von Halle, die in diesen Blogs häufig kritisiert worden ist.

Von Halle, die geraumer Zeit so weit erkrankt ist, dass sie kaum noch, wenn aber, dann gern für die „Klassenleser“ der Anthroposophischen Gesellschaft auftritt, hat durch eine Reihe umstrittener Bücher und Vorträge eine Art eigenen visionären Kosmos um okkulte Aussagen Rudolf Steiners aufgebaut; mit dem Anspruch, dass durch sie unmittelbar ein Gott - Christus- spräche:

Jede Darstellung über die Ereignisse soll nicht meine Person in den Vordergrund rücken. Da sich diese Ereignisse an mir vollziehen, sind sie mit meinem Wesen verknüpft. Doch es ist stets Christus selbst, der Sie ganz persönlich – in Liebe – anspricht, wenn Sie sich mit diesem Stigmatisations- Ereignis auseinandersetzen, das innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft aufgetreten ist, indem Er durch Seine Gnade, durch die Lenkung und Stützung Ihres Karmas, Sie selbst zu Zeugen werden lässt von Seinem Gang durch die Erdenwelt, von Seiner Authenzität, von Seiner Allgegenwart.“* Dabei fallen die häufig sensationell zugespitzten, blutigen und von schwarzen Magiern wimmelnden Details in von Halles Texten auf. Erstaunlich an dem ganzen Phänomen ist die doch nicht unerhebliche Zustimmung im anthroposophischen Fußvolk; vor allem im amerikanischen und pazifischen Raum. Von Halle beeinflusste bis vor kurzem mit ihrer Phantastik selbst einige anthroposophische Publizisten- so auch Delor.

Andreas Delor, der in seiner umfänglichen Bearbeitung des Atlantis- Themas selbst keine persönliche Hybris pflegt, aber allerlei Hellseher  einbezieht, lehnte in einer Stellungnahme** von Halles oben aufgeführte Selbstbeschreibung als das „Medium Christi“ ab und meint, „dass Judith
von Halle, will sie glaubwürdig bleiben, diese Aussage UNBEDINGT zurücknehmen muss.

Nun besteht für Delor die argumentative Problematik, dass er sich im Verlaufe seiner „Forschungen“ auch auf „hellsichtige“ Aussagen Judith von Halles stützt: „Nun habe ich mich im Zuge meiner umfänglichen Atlantis-Forschungsarbeit aber AUCH auf Judith von Halle abgestützt; ich STEHE dazu und werde das auch weiter fortsetzen.“ Von Halles Visionen werden von ihm dann benutzt, wenn sie Delor argumentativ passend erscheinen- ebenso wie die von Zwergenforschern und Spökenkiekern: „Seit dem Jahre 2009 arbeite ich mit mehreren (untereinander grundverschieden arbeitenden; sie kennen einander persönlich gar nicht) hellsichtigen Menschen zusammen und ziehe zusätzlich „aus der Literatur“ diverse weitere hellsichtige Quellen heran (z.B. JvH.).“

Wie windet sich Delor wieder aus dieser Sackgasse heraus? Die konventionell- anthroposophisch Linie ist in solchen Fällen stets, sich auf die „Nebenübungen“ Rudolf Steiners zu konzentrieren und ihnen entsprechend „Ergebnisoffenheit bzw. Unbefangenheit/Vorurteilslosigkeit“ einzufordern. Das führt Delor dazu, von Halles verstorbenen Kritiker Sergej Prokofieff und andere Kritiker, auf die er sich vorher bezogen hatte, nun seinerseits zurück zu weisen, da diese die „Schauungen“ von Halles, ihre angebliche Nahrungslosigkeit und Stigmatisierung nicht hätten beurteilen können: „Das KANN Prokofieff gar nicht beurteilen, und wenn er noch so viele „plausible“ Gründe dafür anführt. Allein schon ihre Schauungen als „rein leibgebundene Visionen“ hinzustellen, ist schlicht der größte anzunehmende Unsinn.“ Das Nicht- Anerkennen dieser Visionen - also das Einfordern eines stringenten Denkens und einer grundlegenden Plausibilität- rückt Delor in die Nähe der Inquisition: „..denn alles, was auch nur von ferne nach INQUISITION riecht, hat in der Anthroposophie
NICHTS VERLOREN.“ Okay, aber wie wäre es mit Logik, Sachverstand und spiritueller Verantwortung?

Nun könnte man sagen, Delors hier dargelegte Kehrtwendung in Bezug auf Aussagen Judith von Halles, die an sich keine Relevanz hat außer der, in anthroposophischen Kreisen als Totschlags- Argument zuverlässig zu funktionieren, sei doch reichlich korrupt: schließlich verteidigt er, der höchst dubiose Quellen und Methoden einbezieht, mit der trockenen Visionärin von Halle auch sich selbst, da von Halles phantastischen Aussagen ihm ja „unentbehrlich“ sind: „ sind mir dennoch wie gesagt in meiner Atlantisforschung viele Aussagen Judith von Halles unentbehrlich geworden – und nicht nur in der Atlantisforschung.“ Immerhin distanziert er sich von deren „Absolutheitsanspruch“. Auch ihren Aussagen über die Auferweckung des Johannes kann Delor wenig abgewinnen.
Wieder einmal beschließt er, die Schauungen von Halles durch die Visionen zweier Hellseher zu überprüfen. Nach offensichtlichen Widersprüchen erfolgt, wie so oft bei den von Delor eingesetzten Medien, ein alberner Kompromiss in Form eines „halben Ätherleibs“: „Er ist also nicht zu Staub zerfallen und hat sich auch nicht in Jakobus inkorporiert – darin hat Judith von Halle Unrecht, so leid es mir tut, dies sagen zu müssen, denn im Allgemeinen schätze ich ihre Angaben sehr. Andererseits hat sie darin recht, dass Johannes Zebedäus wirklich seinen Ätherleib dem auferstandenen Lazarus-Johannes gespendet hat, oder sagen wir mal, den „halben Ätherleib“..“

Halbe Inkorporationen und Ätherleiber, der Zwang, mit den absurdesten Behauptungen skurriler Hellseher zurecht zu kommen; das ist in der Tat, wie Delor schreibt, eine „Räuberpistole“- wie kommt er da heraus?  „Ich verbuche das Ganze schlicht unter „jeder macht Fehler“ und werfe ihr nur „Verletzung der Sorgfaltspflicht“ vor, denn was man in die Öffentlichkeit gibt, sollte tatsächlich hieb- und stichfest sein.

Delor ist auf dem Wischi- Waschi- Boden der okkulten Schwätzer und Spekulanten angekommen, wieder einmal. Wenn man Geschwätz, spekulatives Geraune und den Verzicht auf jegliche geistige Disziplin so kombiniert, kann man tatsächlich jede beliebige, sensationell aufgehübschte Okkult- Behauptung argumentativ einbringen. Das ist die „Methodik“ Delors- die Grundlage für die unendliche Produktion beliebigen Bullshits. In meinen Augen sind solche Produktionen nicht nur überflüssig, sondern toxisch, was die Treue und Verpflichtung gegenüber Rudolf Steiners Werk betrifft- eine Haltung, die Andreas Delor aus nahe liegenden Gründen nicht teilt: „„Irren ist menschlich“ – man sollte dies auch Judith von Halle (und Rudolf Steiner) zugestehen und nicht solch „fehlerhafte“ Personen in derartig unwürdiger Weise verurteilen, ja, sie als„Sibylle“ oder „giftige Blume“ verunglimpfen und „auszuradieren“ suchen, wie dies momentan ihr gegenüber geschieht.“ 

Die "giftige Blume" war tatsächlich ein Bild, das ich einmal bei den Egoisten in Bezug auf die okkulte Tätigkeit von Halles benutzt habe. Insofern bezieht sich Delor indirekt auch auf dieses Blog.

________________
*zitiert von Sergej Prokofieff in:„Zeitreisen – ein Gegenbild anthroposophischer Geistesforschung“, Dornach 2013, S. 15  
**http://www.andreas-delor.com/tl_files/andreas1/pdf/atlantis/JudithvonHalle.pdf

Kommentare

  1. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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  2. Um noch einmal zum Ausgleich etwas versöhnlich-positives zu sagen:

    Sehr schön finde ich den Umstand, dass man bei Google, wenn man "Egoistenblog" eingibt, als drittes auf die von mir gegründete EgoBlog-Selbsthilfegruppe hingewiesen wird (Dezember 13).

    Die war ja damals einigermaßen erfolgreich, bzw. gut besucht, bei Bedarf (wenn das hier so weitergeht!) müsste man eventuell überlegen, sie wiederzubeleben.

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  3. Hallo Michael,

    Vielleicht sollte Andreas Delor mit dem Kaiserpinguin Ngok über Judith von Halle besprechen.

    http://egoistenblog.blogspot.com/2011/04/wolfgang-weirauch-kommuniziert-mit.html

    Im Gespräch erzählt Ngok des weiteren, auf welche Weise der Pinguin in der Tierwelt das „Christusmenschliche“ verkörpert und „den Menschen in der Antarktis vertritt“.

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  4. Halloo Michael

    Du hast dich selbst übertroffen! Mit diesem Titel hast du ein Sprichwort der Nachwelt überliefert! Schau meine Übersetzung:

    “die endlose Produktion der beliebigen anthroposophishcen Bullshits“

    THE ENDLESS FABRICATION OF GRATUITOUS ANTHROPOSOPHICAL BULLSHIT

    Auf Englisch haben wir die Redensart: “he has the gift of gab.” Sagen die Deutschen: “Er hat ein flottes Mundwerk” oder “Er ist nicht auf dem Mund gefallen.”

    Gratuitous Anthroposophical Bullshit = GAB

    to gab = quatschen, quasseln, plappern
    gab = Gequassel, Gequatsche, Getratsche

    Danke vielmals!

    HOLLYWOOD Tom

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  5. Was den ganzen Titel angeht:

    THE HALF-ETHER-BODY!
    OR:
    HOW TO FABRICATE GRATUITOUS ANTHROPOSOPHICAL BULLSHIT FOREVER!

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    1. Eine Verbesserung: ersetze FABRICATE durch GENERATE

      Also

      THE HALF-ETHER-BODY!
      OR:
      HOW TO GENERATE GRATUITOUS ANTHROPOSOPHICAL BULLSHIT FOREVER!

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  6. Von Halle beansprucht schauend bis zum physisch-historischen Geschehen durchdringen zu können (‘ein wie sinnliches Miterleben‘, ‘des tatsächlich auf der Erde Geschehenen‘), aber für Steiner (1910) war ein quasi-sinnliches Bilderbewußtsein (Deuteroskopie, zweites Gesicht, Spiegelsehen, Fata Morgana, wie bei Swedenborg) kein zuverlässiges Zeichen für Authentizität:

    “… was in ihnen [Vision, Ahnung, Deuteroskopie] beobachtet wird, kann nicht im echten Sinne als Ergebnis derselben [der Geisteswissenschaft] betrachtet werden.“ (13.430, Der Traumzustand; vgl. 57.398 und 411)

    Von Halle selbst (2006) über diese eine Quelle:
    »Allerdings entstammt nicht jede Schilderung derselben Erkenntnisquelle. Denn das geistige Erleben bezieht sich einerseits auf ein unmittelbares, ja auf ein wie sinnliches Miterleben der historischen Ereignisse der Zeitenwende. Dieses hat sich als Folge der zu Ostern des Jahres 2004 eingetretenen Stigmatisation eingestellt. Es darf vorgestellt werden wie eine Art «Zeitreise», bei der sämtliche Sinneseindrücke, wie wir sie im diesseitigen Wachbewusstsein haben können, vorhanden sind – nur in eine besondere Zeit und an einen besonderen Ort versetzt. Es handelt sich dabei also nicht um sogenannte Visionen oder reine Schauungen, auch nicht um Imaginationen, sondern um das Durchleben des tatsächlich auf der Erde Geschehenen.«

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  7. And now Stephan Birkholz, perhaps you can create a new App online for us which we can call

    THE RANDOM ANTHROPOSOPHICAL BULLSHIT GENERATOR.

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    1. I' d much better create a bullshit-detector.
      Allthough it is clearly identifiable by a small ammount of characteristics you have it on your shoes every two steps...

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    2. ...and esoteric publishers maybe should be oblige to to use something like this.

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    3. Ich sage jetzt mal provozierend und daher möglicherweise lügend, ....;-) :

      Das mit dem anthroposophischen bullshit war einmal. Heutzutage ist die gesamte Anthroposophie zum bullshit mutiert.

      Mit 2 Ausnahmen:

      Entweder man glaubt an sie im katholischen Sinn unter Ausschaltung jeglicher Vernunft und sogar der Bewusstseinsseele

      oder

      man verwendet sie zum Erreichen irgendeines im klassischen und traditionell anthroposophischen Sinn völlig unanthroposophischen Ziels.

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    4. Nicht 'die gesamte Anthroposophie ist Bullshit', sondern das Gerede über die gesamte Anthroposophie ist Bullshit.
      'Die gesamte Anthroposophie' als Vortsellung ist ein rein wahnhaftes Gebilde...

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    5. @ Anonym:

      »man verwendet sie zum Erreichen irgendeines im klassischen und traditionell anthroposophischen Sinn völlig unanthroposophischen Ziels.«

      Das interessiert mich:

      Können Sie ein Beispiel nennen für ein »im klassischen und traditionell anthroposophischen Sinn völlig unanthroposophisches Ziel«?

      Und: Wie „verwendet“ man Anthroposophie?

      - - -

      :-) Ich bin mir nicht sicher, ob mein Interesse bedeutet, daß ich mich provozieren lasse…
      Jedenfalls nehme ich von vornherein in Kauf, daß auch Ihre potentiellen Antworten „möglicherweise lügend“ ausfallen. :-)

      Herzlich,
      Ingrid

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    6. Wenn sich die Anno Nymen an einem "Naked Tuesday" oder so, alle 6 Wochen, nur zur Unterscheidung, gern ohne ihrre privatkleinbürgerliche Identität lob - und preiszugeben, dann könnten Herman Finkelsteen, Stephan Birkholz und Mischa .. und wer noch möchte, Wetten abschließen.
      Natürlich nicht mit schnödem Mammom. Naturalia.
      Ich wette eine Flasche selbstgebrannten Whiskey von meiner Hühnerfarm, daß ich allmählich lerne, die Anonymosen auseinander zu unterscheiden. Aber laßt euch nicht stören...
      In Liebe, mischa butty

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    7. Lieber Mischa,

      »daß ich allmählich lerne, die Anonymosen auseinander zu unterscheiden.«

      :-) ja - mir geht es ähnlich.
      Und nicht nur mit den Anonymen. Ich versuche manchmal, die Beiträge von nicht anonym Postenden zu lesen, ohne auf ihre Namen zu schauen (in Deinem Fall besonders einfach) — und ich täusche mich fast nie.

      Ich nehme das zum Anlaß, Dir hier auf einen Teil Deiner Kommentare dort zu antworten.

      Du hast etwas gegen anonymes Posten – und sagst dazu zum Beispiel:
      »… bedeutet dies Sich nicht zu einer Identifikation zu bekennen, die Tarnung gebrauchend, den Andern als Gegner zu behandeln, ohne dies offen zu erklären. ...
      Mit "Sachlichkeit" des Herausforderers hat das meist wenig zu tun. Sondern mit der Spekulation, beim Redekampf das Publikum zu täuschen.«


      In manchen Fällen magst Du recht haben, der Anonyme ist dann einfach ein Troll (es gibt inzwischen sogar auch vorprogrammierte Maschinen-Trolls…).
      Der anonyme Poster im thread War Rudolf Steiner schwul? aber ist kein Troll, und es geht ihm auch nicht um Flaming.
      Er äußert, ebenso wie Rainer, eine ganz bestimmte Sorge. Die ich – auch wenn sie in diesem Fall nicht meine eigene Sorge ist – sehr gut nachvollziehen kann.
      (Übrigens: auch wenn ich sie nicht nachvollziehen könnte, hielte ich es für berechtigt, daß jemand sie hier äußert.)

      Aber vom Inhaltlichen abgesehen (dazu antworte ich Dir noch, im anderen thread):

      Du sagst auch noch:
      »Denn ich will - etwas - mitteilen. Nicht mich mitteilen.«
      Ja. Auch ich finde: es geht in einem Forum wie dem Egoistenblog nicht darum, sich selbst zu präsentieren, sondern darum, Gedanken auszutauschen. Unter welchem Namen auch immer.

      Du sagst weiter:
      »Dennoch bin - ich - es, der das, was mitzuteilen ist, transportieren muß. Ich muß "erscheinen". Oder schweigen.«
      Ja, natürlich. Ohne „Erscheinung“ keine Äußerung.

      Allerdings die Erscheinungsform in Gestalt unserer Persönlichkeit (sei es im real life oder auch hier als Kommentator mit immer gleichbleibenden nickname) bringt es mit sich, daß sie Grenzen hat. Eigene körperlich-seelische, oder auch von anderen erwartete… Alle diese Grenzen sind in der Vergangenheit entstanden, und die allermeisten dieser Grenzen können zwar in der Zukunft nach und nach verändert, in der Gegenwart aber nicht einfach von einer Sekunde auf die andere weggeschafft werden.

      Und nun wieder Mischa:
      »In der Meditation merke ich oft, wie ich mich ausdehne, und in eine noch dunkle unbekannte Welt hineingehe.«
      Ja.
      Nun widerstreben aber, ihrer Natur gemäß, die im Persönlichen bisher geformten Grenzen einer solchen Ausdehnung(vor allem auch die von anderen erwarteten, auf die man selber in der Gegenwart noch viel weniger Einfluß hat als auf die eigenen) … und sie widerstreben damit auch der Äußerung des in dieser „unbekannten Welt“ Erkannten/Gewonnenen/Erlebten…

      Deshalb finde ich es nicht nur nicht verwerflich, sondern sehr begreiflich, daß man lieber anonym postet.
      In diesem Blog bleibt es jedenfalls bis auf weiteres erlaubt.

      :-) Und ich freue mich von Herzen, wenn ein anonymer Kommentator für mich wiedererkennbar wird...

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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    8. Verbote sind Teil der alten Welt, ohnehin.
      Was bisher mühsam gedanklich seit 1945 gedacht wurde, hat sich in den 90ern zu einer "politischen Korrektheit" verhärtet, und die gebildete Elite hatte wenig Probleme mit diesem Code. Er transportiert ja "Menschenwürde", "Fairness", "Grundsicherung gegen Armut und Verwahrlosung" usw.
      Spätestens seit der Finanzkrise, zumal plötzlich wegen der Finanzierung des realwerteschaffenden Wirtschafts-Motors Banken gerettet werden mußten, und es für kleine Sparer keine Zinsen mehr ohne Risikenfonds gibt, wurde den - von den Freiheits-Möglichkeiten der "höheren" Sozialisation doch eher Ausgeschlossenen - klar, daß "Geld wie Heu" .. -da-.. ist, und nicht "-kein- Geld mehr -da-".
      Ob berechtigt oder unberechtigt empfindet der Kleinbürger (etwa Facharbeiter) und der Proletarier (etwa Hilfsarbeiter mit einstiger Fest-Anstellung in der Industrie etc.) die Flüchtenden aus den Kriegsgebieten als Nahrungs-Konkurrenten bei Billigjobs und Sozialhilfe. Er zieht sich schon seit den 90ern vermehrt von der "Insel" der Politischen Korrektheit zurück. Die er als Gedankliche Insel der Wohlhabenderen erlebt.
      Was bleibt, ist die vorkriegsgeladene Erziehung und der Wertekanon der alten proletarischen Milieus, und die Geschichten der Großeltern, die Zweifel an der alliierten Besatzung nach 1945. Die ganzen Geschenke der Alliierten in der Nachkriegszeit, denn Österreich und Deutschland, man konnte sie nicht als Agrarstaaten dem Stalinismus ausliefern, werden von vielen Menschen und Milieus, die arm sind oder sich vor Armut fürchten, und grübeln, rückblickend als Indoktrination wahrgenommen.
      Auch wenn "Familie" als Modell bei arm und reich bröckelt, es bleibt der Kiez, das "Milieu", "man sieht sich". Es bleiben die besseren Gegenden, ab wann "Gated Areas"?, und die Bekanntenkreise machen die Welt zum Dorf, und zum Nährboden für allerlei Kolportage. Das Internet hat diesem Denken nur eine kleine Hochzahl verpaßt, jedes Milieu - mit sich selbst vernetzt - multipliziert. Will sagen: Der Kleinstbürger-Kiez in Wien zweifelt an der offiziellen Version 9/11 genauso, wie der Kiez in Hamburg oder Duisburg, um nicht die Holocaustleugnung immer zu thematisieren, die sich im bundesrepublikanischen "Untergrund", auch bei Lehrern, Bürgermeistern heimlichst weit nach 1945 hielt, es war sehr oft eben alle "Gesinnung" nur offiziell.
      Wenn ich von "Eiter" sprach, der abfließen muß, so bin ich voll Hoffnung, daß aus dem - toten - Gerüst einer einst nur "offiziellen Gesinnung" eines Tages lebendige Einsicht werde. Denn, ja: Ideologie ist und bleibt Ideologie. Lippenbekenntnis. Egal, ob es das Lippenbekenntnis zur Unmenschlichkeit einer Rassenkunde ist, oder ob es das Lippenbekenntnis zu Menschenwürde und einer globalen Gemeinschaft unter dem Bild des Regenbogens ist.
      m.butty

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    9. Der (arme und "besorgte") Mensch aber kann sich somit schlimmstenfalls als Überlebenskünstler erleben, der ohne Identität "wes Brot ich eß, des Lied ich sing" als Maxime übrig hat. Das ist freilich wenig. Das sind (mE) die Probleme des "Rechts-Rucks".

      Alexander Dugin höhnt, sinngemäß, daß der Westen keine Demokratie sei, sondern die Herrschaft einer freiheitsfähigen gebildeten Oberschicht, die aufgrund ihrer intellektuellen Intelligenz plus Kaufkraft lange viel vermochte. Normen und Standards überzeugend setzen konnte, doch, wenn er in Europa in den Spielhallen sei, in den Biertunneln und Festzelten, dort lache längst jeder über eine solche Demokratie, denn wahre Demokratie sei eben der Willen des Volkes, der ungebildeten Basis: Sie, die Basis aber wünsche Führung, nicht politische Korrektheit. Nur die gebildete Elite erlaube sich in Europa die "hehre, noble, edle" Vorstellung von "Menschenrechten", quasi als noch sanfteres Ruhekissen.
      Das "Lippenbekenntnis" und die "Überlegenheitsdünkel der Bildungs-Elite" ist das, was den Anonymen hier auf den Herzen brennt, denke ich mir. Wenn ich das mal so sagen darf.
      mi. butty

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    10. Wieviel Verantwortung hat ein Mensch, und wem gegenüber?
      Auch Judith von Halle erscheint als Mittlerin und Führerin, wenn sich der heiß ersehnte Christus in der Meditation nicht zeigen will. Kann ich ohne Gott und Kaiser, kann ich ohne Christus und Steiner wirklich in mir, notfalls als Atheist und Anarchist "Tiefe" entwickeln? Kann ich in irgendwelchen zwischenmenschlichen Handlungen anderen "Menschenwürde" vermitteln? Ohne Netzwerk? Ohne Lob und Anerkennung? Ohne dafür eine gesicherte Altersvorsorge und einen sicheren Schlafplatz in Aussicht gestellt zu "bekommen"? Das muß ich doch bedenken. Das tun viele nicht, sondern moralisieren lieber herum nach der Manier der alten Welt, wo die Fassaden gelten. Und diese alte Welt wird freilich noch eine lange Weile bestehn und hart und härter und enger werden. Aus Holz wird Beton ...
      mischa butty

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    11. Lieber Mischa,

      »Das "Lippenbekenntnis" und die "Überlegenheitsdünkel der Bildungs-Elite" ist das, was den Anonymen hier auf den Herzen brennt, denke ich mir. Wenn ich das mal so sagen darf.«

      Ja - es war mir auch vorher schon klar, daß Du das denkst.
      :-) Und natürlich darfst Du das auch sagen.

      Ich sehe auch Deine Gründe.
      Dennoch bin ich anderer Ansicht als Du.

      Nicht nur, weil ich nach der Art, wie es vorgebracht wird, das, was „den Anonymen hier“ (und übrigens auch Rainer --- oder solltest Du auch ihn zur überlegenheitsdünkelbehafteten selbsternannten „Elite“ zählen???) auf der Seele brennt, ganz anders einschätze als Du.
      Sondern auch, weil ich in meiner eigenen Seele eine Stelle habe, der ich vertraue --- und die damit in Resonanz geht. Behutsam und darauf bedacht, die anderen „Seelenstellen“ nicht zu überwältigen --- aber doch auch entschlossen, sich von diesen anderen „Seelenstellen“ ebenfalls nicht überwältigen oder gar auslöschen zu lassen.


      Zu Alexander Dugin etc (danke für Deine links!) jetzt nur soviel:

      Eine vehement vertretene Ideologie (welche auch immer) durch ihre ebenso vehement vertretene Ablehnung zu ersetzen, mag eine notwendige Entwicklungsstufe sein. Das „Ziel“ ist damit allerdings noch lange nicht erreicht – siehe auch das neunte Kapitel aus Kathryn Schulz' Being Wrong, dem als „Motto“ das folgende Zitat von William Butler Yeats vorangestellt ist:

      Now that my ladder's gone I must lie down where all the ladders start
      In the foul rag and bone shop of the heart.


      Freilich ist, wenn man eine „Leiter“, auf der man eine Zeitlang selber gern emporgeklettert ist, als irreführend erkannt hat, die Versuchung groß, den Sprung auf die oberste Sprosse einer anderen Leiter zu wagen, um von dort aus alle anderen Leitern (allen voran natürlich die bisherige eigene) für falsch/schlecht/böse zu erklären - - - und auf diese Weise die „schmutzige Fetzen- und Knochen-Abteilung des eigenen Herzens“ (:-) schreckliche Übersetzung, aber ich weiß keine bessere) zu vermeiden...

      Lieber Mischa, ich sage nicht, daß ich glaube, Du erliegst dieser Versuchung.
      Aber nun ja --- ich kenne nunmal bisher keinen einzigen Menschen, der die „richtige“ Leiter (falls es eine solche überhaupt geben sollte – was ich, je älter ich werde, mehr und mehr bezweifle) so weit erklommen hat, daß ich ihm zutraue, von dort oben aus die „Falschheit“ anderer Leitern tatsächlich wirklichkeitsgemäß und endgültig zu beurteilen...

      Herzlich,
      Ingrid

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    12. Ah - da kommt Dein nächster Kommentar.

      »Kann ich ohne Gott und Kaiser, kann ich ohne Christus und Steiner wirklich in mir, notfalls als Atheist und Anarchist "Tiefe" entwickeln?«
      Zu dieser Frage empfehle ich von Herzen das neue Buch von Lesley Hazleton: Agnostic. A Spirited Manifesto.

      LG, i.

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    13. P.S. noch zu Judith von Halle:
      Als ich sie - zugegeben: es war nur ein einziger Abend - persönlich erlebt habe, hatte sie keinerlei „Mittler-Allüren“, spielte sich nicht als „Führerin“ auf, und nichts von dem, was sie sagte, erhob Anspruch auf „Glauben“.
      Ich bin nach wie vor überzeugt davon, daß hier sehr große Mißverständnisse walten.

      Aber ich will mich jetzt nicht in endlose Diskussionen darüber verstricken, das hatten wir ja schon vor ein paar Jahren, ich fand es unerquicklich und auch ganz unfruchtbar; ich werde mich daher diesmal bei diesem Thema zurückhalten und nur von außen zusehen, wie auch hier aus Holz Beton wird...

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    14. @mischa

      'wenn sich der heiß ersehnte Christus in der Meditation nicht zeigen will.'
      Nach meiner Ansicht lässt sich der Christus weder 'herunter', noch 'herbei' und ich mich auch nicht 'zu ihm hinauf' meditieren.
      Er erscheint eigentlich immer ganz unvermiitelt dann, wenn man es am wenigsten erwartet - beispielsweise wenn man gerade am Boden liegt, weil man wieder mal vor ärger über das leere, tote Ende der Leiter von der obersten 'Sprosse' gefallen ist.
      Die Freiheit des Menschen besteht darin, ihn auch abzulehnen - nicht sehen zu wollen - aber wohl weniger darin, ihn nach belieben in der Klassenstundenmeditation herbeizuzitieren (verzeihung, herbeizumeditieren)...

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    15. Eins noch, Ingrid, damit Du mich nicht überinterpretierst:
      In der Vorstellung, ich sei ein "Eher Ungebildeter Mensch" ins Leben hineingewachsen, tendiere ich vielleicht zu Rechtfertigungen. So galten etablierte Gedanken für mich stets als autorisierte "Wahrheit", gegen die sich meine erbärmlichen "Lügen" kaum behaupten konnten! Doch vorsicht: Dies ist eine psychologische Beschreibung. Mancher kennt das gut, andere schütteln da eher den Kopf und greifen zum Telefonhörer. :-))
      Dennoch habe ich mich als Jugendlicher immer zum "Bildungs-Bürgertum" gerechnet, weil ich viele "schwierige" Bücher gelesen und ganz gut verstanden hatte. Ich wußte nicht, daß hierzu noch ganz andere Kriterien zählen, befand mich so jedoch nie in Opposition zu Gebildeten. Das "völkische" in der Bevölkerung hingegen erklärte meinesgleichen früh ohne ersichtlichen Grund den Krieg. So. Da will man doch wissen, was da los ist, auf dieser Welt.
      Will sagen: Ich bin oft ein besserer Advokatus Diaboli, und viel weniger Anwalt meiner eigenen Ansichten und Entscheidungsfindungen.
      Eigentlich wollte ich "nur" sagen: Fassade bleibt Fassade, egal, ob sie schön oder häßlich ist. Menschenrecht, Menschenwürde, Freiheit müßten massiv in der Gesellschaft verankert werden. Doch ich weiß nicht, wie. o-: "Meinungsfreiheit" (ein eh recht dünner Begriff) und Toleranz bedeutet ja nicht, daß man das Anzünden von Büchern, Häusern oder Ehegattinnen achselzuckend zur Kenntnis nehme. Was ich immer kann, ist, mit dem inneren Advokatus Diaboli manches mir Unfaßbare zu klären. All das, was ich nicht ändern kann. - Ein - Mensch ändert sich nicht so leicht. Ein Milieu ändert sich über Jahrzehnte oder Jahrhunderte hinweg. Ein einzelner Mensch hingegen kann sich nur ändern, wenn er ein Milieu verläßt, aus Vorstellungszwängen, Codices, Normen ausbricht, die ihn jedoch für seine alte Welt inkompatibel machen. Fassade und Meinungsdruck sind für die meisten dreiviertel ihres Lebens. Gerade bezüglich des neurechten Klima erlebe ich, wie stark soziale Kontrolle Gesinnungs-Schnüffelei bereits in ihrer Anlage vorstrukturiert. Auf FB erhält mancher einen Vorgeschmack neu kommender autoritärer Strukturen. Wenn wir uns entwickeln möchten, werden wir alle zu Heimatlosen, müssen loslassen, flüchten, mutieren, mutieren und haben nichts mehr zu verlieren. Und können vielleicht so etwas hinzugewinnnen? Oder kleine Welten neu beginnen. Freilich erst nur innen drinnen.
      mischa butty

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    16. Das Phänomen "Halle" ist eine magische Handlung ihres Publikums.
      Jeder "Guru" wird magisch aufgeladen mit den gebündelten Erwartungshaltungen. Das ist wie beim Laserstrahl.
      Wenn ich "Guru" werde, brauche ich gar nicht viel "Theater" zu "machen", es genügt ein still hysterisches Publikum, leuchtende Augen, das "Erwarten des Heiligen" (welches aufgrund höchster Erwartung nie eintrifft) und die empfindliche "Weihe des Hauses", welche am Fallen der kleinsten Stecknadel Anstoß nimmt.

      Öhm, Stefan, ich selbst erwarte freilich nicht den Heiland, wenn ich beten geh, oder meditiere. :-) Auch nicht das Öffnen des Dritten Auges. Ich habe alles, was ich brauche: Hier Jetzt. Gut ist.
      Herzlich, und wirklich mit besten Wünschen. Bin dann mal mit meiner Redezeit wieder weit drüber. LG
      mischa butty

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    17. @mischa
      Das ist mir vollkommen klar dass Du nicht so naiv bist das zu erwarten - wollte nur sagen, dass ich Deine Passage ausgesprochen gut nachvollziehen kann...

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    18. Lieber Mischa,

      »Das Phänomen "Halle" ist eine magische Handlung ihres Publikums.
      Jeder "Guru" wird magisch aufgeladen mit den gebündelten Erwartungshaltungen.«

      Ja.
      Das genau ist die Crux.
      Du hast ja erst vor kurzem, wenn auch in anderem Zusammenhang, ein gewisses schneizweidiges Schwert erwähnt…

      Ich weiß aus eigener Erfahrung (sowohl als Sängerin als auch als Gesangslehrerin), wie schwierig es ist, mit einer solchen magischen Guru-Aufladung umzugehen.
      Man lernt zwar mit der Zeit, das immer früher zu erkennen (und das Mißtrauen gegenüber dem Teil der eigenen Seele, der sich ganz gern „bebauchpinseln“ läßt, wird, je öfter man’s erlebt, größer und größer) — aber es gibt hier wohl kein allgemeines Rezept.
      Auch deshalb nicht, weil so mancher Schüler (:-) sicherheitshalber: ich spreche hier von Gesangschülern; mit „Wie erlangt man…“-Schülern hab ich keine Erfahrung) in der Phase, in der er grad ist, tatsächlich einen „Guru“ braucht, der ihn an der Hand nimmt… und wie schnell kann etwas, das nur für einen oder wenige, und auch hier nur für eine (kurze!) Phase gedacht war, zur allgemeinen Gewohnheit werden...

      Schwierig, schwierig.
      Und vieles wäre heute wohl anders, wenn JvH rechtzeitig den Umgang mit diesem Phänomen gelernt hätte.

      Vor kurzem habe ich per live-stream die Meisterkurse von Thomas Hampson und Brigitte Fassbaender mitverfolgt – verglichen mit Meisterkursen bei berühmten Persönlichkeiten, die ich vor Jahrzehnten als Studentin erlebt habe, gab es hier sehr viel mehr Sachlichkeit und wohltuend wenig „Guru-tum“.
      Auch Dirigenten umgeben sich heutzutage nur noch selten mit einem ähnlichen Nimbus wie etliche ihrer längst verstorbenen Vorgänger…
      Diese Entwicklung gibt mir die Zuversicht, daß es mit der Zeit auch auf anderen Gebieten so sein wird.


      Und noch zu Deinem:
      »Eins noch, Ingrid, damit Du mich nicht überinterpretierst:«

      :-) Keine Sorge — ich kenne Dich nun schon recht lange und werde Dich wohl nicht überinterpretieren.
      Aber ich antworte halt auf die Gedanken, die Du hier äußerst, auch dann, wenn sie diabolische Advokatenqualitäten haben (und zuweilen diabolisiere ich wohl zurück…) - - -

      »Menschenrecht, Menschenwürde, Freiheit müßten massiv in der Gesellschaft verankert werden. Doch ich weiß nicht, wie. o-: «
      Doch. Du weißt gut, wie das möglich werden könnte – und Du wirkst auch daran mit, jedenfalls ist das mein Eindruck bei der Lektüre Deiner Kommentare hier im Blog:

      »Freilich erst nur innen drinnen.«

      :-)
      Herzlich,
      Ingrid

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    19. Verbesserung: "Ein einzelner Mensch hingegen kann sich nur ändern, wenn er ein Milieu verläßt, aus Vorstellungszwängen, Codices, Normen ausbricht, die ihn jedoch für seine alte Welt inkompatibel machen. Fassade und Meinungsdruck sind für die meisten dreiviertel ihres Lebens." QUATSCH- ES MUSS HEISSEN:
      "Ein einzelner Mensch hingegen kann sich nur ändern, wenn er ein Milieu verläßt, aus Vorstellungszwängen, Codices, Normen ausbricht, und sich damit einer Mutation überläßt, die ihn jedoch für seine alte Welt inkompatibel macht. Das muß durchgestanden werden. Fassade und Meinungsdruck sind für die meisten immerhin ein Dreiviertel ihres Lebensinhaltes."
      Und, herzlichen Dank für Deine um wachen Ausgleich bemühten Gedanken, liebe Ingrid. Wir sind nicht verpflichtet zu gleichen Perspektiven, Ansichten und Stimmungen. Schauen wir zuversichtlich in die düstere Zukunft. Es war in Europa schon kälter wie heut'! Herzlich, auch für Alle für's Mitlesen lieben Dank, .. Lob und Preis ;-))
      mischa butty

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