Anthroposophische Konspirationstheorien oder: Die Macht der 27jährigen

Sehr beliebt in den anthroposophischen Kreisen sind Verschwörungs- und Konspirationstheorien, ursprünglich, und nicht unwesentlich von Rudolf Steiner selbst in die Welt gesetzt, vor allem vonseiten der - allein in diesem Fall- verbündeten Freimaurer und Jesuiten: "Die Kain-Strömung fand im Laufe der Zeiten ihre Hauptvertreter in der F. (Freimaurerei-Strömung), während das Abelitentum seinen Ausdruck fand in der Priesterströmung der (katholischen?) Kirche. Beide Menschheitsströmungen blieben einander streng feindlich. Nur einmal vereinten sie sich in Eintracht: in ihrem Hass gegen die Strömung der Mitte. Das Ergebnis dieser einträchtigen Vereinigung beider sonst feindlicher Richtungen war die Vernichtung des Johannesbaues (Goetheanum)." (R.St. GA 265, S. 460)

Dazu kommen wahlweise weitere "finster-ernste Machenschaften" (Thomas Meyer), etwa gern von amerikanischer Seite, die ja Steiner als Ausbund des Materialismus in Gestalt ihres Präsidenten Woodrow Wilson schon im okkulten Visier hatte. Thomas Meyer verknüpft in einem weiteren Artikel die Person dieses Präsidenten, den Steiner auch in seinen karmischen Betrachtungen scharf angegangen war, mit einer weiteren Aussage Steiners, dass der typische Gegenwartsmensch nicht älter als 27 Jahre* alt werde; Woodrow Wilson wird so zum "Urphänomen der Siebenundzwanzigjährigkeit". Das klingt despektierlich und ist auch so gemeint. Meyer macht daraus im Handumdrehen eine komplette Verschwörungstheorie: "Und da das gesamte öffentliche politische und wirtschaftliche Leben im Laufe der letzten zweihundert Jahre – abgesehen von dem europäischen Absturz in das Dritte Reich und dem östlichen in den Bolschewismus – in zunehmendem und (auch für europäische und östliche Angelegenheiten) entscheidendem Maße von Angehörigen der anglo-amerikanischen Weltströmung dominiert wurde, sind markante Repräsentanten des Wirkens aus den Impulsen der Siebenundzwanzigjährigkeit in großer Zahl gerade bei Politikern, Unternehmern und Publizisten des Westens anzutreffen."

Aber zurück zu Steiners Konspirationstheorien. Er war - wenn man Ehrenfried Pfeiffers Behauptungen folgt, der Meinung, dass der Brand des ersten Goetheanums, bei dem ein Mensch zu Tode kam, den Machenschaften finsterer Mächte entsprang, wobei der Tote meist als okkult gesteuerter Brandstifter (er war ein Uhrmacher und Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft**) betrachtet wird. Im übrigen ist Steiner selbst nach Meyer (u.a.) kaum zwei Jahre später durch ein höchst merkwürdiges orientalisches Gift zu Tode gebracht worden, das nur Mittwochs wirkt: "Dr. Wachsmuth meinte, 'der Doktor sei am Rout vergiftet worden. Es war ein orientalisches Gift, das auf den Ätherleib wirkt und jeden Mittwoch eine Krisis hervorruft."

Der tiefere Sinn in solchen Offenbarungen liegt offenbar darin, dass Anthroposophen per se geistig derartig bedeutend für weltweit agierende Kreise dunkelster Art sind, dass sie jederzeit mit Ermordung rechnen müssen: "Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft zu sein, ist eine lebensgefährliche Angelegenheit, wenn solche Dinge möglich sind. Natürlich handelt es sich hier in beiden Fällen um grau- bis schwarzmagische Leistungen von hohem Grade, die gut und lange vorbereitet wurden und die nicht ohne weiteres beschlossen werden. Solche Dinge werden vielleicht einmal pro Jahrhundert inszeniert." Man ist halt als Anthroposoph im Fokus sämtlicher Mächte, was für den Einen oder Anderen offenbar vor allem einen Ego- Boost in der Phantasie auslöst.

Nun mag es niemanden wundern, dass ein Historiker wie Peter Staudenmaier (Stichwort für Thomas Meyer: Professur an einer jesuitischen und amerikanischen Uni!) etwa in Bezug auf den Brand ganz anderer Ansicht ist. Er hält schlicht die Feuerschutzmassnahmen am hölzernen Goetheanumbau für fahrlässig, so dass ein Schwelbrand stundenlang nicht lokalisiert werden konnte. Der ganze Mythos um die Brandstiftung wurde demnach im Nachhinein inszeniert: "Some anthroposophists today believe that the body of a supposed arsonist was found in the rubble afterward. According to Maikowski's first-hand account, this ostensible arsonist was one of the people most actively involved in battling the flames; he helped Maikowski and Kolisko (both prominent anthroposophists) fight the blaze, putting himself in grave danger. For believers in the arson notion, the explanation for this is that the putative arsonist was suddenly stricken with remorse. This idea makes no sense. For one thing, it would mean he was an exceptionally inept arsonist, unable to set anything close to an adequate fire, who moreover chose to strike just when the building would be full of people who could foil his plans. It would also mean that he was somehow hanging around the Goetheanum all evening waiting to see if the flames would actually catch, and then, hours later, became impulsively guilt-ridden and tried to undo what he had allegedly done. So much for a vast and powerful conspiracy.

The Goetheanum burned down due to anthroposophists' incompetent response to a localized, small-scale, and weak fire that had been smoldering for hours before they got to it, in a large building constructed of wood. The fact that the arson story remains popular indicates how little Steiner's followers know about the history of their own movement." (Waldorf critics Artikel)

Das Rationale hat es gegen Weltverschwörungen immer schwer, vor allem, wenn das Blickfeld eingeengt ist, und das Selbstgefühl nach Bedeutung schreit.

_____
*"Die meisten Menschen, die Ihnen jetzt entgegentreten, (...) werden nicht älter als kaum 27 Jahre; dann trotten sie fort mit dem, was sie gelernt haben und so weiter. (...) Weiter studieren heute, nicht wahr, fortlernen, ein verwandlungsfähiger Mensch bleiben, das findet man außerordentlich selten. (...) Nun möchte ich aber wissen, (...) wie viele Menschen das Notwendige ergreifen wollen, was für die Zukunft der Erdenmenschheit dastehen wird: das immer währende Lernen, das immer währende In-Bewegung-Bleiben. Und das wird nicht zu erreichen sein ohne das eben geschilderte Interesse von Mensch zu Mensch. Liebevoll hinblicken können auf die Menschen, sich interessieren für die Eigenart der Menschen, das ist dasjenige, was die Menschheit ergreifen muss." (R. Steiner, GA 185)

**"Der vermißte Ott (..) wird von der Polizei verfolgt, erstens weil man als fast sicher ausschließen kann, daß er während des Brandes umgekom­men ist; denn die einzigen Personen, die durch gewaltige Rauchentwicklung, durch Feuer oder herabstürzende Trümmer gefährdet wurden, waren die in der ersten Brandphase von 10 1/4 bis 12 Uhr mithelfenden privaten oder staatlichen Löschmannschaften, wie zum Beispiel der Feuerwehrmann Schleutermann, der bei den ersten Löschversuchen in schwere Ohnmacht fiel. Nun ist aber Ott nachweisbar nach 12 Uhr von verschiedenen Personen noch auf der Brandstätte gesehen worden, wo er unter anderm Anthroposophen-Mitgliedern die Hand gab. Ein Mensch konnte - wie dies auch die Ansicht Dr. Steiners ist, den wir in dieser und anderen Sachen zu interviewen Gelegenheit hatten - bei dieser Katastrophe nur umkommen, wenn er gewillt war, sich das Leben zu nehmen.

Nach Ausschaltung dieser Möglichkeit und nachdem alle Anzeichen darauf hinweisen, daß Ott geflüchtet ist, und zwar, wie es heißt, über die Grenze, war es gegeben, Ott, dessen Verschwinden höchst merkwürdig ist, nachzuforschen und ihn zu verfolgen, da die bis jetzt einvernommenen Zeugen schwerwiegende Ver­dachtsgründe gegen ihn eröffnet haben, während nach anderen Richtungen hin absolut kein Verdacht vorliegt.
Nachdem durch Zeugen und Ezpertisen unzweideutig festgestellt worden ist, daß weder Kurzschluß noch maschinelle Leitungsdefekte den Brand verschuldet haben können, ist mit fast ziemlicher Sicherheit anzunehmen, daß böswillige Brandstiftung vorliegt. Auch die amtliche Untersuchung scheint nun zu dieser von Dr. Steiner bereits am Brandtag behaupteten Annahme gekommen zu sein. Nach ihm, der sich doch wohl in der Konstruktion des Baues am besten auskennen wird, muß der Brand in der Zeit von 5-7 Uhr abends gelegt worden sein. Denn: Der Rauch wurde etwas nach 10 Uhr zuerst im sogenannten «weißen Saal» in der dritten Etage bemerkt. Die hier sowie im zweiten Stock nach Feuer angestellten Untersu­chungen blieben erfolglos, erst als im Parterrezimmer der Südseite ein Loch in die Konstruktion geschlagen wurde, brandeten die Flammen den Wächtern entgegen. Das Feuer mußte also, da es sich in den dritten Stock hinaufarbeiten konnte, schon etliche Stunden vor 10 Uhr gelegt worden sein. In diesem Zimmer fand etwa um 6 oder 6 1/2 Uhr eine Dame, die sich hier umzukleiden pflegte, den vorher an der Wand hängenden Spiegel auf dem Boden zerschlagen vor. Diese Dame wirkte im Eurythmie-Weihnachtsspiel mit und kam nach dem Prolog im Himmel (da ihre Rolle damit beendet war), sich in besagtem Zimmer umzukleiden. Wegen Repara­turarbeiten war, wie unsere Leser ebenfalls bereits wissen, eine Leiter außerhalb des Zimmers aufgestellt, so daß es für einen Täter äußerst leicht war, von außen an den Brandherd zu gelangen. Durch Schläge von außen, zur Legung des Feuers, kann auch das Herunterfallen des Spiegels leicht erklärt werden.
Diese Stelle soll die einzige des ganzen Baues gewesen sein, wo infolge der früher beschriebenen Konstruktion die Lokalisierung eines Brandes unmöglich war. Der Täter muß deshalb mit der Konstruktion und den vorliegenden Verhält­nissen äußerst vertraut sowie ein guter Mechaniker sein.
Weshalb Ott im Verdacht steht, entweder der Täter oder Mitwisser zu sein, und weshalb seine Eingreifung sicher­lich etwas zu Tage fördern wird, beruht auf folgenden Zeugenaussagen:
Ott wurde seit der Brandnacht vermißt. Die Administration des Verlags am Goetheanum forschte am Dienstag Abend, als Ott, der als Aquisiteur für die «Anthroposophen»-Zeitung tätig war, sich nicht mehr eingestellt hatte, bei Otts Vater nach dessen Verbleib. Die hier erhaltene Auskunft lautete, er sei seit dem Brande nicht mehr nach Hause gekommen, was aber nicht aufgefallen war, da Ott öfters die Gewohnheit hatte, auswärts bei einer bekannten Familie zu über­nachten.
Ott war seit Juli 1922 Mitglied der Anthroposophen. Er war aber, außer bei der Administration der Anthroposophen-Zeitschrift, nur wenig bekannt. Dr. Steiner selbst kannte ihn nicht und hörte erst nachträglich, daß dieser bei der bekannten «Einbürgerungskampagne» in Dornach-Arlesheim für Steiner Unterschriften ge­sammelt und damit sehr renommiert habe." (Basler Nachrichten, 5. Januar 1923)

Kommentare

  1. Der im Brand Umgekommene war nicht der Brandstifter: http://www.goetheanum.org/Herzlich-Willkommen-beim-Goetheanum.45.0.html?&L=&tx_ttnews%5Btt_news%5D=462&cHash=90692db9f4c459b8ed98ee68e23595d0

    AntwortenLöschen
  2. Der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners verpflichtet:

    Es bedeutet persönliche Verantwortung, wenn fast wie in einem Feuer-Final schmerzlich, traurig, nicht nur der Personenkult um Rudolf Steiner in den "Flammen" des Berichtes von Herrn Michael Eggert untergeht.
    "Die Macht der 27 Jährigen" so lautet der Haupthinweis in der Überschrift.
    Gebettet in "Verschwörungs- und Konspirationstheorien" finden sich Hintergründe zum Brand des Goetheanums. Herr Eggert verbindet vorhandene, berechtigte Kritikpunkte, zeigt auf, wie Schwärmerei um Rudolf Steiner eine nüchterne Betrachtung des Brandes verhinderte. Ein Hauptaugenmerk (merkwürdiges Wort, beim Schreiben) bildet sich glasklar für den Verstand, Rudolf Steiner kann nur verrückt sein, deswegen die Verbindung: Brandhintergründe, esoterische Aussage (27-jährig). Zwei Dinge, die erst einmal nichts miteinander zu tun haben, jedoch in der aufgezeigten Art nur das Ergebnis haben können, Rudolf Steiner war verrückt, sein ganzes esoterisches Weltgebäude ist Ausdruck krankhaften Wahnes?!
    Dies ist kein Eindruck des Beitrages, sondern der Inhalt, es ergibt sich.
    Es bleibt offen, welche Beweggründe den Autor veranlassten, den Beitrag "so" zusammenzustellen. Letztlich kommen in den jetzigen Flammen alle geistigen Forschungsergebnisse der Christologie Steiners mit um, ob gewollt oder nicht, sie können keinen Bestand mehr haben, mit diesem Beitrag, der ernst zu nehmen ist.

    Während der Vorbereitungen eines Schriftstücks, das zum Katholikentag entstehen soll, verdichteten sich äußere und innere Ereignisse, die im Ergebnis weder das Christentum, noch die Geisteswissenschaft Steiners als "Wahn" im Ergebnis haben, wenn auch scheinbar und sogar tatsächlich die "Vernunft" zu dem zwangsläufigen Ergebnis kommen muß, Christentum und die Geisteswissenschaft sind "wahnhaft". (laut einem psychiatrischen Gutachten ist die Geisteswissenschaft Steiners entsprechend der Religion als "wahnhaft" anzusehen. "Wahnstimmungen" = "Hellsehen").

    Setzte obigen Text am Morgen auf.
    Am Nachtmittag sehe ich den Film
    „Kreuzzüge – Die Ausrottung der Katharer“
    (Hessischer Rundfunk 1988)

    http://www.youtube.com/watch?v=nv-UKaZmcww

    Er verdeutlicht, im Namen des Glaubens, des Christentums sterben viele Menschen bei Bränden. Immer wird das Kreuz eingesetzt, die Angst vor der Hölle. Der Mensch befindet sich in der Verschwörung gegen sich selbst.
    „Das Rationale hat es gegen Weltverschwörungen immer schwer, vor allem, wenn das Blickfeld eingeengt ist, und das Selbstgefühl nach Bedeutung schreit.“
    Zusammen mit:
    „…Das Ergebnis dieser einträchtigen Vereinigung beider sonst feindlicher Richtungen war die Vernichtung des Johannesbaues (Goetheanum)."

    Das gilt Rudolf Steiner?! Letztlich seiner Prophezeiung, es werden die Anthroposophen sein, welche die sechste Kulturepoche begründen werden. Ein Weltsystem Steiner?! Ein Weltsystem „Christus“, ist er nicht dann der Verschwörer?! Wieder Hölle, Weltgericht, Franziskus der den Sünder beschwört, wir Menschen sind nur Sünder. Kehren die Kreuzzüge zurück?! Ist sogar die Hölle eine Verschwörungstheorie?!

    Ein wundersames Ergebnis, das die Anstrengung der Jahre „hier“ lohnen würde!!!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ergänzend: wie "gefährlich" Bibellesen ist, zeigt dieser Dokumentarfilm,
      den ich erst heute sah. Religion als Wahnsystem, wenn Vernunft fehlt,
      religiöse Angst gepflegt wird:

      "Doku Hexenjagd in der neuen Welt"
      http://www.youtube.com/watch?v=6ogYArmmb8E

      Löschen
    2. Ich halte Rudolf weder für verrückt noch hebe ich seine Christologie auf- wie käme ich denn dazu, und wer bin ich denn? Ich glaube sogar im Gegenteil daran, dass Anthroposophie gut ohne Freund- Feind- Schemata, Mystifikationen und konspirative Deutungen wirken und bestehen kann. Steiner selbst war in einer Gründungssituationen- er sah zu Recht um sich herum gegnerische Kräfte. 100 Jahre später ist Anthroposophie mehr oder weniger Kulturfaktor geworden. Da wird die Isolation, so verständlich sie einmal war, nun zum Problem. Die Deutungshoheit besteht nicht mehr für einzelne Gruppen oder Positionierungen. Anthroposophie muss nicht mehr "bewahrt" und verteidigt werden. Sie ist längst in der Welt angekommen.

      Löschen
    3. Lieber Michael,
      danke für die Klarstellung:"Ich halte Rudolf weder für verrückt noch hebe ich seine Christologie auf".

      Ich denke doch, Du kannst die Wirkung Deines Beitrages dennoch erkennen. Als ich einst mit dem Gründungspriester Herrn G. Klein von der Christengemeinschaft
      http://biographien.kulturimpuls.org/detail.php?&id=188
      ins Gespräch kam, verwendete er das Wort "Pflicht". Auf meine Einwände hin, sagte er, in dem Wort ist "Licht", was ihn antreibe (er suchte Kontakt mit mir, begründete damit sein Motiv). Ich akzeptierte die Erklärung, da weiter ja das "ICH" im Licht sich befindet. - mein Text war aus diesem Pflichtgefühl gegenüber der Geisteswissenschaft entstanden.

      i.d.R.:

      Die von Herrn Eggert aufgezeigten Aussprüche Steiners zum Zustandekommen des Brandes zeigen schon, wie unabhängig von Verschwörungstheorien es um konkrete Machtansprüche geht. Möglicherweise - ich selbst gehe davon aus, mit größter Wahrscheinlichkeit - lesen auch katholische Stellen auf dieser website, deswegen war es notwendig eine gewisse Klarstellung aufzuzeigen. Es findet sich nun heute Morgen ein Satz:

      "Wir sind gewöhnliche Menschen, die Fehler machen, die aber wissen, dass ihr Kampf nicht nur ein menschlicher Kampf ist. Demütig und friedlich kämpfen wir unseren Kampf."

      Hier wird auf einen höheren Kampf verwiesen und zugegebenermaßen gerieten die Anthroposophen selbst in ein solches Gefühl des Geistigen Kampfes, durch Hinweise Rudolf Steiners. Es ist also ein zweischneidiges Schwert, sich mit der Geisteswissenschaft zu beschäftigen und insofern liegt in dem Beitrag von Herrn Eggert auch ein berechtigter Aspekt, wenn auch die Wirkung dann zu Ende gedacht werden muß, wobei jeder für sich seinen Standpunkt finden sollte. Viele Menschen sind aber emotional zu sehr gebunden. Steiner versuchte bewußt durch neue Gedankenart Menschen innerlich zu erreichen, wach zu machen, doch viele Menschen steigen an seinem Sprachstil aus, er strengt sie zu sehr an.

      In dem Buche von Vladimir Palko: „Die Löwen kommen“ steht weiter:

      "Es ist vielmehr eine Aufforderung an christliche Politiker, Journalisten, Aktivisten, zur rechten Zeit die Dinge beim Namen zu nennen: nämlich, dass die Kultur des Todes der Gesellschaft schadet; dass die Verdrängung des Christentums aus dem öffentlichen Leben zu neuen Tyranneien führt;"

      Das Buch wird mit diesen Worten vorgestellt: "Warum Europa und Amerika auf eine neue Tyrannei zusteuern und wie sich Christen wehren können"

      http://kath.net/news/45419

      In den letzten Jahren wurde "Verdrängung aus dem öffentlichen Leben" zu einem Synonym für die Ereignisse mit der Schule, die sattsam bekannt sind. Der religiöse Anspruch der Katholischen Kirche mit ihrem Symbol die staatliche Schule, die Kinder weiterhin zu prägen, das ist der Machtanspruch auf den öffentlichen Raum, dem sich Niemand entziehen darf. Wir haben in den letzten Wochen hier auf dem blog erlesen können, wie Steiner herausarbeitet, wie das Individualbewußtsein heranreift und die Katholische Kirche auf einem früheren Bewußtseinszustand des Gruppenhaften, das für die vierte Kulturperiode ihre Berechtigung hatte, verharrt. Es dauerte auch für mich viele Jahre um erst zu erkennen, was die individuelle Tat auslöste. In diesem Bewußtseinsfeld waren die Beiträge von Herrn Eggert zufällig (es waren am Anfang vor allem verschiedenste Steiner-Zitate) eine große Hilfe, die gesellschaftliche Situation besser zu erkennen, gedanklich zu formulieren. Hierbei lernte ich auch die Art und Weise der persönlichen Gedanken von Herrn Eggert zu schätzen, wiewohl manchmal Art und Weise gewöhnungsbedürftig (Sticheleien) sind, auch wenn private website, so war zumindest zu Zeiten seiner Mitgliedschaft der AAG diese website auch Spiegel für die AAG und damit auch für die Katholische Kirche interessant.

      Dieser Satz: "Das Rationale hat es gegen Weltverschwörungen immer schwer, vor allem, wenn das Blickfeld eingeengt ist, und das Selbstgefühl nach Bedeutung schreit."

      Löschen
    4. Fortsetzung:

      Wem gilt er, den "Anthroposophen". Er steht abschließend da, kann Jedem gelten. Der Satz hat für sich seine Berechtigung, im Zusammenhange des Artikels, wem soll er gelten, besonders "Selbstgefühl nach Bedeutung schreit". Hochdramatisch, bühnenreif. Für mich schien, der Satz hätte auch Steiner gelten können, da im Zusammenhange des gesamten Beitrages von Herrn Eggert, ja doch der Hinweis bleibt, Steiner selbst sah sich in Verschwörungstheorien einverwoben, deswegen die wörtlichen Zitate Steiners.
      Ich selbst kann mir nicht ein Urteil bilden, ob Steiner seherisch die Hintergründe des Brandes schaute, oder ob er sich das konstruierte. Aus der Kenntnis des Gesamtwerkes von Steiner, scheint eine nur persönliche Sichtweise nicht wahrscheinlich, zu "rational" verstehbar sind seine Beschreibungen der Kulturentwicklungen der Menschheit, die "so" ich bei keinem anderen Autor fand. - Als ich einst einen Lehrer von Ananda Marga wegen Steiner ansprach, meinte er, sie hätten ein schweres Karma. Ich kann dies jetzt nur erahnen. Denke aber nicht, es liegt alleine bei Rudolf Steiner, doch kann es etwas wie -fast Mysterienverrat- bedeuten. Auf der anderen Seite ist die Geistesgeschichte des Christentums seit Christi Geburt so blutig, grausam im Hauptton, es mußte vielleicht zu diesem Mysterienverrat kommen, weil anders die Macht auf das Individuum nicht aufgehoben werden konnte. Für mich ist Steiner deshalb vor allem ein gewisses Opferschicksal.

      Der neue Artikel auf kath.net zeigt, wie gefährlich es für die Menschheit ist, wenn das "Rationale-Verstand" in Glaubenssachen verloren geht. Die Gefahr "Geisteswissenschaft" lediglich als Aufhänger für den persönlichen Glauben zu benutzen, sie ist gegeben, vor allem wenn sich "Anthroposophie" mehr oder weniger hauptsächlich durch "Waldorfpädagogik" öffentlich zeigt, oder wie von Herrn Zander öffentlich formuliert, in eine Weleda-Tube gepresst werden sollte (Interview im Deutschlandfunk). Anthroposophie ist leider in der breiten Öffentlichkeit nur als Wellness angekommen, bzw. fristet in der Waldorfpädagogik eine Außenseiterrolle. In der Gesellschaft ist sie nicht angekommen.

      Löschen
  3. Man sollte gleich und ganz konsequent, damit man nicht weich im Denken wird, dem Menschen selbst das Misstrauen aussprechen, obgleich ich dann nicht wüsste zu welch Lebewesen ich mich rechnen könnte dann.

    In welchem Alter bzw. seelisch-geistigen Entwicklungsstand befindet man sich, wenn, geschieht etwas, man immer mit dem Finger auf den anderen zeigt, "der war´s" und dann, mit zunehmender intellektueller "Reife" vermag man es immer präziser, fundiert recherchiert, genauestens aufgezeigt, so, so war´s!

    Ich lese und lese und lese, die ganze wichtige Literatur, die Geschichte, die wichtigen Biographien etc. bis ich abgefüllt bin bzw. den Eindruck!! habe, gut informiert zu sein und klar durchzublicken nun. Da draussen, da habe ich so ziemlich alles erfasst. Und nun?? Welterkenntnis ist Selbsterkenntnis? Sind das wirklich Welt-Erkenntnisse die man so zusammengetragen hat?

    Mir geht es so, wenn ich (glaube) etwas erkannt zu haben, dann stellt sich eine gewisse Traurigkeit ein, eine Machtlosigkeit, weil der Radius so gross ist dessen, auf das ich dann schaue, all die Zusammenhänge, die Verflechtungen, Notlügen, Lügen, Absichten, Ideen, Ideologien, Vorhaben, Mächte, Pläne, ... und dann sehe ich den Dalai Lama und fage mich, worüber er eigentlich so herzhaft lacht -- ? In ihm scheinen sich die vermeintlichen Widersprüche aufgelöst zu haben, ich glaube, der hat wirklich erkannt, zumindest sehr gut. Er könnte mit Sicherheit den lieben ganzen Tag lang mit seinem Finger auf alles mögliche und jeden zeigen und das sogar zu recht, aber nein, er tut es nicht und ich glaube nicht, dass er sich da irgendwie zusammenreisst, er könnte sicherlich, aber er tut es nicht, er braucht es nicht, weil er anders schaut, er hat erkannt!!

    Welt-Erkenntnis ist Selbst-Erkenntnis, ja, so ist es, bleibt nur die Frage, was Erkenntnis ist und woran man sie bemerkt.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. "Da draussen, da habe ich so ziemlich alles erfasst. Und nun?? Welterkenntnis ist Selbsterkenntnis?"

      Lieber Manroe, mir ergeht es manchmal so ähnlich, Deine Gedanken kann ich gut nachvollziehen. Ich glaube allerdings inzwischen, dass das Aufeinanderbezogensein von Welterkenntnis und Selbsterkenntnis endlos weiterlaufen und sich (in dem Einzelnen) irgendwann erschöpfen kann. Dann kann man auch eine Unterweisung, eine Inspiration, die eventuell gerade für mich existentiell bedeutsam ist, nicht mehr zu schätzen wissen, weil sie in der Überfülle an Wissen, Informationen, Blogdebatten und Büchern untergeht.

      So, als ob ich den Tee, den man meiner Tasse einschenkt, nicht mehr empfangen kann, weil sie bereits voll ist und überläuft.

      "...dann stellt sich eine gewisse Traurigkeit ein, eine Machtlosigkeit..." Für mich ist DAS exakt der Weg: In diese Traurigkeit und Machtlosigkeit hineinzugehen, nichts mit ihr zu machen, sie aushalten und nicht zu kontrollieren, sie nicht gleich wieder "erkennen" wollen.

      Löschen
    2. Lieber Rainer, ich danke Dir :-)

      ... und die ganzen Sammlungen sprechen miteinander und beginnen sich gegenseitig zu erkennen und generieren neue Begriffe, Prinzipien werden sichtbar, Prinzipien, die von einer gewissen Einheit sprechen und transparent machen das, auf das ich schaue, die "Dinge" werden transparent und sprechen selbst, Erkenntnis ist hier und dann nämlich gleich einer Frucht, die sich zu entfalten beginnt, wenn ich loslasse und sie eben nicht kontrolliere, "meine Inhalte", ich betrete einen gänzlich anderen "Garten" und lerne sprechen durch Staunen. Denn ich weiss ja, was ich gesammelt habe, da hinten..., ich beginne zu verstehen, auch, weil ich dann begreifen kann.

      Löschen
    3. Lieber Manfred,
      angenehme Sprache, zu lesen, auch der Inhalt.
      Als Michael seinen biographischen Hinweis vertrauensvoll hereinstellte,
      da war es mir als bittet mich "Pflicht" von Herrn G. Klein darzustellen, wie es entstand.

      Schreibe das in all-Runde:
      als mein Zwillingsbruder Georg mir die Bitte um ein Gespräch von Herrn G. Klein vortrug, ich einen Termin ausmachte, es zum Gespräch kam, da meinte Herr Klein, er hätte gar nicht die Bitte ausgesprochen, also klassisches Missverstehen, Halbwahrheit, Impulsschwierigkeiten. Aber nun waren wir nun einmal beisammen und er erzählte mir Einiges. Darunter - Herr Klein erzählte das lachend-ernst, jeden Morgen, wenn er aufstehe, sei es ihm, als steige er in einen Sarg.
      Hierauf antwortete ich ihm spontan, warum bleiben Sie dann nicht drüben.
      Herr Klein reagierte sogar körperlich, als habe ihm Jemand ins Gesicht geschlagen, so fuhr der Kopf zurück, Erstaunen im Blick ob meiner Antwort.
      Dann hub er an, ja, er komme aus "Pflicht".
      Und das konnte ich nicht akzeptieren, bis er das mit dem Licht sagte.

      Seit Jahren erlebe ich mich ähnlich, sicherlich nicht so bewußt, wie Herr G. Klein, Gründungspriester der Christengemeinschaft.

      Es ist gut, wie die Lebensgeschichten miteinander "sprechen", wie es "manroe" ausdrückt.

      Löschen
    4. Hallo Manfred,


      Du fragst leicht polemisch: "Sind das wirklich Welt-Erkenntnisse die man so zusammengetragen hat?"

      Nein! Das ist lediglich ein Konglomerat aus Vererbung und Umwelt. Also ein Leben in Leibeigenschaften. Genauer: Solche Wesen sind Leibeigene. Früher nannte man das treffend: Sklaven.Daher sagte Goethe: „Was du ererbt hast von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen.“ Bitte, dort steht „Vätern“! Also Mehrzahl. Das ist doch bedenkenswert. Also: Eine Mutter und viele Väter. Die Mutter ist? Laut Goethe: Das Anfangen. Und die Väter? Das ist der Vererbungsstrom der dem Anfang entspringt. Vererbung bedarf der Geburt. Das nennt man auch Niederkunft. Und daher stammt die Bezeichnung: Niedere Welt. Eben die bloß geborene. Diese Welt wandelt man dabei, indem man sie erwirbt, in eine höhere Welt.

      Dazu Steiner: „Und die höheren Welten, in die wir uns hineinleben, müssen diesen Umweg wählen, damit wir ihnen gegenübertreten und sie erkennen können. Sie müssen erst durch unsere eigene Seelensubstanz, die wir ihnen zur Verfügung gestellt haben, durchkriechen. In der physischen Welt stellen sich die Dinge vor uns hin ohne unser Zutun. Nichts stellt sich in den höheren Welten vor uns hin, wenn wir ihm nicht erst die eigene Seelensubstanz zur Verfügung stellen. Deshalb ist es so schwierig, Subjektives und Objektives auf diesem Punkte zu unterscheiden. Denn ganz subjektiv muß sein, was wir aus unserer Seelensubstanz herausspinnen; aber ganz objektiv muß dasjenige sein, was nur das Herausgesponnene benutzt, um zur Wahrnehmung zu kommen.“

      Die dafür notwendige Seelensubstanz ist mithin diejenige, die erst noch zu erwerben ist. Das wirft die Frage auf: Was ist werben? Dabei will das Erbe umworben werden. Dazugehörig ist also jeweilig so ein Wesen, das sich dem Ererbten in Liebe zuwendet. Also das Gewordene wiederum ins werden hebt. Eben in das Anfangen. Wer aus dem Anfangen anfängt, der ist dabei schöpferisch. Heute sagen wir: kreativ. Solche Anfänger nennen wir Künstler.

      Da das so ist, daher wiederhole ich immer wieder gerne, was Steiner auf dem Münchener Kongress 1907 sagte: >Alles muss künstlerisch werden.<

      Nun, Künstler kennen das sehr genau, was man mit dem Wort „Schaffenskrise“ benennt. Das Wort Krise, das kommt her vom Griechischen und bedeutet: Trennen, unterscheiden. Zu trennen ist das Vererbte, also leibgebundene Seelenleben. Danach ist es leibfrei. So das trennen nicht gelingt, kann keine befreite Substanz der Geistwelt zur Verfügung gestellt werden. Was dann eben die „Schaffens-krise“ einläutet.

      Die heutigen Krisenherde im Weltgeschehen bezeugen also die Tatsache, dass das Weltgeschehen selbst künstlerisch gestaltet werden will. Bezeugt wird stets anhand eines Testamentes: Zu deutsch: Zeugenaussage. Und, testamentarisch wird nun einmal eine Erbschaft bekundet. Die Krisenherde zeugen also gegenwärtig noch davon, das wir Menschen noch überwiegend unser Erbe verprassen. Obwohl Goethe bereits in Äon aussprach: „„Was du ererbt hast von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen.“

      Löschen
    5. Kurzer Nachtrag zu dem bereits Gesagten:

      Künstlerisch erwordene Seelensubstanz, die ist zweckfrei. Und allein anhand so einer Substanz kann sich die Geistwelt selbst aussprechen. Denn die folgt allein ihrem Selbstzweck. Also ihren, aus Freiheit, selbst gesetzten Motiven.

      Löschen
    6. Hallo Burghard,

      "Künstlerisch erwordene Seelensubstanz, die ist zweckfrei. Und allein anhand so einer Substanz kann sich die Geistwelt selbst aussprechen."

      ...ein sehr schöner Satz, das erinnert mich an den Keim, der, befruchtet zerfällt, gewissermassen völlig hingegeben ist, selbstlos, kein Eigenwille sich irgendwas/wem entgegenstellt, damit das Geistige sich mit ihm verbinden kann, sich in und durch ihn ausdrückt und hervorbringt, was zuvor in den Keim initiierend gelegt wurde, um der eigentlichen Wandlung willen, der wahren Begegnung, gleich einem grossen Gespräch.

      Und in diesem Satz Steiners,

      "„Und die höheren Welten, in die wir uns hineinleben, müssen diesen Umweg wählen, damit wir ihnen gegenübertreten und sie erkennen können. Sie müssen erst durch unsere eigene Seelensubstanz, die wir ihnen zur Verfügung gestellt haben, durchkriechen."

      da könnte man sagen, dass wir für einen solchen Vorgang, eine solche Begegnung uns durch die! künstlerische Gesinnung (in) uns selbst verhalten wie ein "grosser" Keim, mit unserer Seelensubstanz, -instanz von einem Thema ausgehend, selbiges in uns gewahrend es darbringen, damit eine Geistbegegnung, ein Geistgespräch wird stattfinden können. Der Künstler in uns, oder die Verfassung des künstlerischen Vermögens ist der "Ort", an dem die Begegnungen stattfinden, sich "beide" Welten begegnen, hier hat der Geist seine Wirkstatt. Hier lebt sie auch, die wahre Frage, sie weiss, was sie tut und nimmt sich dennoch zurück, um wahr zu werden durch Gewahrwerden dessen, was hier geschieht.

      Löschen
  4. So toll war Steiners Aussage über Freimaurer und Kirche nicht. Meine Familie hatte einen freimaurerischen Hintergrund. Ich wurde "zufällig" katholisch getauft, und dass gab damals (1931) Probleme! Aber schon während WO II verschwand dass alles. Jetzt gibt es auch Katholiken die Freimaurer sind. Die Entwicklung geht weiter.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Erst einmal Respekt vor Ihrem Alter!

      "Jetzt gibt es auch Katholiken die Freimaurer sind."
      Soweit meine Erinnerung es hergibt, die führenden Freimaurer waren immer Katholiken (nach Steiner).

      Löschen
    2. Mein Vater ist - sicher aus geschäftlichen Interessen- in einer bestimmten Zeit Freimaurer gewesen. Das hat es mit sich gebracht, dass es im Bücherschrank die Chymische Hochzeit mit den Anmerkungen Rudolf Steiners gab. Rätsel über Rätsel, vor allem für einen 15jährigen. So viele Rätsel, dass man ein Leben braucht, um zu versuchen, sie zu lösen.

      Löschen
    3. Das ist wahr, man findet immer wieder nochmal was, was einen in der Jugend schon beschäftigt hat, ein Arkanum nach dem Anderen :-)
      Aber so wie es mal gewesen ist, ist es nie mehr, sondern immer ein wenig neu. Ich glaube, so muss das auch sein, wenn man Bezug zum eigenen Leben hat, nicht nur ablebt.

      Löschen
  5. In meiner Studienzeit in den 70er Jahren machte der Begriff Erkenntnisinteresse die Runde. Bei wikipedia wird dies so definiert: Der Ausdruck Erkenntnisinteresse bzw. erkenntnisleitendes Interesse bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch die Absicht etwa bei der Durchführung eines Forschungsvorhabens oder einer sonstigen Untersuchung, auch in Anwendung auf die leitende Fragestellung einer ganzen Forschungsdisziplin.

    Das Erkenntnisinteresse der Herren Zander, Staudenmaier und vieler weiterer Cos. in Bezug auf die Anthroposophie ist klar: Schwächen, Unglaubwürdigmachen und Lächerlichmachen der Anthroposophie; die Mittel dazu: Rudolf Steiner moralisch und wissenschaftlich demontieren, ebenso bedeutende Vertreter der Anthroposophie und die gesamte Bewegung in die Nähe von dubiosen und verwerflichen Absichten zu rücken.

    So wird Rudolf Steiner, je nach eigener psychologischer und weltanschaulicher Identität dargestellt als Jesuit, Jude, Nicht-Arier, Internationalist, Drogenkonsument, Alkoholiker, Geisteskranker, Dieb, Rassist, Pädophiler, Ehebrecher, Plagiator, Weltverschwörer, Irrationaler mit eingeengtem Blickfeld.
    Weitere Vorwürfe werden im Laufe der Zeit sicher noch auftauchen, je nach aktuellem Feindbild und individueller Einseitigkeit oder gar Deformation der Ankläger.

    Michael Eggert bietet mit seiner Internetseite des Öfteren interessante Beiträge, wie andere Aktivisten vom Rand der anthroposophischen Szene auch. Aber in der Pose des liberalen Aufklärers dem Herrn Staudenmaier regelmäßig eine Plattform zu bieten und dann noch Rudolf Steiner selber als nicht ganz zurechnungsfähig darzustellen, spricht doch eine sehr deutliche Sprache. Was ist das Erkenntnisinteresse des Herrn Michael Eggert? Fällt hier Erkenntnisinteresse und eigene psychologische Disposition in eins? Eggert: „Das Rationale!! hat es gegen Weltverschwörungen immer schwer, vor allem, wenn das Blickfeld eingeengt!! ist, und das Selbstgefühl!! nach Bedeutung schreit!!.“
    Ottmar

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ein durchdachter Beitrag, mit berechtigten Gedanken.

      Nun wird Herr Eggert selbst sich äußern, wenn er will und er hat ja oben bereits den Eindruck seines Beitrages klargestellt, wenn auch die Gegner Steiners das heraussagen werden, was ihnen gefällt. Ich hatte bisher nur ein Telephongespräch mit Herrn Eggert und kenne deswegen im Tagesbewußtsein nicht seine weiteren oder persönlichen Motive, wiewohl ja viele Ansichten auf dem blog ihren Freiraum haben, sich Positionen begegnen.
      Der Kommentar von „Ottmar“ ist lesenswert und tatsächlich wollen Gegner von Steiner ihr Material gar nicht sammeln, um Erkenntnisse zu erhalten, sondern nur um Steiner zu "überführen" so oder so. Als ein Rundschreiben auch Frontal 21 erhielt, in dem stand, mir schien Steiner sogar an einer bestimmten Stelle als "okkulter Manipulierer" aufzutreten, im Zusammenhange der Priesterkurse, da meldete sich namentlich ein Journalist und wollte unbedingt die Stelle aus dem Vortragswerk, meine Äußerung. Also die Dinge wandern im Hintergrund. Was für mich Erkenntnisbemühen ist, dient anderen nur als Munition. Nun fällt mir vorhin ein neuer Zeitungsbeitrag über Morgenstern auf, darin wird der Anthroposoph und Dichter Morgenstern so zitiert:

      "keine Gedichte mehr, die nur um des Wohlklangs willen gebaut, die nur im Sinne eines gewissen akademischen Schönheitsideals empfunden waren“

      http://diepresse.com/home/spectrum/literatur/1583570/Bin-des-trocknen-Tons-nun-satt

      Ich persönlich verstehe die Beiträge von Herrn Eggert analog, keine Anthroposophie um des geistigen Wohlklanges willen, .... .
      Er wechselt ab, wie scheinbar ein Angriff, werden Wunden aufgezeigt, die tatsächliche Wunden sind, wie eben durchaus auch Steiners Verhältnisse zu Marie Steiner und Ita Wegmann uns interessieren müssen, dürfen, da das Ergebnis dieser Betrachtungen auch eine gewisse Misere der "AAG" verständlich machen. Nun hatte ich das Glück, oder Schicksal verschiedene Persönlichkeiten direkt kennenzulernen, die noch Rudolf Steiner persönlich sprachen.

      Die Größte Frucht, welche die website ergab und die Herr Eggert in ihrer Darstellung als Freiraum ermöglichte, ist der Hinweis von "cheese curve" auf GA 198:

      „Wenn man die Wahrheit sagen wollte, würde man ja das nicht erreichen, was man erreichen will. Man will das Bewußtsein herabdämpfen, indem man den Menschen die Lüge beibringt. Es ist ein grandioses diabolisches Unternehmen. Es muß auch das unverhohlen ausgesprochen werden: Nur auf der
      anderen Seite ist die Einfalt. Die Einfalt ist heute nicht auf seiten der katholischen Kirche, die Einfalt ist auf seiten ihrer Gegner. Diese glauben nicht, daß die katholische Kirche groß ist in einer solchen Richtung, wie ich sie charakterisiert habe; die glauben nicht, daß die katholische Kirche längst vorausgesehen hat, daß über Europa jener soziale Zustand kommt, der jetzt über Europa gekommen ist, und dass die katholische Kirche längst Vorsorge getroffen hat, in diesem sozialen Zustand sich geltend machen zu können. Dasjenige, was die katholische Kirche beabsichtigt, ist, die Verbindungsbrücke zu schaffen zwischen dem radikalsten Sozialismus, Kommunismus und ihrer Herrschaft.“ Seite 126

      Gilt es nun, eine solche Aussage Steiners als „Verschwörungstheorie“ zu erkennen, oder als eine ernstzunehmende Warnung, da wir als Familie den geistigen Machtanspruch „Roms“ auf alle Kinder Europas an eigenem Leib erfuhren. Durch den Hinweis von cheese curve ergaben sich auch neue Kenntnisse, wie das Ritual mit dem Kelch wirken soll, wie verhindert wird, der Mensch erhält seine eigene Erfahrung der Präexistenz, das Vorgeburtliche.

      Löschen
    2. Fortsetzung:

      Insofern erachte ich persönlich die website von Herrn Eggert als den Ort im Internet, wo erstmals schonungslos Aussagen Rudolf Steiners zu Wort kommen, aber auch ein Bezug zur Gegenwart erkennbar ist. Ich hatte wiederholt auf das Schicksal des ehemaligen Waldorfschülers Mollath hingewiesen, der über Jahre die Rudolf Steiner Schule Nürnberg besuchte. Dort durfte ich an vier Tagen die Mysteriendramen Steiners ein zweites Mal in voller Länge erleben, das verpflichtet innerlich. Die Leser kennen auch meine Liebe zum Recht. Ich las gestern einen Schriftsatz des Anwaltes von Herrn Mollath. Herr Strate beendet seinen Schriftsatz ungewöhnlich: „So oder so: dieser Beschluss wird nicht das letzte Wort sein.“
      http://www.strate.net/de/dokumentation/Mollath-OLG-Bamberg-2014-03-27.pdf
      Wer den Schriftsatz liest, wird nicht umhin kommen, sich zu wundern, wie objektiv, nachvollziehbar der Anwalt dem Oberlandesgericht Bamberg öffentlich verfassungswidriges Handeln nachweist. Es sind nüchterne, rechtliche Erkenntnisse, die der Anwalt Strate aufführt. Genauso nüchtern sind die Erkenntnisse Rudolf Steiners zur Katholischen Kirche, die nun offen auf der website von Herrn Eggert gelesen werden. Das ist das Verdienst von Herrn Eggert und es ist in dem (ernsten Schicksals-) Spiel eine besondere Leuchte im anthroposophischen Raum. Entstanden ist es aus dem Wirken der Gemeinschaft, mit der Anthroposophie verbundene, ringende Menschen.
      So können wir in der Frage von „Ottmar“ die Antwort finden.
      Herr Eggert hat eindeutig indirekt Stellung bezogen,
      er lässt das Walten des Geistes auf seinem blog zu, die wir Teil des Geistes sind.



      Löschen
    3. Interessant, die SZ hat heute morgen einen Artikel zur Entscheidung des OLG Bamberg veröffentlicht.

      "Das heißt: Ein vom Bundesverfassungsgericht zu einer Entscheidung aufgefordertes bayerisches Gericht teilt den Karlsruher Richtern mit, dass es da keine Entscheidung geben wird. So was ist offenbar möglich. Das Bamberger Gericht entzieht sich damit offenkundig einem Urteil übers eigene Handeln - denn eben jenes OLG Bamberg hatte an der fortdauernden Unterbringung Mollaths mehrmals maßgeblich mitgewirkt.

      Mollaths Anwalt Gerhard Strate macht das fassungslos. "Die Richter verweigern sich einer Entscheidung, die ihnen das höchste deutsche Gericht abverlangt hat", sagt er. Dies sei eine "Missachtung" von Karlsruhe und verstoße erneut gegen das Grundgesetz. Anwalt Strate hat Widerspruch gegen die Entscheidung aus Bamberg eingelegt."

      http://www.sueddeutsche.de/bayern/fall-gustl-mollath-ein-gericht-verweigert-sich-1.1924268

      Ich halte den mündlichen überlieferten HInweis (in einem dicken Buch über Steiner nachzulesen), das Recht sei die Höchste Form der Kunst, weil sie direkt mit dem Menschen zu tun hat (Steiner wurde zum Recht befragt) beachtenswert, insofern ist "Regensburg" nun in mehrfacher Hinsicht in einem geistigen Brennpunkt (im Juli findet dort am Landgericht das Wiederaufnahmeverfahren im Fall Mollath statt).

      Löschen
  6. @Ottmar

    "Das Erkenntnisinteresse der Herren Zander, Staudenmaier und vieler weiterer Cos. in Bezug auf die Anthroposophie ..."

    Gegen diesen Kommentar gibt es insgesamt nichts von meiner Seite einzuwenden, denn das dort Gesagte trifft m. E. durchaus in allen Punkten zu.

    "Eggert: „Das Rationale!! hat es gegen Weltverschwörungen immer schwer, vor allem, wenn das Blickfeld eingeengt!! ist, und das Selbstgefühl!! nach Bedeutung schreit!!.“"

    Nun ja, das ist mal wieder so ein herabsetzendes Eggert-Rundum(tot)schlag-Argument, bei dem man nur die Schultern zucken kann, da ja klar ist, was sich da gelegentlich Bahn bricht :-)

    hr

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

      Löschen
    2. Es ging - gleichgültig, ob Sie mich deshalb dämonisieren wollen oder nicht-, um Betrachtung einiger Mythen und um ein genaueres Anschauen der Fakten. Offenbar hat es sich um Brandstiftung gehandelt, aber der verstorbene Uhrmacher Ott war nicht der Täter. Wenn man das nachliest, was ihm alles angedichtet worden ist, dann ist das schon erheblich- er ist regelrecht post mortem dämonisiert worden- alles, um die Legenden immer weiter zu stricken. Glücklicherweise ist dies inzwischen von Seiten des Goetheanums beendet worden, wie Sie lesen könnten, wenn Sie den Links folgen würden.

      Löschen
    3. 'Sie [die Anthroposophie] ist längst in der Welt angekommen.'
      (Damit findet die Anthroposophie des Alltags eben auch im Hauptbahnhof statt...)

      In unserer Welt geht es eben nicht nur um Mythen, sondern auch um Wirksamkeiten.
      Die Unterscheidung zwischen geschichtlicher Betrachtung und 'Nostalgie' ist ausgesprochen schwierig und birgt die Kontroverse schon unvermeidbar in sich.

      Löschen
  7. Ergänzung:

    Heute Morgen erschien im Deutschlandfunk um 8.35 ein interessanter kleiner Beitrag der Evangelischen Kirche von Hans-Jürgen Benedict, Titel:

    "Jesus gilt als sanfter Heiland, der die Kranken heilte, Feindesliebe predigte und sein Schicksal klaglos ertrug."

    "Die Erzählungen der Evangelien zeichnen jedoch ein anderes Bild - Jesus konnte auch zornig sein. Er stritt heftig mit den Pharisäern, verfluchte einen Feigenbaum, der keine Früchte trug und trieb in einer aggressiven Aktion Geldwechsler und Händler zum Tempel hinaus, nach dem Evangelisten Johannes sogar mit einer Peitsche."

    Als ich am 3.8.2013 beschloß, öffentlich bekannt zu geben, warum ich seit dem 30gsten Lebensjahr Ren-t-neR bin, tat ich dies als Einsatz, um Herrn Mollath zur Freiheit zu verhelfen.
    Mein Text ging an die Bundesanwaltschaft, in Kopien aber an viele Adressen. Ich hatte 1980 gegenüber einem Amtsarzt in den Räumen der Stadt Nürnberg gezielt, bewußt einen "Fluch" ausgesprochen, wohlüberlegt in der Stadt Hitlers. Die Umstände spielen keine Rolle. Ich wurde darauf krank geschrieben, weitere Umstände die zur Rente führen, hängen direkt mit Herrn K. Th. Willmann zusammen, seine Äußerung von "12 Meistern" (lebend, er nannte Namen), das Schicksalskarussel begann. Meine Überlegung war, wenn die Öffentlichkeit den wahren Grund erfährt, warum ich eine Rente erhielt, so hat dies Auswirkung in der Geistigen Sphäre. Denn in Internetmedien steht immer nur "Frührentner", "ehm. Friedhofsgärtner" und spiegel-tv strahlte "Totengräber" bewußt aus. Ich mußte also Deutschland zutiefst in seinen Festen erschüttern, mit der Bekanntgabe. 1988 entstand ein Verteidigungsmandala gegen die Wegnahme unserer Kinder. Das Original erhielt der Bundespräsident Herr Weizsäcker per Einschreiben. Auf der Zeichnung steht rechts oben Deutschland, Blitze zucken hernieder, andere Elemente. Da der Name des Bundespräsidenten Kohl und "Papst" im Zentrum standen, war dies auch ein Grund für die Psychiatrisierung, denn eine Kopie der Zeichnung hielt mir ein Weißkittel wortlos unter die Nase - ich blieb wortlos. Ich wußte nicht, ob meine "Mandalas", die ich auch so gegenüber Dritten bezeichnete, wirkten, oder nicht, doch bei Erstellung spürte ich Kräfte, wie sie noch nie gespürt worden waren. Es geht nicht um Vernichtung, es geht um eine notwendige Erschütterung der Gesellschaft, aus einer konkreten tödlichen Gefahr.
    Herr Eggert gibt nun seine persönliche Ansicht bekannt "Offenbar hat es sich um Brandstiftung gehandelt", damit relativiert sich der keimende Verdacht, Steiners Hinweis kann als Wahn gelten "Sehr beliebt in den anthroposophischen Kreisen sind Verschwörungs- und Konspirationstheorien, ursprünglich, und nicht unwesentlich von Rudolf Steiner selbst in die Welt gesetzt,... ."
    Die Klarstellung von Herrn Eggert korrigiert einen falschen Eindruck, der aber entstehen konnte und wie eine Unterfütterung für die Beiträge von Junko Althaus gelten mußte: "Wer" setzt uns Grenzen?" und "Wo wird uns ein Astral-Futter vorgeworfen?"
    http://philosophie-der-freiheit.blogspot.de/
    Wobei Frau Althaus wiederholt auf die website von Herrn Eggert verweist.

    Wir sehen nun an dem Beitrag vom Deutschlandfunk, wie Christus selbst Grenzen einreißt, ja Gewalt anwendet (umschmeißen der Tische der Händler), in Zorn gerät. Doch Zorn ohne spirituelle Kraft ist sinnlos, weil sie auf die Person zurückschlägt, deswegen wird von "göttlichem Zorn" geschrieben. Er erweist sich als wirkungsvoll, unausweichlich in der Konsequenz. Mir war bei allen meinen persönlichen Einsätzen immer klar, wie mich Außenstehende einschätzen, bewerten werden. Es kümmerte mich nie.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Fortsetzung:

      Ich hörte zufällig heute Morgen im Radio ein Zitat von Nietzsche, das ich bisher nicht kannte. Ich möchte mich in dem Sinne dieses Zitates als Nietzscherianer bezeichnen:

      Ziel und Wege. — "Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, Wenige in Bezug auf das Ziel." Friedrich Nietzsche.

      Bei aller Dramatik wird sich das Ziel durchsetzen.

      Wer Interesse hat, schaue sich das Video an, bin überrascht, was zu sehen ist, wie alle Führer der Welt dieses Zeichen am Körper sichtbar geheftet tragen (Obama nicht):

      http://www.youtube.com/watch?v=qBnLPBFP1k0

      Wer hat dies veranstaltet, passt zu "Konspirationstheorien".

      Es tut gut, wie die Geschichte mit Herrn Ott aufgeklärt wurde. Mir kam vorhin der Gedanke, ein Grund mag "Uhrmacher" in Verbindung von Aussagen Steiners zu "Ahriman" gewesen sein, für die haltlosen Verdächtigungen. Ich gehe davon aus, Steiner wußte, wie der Brandanschlag geschah; es bleibt offen, warum er dem Ratschlag des Sufimeisters Hazrat Inayat Khan nicht befolgte, die Kapitäle zweier Säulen umzutauschen.
      Wer etwas die Schwelle der Geistigen Welt erfährt, weiß, "dort" herrschen ganz andere Wirklichkeiten, Gesetze, als es der menschliche Verstand erfassen kann. Eherne Notwendigkeiten sprechen sich aus......

      Übrigens, 3 Tage nach Versandt meiner mail an den Generalbundesanwalt war Herr Mollath überraschend - auch für den Anwalt Strate – frei.

      Steiners Geisteswissenschaft ist mehr als Gedanken, mehr als die schöne Fernseh-Werbung von Weleda direkt vor DSDS-rtl - wo tatsächlich eine Tube („Zander“) auftaucht.

      (Tipp: die vers. Darstellungen als berichtete geschichtliche Tatsachen erst einmal zur Kenntnis nehmen… …erst dann „aufregen“)

      Löschen
    2. "Da der Name des Bundespräsidenten Kohl"

      Korrektur - Natürlich war es der Bundeskanzler Kohl.
      (mir fällt das durch den Kommentar von Stephan Birkholz auf "geschichtlich".
      Insofern ist interessant, das Ehepaar Kohl hatte einen Sohn auf einer Waldorfschule, was ich damals noch nicht wußte.

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

Danke für Ihre Mitarbeit im Blog.

Egoistisch am meisten gelesen: