Rudolf Steiner: Der Mensch muss als ein Ungeheuer sich kennen lernen

Hierauf bezogen ein sehr passender, erläuternder, geradezu wegweisender Beitrag von Jostein Saether in seinem Blog über die "Ungeheuerlichkeit des Menschen".

Florian Sydow macht im gleichen Zusammenhang via Facebook auf alte Michaels- Mysterien aufmerksam:

"A good counterpart to contemplate together with that meditation is the experience that the neophyte underwent in what is considered to be the oldest mystery center devoted to the Archangel Michael in Europe, located at Monte Gargano Italy.

According to the Golden Legend (Legenda Aurea), the compendium of Christian legend compiled by Jacobus de Voragine between 1260-1275. "Around the year 490 the Archangel Michael appeared several times to the Bishop of Sipontum near a cave, asking that the cave be dedicated to Christian worship and promising protection of the nearby town of Sipontum from pagan invaders. These were the first apparitions of Michael in Western Europe."

I wanted to draw attention to the caverns referenced in the book by Adalbert Graf von Keyserlingk who is the son of Count and countess Kaiserlingk on who's estate in Koberwitz the agricultural course was held by Rudolf Steiner in his book Monte Gargano Europas Ältestes Michaelsheiligtum.

He shed light on an initiatory grotto located at the site in which the neophyte was asked to penetrate the cave in total darkness as they ventured deeper into the cavern it grew narrower and eventually they needed to crawl on their belly when they reached the end torches were lit and the gilded figure of Michael appeared above them with his Speer directed towards them. First of all one had to overcome the fear of penetrating the darkness which becomes a powerful experience on the other side of the threshold. Once the torch was lit what flashed into and impressed deeply in ones consciousness was that one was identified with the dragon, and needed to awaken to ones higher self embodied in the radiant figure of Michael."


Kommentare

  1. Das erinnert mich an mein erstes bewußt-okkultes Erlebnis mit der Kerze,
    als ein Ungeheuer mich ansprang. Ich staunte, was da geschah.
    Kein Wunder, daß mir vom Orden der Self-Realisation-Fellowship der Hinweis kam,
    solle diese Übung nicht mehr ausführen.
    Verstand ja erst Jahre später, es war mein Doppel-Gänger, mein ganz persönliches Ungeheuer......
    (war etwa 21 Jahre alt)

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  2. Einen esoterischen Text von Steiner nackt und bloß ins Internet zu stellen, ist gewagt. Wie eine Fortsetzung des vorhergehenden Themas. Als ich das erste Mal diesen Text von Steiner vor Jahren las, war -mir- klar, die AAG selbst wird ob der Logik des Inhaltes zugrunde gehen müssen. Es ist dies ein okkultes Gesetz, das Steiner selbst nicht beachtete. Er band letzten Endes Menschen an sich, durch Bilder, durch Stimme, war am Ende sogar von seiner Ehefrau enttäuscht, jammerte (so die Aufzeichnung), sie werde alles, alles zerstören, wenn sie mit Ita Wegmann so weitermacht.
    Wie ernst dürfen wir dann Steiner nehmen, wenn er nicht mal in der Lage war, seine Ehefrau (aus irgendwelchen Texten ist zu entnehmen, er heiratete sie nur, damit sie in der Schweiz das Aufenthaltsrecht bekam) richtig zu erkennen. Wie konnte er sein Werk auf solch tönerne Füssen stellen, wenn Eifersucht im Spiel war.
    Es beschämte mich, den Text von Steiner zu lesen, weil es klar war, die lieben Anthroposophen werden immer nur streiten müssen, weil sie eben gar nicht das "Ungeheuer" kennenlernten. Sie werden ihre Egoismen hinein in die AAG trage und dort ihre Spielchen des Bürgertums fortsetzen, so wie der "Dienstleister" in der der Tradition Rudolf Steiners. Es geht nicht um ein Machtwort des Vorstandes, sondern um ein klärendes Wort, so wie Herr Eggert dies versuchte, mit klaren Worten, mit Comic. Wenn ich mir von Herrn Gunther Thriene, einem ehemaligen Waldorflehrer, erzählen lassen mußte, es war "Sport" unter den männlichen Lehrern, wer "mehr" Waldorfmütter "umgelegt" hatte, dann lebt das "Ungeheuer" in den Waldorfschulen, die AAG ist die manifestierte Lüge, sie ist das Ungeheuer....... ........ ?...... .

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    1. Das ist aus der esoterischen Schule, ausschließlich für esoterische Schüler. Es knüpfen sich keine Forderungen an irgendwen, sondern das kann man immer nur mit sich selbst ausmachen, und auch nur dann, wenn man diesen Weg eben gehen möchte. Ich sehe nicht, dass Steiner Menschen an sich band, ganz im Gegenteil. Ich sehe auch keine nur zweckgebundene Beziehung zu seiner Frau Marie, ohne die es eine Anthroposophische Gesellschaft nie gegeben hätte. Ich würde auf eventuell umlaufende üble Gerüchte dieser Art nichts geben. Es geht auch wirklich nur um unsere eigenen Probleme, und ich hatte mit dem Text sicherlich nicht die Absicht, irgendwem - schon gar nicht pauschal Waldorflehrern- irgend etwas unter zu schieben.

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    2. Schade daß Du die Inhalte des früheren Info3-Blog nicht kennst, dann wäre vielleicht einges verständlicher, was sich ent-wickelt hat. Also, ob es "üble Gerüchte" gibt, kann untersucht werden. Als mich Herr Straacke aus Polen anrief, ich mir seine Schriften im Internet raussuchte, fand, es gibt den Hinweis, Marie Steiner hat entgegen der Intention Steiners die Texte der Esoterischen Stunde mitgeschrieben, kann dies als übles Gerücht weggewischt werden. Was ist jedoch, wenn der Hinweis ernst zu nehmen ist. Ich fand übrigens das Lamentieren von Rudolf Steiner in einem Vortrag von ihm selbst, also kein Gerücht, sondern seine eigene Aussage.


      Die von Herrn Thriene mitgeteilten Vorkommnisse erspürte ich nicht als Lüge, sondern als ernst. Die mitgeteilten Vorkommnisse von Herrn Suhrmann mit Frau Halle nehme ich ernst, auch die Hinweise über Herrn Tradowsky, sein "Umgang" mit jungen Waldorflehrerinnen. Sollten Herr Suhrmann und Herr Thriene mich angelogen haben, wäre das entgegen meiner Menschenkenntnis und Erfahrung.
      Ich habe erlebt, wie ein Leiter einer Waldorfschule in meiner Gegenwart sich ein Ohr eines Sohnes nimmt, es "betrachtet". Diese okkulte Manier ist tatsächlich die Gefahr der Waldorflehrerschaft. In Regensburg sprach ich intuitiv eine fremde Frau an, während einer Ausstellung in einem Museum. Sie erzählte mir ihr Schicksal als Waldorfschülerin, wie sie der Lehrer an die Heizung schubste, sie anschrie, du warst eine Zigeunerin... . Der Vorfall habe sie für ihr Leben verletzt. Es gibt durchaus eine "pauschale" Gefahr des Missbrauchs auf der Seelenebene. Ich habe bei dem Waldorflehrer, der sich das Ohr griff nicht eingeschritten. Wie hätte ich ihn maßregeln sollen, da der Urheber letztlich Rudolf Steiner war, die Folgen seiner Taten. Wir können nicht so tun, als wäre Steiner ein Heiliger, gar Gott. Ich war erschüttert, als ich die Hintergründe in Berlin zu hören bekam. Es kann nicht als Gerücht abgetan werden, genauso nicht das Schicksal des Musiklehrers.

      Lesen hier nur "esoterische Schüler?!
      Steiner hat sicherlich Menschen nicht binden wollen, sondern durch sein Karma gebunden.

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    3. Hab ich hier an anderer Stelle schon mal gesagt:
      Hobby-Okkultismus findet IMMER nur 'unter der Gürtellinie' statt!
      Macht - Dominanz - Unterdrückung - Ausbeutung - Wesenszestörung (und wieder Hybris)

      Und mit dem 'UNGEHEUER' geht es mir viel besser, seit ich auf den
      'Goldenen Drachen der Weisheit' in 'Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer' von Michael Ende
      gestoßen bin...



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    4. Ich denke, dass ich Ihre Haltung teile, Herr Birkholz, die konkret, rational, aber auch humorvoll ist. Aber ich finde schon bemerkenswert, wie provokativ sich Steiner hier geäussert hat. Es sind ja sehr rudimentäre Mitschriften, nur aus der Erinnerung notiert, das muss man dazu sagen.

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    5. Mein Kommentar bezog sich ausschließlich auf die Geschichte mit den Waldorflehrern, denen die Sache wohl sichtlich etwas entglitten ist. Es geht halt einfach schief, wenn man ein etwas Waldorflehrerseminar macht, dabei etwas okkulte Literatur liest und sich dann im 2. Semester schon für den angehenden Großmagier hält (Hybris).

      Anthroposophy starts here: GA10!

      Nur um Empörungsstürmen vorzubeugen:
      Ich meine ausschließlich die oben genannten Waldorflehrer - nicht jene, die tagtäglich weltweit in aufrichtiger Weise um eine menschengemäße Pädagogik bemüht sind.

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    6. Der Klatsch, wer mit wem, zieht sich durch die Existenz der ganzen Gesellschaft, von jeher. Ich bitte ganz herzlich, das jetzt nicht hier auszubreiten, da das Blog wirklich nicht die "Gala" oder "Neue Revue" der AG werden sollte.

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    7. Genau darum habe ich ja auf jene Waldorflehrer, die tagtäglich weltweit in aufrichtiger Weise um eine menschengemäße Pädagogik bemüht sind, hingewiesen!
      Um (TROTZ UNGEHEUER) den Bogen zur Kulturtragenden Anthroposophie zurückzuspannen.

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    8. Im professionellen Okkultismus gibt es ja durchaus Möglichkeiten mit Macht umzugehen:

      1. Lerne schweigen und dir wird die Macht.
      2. Begib dich der Macht und dir wird der Wille.
      3. Begib dich des Willens und dir wird das Fühlen.
      4. Begib dich des Fühlens und dir wird Erkenntnis.

      Das sind vier Stufen, zu denen der Mensch aufsteigt.
      Jedes Unterdrücken gibt eine gewisse Macht. Die Geister und Wesenheiten, die den Menschen fortwährend beherrschen und unfrei machen: kennt er sie, dann braucht er
      nicht mehr ihr Sklave zu sein. Aufmerksamkeit auf sich selbst ist das erste für den Schüler, was er lernen und üben muß.

      GA266a

      http://fvn-rs.net/PDF/GA/GA266a/GA266a-172.html

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    9. Apropos Waldorflehrer & kulturtragende Anthroposophie:

      http://www.erziehungskunst.de/nachrichten/inland/rudolf-steiner-schule-loheland-wird-unesco-schule/

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  3. 1. Teil:
    In diesem (wahrscheinlich von den Verlegern redigierte) Teilnehmerreferat einer esoterischen Stunde Rudolf Steiners in der Zeit der Mysteriendramen, als Meditation, ihre Auswirkungen auf das persönliche und das soziale Leben und esoterische Themen wie der Hüter der Schwelle sehr relevant waren in der anthroposophischen Bewegung, wird sowohl die Chancen als auch die Tragödie in der anthroposophischen Entwicklung betont: Mit radikaler und transformativer Selbsterkenntnis zu prüfen, was ich in meiner meditativen Tätigkeit tatsächlich „sehe“ und „höre“.
    Es ist mit Betonung auf dies, dass ich selbst meditiere, und, was ich damit tue, was Steiners Referenz so inspirierend macht, als er das Motto wiedergibt, dass der stete Tropfen den Stein höhlt, was ein Symbol ist vom Denken in rhythmischen Zyklen der göttlich-geistigen Wesen, und, dass diese andauernde Geschäft unsere Welt hervorbrachte.
    Aufgrund unseres zusammengesetzten Wesens hat die Schwellenproblematik immer mehrere Seiten und Schichten. Eine fortgeführte Aktivität gegen das Geistige hin wird immer Begegnungen herstellen, die luziferische und ahrimanische Aspekte, Charaktere und illusorische Verzerrungen aufzeigen. Dies kann ich aus eigener Erfahrung sagen, und ich habe Beispiele davon in meinen Büchern beschrieben (ich entschuldige mich wieder, solch ein Hinweis zu machen – es geht mir nicht darum, dafür Reklame zu betreiben). Wenn wir solche ätherische und astrale Formationen und Bilder in den imaginativen und inspirativen Feldern ausweichen oder versuchen würden, sie zu vermeiden, so würde es nicht dazu führen, dass wir schneller zur Intuition und dem reinen Denken über die Beschaffenheit des Geistigen kämen.

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  4. 2. Teil:
    Steiner verwendete anscheinend nicht oft den Nomen „Ungeheuer“, aber sehr oft das Adjektiv „ungeheuer“, aber wenn er es benutzte, so war es immer im Kontext des so genannten „kleinen Hüters der Schwelle“. Einmal verwies er auf den „schlimmen Fährmann“ im Totenbuch der Ägypter (vgl. GA 94, Seite 56f): „Der Mensch muss ihn besiegen, um sein höheres Ich zu finden.“ Der Hüter der Schwelle ist ein Phänomen des Hellsehertums seit den frühesten Zeiten und ist die eigentliche Quelle aller Mythen über den Kampf der Helden mit einem Monster oder Ungeheuer – des Perseus und des Herakles mit der Hydra, des heiligen Georg und des Siegfried mit dem Drachen.
    Schwellenerfahrungen haben in der Regel einen tragischen Aspekt, weil man danach nicht mehr der gleiche sein wird als zuvor, sodass sich auch das tägliche Leben und die Beziehungen zu anderen Menschen verändern werden.
    Man muss einen Erkenntniskampf betreiben an mehreren Fronten gleichzeitig im Verhältnis zu Luzifer und Ahriman und den Tendenzen in beider Richtungen, die in der eigenen Seele sind. Die Ungeheuerlichkeit liegt einfach darin, dass man mit seinen schlimmsten Neigungen konfrontiert wird, die aus der Tiefe der Seele aufsteigen wie ein „Bodensatz“, der sich dort seit Urzeiten abgelagert hat. Gleichzeitig oder danach wird man damit konfrontiert, wie wenig man in der Lage gewesen ist, das menschliche Potenzial zu entwickeln in Bezug auf die Zukunftsperspektive, die möglich sein wird. Dies ist die Begegnung mit dem so genannten „großen Hüter der Schwelle“.
    Nach der Weihnachtstagung 1923-24 nahm Steiner in den Klassenstunden diese Themen wieder auf mit einprägsamer Brillanz in den Beschreibungen der Schwellensituationen, der Tätigkeit der Hierarchien und der meditativen Hilfestellung darüber, wie die Hochschulmitglieder sich in Bezug auf diese Ungeheuerlichkeit einstellen können. Das Tragische in der anthroposophischen Geschichte seit dieser Zeit ist wohl nicht so sehr, dass viele Anthroposophen sich ihren einzelnen Schwellensituationen gestellt und dort ihre jeweilige Tragödie erlebt haben, sondern eher in der Tendenz, dass man sich zu viel ihnen entzogen haben und statt dem versuchte, „schöne Dinge und Gestalten“ i sichtbaren, ästhetisierenden Aktivitäten hervorzubringen, und zu viel und unkritisch auf Pioniere und „Meister“ unter den eigenen prominenten Funktionären hörte. Die Zukunft wird davon bestimmt sein, wer den Mut hat, sich mit seinem monströsen Ungeheuer zu konfrontieren und gleichzeitig in der Welt wirkt, ohne den Menschen von sich weg zu erschrecken, weil man als „Scheinriese“ (der Ausdruck ist von Michael Ende) erscheint oder sie bindet, weil man versucht, zu verbergen, dass man nicht mehr perfekt ist als andere.

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  5. Ich persönlich hätte mich von der "Welt" verlassen gefühlt, wenn man weiterhin mit okkulten Inhalten und Tatsachen hinter dem Berg gehalten hätte. Ich hätte mich bevormundet gefühlt und meiner Ansicht nach zurecht. Denn die ganze unsere Zeit schreit geradezu nach Offenlegung, damit man zumindest ansatzweise tiefer zu verstehen mag und nicht einfach nur dem Ganzen hier hilflos ausgesetzt ist und wäre, würde man weiterhin "hinter dem Berg" nur tuscheln und "alles" womöglich auf die psychologische Ebene schieben würde oder mit ihr zu erklären sich mühte.

    Die Zeit selbst steht bereits da und schaut mich an, weil sie mit mir sprechen möchte.

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    1. Danke, Manroe! Du schreibst mir aus dem Herzen!
      Auch ich sehe grundsätzlich kein Unterschied mehr darin, ob wir etwas für Esoterik halten oder sie als veröffentlichte Anthroposophie austeilen. Die meditative oder innere Tätigkeit, die der Einzelne (oder mehrere Menschen zusammen, falls sie gemeinsam geistige Tätigkeit betreiben) vollbringt, bleibt ja insofern esoterisch oder okkult im Tun und Erleben der bestimmten, anwesenden Geistigkeit. Das Jetzt des Individuellen bleibt aber immerhin verborgen. Auch wenn eine „Klassenstunde” (Entschuldigung für diesen vielleicht dummdreisten Beispiel) „life“ aufgenommen werden würde, wäre ja nur das Äußerliche zu sehen und hören. Was geistig vor sich geht, kann nicht direkt übermittelt werden. Nichtsdestotrotz beschrieb Andrej Belyj wie er erlebte, dass die geistige Welt „da“ war, wenn Rudolf Steiner Vorträge hielt.
      Die Aufgabe besteht darin, die Vermittlung der Begebenheit in sinnliche Ausprägung zu machen, sonst bleibt alles verborgen. Deshalb sehe ich es so wichtig, einander zu helfen und zu unterstützen in der Beschreibung aller Schritte und Erlebnisse, die gemacht werden. Und hier auch neue Begriffe, Bilder und Beschreibungen zu erwirken, gehört zur Entwicklung des spirituellen Besterbens.

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    2. Das freut mich, Jostein, insbesondere auch Dein letzter Absatz.

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  6. @Forum

    Es zeigt sich, um und mit dem "Ungeheuer" haben wir jeder für sich einen gewissen individuellen Gewinn, Fortschritt, Einsicht, Wiedererscheinen usw. erzielt, aber auch das Gemeinschaftsklima könnte dadurch berührt sein....... ...wir werden sehen.

    Ich hatte nach "lediglich Worte" nicht mehr die Antwort gelesen, weil der begütigende Ton das innere Vorgehen - egal wie von Dritten für sich gewertet - missachtet, sich ein Wort der Bibel von den Perlen.... .als Frage, die Frage nach der Würde vor sich ergibt. Die Worte von Jostein Saether, auch die neuen von "monroe" öffnen Horizonte und auch der "Hausherr" erkennt doch die umfassendere Bedeutung, anerkennt seinen blog..... .

    Mein am Anfang hingestelltes Ungeheuer-Erlebnis ist ja nicht Fiktion, keine Einbildung, es war reales Erlebnis. Als ich es dem Ordensmann bei seinem Besuch in Deutschland erzählte, er war Amerikaner, kannte noch Yogananda, veränderte er seinen Augenausdruck (er schaute wohl meine Chakren an) und fragte, ob ich schon vorher Yoga gemacht hätte, was ich verneinte. War in Kriya-Yoga durch den Orden eingeweiht, die Lektionen kamen wöchentlich direkt aus Los Angeles, dem "Mutterzentrum". Kurs dauerte zwei Jahre. Steiner ist nicht provokant, sondern nüchtern, eine Wahrheit, die eben in den Christlichen Kirchen nicht auftaucht, nicht bearbeitet werden kann, weil es nur um Sündenvergebung geht. Die Kirchen haben nur ihre Hölle, wir dürfen unser eigenes Ungeheuer kennenlernen.
    Daß der Kontakt mit der sog. Geistigen Welt kein sprichw. Zuckerschlecken ist, zeigte sich mir gestern, als mein langjähriger Freund von seiner Begegnung mit einem 95-Jahre alten südamerikanischen Schamanen im Allgäu erzählte. Der Mann berichtete, wie er Schamane wurde. Es war ein schlimmer Unfall. Er arbeitete bei der Eisenbahn. Eines Tages geriet er zwischen zwei Wagons und verlor seinen linken Arm. Das war die Grundlage dafür, daß er Schamane wurde. Es ist ja bekannt, es handelt sich oft um dramatische, lebensbedrohliche, meist Krankheiten usw., welche das Schicksal radikal ändern, Jemand von der Geistigen Welt auserkoren ist, Schamane zu werden, wenn er nicht mitmacht, bedeutet das - so wird berichtet - den Tod. Aber die Geistige Welt geht wohl meist nicht fehl, sie werden schon Schamanen, die dazu berufen sind. - Als sich "hier" der von mir als notwendiger Augenkontakt mit "Ingrid" aufhob, ergaben sich unerwartet ganz neue, höhere Schwierigkeiten, die das "Händeschütteln" hervorhoben, als neue Bedingung. Hierauf ergab sich ein solch okkultes Erlebnis, das nichts direkt mit Ingrid, aber der gesamten Schicksalskonstellation des blogs (etwa früher "blogwart" usw.) entsprach, mehr als eine Vorgebärde zu "Ungeheuer", ich bemerke, die Reise geht noch viel tiefer, als ich je mit dem blog dachte. Obwohl der Name ernst, fühle ich mich an entscheidenden Punkten nicht ernst genommen (kann ja aus Unverständnis kommen), oder Dinge werden verdreht. Seltsam war, im Krankenhaus erlebte ich ein ganz neues Lachen, tief aus mir, noch tiefer als mir selbst kommend. Gleichzeitig bin ich durch die Erfahrung auch etwas radikaler, weil die Nähe des Todes (vor allem für die, welche das Ereignis mitlebten) eine Änderung des Timings, der Direktheit bewirkte. Es war ja ein Geschenk, als ich ausnahmsweise mit Jostein Saether bewußt in die Nacht hinein ging, die Nordischen Mythen lebendig erleben durfte, aber auch unerwartet andere Dritte des Forums nachts erleben durfte, dadurch wissend, es handelt sich bei dem Geschehen im Forum, obwohl nur Buchstaben erscheinen, es handelt sich eben nicht „lediglich“ um Worte.

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    1. Fortsetzung:

      Seit heute ist bekannt, am 7.Juli 2014 wird der neue Gerichtsprozeß gegen den ehemaligen Waldorfschüler M. stattfinden. Daneben findet Ende Mai der Katholikentag in Regensburg statt, bis dahin wird meine Traum-Vision mit den zwei Päpsten verbreitet werden. Wenn ich also in nächster Zeit nicht mehr oder so oft erscheine (werde aber mitlesen), dann, weil ich mich vorbereiten muß, aus Videos. Wortbeiträge herauskopieren, Texte von Steiner, eigene Texte, die Intuition walten lassen.
      …Jeder gab seinen Teil zu einem Größeren. Wir erhalten vielleicht alle neue Inspiration in den „Heiligen Nächten“, durch die Jahre eine Quelle für das neue Jahr……

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    2. Nachtrag:

      gleich nach Texterstellung fand ich diesen Text, das Bild:

      http://kath.net/news/44205

      Es verdeutlicht die „Dämonennägel“ von JvH. Wissen wir, durch wen die Ersteller des Bildes inspiriert waren?! Die Katholische Kirche liest sicherlich die Bücher von JvH:
      Ein neues Symbol-Bild. Wie verdichtet der Katholizismus, die Bilder. Das Bild verdeutlicht die Aufgabe, die vor mir steht. Ich erinnere an das Traumbild mit Krippe und Kreuz, vor einigen Tagen in den blog gestellt.
      Die Katholische Kirche hat dieses Bild zufällig auch verwendet, mit dem Nagel erhöht.
      Krsna, der Christus über dem Kreuz, unberührt von Geburt und Tod (nach Steiner),
      er muß in uns erscheinen,
      das ist die tiefere Aufgabe Rudolf Steiners
      an uns
      in Freiheit

      http://www.kathtube.com/player.php?id=33525

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  7. Ich begreife Ernsts Bedenken, einen solchen Text, der ursprünglich ausschließlich für die Mitglieder der Esoterischen Schule bestimmt war, „nackt und bloß“ ins Netz zu stellen. Auch ich finde das „gewagt“.
    Das hat nichts mit „Bevormunden“ oder „hinter dem Berg Halten“ zu tun: eine Mitschrift kann gewissermaßen nur den „materiellen“ Teil einer solchen „esoterischen Stunde“ vermitteln, das, was sich aufschreiben läßt – den „Informationsgehalt“. Für diejenigen, die damals dabei waren, mag es als „Gedächtnisstütze“ gedient und geholfen haben, die damalige Stimmung wieder lebendig zu machen. Für alle, die nicht dabei waren, besteht die Gefahr, das Gesagte nur unvollständig zu begreifen oder vollkommen mißzuverstehen…

    Aber nun ist der Text ja nicht mehr „nackt und bloß“ – danke für Josteins Artikel, und besonderen Dank für den nachträglich hinzugefügten Hinweis von Florian Sydow.
    Ich freue mich sehr, daß er in diesem Zusammenhang auf den Monte Gargano aufmerksam macht. Ich war selbst niemals dort, aber die Schilderung eines Freundes hat mich schon vor Jahren sehr bewegt, und Florian Sydows Worte machen diese Vorstellung wieder sehr lebendig:
    Die Menschen pilgern auf den Monte Gargano, um dort die legendenumwobene Statue des Erzengels Michael zu sehen. Die letzten Meter des mühsamen Aufstiegs werden in totaler Dunkelheit zurückgelegt, auf dem Bauch rutschend wie ein Wurm, innerlich getragen von der Erwartung, dort oben den Erzengel Michael zu sehen, wie er den Drachen besiegt --- und das erste, das man sieht, wenn es hell wird, ist die auf einen selbst gerichtete Lanze des Erzengels: man selbst ist der „Drache“, den es zu besiegen gilt…

    Meiner Erfahrung nach liegt das „Ungeheuerliche“ weniger in der objektiven „Schrecklichkeit“ dieses „Ungeheuers“ als vielmehr darin, daß ich es selbst bin.
    Es wäre natürlich viel angenehmer, alledem auszuweichen und stattdessen »„schöne Dinge und Gestalten“ in sichtbaren, ästhetisierenden Aktivitäten hervorzubringen«, wie Jostein es so treffend ausdrückt.
    Es ist sogar auch nicht allzu schwierig, dem fürchterlichsten aller vorstellbaren „Ungeheuer“ gefaßt ins Auge blicken, solange es irgendwo „dort draußen“ ist.
    Sehr viel schwieriger ist es, ein solches „Ungeheuer“ (und sei es auch nur ein „kleines“) in sich selbst anzuerkennen (wohl deshalb werden diverse „Drachen“ so häufig nach außen projiziert und in anderen Menschen erkannt und aufgespießt).
    Und es ist vielleicht noch ein wenig schwieriger, den „Spagat“ zu versuchen, von dem Jostein am Schluß seines Artikels spricht: den Mut zu haben, sich mit dem eigenen „Drachen“ auseinanderzusetzen und gleichzeitig in der Welt zu wirken, womöglich (wenn man Künstler ist) auch weiterhin „schöne Dinge und Gestalten“ zu erschaffen…
    Und das, »ohne den Menschen von sich weg zu erschrecken, weil man als „Scheinriese“ (der Ausdruck ist von Michael Ende) erscheint oder sie bindet, weil man versucht, zu verbergen, dass man nicht mehr perfekt ist als andere.«

    Ja. Dazu braucht es Mut.
    Insofern paßt es für mich sehr gut, daß Michael (;-) ich meine jetzt unseren „Herbergsvater“ und nicht den Erzengel) hier etwas gewagt hat...

    Herzlichen Gruß in die Runde,
    Ingrid

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    1. Das Motiv selbst - das des Ungeheuers in uns selbst - ist ja uralt, sozusagen klassisch; ich denke jetzt an das Bild des Minotaurus. Das Labyrinth selbst ist dabei Symbol des Gehirns, des Denkens- eines Denkens, das korrumpiert ist durch uns selbst verborgene Leidenschaften, Ängste, usw. Es bedarf eines "Fadens" - einer konzentrierten Arbeit- um uns selbst im eigenen Labyrinth einen Weg zu bahnen. Und natürlich bedarf es des Mutes, uns zu stellen. Aber in den 1500 bC Mysterienströmen der Minoischen Kultur war es vor allem die Entwicklung der Vernunft, der Selbststeuerung, die gelehrt wurde, die den Menschen emanzipieren wollte. Heute stehen wir vor anderen Herausforderungen. Heute ist nicht nur diese Vernunft der Standard, sondern wird in einer technoiden Kultur nach außen versetzt. Die Mysterien haben einen ganz anderen Charakter bekommen. Es gibt dabei keine Führung mehr durch verborgene Mysterien, auch keine Umkehr in eine religiöse oder symbolische Welt. Heute übertritt Jeder für sich selbst die Schwelle- diese tritt schon durch das äußere Leben an Jeden heran. Die Schicksale werfen sich auf, auch wenn man nicht explizit einen "Schulungsweg" betritt oder betreten möchte. Heute ist die Geistesgegenwart - das Bestehen in dauernden Umbrüchen, in vollkommener Infragestellung - eine ganz neue Aufgabe, die an jeden Einzelnen heran tritt. Die Präsenz wird zum Schlüssel für einen individuell auf zu schlüsselnden Okkultismus, der keine Tradition kennt, sondern das in sich trägt, das sagen kann: Ich mache alles neu. Das, das "immer neu" ist, sich in Präsenz erfahrend, ist das sich im Lebendigen erfahrende Ich, das sich seiner eigenen Gespenster und "Dämonen" bewusst wird.

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    2. Liebe Ingrid,

      "Das hat nichts mit „Bevormunden“ oder „hinter dem Berg Halten“ zu tun:..."

      Nunja, ich könnte es auch andersherum formulieren, vonseiten derer die, von "meiner" Seite aus gesehen, "bevormunden" und dergleichen mehr, dann müsste ich es eben als unmichaelisch, furchtverhaftet, materialistisch gesinnt benennen, ganz im Stile meiner Tante, die mir von der gegenüberliegenden Seite am Tisch sagt: "Du darfst mir mal die Butter reichen".

      Und was den Informationsgehalt esoterischer Stunden anbelangt (so, wie Du es oben schilderst), liebe Ingrid, sehe und erlebe ich es in etwa so, höchstwahrscheinlich deshalb weil es auch so ist, dass nämlich, wenn es um Inhalte esoterischer Stunden geht, diese Inhalte dasjenige zu beschreiben versuchen, was uns alle betrifft und mehr oder weniger von jedem erfahren werden wird bzw. jeden von uns irgendwann eh erreicht und "umweht" und deshalb eben NICHT ein Informationsinhalt lediglich ist, sondern eine Schilderung, eine prinzipiell wahrhaftige, die durch ein Grossteil aller Zeiten geht und daher, wenn ich sie jetzt zu lesen bekomme sehr hilf- und aufschlussreich für mich und auch andere Iche ist, WEIL ich/man eben relativ wach und empfänglich im Zeitenstrom mich befindend mitbekomme, wie sie "spricht" die Zeit und ich entsprechend wiedererkenne, was in solchen esoterischen Stunden (s.o.) gesagt wurde.

      UND DESHALB ist es bevormundend, ja geradezu fast (in meinen Augen und Sinnen) widersacherisch, wenn man derart meinen sich entwickelnwollenden Geist meint beschützen oder gar erziehen zu wollen und die andere mich erreichenwollende "Seite" daran hindert - das Geistige in der "Luft" - durch jene veraltete und furchtbesetzte Haltung den heutigen Menschen auf ihre eigene Art auch erreichen zu können. Solche "Erzieher" und Bewahrer verfälschen die ursprüngliche Sprache der Zeit, der Gegenwart, die Wahrheit in der "Luft" !! Im Gegenwartssinn selbst liegt einverwoben DIE Sprache, durch die man wirklich erfasst.

      Ich stimme dem von Michael (dem Blogbetreiber) Gesagten voll zu:

      "Die Präsenz wird zum Schlüssel für einen individuell auf zu schlüsselnden Okkultismus, der keine Tradition kennt, sondern das in sich trägt, das sagen kann: Ich mache alles neu. Das, das "immer neu" ist, sich in Präsenz erfahrend, ist das sich im Lebendigen erfahrende Ich, das sich seiner eigenen Gespenster und "Dämonen" bewusst wird."

      Die Präsenz ist der Schlüssel, der zeitgemässe und der zeitlose und die jeweilige Präsenz selbst ist es, die mich lehrt und erzieht, SIE ist der Schlüssel und der Überwinder jener alten Autoritäten, um nicht zu sagen ihr Vernichter, Gott sei Dank!! Die Gegenwart ist es, die mit mir spricht und die Präsenz ist es, die sie versteht und erfasst und sie ist absolut individuell, die Fähigkeit zur Präsenz und genau dadurch höchst selbsterklärend und selbstbeschützend zugleich.

      Und die Pilger auf dem Monte Gargano kriechen in die Gegenwart, schaut man genau hin, es ist ein wenig bedauerlich sich auf jene alten Wege zu begeben, insbesondere dann, wenn man Menschen eine solche Reise mit leicht gütigem Lächeln im Gesicht ans Herz legt, statt gleich von der Wahrheit zu sprechen. Ich sage dies nicht, weil ich überheblich mich erlebe, sondern weil ich mithelfen möchte, diesen alten Mystikkrücken ein Namensschild um den Hals zu hängen auf dem in etwa steht: "Achtung, Sie befinden sich zur Zeit Nicht in der Gegenwart!!"

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    3. Lieber Michael,

      Du sagst:
      »Heute übertritt Jeder für sich selbst die Schwelle- diese tritt schon durch das äußere Leben an Jeden heran. Die Schicksale werfen sich auf, auch wenn man nicht explizit einen "Schulungsweg" betritt oder betreten möchte.«

      Ja. Natürlich ist es immer das eigene Schicksal, das „an die Pforte klopft“ - sonst bliebe auch jeder „Schulungsweg“ etwas Abstraktes, das sich nicht ins Leben umsetzt.
      Aber es liegt in der Natur der Freiheit, daß man dem „Anklopfen des Schicksals“ auch ausweichen kann. Um damit, so wie ich es sehe, die ehrliche, authentische Auseinandersetzung auf ein nächstes Leben zu verschieben...
      Wie Du sagst:
      »Und natürlich bedarf es des Mutes, uns zu stellen.«
      Die heutige Zeit gibt uns, neben vielem anderen, das ich nicht missen möchte, auch immer mehr Mittel an die Hand, die beim „Ausweichen“ behilflich sein wollen. Neben dem Mut, uns dem „Ungeheuer in uns selbst“ zu stellen, brauchen wir also oft auch den Mut, uns gegen eine aus den selbstverständlichen Erwartungen anderer gebildete „Strömung“ zu stellen...

      Lieber manroe,

      für mich klingt viel Wut aus Deinem posting (nicht nur aus Deinen Worten, sondern vor allem aus Deinen doppelten Rufzeichen, auf die ich mir keinen anderen Reim machen kann) – so als ob diese Texte heute tatsächlich irgendjemandem vorenthalten würden. Dem ist nicht so – wie Rainer sagt: das alles ist heute ja längst veröffentlicht.
      Ich jedenfalls wollte nicht „bevormunden“, sondern nur darauf aufmerksam machen, daß die Zettel, auf denen irgendjemand damals mitgeschrieben hat, nicht einmal die Hälfte des in Wirklichkeit Vermittelten enthalten.

      Aber zu dem, was Du über den Monte Gargano sagst:
      »...weil ich mithelfen möchte, diesen alten Mystikkrücken ein Namensschild um den Hals zu hängen auf dem in etwa steht: "Achtung, Sie befinden sich zur Zeit Nicht in der Gegenwart!!“«
      Und ich möchte am liebsten all denen, die heute die Lanze des Michael nicht auf sich selbst, sondern auf andere gerichtet sehen, zurufen: „Achtung, Sie befinden sich zur Zeit nicht in der Wirk-lichkeit!“

      Herzlich,
      Ingrid

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    4. Liebe Ingrid,

      "Solche "Erzieher" und Bewahrer verfälschen die ursprüngliche Sprache der Zeit, der Gegenwart, die Wahrheit in der "Luft" !!"

      Besagte "Wut", die Du herauszulesen meinst ist eine aus jahrelanger Erfahrung gewachsene Gewissheit jenen gegenüber, die in dem von mir geschilderten Sinne immer noch von "mutig" sprechen, schützen wollen und dadurch arrogant bevormunden, ob sie es nun wollen oder nicht, es wirkt halt so.

      Bester Beweis daselbst aus der AAG, die jahrelang zugesehen hat, wie auf unseren Strassen seinerzeit die Krsna-Jünger, Maharishi, Bhagwan auf "Menschen- und Befreiungsfang" unterwegs waren, weil es zu jener Zeit in der Luft hing dies so zu tun und die Obersten der AAG und die Zweigleiter vehement sich dagegen zur Wehr gesetzt haben auch nur Vorträge über Meditation zu halten, habe es selbst miterlebt. Und jetzt kommst Du auch noch daher und hast Verständnis, s.o., ja verstehen kann ich das auch, aber eigentlich nur den Kopf schütteln,

      DAS sind die Hintergründe meiner "Wut", Ich würde es eher bezeichen als, GUT jetzt und diese Buchstabenzeichen geben halt wegen nicht zur Verfügung stehender smileys eben nicht mehr her, möchte man zwischen den Zeilen noch weiteres mit rüberbringen.
      ----------------------------------------

      Hallo Rainer, Du darfst wieder und willst es auch :-) -- freut mich sehr ! (Das ist jetzt KEIN wutbehaftetes Ausrufezeichen )

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    5. Lieber manroe,

      ich habe nichts zu tun mit der AAG, damals nicht (ich habe erst vor sieben Jahren damit begonnen, mich langsam in die Anthroposophie einzulesen, „Gesellschaftliches“ spielte damals für mich noch überhaupt keine Rolle) und auch heute noch nicht. Mit Deiner Wut kann ich also nichts anfangen, ich nehme sie daher nicht an, sondern lasse sie bei Dir – möge der sie sich nehmen, der etwas damit anfangen kann.
      Herzlich,
      Ingrid

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    6. Vielleicht ist ja schweigen TAT--- sächlich manchmal besser (Dank an St. Birkholz für den Hinweis).

      Stille Weihenacht :-)

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  8. Es steht ja außerdem auch die gesamte GA Steiners, inklusive der Klassenstunden, für alle frei verfügbar im Netz.

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  9. Darf ich mich an dieser Stelle noch ausdrücklich für das lustige und lehrreiche Jahr hier im Blog bedanken. Leute verändern sich, gehen in Rente oder ziehen um, aber das Blog ist da. Aber es hat sich auch verändert: wann gab es den letzten Comic? Auch die Auswahl der Themen ist irgendwie anders.
    Jedenfalls: bitte genauso weitermachen, einfach immer weiter.
    Ich wünsche allen Leserinnen und allen Kommentatorinnen viel Freude beim Gedanken-Wälzen und beim Drachenkampf gegen alle Feinde der Anthroposophie, innere wie äussere ;-)
    Frohe Weihenächte und Frieden.
    Kerstin

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    1. Liebe Kerstin, das Blog ist ja nicht fertig oder folgt einer bestimmten Spur, sondern entwickelt sich, geht seine Wege im Gespräch und in der Auseinandersetzung- ich bin ja nicht einmal sicher, ob oder wie lange es noch existieren wird. Es lebt maßgeblich von den Lesern, daher bedanke ich mich auch bei Lesern und Diskutierenden, manchen auch geduldig Mitlesenden, die sich selbst nicht äußern, und natürlich auch bei denen, die sich über mich aufregen. Bislang gibt es immer wieder Anstöße und Anregungen. Dir, Kerstin, und den Lesern ein schönes Weihnachtsfest, und Dank für die Geduld und das Mit- Tragen.

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    2. Guten Tag,
      also ich kann es mir überhaupt gar nicht vorstellen, dass dieses Lebenselixir (Blog) irgendwann mal nicht mehr da sein soll. Es muss dafür gesorgt werden, dass es wiederauferstehen kann :-)
      Es erdet doch sehr, wenn man für sein Gedankengebäude ein Dach hat. Und auch das Gefühl, dass Leute das alles lesen und vielleicht ein wenig miterleben, was da steht, ist doch schon erhebend, oder.
      Ich hatte jetzt hier zum Weihnachtsfest meinen Vater mit mir, wie vergangenes Jahr schon, und beobachte das alles einfach, auch an ihm. Als ich jünger war, war ich mehr für mich selbst. Ich beobachte gern andere Menschen auf ihrem Weg nämlich, und muss gar nicht immer alles auf mich beziehen. Einfach diejenigen, ohne Wertung, die einem so begegnen.

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  10. Antworten
    1. Ich wünsche Frau von Halle alles Gute, finde diese Aktion als okkulte Inszenierung geschmacklos.Sie stammt von Stadler, Heinen Anders rennt immer nur hinterher. Wieder einmal wird etwas von Rudolf Steiner missbraucht, um eine Internet- Fürbitte zu inszenieren. Ich wünsche Frau von Halle Unabhängigkeit von solchen Aktionen und Typen, und einen guten Gastroenterologen.

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  11. Es ist zu hoffen das Frau von Halle auf alle Ebenen, Fysisch,Seelisch und Leiblich geheilt werden kann.

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  12. In erster Linie geht es mir darum, dass eine von uns erkrankt ist. Für mich selbst hat man auch einmal gebetet, wodurch ich mich sehr gestärkt gefühlt habe. Bei anderer Gelegenheit ging eine Nachricht vom Wohl-Befinden einer Weggefährtin schnell durch den gesamten Ring.

    Und warum soll man nicht diese Hilfestellung von Wolfgang und von Heinen-Anders annehmen?

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    1. Ich weiß nicht, was "eine von uns" bedeuten soll. Was man still, im inneren Raum, für sich pflegt, ist das Eine- etwas anderes ist es, Mantren zu öffentlichen Kampagnen zu missbrauchen.

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    2. Die, die Du hier gerade voran treibst. Dir geht es nicht um Internet- Gebete für Frau von Halle und frömmelnde Herz-Jesu-Geschichten, sondern Du willst testen, wie weit Du hier gehen kannst, da ich doch gerade alle Sperrungen aufgehoben habe.

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    3. Nach über zwanzig Jahren in der Arbeit mit kritisch kranken (oft auch sterbenden) Menschen kann ich (für mich) nur sagen:
      Der Wunsch nach Heilung ist IMMER richtig und angebracht - selbst wenn er nach physischen Vorgaben il­lu­so­risch ist.
      Persönliches Wünschen und Wollen hingegen sind im Hinblick auf die Krisis eines anderen Menschen NIEMALS rechtens.

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    4. Ehrlich gesagt, es ging mir wirklich darum, dass Frau von Halle sich vielleicht etwas besser geht, wenn sie uns liest. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sie Freude haben kann an irgendwas was nicht von Herzen kommt.
      Ich jedenfalls freue mich überhaupt nicht lesen zu müssen, was da steht.

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    5. Ich habe erst vor kurzem erlebt, wie tibetische Buddhisten nichtsahnende Menschenmengen durch Mamtren, Wünsche und "Ströme" zu magischen Handlungen gegen chinesische Einflüsse in Tibet mobilisierten. Insofern sehe ich einen Unterschied zwischen stillen Wünschen und Gebeten- oder Mantrisches Handeln in Gruppen. Selbst wenn man es gut meint, hat das Letztere einen unangenehmen Beigeschmack.

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    6. Liebe Kerstin, dank Deines Hinweises wurde uns ja die Krankheit von Frau Halle bewußt. Meinst Du, wir freuen uns über ihre Krankheit?! Die Ärzte, welche den Impuls hatten, Frau Halle den Besuch des Internets zu untersagen (als ärztliche Maßnahme während des Klinikaufenthaltes rechtlich zulässig, solange sie freiwillig in der Fachklinik war). Es geht bei der gesamten esoterischen Dramatik - wenn Du den interessanten Erfahrungsbericht von Michael mit den tib. Mönchen hinzunimmst - ja nicht um "menschliche Freude", es geht nicht darum, Frau Halle eine Freude zu bereiten.
      Dank des jetzigen Geschehens, das ja durch Dich initiiert wurde, ist im Zusammenhange des Impulses zu "Sun Spirit" im Hintergrund der anthroposophisch-medizinische Impuls "erwacht".
      Ich kann mir das nur so erklären, der Hinweis auf das ärztliche Verbot in Beziehung zu Frau Halle, wurde von der anthroposophischen Ärzteschaft auf Wegen oder Umwegen zur Kenntnis genommen. Daraus entstand - für meine Person - nun ein tieferer Kontakt zu einer Ausbildungsstätte anthroposophischer Ärzte. Dies ist insofern - für mich - ein Lichtblick, da eine tiefere esoterische Strömung doch noch im Anthroposophenraum vorhanden ist, ganz unabhängig von AAG und deren Problematik. In der Wahrnehmung spielt "Sonne" und Zeit eine Rolle, die Ausrichtung auf das Kind in der Sonne. Mehr kann jeder in sich empfinden und das kann uns allen Freude sein, diese Gewissheit, vermittelt, ausgedrückt durch Michael......

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