Rudolf Steiners Schamballa- Spa - woher die Bodhisattvas ihre geheimen Kräfte holen

Es wäre eine Reise ins Rudolf- Steiner- Archiv sicher wert, um fest zu stellen, welche „orientalischen“ Original- Übersetzungen Steiner tatsächlich studiert hat- oder inwieweit er sich auf Second- Hand- Betrachtungen aus dem Umfeld Helena Blavatsky und anderer Theosophen bezieht, wenn er sagt:

Die orientalischen Schriften, besonders die tibetanischen, sprechen viel von einem Lande, das verschwunden sei, und mit Wehmut nennen sie es Schamballa, ein Land, das im Zeitalter des Kali Yuga verschwunden sei. 

Aber mit Recht wird gesagt, daß die Eingeweihten sich zurückziehen können nach Schamballa, um von dort für die Menschheit zu holen, was sie braucht, um in ihrer Entwickelung gefördert zu werden. Alle Bodhisattvas holen Kraft und Weisheit aus dem Lande Schamballa. Für den Menschen mit durchschnittlicher Entwickelung ist es verschwunden. Aber es gibt Prophezeiungen, daß dieses Land Schamballa wieder zu den Menschen zurückkommen wird.“ (R. St, GA 118, S.141) Zu Rudolf Steiners Zeiten gab es wahrscheinlich noch keine Tourismus- Industrie. Aber es klingt bei ihm eben doch so, dass auch Eingeweihte und Bodhisattvas einen Vertrag mit garantiertem Jahresurlaub verlangen, so wie jeder Arbeitnehmer..

Nun, in Bezug auf das auf uns zu kommende Shamballistische Zeitalter, einige Prophezeiungen Rudolf Steiners, wie es rein approximativ sein wird: In den nächsten 2500 Jahren wird auch der Letzte der Hinterwäldler neben der physischen Realität eine dies durchdringende Lebens- Welt kennen. (Nebenbei bemerkt: was nichts Gutes bedeuten muss, wie Steiner in „Was macht der Engel..“ angedeutet hat, sondern es wird immer irrer) Was später Norm des Zeitbewusstseins sein wird, kennen Eingeweihte schon heute. Aber auch sie haben Stress, weil diese Menschheit sich einfach nicht entscheiden kann, wohin sie nun will, ob in den Abgrund oder nicht, und sie müssen- in dieser Hinsicht ja eigentlich Vorgesetzte von uns, wenn auch nicht weisungsbefugt - einfach ab und zu mal ins Shamballa- Spa*:

Stellen wir uns nun die Christus-Erscheinung vor, wie sie für die ersten Vorzügler in den nächsten 2500 Jahren auftreten wird, wie es für den Paulus vor Damaskus der Fall war. Der Mensch wird aufsteigen zur Erkenntnis der spirituellen Welt, wird durchsetzt sehen die physische Welt mit einem neuen Lande, mit einem neuen Reiche. 
Verändert wird in den nächsten 2500 Jahren der Anblick der physischen Umgebung für den Menschen sein, indem hinein treten wird für ihn ein ätherisches Gebiet, das da ist, das aber der Mensch erst wird sehen lernen müssen. Dieses ätherische Gebiet liegt jetzt schon vor demjenigen ausgebreitet, der seine esoterische Schulung bis zur Erleuchtung gebracht hat, auch vor dem Eingeweihten des Kali Yuga. 

So ist das, für die Eingeweihten bis in hohe Höhen hinauf da. Und der Eingeweihte holt sich immer wieder nach einer bestimmten Zeit, wenn er es braucht, Kräfte aus diesem Gebiet. Schamballa, so heißt das Land, hat sich zurück gezogen vor dem Blick der Menschen. Es ist heute nur zu betreten für die, welche sich als Eingeweihte nach bestimmten Zeiten ihre Kräftigung von dort zu holen haben. Die alten Kräfte führen nicht mehr in das Land Schamballa. 

Aber es wird das Christus Ereignis, das durch die erwachten neuen Fähigkeiten in diesem Jahrhundert den Menschen beschert sein wird, wieder bringen das Märchenland Schamballa. Also steht die Menschheit vor der Entscheidung entweder zu etwas, was als ein Welten-Kamaloka noch unter dem Kali Yuga liegt, oder in das, was dem Menschen möglich macht jenes Gebiet zu betreten, was in Wahrheit gemeint ist mit der Bezeichnung Schamballa.“ R.St., GA 116, S. 119ff

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*wozu ich noch anfügen muss, dass sich unter "Shamballa- Spa" 350000 Einträge finden. So heißt heute faktisch jede Klitsche mit einem Whirlpool aus den 80ern.

Kommentare

  1. Lieber Michael, wie siehts denn eigentlich mit dir aus...erholst DU dich denn dort auch, ich meine ganz im Sinne Steiners? (wenigstens so ab und an, z.B. auch von dem Egoistenblog) ;-))

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