Die Postfaktizität Judith von Halles

Judith von Halle in Motief
Vor kurzem ist ein Von Michel Gastkemper geführtes Interview mit Judith von Halle* erschienen- aus produktionstechnischen Gründen mit etwa 3 Jahren Verspätung, aber immerhin. Man kann nun auch vergleichen, wie die Zeit mit der 44jährigen anthroposophischen Architektin, Esoterikerin und Okkult- Autorin umgegangen ist, die vor Jahren mit ihrer Stigmatisierung und angeblichen Nahrungslosigkeit heftige Diskussionen bis hin zum SPIEGEL- Magazin ausgelöst hatte, aber zugleich der finanziellen Unterstützung vonseiten der Szene- Mäzene, Anthroposophen- Unternehmer und Verleger sicher sein konnte. Inzwischen erlaubt Frau von Halle auch die Ablichtung ihres Antlitzes, hat gewichtige Aufträge als Architektin und ermöglicht durch eine Autobiografie Einblicke in ihre Entwicklung.

Eine gewisse Rechtfertigung für ihre Erkenntnismethoden, die sie im Interview vorlegt, erscheint heute mehr oder weniger obsolet - sie sei, erklärt sie, keine bloße Hellseherin, sondern bewerte mit klarem Bewusstsein zugleich das von ihr Geschaute: „Wenn ich also beispielsweise eine Aussage machen will über die elementarische Welt, dann reicht es nicht, wenn ich mit meinem Bewusstsein in die elementarische Welt hineinsteige, sondern wenn ich eine Aussage über das elementarische Reich treffen will, muss ich mich auch – nachdem ich in dieser Sphäre wahrgenommen habe –, mit meiner rein geistigen Gedankentätigkeit über diese Sphäre erheben. Also das heißt: Ich muss mindestens bis zur imaginativen Stufe kommen, um über die elementarische Welt korrekte Aussagen machen zu können. Ansonsten würde man nur das Wahrgenommene beschreiben können, aber das wäre keine Erkenntnis. Wahrnehmung findet innerhalb der jeweiligen Sphäre statt, z.B. im Elementarreich, und da muss man auch hineinsteigen, wenn man das Elementarreich kennenlernen will. Aber die Erkenntnis muss in einer der darüber liegenden Sphären gebildet werden.

In der Folge führt Frau von Halle nicht gerade überraschende, aber womöglich selbst geschöpfte Erkenntnisse über das Engel- Bewusstsein, und die Erneuerung von Individuum, Moral und Erde durch Christus aus, einschließlich wohl bekannter Ausführung Rudolf Steiners über die „Sklerotisierung“ der Erde und eine kommende Überwindung des an das Gehirn gebundenen Denkens: „Und ich muss dafür sorgen, dass ich mir einen Leib schaffe, der mein Ich auch in Zukunft aufnehmen kann, wenn die materielle Erde und die materiellen Leiber weiter in einen Zerfall hineingehen.“

Das machen wir, Frau von Halle. Aber bis zu diesem Punkt im Interview finden wir keinen einzigen originellen oder originären Gedanken. Das gilt auch für von Halles Darstellung der anthroposophischen Streitkultur, die lediglich auf dem Beharren auf eigenen Standpunkten beruhe, und daher ihrer Meinung nach verbessert werden sollte, da sie in den Kinderschuhen stecke: „Wenn wir nur darauf aus sind, auf unserer persönlichen Meinung zu beharren, tragen wir zu einer Eskalation bei, nicht aber zu einer gemeinschaftlichen Erkenntnisbildung. Leider muss man feststellen, dass Kindern so etwas oft besser gelingt als uns Anthroposophen.“ Das alles klingt sehr banal, auch wenn von Halle -ein geschickter Spin- den scheinbar moralischen Appell speziell an Anthroposophen gibt, über den Tellerrand ihrer karmischen Peergroup hinaus zu schauen: „Das verbindende Element heißt Anthroposophie.“ Sie selbst sieht sich offenbar außerhalb der Ebene derer, die ihre okkulten Ausführungen für fragwürdig oder sensationslüstern halten, da diese im Gegensatz zu ihr in ihre „gravierenden karmischen Probleme(n)“ verstrickt und damit unfähig seien, „die Dinge objektiv“ zu sehen: „Wenn man also merkt, dass man eine persönliche karmische Beziehung zu jener Gruppe von Menschen hat, die in gravierende karmische Probleme verstrickt ist, dann sollte man zuerst prüfen, in wieweit man selbst in der Lage ist, die Dinge objektiv zu sehen oder in wieweit man doch selber so verstrickt ist, dass man unter Umständen befangen ist und sich eingestehen muss: in Wahrheit will ich gar nicht zu einer Einigung kommen.

Ihre Kritiker sind also - so die von ihr damit unterschobene, typisch anthroposophische Attacke, karmisch unreif und zu schwer moralisch- geistig belastet, um Judith von Halles Superiorität zu erkennen. Die aber bleibt ganz außer Frage- sie befindet sich in ihrer Eigensicht gar nicht auf einer gemeinsamen Ebene mit dem gemeinen anthroposophischen Pöbel, der nicht in der Lage ist, diese ihre Superiorität “objektiv“ anzuerkennen. Sie selbst muss sich damit nur vor himmlischen Kräften verantworten: „Und so stelle ich meine Arbeit in die Welt, indem ich mich vor Gott verantworte.“ Interviews und Diskussionen sei sie nur deshalb aus dem Weg gegangen, weil die Leute aus ihr einen Hype gemacht hätten und sensationslüstern gewesen seien: „..dass um meine Person zu viel „hype“ gemacht wird, und ich wollte das nicht noch befeuern durch Interviews, weil wirklich mein Anliegen die anthroposophische Arbeit ist und die Themen, die ich in meinen Büchern aufgreife. Und ich weiß, dass die Interviewpartner leider am wenigsten der Inhalt meiner Bücher interessiert, sondern das scheinbar Sensationelle meines Schicksalsganges..

Ach, bitte. Sich nun als die demütige, bescheidene Person darzustellen, der bitteres Unrecht geschehen ist, nachdem sie sich als als stigmatisierte Heilige vom anthroposophischen Bezirksverband Berlin inszeniert hatte, aus der Christus spricht und sie aus der Masse der sensationslüsternen Masse erhebt, ist ja die Finte des postfaktischen Zeitalters schlechthin. Verwesende Johannesse und von Schwarzmagiern wimmelnde Kreuzigungen pflastern ihren Weg. Sie hat sich als Marke, als Produkt erschaffen, das medial durch jeden Shitstorm gewinnt. Die Inszenierung als Opfer passt so wenig zu ihrem Eigen- Marketing wie ihre medialen und finanziellen Erfolge.

Vielleicht kann man sagen, dass uns drei Jahre später, nach Brexit, Trump- Kampagne, Putin- Trollen, diese postfaktische anthroposophische Inszenierung Judith von Halles nicht mehr weiter erschüttert oder auch nur verwundert. Die armen konventionellen Funktionäre der Anthroposophischen Gesellschaft können gegen solche medialen Rammböcke herzlich wenig ausrichten und wirken tatsächlich wie Schuljungen. So ist es ja sogar den Medienprofis Hillary Clintons ergangen- wenn auch auf einer anderen Ebene.

Vielleicht wäre das Phänomen von Halle auch weiter keiner besonderen Beachtung wert, wenn man nicht befürchten müsste, dass das in Agonie versinkende Funktionärstum anthroposophischer Prägung in Zukunft immer bizarrere postfaktische Phänomene dieser Art produzieren wird- mediale Gewächse, die Aufmerksamkeit erregen und den Frustrierten und Sektierern einen willkommenen Ersatz für ihre esoterischen Bedürfnisse bieten.

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*Englische Version des Interviews bei Southern Cross Review

Kommentare

  1. Von Halle beanspruchte in ihren Büchern (Vorwort) schauend bis zum physisch-historischen Geschehen durchdringen zu können (‘ein wie sinnliches Miterleben‘ … ‘das Durchleben des tatsächlich auf der Erde Geschehenen‘). Für Steiner konnte ein quasi-sinnliches Bilderbewußtsein (Deuteroskopie, zweites Gesicht, Spiegelsehen, Fata Morgana) “nicht im echten Sinne als Ergebnis derselben [der Geisteswissenschaft] betrachtet werden.“ (Geheimwissenschaft 13.430).

    In diesem Interview macht sie den parallelen Anspruch, das ‘Phantom des physischen Leibes‘ sei “ein Werkzeug, das zwar physisch ist, aber nicht materiell ist.“ Tatsächlich spricht Steiner im aristotelischen Sinne vom ‘Werkzeuge des physischen Leibes‘ (131.69) und von der ‘Formgestalt des Menschen‘ (131.150 f.).

    Aber von Halle bestimmt hier – im platonischen Sinne – dass Steiners ‘Phantom‘ ein physisches Werkzeug sei, wenn auch ein nicht-materielles. Ein Geistleib (131.167), eine Formgestalt (der pneumatische Mensch bei Paulus; die Ich-Organisation bei Steiner ab 1911) wird von ihr postfaktisch zum neuen physischen Leib umbenannt und sei für sie quasi sinnlich zugänglich.

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    1. Da vermag ihr niemand zu widersprechen, auch wenn so Manches aus ihrem Mund - etwa die karmische Denunziation ihrer Kritiker- ganz offensichtlich rein suggestiv von ihr vorgebracht wird.

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    2. “ein Werkzeug, das zwar physisch ist, aber nicht materiell ist.“
      //
      Diese Art von Grenzziehung ist doch wohl recht antiquiert und basiert auf Vorstellungen von 1900, oder?

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    3. Ungefähr so up-to-date wie der Rock da oben im Bild...

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    5. Insofern würde ich sagen, dass die Dame eher präfaktisch veranlagt ist und nun im Postfaktischen Wurzeln zu schlagen versucht...

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    6. "Präfaktisch" oder " postfaktisch" .....egal, jedenfalls "antifaktisch"  ist die Essenz ihres gesamten Auftretens.
      Faktisch ist vielmehr,  dass kein vernünftiger Mensch irgendwas aus dem Mund einer Person je wird ernst nehmen können, die sich schon mal mit so einer Art weissen blutverschmierten Boxhandschuhen hat fotografieren lassen.

      Wohl eher etwas für den Müllhaufen der Esoterik. Aber  wer glauben will um glücklich zu werden und seine esoterischen Bedürfnisse zu befriedigen, der soll es halt haben.
      Und wenn er oder sie dafür auch noch zahlt, vergönne ich es ihm oder ihr auch noch gerne!

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    7. Die Dame interessiert mich herzlich wenig, eher die Dynamik in ihrer Anhängerschaft:
      Vom Präfaktischen nicht loskommen, mit dem Faktischen nicht zurechtkommen...

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    8. ...meine "Stimmen" sagen mir gerade, daß Magersucht zusammen mit Stigmata die unterbewußte Sehnsucht nach dem Urerlebnis von Schwangerschaft und Geburt beinhalten könnte, der altmodische Rock kündet wohl vom noch nicht Verlassenkönnen der (vielleicht explizit mütterlichen?) Vorstellungswelt der älteren (fast schon ausgestorbnen) Generation, zu der man in einer ungelösten Unterwerfung steht. Das kompensiert sich womöglich im Sehnen nach der "Verwirklichung eines Heiligen reinsten Lebens", die banale Form ist der Jesuskomplex, gerne "inkarnativ", Mädchen folgen eher der Maria. Eigentlich wollen sie der Mutti, oder dem Milieu imponieren, und die Menstruation, bei ehemaligen Mädchen halt, wird als sehr enttarnend, bloßstellend empfunden, weil zeigt es dem Milieu doch, daß das Mädchen "zum reifen Weibe" wird. Pubertät, Urteilsfindung, werdende Eigenständigkeit... ist "gefährlich", das Heraugehobensein aus der "normativen auch geschlechtlichen Entwicklung" scheint einen Schutz zu gewähren, den das Mädchen aufgrund seiner Kindheit noch von selbst besaß..
      mischa

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  2. Ach, das ist ja wieder süß: 2 Lieblingsthemen des Blogs geschickt verbunden: "Ablästern über Frau von Halle" und Dauerthema "Brexit, Trump- Kampagne, Putin- Trolle". Das müsste bis zum Sommer reichen. Fehlt nur noch das obligatorische Rilke-Gedicht von Ingrid.

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  3. "Die Dame interessiert mich herzlich wenig, eher die Dynamik in ihrer Anhängerschaft"

    Sehr gut. Ich denke, es ist nicht notwendig, "solche Menschen" direkt kennenzulernen, das kann man auch hier gestalten:

    Ihre Anhängerschaft: Verzückt, ekstatisch, rauschhaft, euphorisch, verklärt, exaltiert (ca 90%);
    die "Philosophie der Freiheit" und das reine Denken nicht kennend (95%); dauerarbeitslos oder frühverrentet, daher zuviel mystisch-meditierend (75%); sexuell unerfüllt (85%); unfähig zum sachlich-nüchternen Urteil (90%); Putin-Anhänger, AfD Wähler (75%).

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  4. "Liebe Freunde,

    leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass Frau von Halle alle Veranstaltungen für das erste Halbjahr aus Gesundheitsgründen abgesagt hat.

    Mit freundlichen Grüßen
    Reiner Boese"

    http://www.freie-vereinigung.de/aktuelles.html

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    1. Also 100% Personen, denen das Faktische den Tag versaut.

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    2. @ anonym 8:02 MESZ

      ohne irgendwie für Frau Halle Partei ergreifen zu wollen und in der Überzeugung, dass der überwiegende Teil der der Halle-Anhänger gewiss irgendeinen Tick hat, möchte ich aber doch darauf hinweisen, dass dies nur auf die Summe der einzelnen Defizite bezogen stimmen kann. Die angegebenen Prozentsätze einzeln betrachtet sind viel zu hoch und daher purer Nonsens.
      Will sagen, dass die Kerngruppe ihrer Anhänger nicht alle diese Eigenschaften gleichzeitig aufweisen kann, es wäre einfach zu viel der Verteufelung, wenn es natürlich auch Menschen geben mag, die mehrere aufgezählte Defizite gleichzeitig aufweisen.

      Die Prozentsätze im Einzelnen sind aber reine Phantasie und ausgemachter Blödsinn und daher weit weg von jeder Faktizität.
      Denn auch in einzelnen Belangen irrende, bzw. problembehaftete Menschen haben Anrecht auf Wahrung ihrer Würde.

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    3. Der Zusammenhang des Phänomens "Judith v. Halle" mit Putin oder der AfD ist ebenfalls unüberbietbarer Schwachsinn.

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    4. Und überhaupt! Das ganze Universum brummt vor Schwachsinn! Das ist der Bereich der Hintergrundstrahlung / Hintergrundrauschen, und das hat mit dem Urknall zu tun. Beschwer dich bei deinem Schöpfer, oh Mensch, du hörest den Knall an der Backe deines Bruders, aber für den Sprung in deiner Hürn-Schüssel, für den bissest du taub! Fröhliche Feiertage, mein Herr. Machen sie sich einen auf, und explodieren sie leise...
      mischa

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    5. Der Zusammenhang zwischen JvH- Okkultismus und politischem Populismus liegt in der Selbsterfahrung, durch nichts mehr besonders überrascht zu sein, der Bodenlosigkeit gegenüber abzustumpfen und geradezu milde zu werden.

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    6. Der Zusammenhang ist Postfaktizität:
      “Hannah Arendt beschrieb 1971 in ihrem Essay „Lying in Politics: Reflections on The Pentagon Papers“ die „Defaktualisierung“ („defactualisation“)… die Verweigerung sich über Fakten und was sie bedeuten auseinanderzusetzen.“ (wiki/Postfaktische_Politik)

      Arendt, The Origins of Totalitarianism (1951):
      “In an ever-changing, incomprehensible world the masses had reached the point where they would, at the same time, believe everything and nothing, think that everything was possible and that nothing was true. ... Mass propaganda discovered that its audience was ready at all times to believe the worst, no matter how absurd, and did not particularly object to being deceived because it held every statement to be a lie anyhow.”
      “The ideal subject of totalitarian rule is not the convinced Nazi or the dedicated communist, but people for whom the distinction between fact and fiction, true and false, no longer exists.”

      Z.B. von Halle (2007) über drei Schwarzmagier: “Es bleibt rätselhaft, wie damals an ein und demselben Tage diese drei Menschen aus drei weit voneinander entfernten Regionen der Welt zusammentrafen, inspiriert von jener antichristlichen Macht, um einen magischen Akt zu vollziehen: das Schmieden der Kreuzigungsnägel.“

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    7. Ja genau, schon klar!
      Warum wird dann aber in diesem Blog immer und immer wieder auf die Gefahr die von angeblich wirklichen oder vermeintlichen Nazis, Putin-Anhängern oder sonstigen Rechtspopulisten hier ausgeht, hingewiesen und auf diesen ohne Ende herumgeritten?
      Warum werden diese dann ja eigentlich irreführenden Thematiken bis zur Vergasung aufgewärmt?
      So in dem Sinn, als wenn sie die Verursacher aller Probleme dieser Welt wären?

      Wenn das Substrat für den Verlust von Identität, der Denkfähigkeit und dem Bewusstsein für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit eben - wie richtigerweise klargestellt wurde - von denjenigen gebildet wird, die nicht mehr zwischen Realität und Fiktion (Postfaktizität) unterscheiden können und/oder wollen?

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    8. Rudolf, Du hast Dir Deine Frage im ersten Absatz gerade durch den zweiten Absatz selbst beantwortet.
      Du hast vor Empörung und Befangenheit nur keine Wahrnehmung für die Weisheit Deiner eigenen Antworten...

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    9. Übrigens, Rudolf:
      Neues von der Feinripp-Front...

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    10. Liebes Anonym, stell Dir vor Du bist stigmatisiert und keiner glaubt Dir. Heavy Karma.
      Aber das mit den Kreuznägeln, und den Drei Magierschmieden hat mir ganz schön zu denken gegeben. War nicht auch Wieland der Schmied tätig als Kreuznagelschmied in Jerusalem zur gleichen Zeit wie Pontius Pilatus? Und dieser Wieland hatte nämlich Geschäfte mit dem seine - Hände- in- Unschuld waschenden Römer gemacht. Haben die Seegermanen vielleicht etwas mit den drei Magiern zu tun?
      ÜBRIGENS: Rilke: " Wer jetzt kein Haus hat.... wird wie gehts weiter? Auf alle Fälle die Steinerstätten werden zu Brutstätten von anspruchsvollem Bullshit. Früher gab es Wettspiele wer die grössten Lügengeschichten erzählt. Derjenige hatte gewonnen bei dem sich als erster die Balken gebogen haben. Dieses Phänomen wurde durch das laute und Druckwellen auslösende Gelächter verursacht.
      Das ist ja schlimmer als im Mittelalter, an Ostern hat Frau Halle wahrscheinlich viel Blut verloren. Ja da der ätherische Christus nicht mehr bluten kann, muss es jetzt eine Berlinerin für uns bluten. Danke Frau Halle und gute Besserung von diesem Kommentar aus.
      Herzlichst Ihr sein Herzchakra von bösen Vorurteilen gereinigter
      HF
      P.S. Jetzt muss ich meine Balken im Huas wieder gerade biegen.

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    11. So so Rudolf....bis zur Vergasung also...Wann und wo vergast(e) man denn so?

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    12. @ Valentin,

      "....Wann und wo vergast(e) man denn so?"

      dem "Rudolf" wegen einer ganz gewöhnlichen umgangssprachlichen Bemerkung zum unendlichen Male Rechtslastigkeit vorzuwerfen, meinst du wirklich das hat irgendwas mit "Faktizität" zu tun?

      Nur am Rande, vergast wurden Menschen in den USA bis zuletzt 1999.
      In 5 US-Bundesstaaten ist die Vergasung als eine von verschiedenen möglichen Hinrichtungsarten bis zum heutigen Tage offiziell vorgesehen!

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    13. Gleiches Recht für alle...Freitag, 5. Mai 2017 um 15:36:00 MESZ

      Valentin, wenn das die USA so macht, dann sollten wir dem Rudolf schließlich auch gestatten, sich der Umgangssprache seiner Wahl und seines Geschmackes zu bedienen...

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    14. Es handelt sich dabei nämlich um eine für Rudolf ganz gewöhnliche* umgangssprachliche Bemerkung

      * also schon ganz in seine Gewohnheit eingegangen...

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  5. "Die angegebenen Prozentsätze einzeln betrachtet sind viel zu hoch und daher purer Nonsens"

    Natürlich ist das purer Nonsens - war auch als solcher gedacht. Sollte eher eine karikaturhafte Spiegelung von dem Bloggeschehen hier sein: Hauptsache, irgendwie abwertende selbstausgedachte Urteile gegen von Halle oder ihre Anhängerschaft. Das Ganze dann noch mit politischem Populismus zu verbinden, ist völliger Klamauk.

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    1. Liebes Anonym,
      mal ganz ehrlich warum muss Frau Halle bluten?
      Hmmmmh?
      Der Christus lebt im ÄTHERISCHEN und braucht keine Wundmale mehr, die Wundmale ist unsere Erde geworden. Was braucht es da in der Anthroposophie einen Rückfall ins Mittelalter mit Stigmata und Verschwörungstheorien übernommen von den Protokollen Zions die vor hundert Jahren aus anderen Romanen zusammengezimmertes Bullshitwerk, was von Leute mit denen Ganser in engem Kontakt steht in der gemeinsamen neuen Front der Friedenskämpfer ernsthaft diskutiert wird. Hallo gehts noch?
      Der metzger fragt immer darfs ein bisschen mehr sein wenn die Wurst auf der Waage liegt nein weniger ist mehr.

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    2. "Der Christus lebt im ÄTHERISCHEN und braucht keine Wundmale mehr, die Wundmale ist unsere Erde geworden"

      Das hast Du gelesen bei Steiner, nicht ansatzweise erfahren. Daher reiner Glaube, von der Qualität nicht anders als Aussagen über Magierschmiede.

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    3. Verstehe ich Dich richtig, Rudolf: Was Steiner erforscht und geschrieben hat, sei nach Deiner Ansicht von der Qualität her nichts anderes, als Frau Holles Eisenwaren-Esoterik?

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    4. und anstatt Flocken lässt Frau Holle von magiern geschmiedete Kreuznägel auf die auf der Wiese spielende n Kinderschar regnen...wenn Du wüsstest wieviel Heilige Sebastians Pfeile ich aus meinem Körper mit eigenen Händen gezogen habe.... würdest Du sofort den PC runterfahren und nie wieder hierher zu den bloggenden Anthropotanten kommen....aber Du kommst wieder.

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    5. Hat eigentlich jemand im erlauchten Kreis der Anthropotanten die Facts über die Kreuznägel gecheckt hat sie das so gesagt Frau von Halle? Oder vercheckt Tony from Little Italy Bronx Majoor FAKE NEWS um die anthroposophische Kultur zu spalten? Er ist ja Amerikaner oder? und auch noch aus NYC dem Sitz der Hochfinanz und wieder zuckt der Blitz der erleuchtung wild. Stimmt das überhaupt mit den Magiern und Kreuznägeln So heisst wahrscheinlich die neue Kinderbibel ( ohne Altes Testament nur ein bisschen) von Judith von Halle die dann bald im Freien Religionsunterricht verteilt werden so geheim wie damals die Charles Bukowski Bücher unter dem Tisch während der religiösen Ertüchtigung im Geiste.

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    6. Eben hier:

      Die besondere Problematik aber bestehe darin, so Prokofieff, dass – wie in dem Beispiel des Vortrags über die Skulpturgruppe beschrieben – an die "durchaus im Sinne der Anthroposophie durchgeführten Ausführungen (…) etwas ihnen vollkommen Fremdes geknüpft wird, wodurch fast unmerklich ein Keim der Zerstörung in die anthroposophische Forschungsmethode hineingelegt wird. *" 
Sein konkreter Vorwurf an Judith von Halle: Sie benutze die Anthroposophie "als Mittel zum Zweck". Es sei eine "undurchschaubare Mischung von leibgebundenen Gesichten, anthroposophischer Terminologie und (…) Forschungsergebnissen Rudolf Steiners", die von J. v. Halle "benutzt wird, ihre eigenen Gesichte den anthroposophischen Lesern glaubwürdig, quasi 'anthroposophisch' zu machen."

      *) Und dann eben auch noch schwarzmagische Sargnagel-Gruselgeschichten (weil sie eben gut ankommen) - das hat schon Zersetzungs- oder zumindest Spaltungspotential...

      s. b.

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    7. Mein persönlicher Eindruck ist ohnehin, dass es sich bei diesen Inszenierungen um Koproduktionen mit Tradowsky handelt - aber das ist zugegebenermaßen eine Vermutung...

      s.b.

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    8. Ton, ich war fest überzeugt, Du seist Niederländer!
      Stimmt das mit den USA?

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    9. Also wenn Ton in New York wohnen würde, dann müsste er diesen Kommentar um 05:12:00 Uhr (MESZ) gepostet haben - theoretisch natürlich möglich...

      sb

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    10. @Hermann, Holländer reicht, Danke, aber ich habe mehrere Doppelgänger gleichen Namens im Web. Die Amerikaner (Starfighterpiloten) mit ihren Lotusen wohnten bei uns gleich um die Ecke. Meine Grossmutter mütterlicherseits war Ostfriesisch. Übrigens, phonetisch ist es eher: Tonn.

      Die (antiziganische) Kreuznägellegende bei Deinhardt 2.Band, Kap.16: http://www.zeno.org/M%C3%A4rchen/M/Allgemein/Oskar+D%C3%A4hnhardt%3A+Natursagen
      Nach von Halle:
      http://www.perseus.ch/wp-content/uploads/2012/03/Rudolf-Steiner_Stockholm.pdf (S.7).

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  6. "Was Steiner erforscht und geschrieben hat, sei nach Deiner Ansicht von der Qualität her nichts anderes, als Frau Holles Eisenwaren-Esoterik?"

    Darum geht`s nicht. Natürlich ist Steiner in jeder Hinsicht sehr viel "weiter" als von Halle. Man kann sich aber als Schüler zu seinem (Steiners) Werk ähnlich verhalten wie ein einfacher Gläubiger zu seinem Glaubensobjekt.

    Zum Beispiel indem eine esoterische Aussage "Christus im Ätherischen...", die man wahrscheinlich nicht erfährt (sondern nur glaubt) in einer Diskussion eingesetzt wird. Was ist daran besser, seriöser, anspruchsvoller als bei den ach so mystischen von Halle Anhängern?

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  7. Das Lustige an dieser Debatte ist ja auch, dass sich die anthroposophischen von Halle-Kritiker in ihrer Argumentation und Methode eigentlich nicht wesentlich unterscheiden von den zahllosen Steiner-Kritikern, wie Spiegel, Taz, Zander usw.

    Es wird sich meistens ein etwas irres Zitat herausgesucht („Beim Menschen wird .. viel umgesetzt von Bauchdünger in Gehirndünger, weil der Mensch ja sein Ich auf der Erde trägt“RS) und dieses genüsslich herumgereicht. Da mag man sich auch noch so viel gegenseitig an die Philosophie der Freiheit und die 3 Bücher über Goethe und Waldorfschulen erinnern - in der Öffentlichkeit ist ein Steiner nicht so weit entfernt von einer von Halle.

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    1. Niedersausen erfährt im Ätherischen den Mädchen-Christus. Der ist doch bestimmt hinter dem "Phänomen Halle" feste dahinter? Der Heinen Anders wahrscheinlich wohl auch, es ist einfach folgerichtig, denn es braucht Vorstellungs-Besessenheit.

      "Wir" "Egoisten vom Böseblogg, der Satansschule, wo Luzi und Ari auf Safari gehn, das Steinerne Herz ganz oben auf der Speisekarte als das Vitamin der spötternen Intellektualität stehehet, oh Mensch...

      ..uns fehlet, dühs Argument hörete ich bereits von 25 Jahren immer wieder einmal, uns fehlet daherohalben das Erlebnüss, wir starren in unsere Vorstellungen... ?

      Naja, um mal den "Egoisten-Spott" zu verlassen, hier geschieht ja nur geistige Antigen-Präsentation und geistige Bildung von Antikörpern eben um die aggressive toxische pathogene Vorstellungs-Besessenheit zu ver-ar-bei-ten!

      Besessenheiten, ihr Name ist Legion, weil's viele seyn - der zum Beispiel Ganser-Liebhaber, Positiv-Propagandisten, Antisemitismus-Relativierer, Kreuznagel-Räubergeschichten-Schauderer, huuuuuh!, Magersüchtige Lichtnahrungs-Frömmler, Stigmata-Menstrationistinnen, die mangels ..naja... Erlebnis-Verweigerung ihrer physiologischen Weiblichkeit, über "Wundmale" menstruieren, ..

      ..ja, meine Damen und Therrn, was denn eigentlich noch alles... ?? ..woran Demeterhörnchen Anneliese und Alnaturahörnchen Schorsch Georg in ihren Zweigen mühsam sich ernährend, - glauben - sollen, sie würden es im Ätherischen ärr-leee-ben! Oyrythmüsch Mystisch Völkisch Magisch Antikonventionell, mit spitzmündigem Mitleid mit den Verführten auf dem Blog des Bösen...

      ..und dazwischen schiebt sich der gelangweilte Rudolf Langeweil und sucht sich was zu mobbern und zu nörgeln, mit seinem Kopp-Ausverkaufs-Bauchladen kommt er, wenn ihm Saale das Licht angeht, herangebimmelt, und verkauft seine Schlafschaf-Riegel, und HN versucht sich hinter dessen Anonymität zu versteckeln, um ganz menschlich einer gehässigen Hihihi-Heit zu frönen?

      Aber, okay. Hier sind wir im Geschehen mittendrin. Anthroposophie und was draus wurde? Wer das verstehn will, muß dieses Blog lesen, weil .. hier die Antikörper produziert werden können, um die Pathogene, mit der die Esoszene und Anthro-Hörnchen-Szene enorm durchwachsen ist, - ein gärer Sauerteich, in dem die Frösche quaken, die Brühe munter Blasen wirft, - zu erkennen, und auch nach und nach zu verstehn.

      Tiefer menschlich zu verstehn, und buddhistisch seufzen zu lernen.

      Denn Buddha sagte: "Wenn es turbulent wird, lerne, auf deinen Atem zu achten!" Das Ausatmen ist sehr wichtig, es beruhigt. Nicht einfach nach Luft schnappen im Stress, sondern: Ausatmen...

      guten Morgen,
      mischa

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    2. Ist das jetzt ein weiterer Versuch, möglichst sprachlich "genialisch" künstlerisch, poetisch, metaphernüberladend, dadaistisch rüberzukommen...? Ganz süß. Lass es alles raus, Alter, komm, zeig, was Du fühlst, lass uns alle teilhaben.

      Ach so, nebenbei: Nicht das googeln vergessen: Herr Niederhausen äußert sich eher kritisch zu von Halle. Aber egal, macht ja nichts, Hauptsache, erst einmal ablästern.

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    3. Niederhausen liegt seit Jahrzehnten mit dem Mädchenchristus in den Presswehen; es wäre für ihn vernichtend, wenn JvH der erstgeborene Mädchenchristus wäre.

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    4. Niederhausens Niederkunft, so zu sagen...

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  8. @ sb, 04.05. 22.02.00 "Hier steht was drüber"

    Ach so. Sich immer über die Putinisten (hier: "Themen der Zeit") beschweren, sich dann aber positiv auf sie beziehen, wenn es gegen von Halle geht.

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    1. Ach so, Rudölfelchen: Sich ununterbrochen über den Egoistenblog beschweren, dann aber hier permanent all Deine ungewollten geistigen Schwangerschaften und Fehlgeburten vollkommen Anonym in der Babyklappe der Egoisten entsorgen...

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    2. Da "Rudolf" in diesem Blog gesperrt ist, bleibt ihm allenfalls ein anonymer Kommentar.

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    3. Es sind aber keine Kommentare, der Egoistenblog hat für Rudolf eine reine Kummerkastenfunktion...

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    4. Ach, tatsächlich, der Holger ist Halle-Kritiker? Naja, das macht die Sache auch nicht mehr um soviel komplizierter... bleibt er doch trotzdem ein schräger Strich in der Landschaft..

      Aha, mit Streichelgruppen war er auch schon irgendwie zugange "Alter, zeig was du fühlst!", naja Berlin, Berlin .. pack die Wulledecke ein, nimm dein kleines Schwesterlein, dann auf zur Kuschelparty..

      Awer er scheint's zu sein, gell? Wommama winken? Rüber nach Kuckucksheim.. Huhu, hihi, haha, ich bin's, der Ahriman! Huuuh.. hrm hrm

      mischa

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    5. Niederhausen und Halle konkurrieren um das gleich Sophensegment - klar, dass sie sich gegenseitig nicht grün sind...

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    6. Danke, Stephan. Das kommt wohl hin.
      Es ist auch nicht leicht, bei Holger seinen Aufsätzen den richtigen zu finden, und dann noch eine Ewigkeit seinen Ausschweifungen zu folgen, und seinen spirituellen Unschuldsbeteuerungen - die dürfen doch niemand kritisieren, außer bei uns den Ahriman - aber "wir" gehören ja nicht zum Segment, ja, genau. Und da dann nach 10 Seiten Heranführung an den Verhalt irgendwann das Urteil zu entziffern... denn das muß man dann ja erstmal ofter dechiffrieren, was einem ein Anthro-Hörnchen steckt.
      Da brauchste schon einen halben Tag, um herauszufinden, was der Typ oder die Tuss will, weil die alle in Orakeln reden, wenn sie Dich nicht dämonisieren. Damit sie kein böses Karma anhäufen, denn im nächsten Inkarnatiönchen wollen sie ja auch wieder gut gestopft das Tönchen angeben. Während unsereins dort klingeln muß, "ist noch noch eine Zivildienst-Stelle frei?" oder so nen Kack!
      mischa

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    7. Müssen tut doch niemand niemals nichts, Mischa!
      Wahrscheinlich hast du damals das Spielchen noch nicht so ganz durchschaut, als du dort geklingelt hast.

      Schön, heute erkennst du es, hast geistige Fortschritte gemacht!
      Aber für die Erkenntnis, dass es sinnlos ist anderen vorzuwerfen, sie würden palavern, dämonisieren, während man gleichzeitig selbst andere dämonisiert und zumindest dem unbedarften Leser wie ein Volltrunkener daherkommt, dafür reicht es wohl auch heute noch nicht so ganz? Oder doch?

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    8. Wie ich es mir dachte. Alles in übersinnlich betaigeutzischer Orakelsprache verfaßt. Ich spreche sie, okay?! Aber, ich hab kein Bock, das alles nachzuturnen. Das ganze Gelaber von Spott und Überheblichkeit.

      In dieser Kasperl-Szene ist das Wort Überheblichkeit so dermaßen zum Inflatus geworden, wie das Wort "die innre Sischerheit" in der C hehe S U...isses denn ein Wunda? Jeder wirft dem andern vor, was an der Waffel zu haben...

      Also, Judy is überheblich, sagt datt Niedahausn, wa? Ick hollmirma n Bia bei die Kiosk, wa?
      mischa

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  9. Wenn man ansonsten an einer anspruchsvolleren und fundierten Kritik an von Halle interessiert ist, kann man zum Glück die Bücher von Wolfgang Gädeke oder Frank Linde lesen.

    Wenn einem hingegen der Schwerpunkt "Menstruation, bei ehemaligen Mädchen halt, wird als sehr enttarnend, bloßstellend empfunden" oder die Verbindung von Halle-Putin/Populismus mehr interessiert, ist man hier wohl besser aufgehoben (übrigends danke, Mischa, für Deine sehr emphatischen Gedanken zur Menstruation bei von Halle, das hatte Herr Seler vor einiger Zeit auf diesem Blog auch mal gemacht. Man sollte eh, als freier Poet, mehr sexuelle Dinge über andere öffentlich diskutieren).

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    1. Ich muß nicht über jede Absurdität niveauvollst informiert werden, außerdem mag ich Gädeke nicht, ist weder meine Welt noch mein Stil. Boah, kirchlich heiraten, moralinsaure evangelische Eintrocknung an sich spannender Lebensfragen. Wahrscheinlich tue ich Herrn Gädeke Unrecht, aber sein Buch "Ehe es zu spät ist" hat mich seinerzeit nicht gerade aufgeklärt, sondern das Gegenteil bewirkt, mich in bürgerlich ordentliche Vorstellung eines Domestikats hineingetrieben. Also lieber mal nicht so der Objektivität verpflichtet, und wegkicken, was absurd ist und was einem diese Absurdität im biederen Tonfall sonorer Bürgerlichkeit erläutert, damit man selber nicht denken muß. Natürlich menstruiert sie über die Hände. Das ist zu offensichtlich, daß es halt schon wieder niveaulos unangenehm aufstößt, wenn draufgezeigt wird! Ahoi! Üb immer Treu und Redlichkeit, und schreib nächstens Deinen Namen drunter, wa?
      mischa

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    2. "und schreib nächstens Deinen Namen drunter, wa?"

      Wenn's denn nur ginge....

      Aber das hast du ja offensichtlich auch wieder nicht gecheckt....

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    3. Also ich fasse nüchtern zusammen. Das war keine Fakenews mit den Kreuznägeln, das erstaunt mich. Da passt der Begriff von Eisenwerk Esoterik wie die Faust aufs Auge. Und da hat Prokoffief den gleichen Gedanken gedacht mit den unnötigen Wundmalen, da der Christus im eher Feinstofflichen wirkt und webt. So eher im Auferstehen begriffen ist, hey es ist nicht mehr lang bis Pfingsten da werden wir mit flammenden PCtastaturen uns verstehen. Einer unter uns brennt schon lichterloh und das ist gut so.
      HF

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    4. Lieber Hermann,

      heute ist es doch belanglos, ob wir von Realität, Esoterik, Eisenwerk-Esoterik, Lüge, fake News oder sonst was sprechen.
      Real wirken tun sie alle, das ist die "Überrealität", das "Überfaktische".
      Das Absurde, sprich das "Postfaktische", besteht heute also nicht mehr darin, "fake-Universen" und "Revolver-Esoterik" als "wahr" hinzunehmen oder auch nur nicht zu leugnen oder nicht zu bekämpfen, sondern es ist dies die Leugnung und Bekämpfung nur eines Teils dieser "Überrealität", also wenn dieser geleugnete Teil die Realität selbst ist!

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    5. Wir haben hier, nach meine Sprachanalyse-Programm, bereits drei Anonyme.
      mischa

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    6. Es heisst "meinem" Sprachanalyse-Programm.

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    7. Sagge ich so Dir doch. Das Mann, der Frau, die Kind. Und die Programm! Aber das Schirm, und aber die Bildschirm, Ausnahme bilden der Kamel. Schwerer Gesetz in das Grammatik, aber man darf der, ähm, das Mut nicht sinken zu lassen! Dir schöner Wochen-Ende. Bei Gäänchen Gaffee, ja? :-))
      mischa

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    8. Bin ich etwa so einer, von den gemeinten armen konventionellen Funktionäre der Anthroposophischen Gesellschaft? ;-)

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    9. Ich kann es nicht beurteilen, meine aber, dass Sie mir nie als solcher in Erscheinung getreten wären (nur, weil ich oben das Wort 'Funktionär' benutzt habe).

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    10. "von den gemeinten armen konventionellen Funktionäre"

      bin gestern zufällig über mehrere Bilder von Ihnen Herr Gastkemper bei google-Suche gestolpert: nein, Ihr Bild signalisiert einen gesprächsbereiten, undogmatischen Menschen, mit dem Gedankenaustausch möglich ist.

      Ich lernte persönlich nur Herrn Jörgen Smit in seinem Vorstandszimmer kennen, im Goetheanum. Er hatte von irgendwo Wissen zu meiner Person und knallte gleich etwas hin, was auf mich wirkte, als wolle er Macht über meine Seele gewinnen. Stand auf, knallte die Tür kräftig zu, damit das ganze Goetheanum es hört ..... ...und betrat erst nach einigen Minuten später wieder den Raum, das Gespräch wurde fortgeführt, zeigte aber die "esoterische Arroganz" eines Funktionärs.
      Herrn Hermann, Vorstandsmitglied, lernte ich in Nürnberg im Rudolf Steiner Haus kennen. Es war ein Vieraugengespräch vereinbart, er kam zu spät, viel anthroposophisches Volk anwesend, da kam die Idee rechts die wunderschöne Tür neben der Bühne zu öffnen, den Vorstand zu bitten. Wir besprachen meine Situation. Ein Vorstand, der die Verhältnisse in Dornach genau kannte, mir riet, Dornach zu meiden. Ich hatte ihm von dem für mich verwunderlichen Erlebnis berichtet, während der Tram von Dornach nach Basel, ertönte laut vom Goetheanum "Ahriman". Er sagte noch mehr Dinge, welche alle auf Info3 veröffentlicht wurden. Mit der Erfahrung jetzt, gehe ich davon aus, dieses veröffentlichte Wissen, Erfahrung hat 2003/4 sehr "Anthroposophie" im Verstehen verändert.
      Meine letzte Nacht (Bitte Nachsicht Michael) zeigt mir, mein Aufenthalt in Berlin als Krsna-Devotee 1972 hatte elementare Auswirkung, der momentane Rechtsstreit wirkt elementar, sah die geistigen Kräfte, die aufeinanderwirken).

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    11. Teil II
      Mit Ihnen - das zeigt mir Ihr Gesicht - könn-t-en solche esoterischen Phänomene besprochen werden. Die "Bratpfanne", die "Kreissäge", das alles lässt aufhorchen, inwieweit eine Wandlung in der AAG möglich ist, denn das Vorstandsmitglied Hermann sagte mir noch Dinge, die jetzt nicht hierher gehören. Meine persönliche Eigenart ist tatsächlich, mit okkulten Mitteln im Einzelfall zu handeln, weil es keinen anderen Weg gibt. Ich habe nun die Sozialgerichte darauf hingewiesen, wie in Frankreich dem Priester die Kehle durchtrennt wurde, Stunden später die missbrauchte Totenglocke zum wiederholten Male durch ein heftiges Gewitter, einen Blitz "erlöst" wurde. Als mein älterer Bruder aus dem Auto hier stieg, letztes Jahr, ertönte just die "Totenglocke", wollte dem Bruder sagen: "sie läutet für Dich". Drei Tage später war er totd, während der Nacht das Miterleben eines Mordes... ...Indizien weisen auf einen Mord hin. Als erstmals ca 2009/10 die Totenglocke hier läutete, teilte die Glocke in der Nacht ihr Leid mit, nahm später wahr, welche zerstörerische Kräfte durch den Missbrauch entstehen (wurde installiert, um die Kruzifixkläger "katholisch" zu machen). Teilte diese Dinge den Behörden mit, sie wollen nicht hören. Es fehlt mir Angst im Tagesbewußtsein. Und so fällt mir ein Wort Steiners ein: würde er die Wahrheit sagen, die Menschen würden vor Angst tot umfallen - auch das ist unser Karmapunkt "Rudolf Steiner".

      Mein "Pate" der Mitgliedschaft, Herr Dr. Manfred Krüger teilte mir später mit, die Anthroposophen hätten sich aufgeregt, weil ich ein Vorstandsmitglied in eine Besenkammer führte (das verbarg sich hinter der schönen, antkhroposophischen Tür neben der Bühne). Der Inhalt des Gespräches, das interessierte Niemanden. - Dann war noch ein Vorstandsmitglied, dem stellte ich im Zweig nur die Frage, es gibt die Imagination von Steiner zu Luzifer, ob Steiner auch zu Ahriman solches ausführte. Das Vorstandsmitglied sagte: nein, war sehr ernst, die anderen Anthroposophen fast erschüttert ob meienr Frage, war junges Mitglied..... .
      Übrigens, Herr K.Th.Willmann sagte mir bei einem Besuch im Schwarzwald unvermittelt: "..und mit Herrn Krüger machen Sie Kleinholz". - Auch das hat mich geprägt, weil rätselhaft. Ich erzählte dies viele Jahre später Herrn Krüger in Nürnberg, er wollte es einfach nicht glauben. Das letzte Mal sah ich ihn in Regensburg, als Herr Jakob Streit einen Vortrag hielt, ich letzteren persönlich sprach, ihm schriftliches Material überreichte, als ich ihn am Bahnhof verabschiedete.

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    12. Ergänzung zur "Sterbeglocke":

      hatte Papst Benedikt XVI. auf das spirituelle Problem aufmerksam gemacht, seine Verantwortung hervorgebhoben, er reagierte nicht. Erstellte dann ein Mandala wegen der Totenglocke, Original bekam Bundespräsident Wulff. Immer wieder hat ein Blitz die Glocke zum Schweigen gebracht. Seit dem Priester während des Ritus am Altar die Kehle durschnitten wurde, Stunden später das heftigste Gewitter für Schwandorf sich ereignete und hier in Reuting vor unserem Haus ein rießiger Bach entstand, schweigt die Glocke nun.
      Diese Dinge sind den Behörden, aber auch europäischen Regierungen bekannt gemacht worden. Auch Russian Today erhielt... .

      ....auch die Tatsache, nach dem "Mandala" mit der Glocke zerbrach "zufällig" drei Tage später die größte freischwingende Glocke in Köln, ein Anthroposoph aus Berlin "gratulierte". Es gäbe eigentlich viel zu besprechen.... . Herr Saacke, der mir die Aufzeichnungen zum Giftanschlag zusandte, erzählte mir am Telephon, wie einst ein Vorstandsmitglied extra zu ihm nach Polen flog.... . (offensichtlich gibt es Gesprächsbedarf).

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    13. @Michel: Du, in Deinen fortlaufenden Dialogen, Fragestellungen, Anregungen bist sicher nicht gemeint mit "konventionellem Funktionär". Ein konventioneller Funktionär würde sich als solcher auch nicht in Frage stellen können, der Definition nach. Es ist auch die Frage, ob das Konventionelle im Auftritt Mancher in der angesprochenen Tagung nicht situativ ist- der Rahmen des Auftritts verführt dazu, in konventionelle Sprachmuster zu verfallen und bestimmte Erwartungen zu erfüllen. In der Arbeitsgruppe oder im Team kann dieselbe Person ganz anders auftreten.

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    14. Danke für die Nuancierung! Auch im Namen meinen Kollegen...

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    15. (...)nicht situativ ist - der Rahmen des Auftritts verführt dazu, in konventionelle Sprachmuster zu verfallen und bestimmte Erwartungen zu erfüllen.
      //
      Dem möchte ich mich so auch gänzlich anschließen - situativ!
      Ich habe bei meinen Äußerungen nur sehr selten wirklich Personen im Sinn, sondern eigentlich immer nur Situationen, in denen eben Rollen besetzt sind...

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  10. Selten erlebt man, daß - wie hier bei M. Eggert - jemand als "postfaktisch" bezeichnet wird - und selten ist so leicht durchschaubar, daß der, der JvHalle entgegengesetzt wahrnimmt und interpretiert und aus dieser Person das Gegenteil von dem macht, was sie wirklich ist - und das ist ja das, was M.Eggert tut (aus reiner Feindseligkeit, Antipathie, Haß, warum auch immer...)daß also genau die Person, die nur so strotzt vor "Postfaktizität", daß genau diese Person eine andere als "postfaktisch" hinstellen möchte. Oh Herr, schmeiß Hirn vom Himmel...- genaugenommen zu den Egoisten...

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    1. Tja, man tut sein Bestes, aber wer weiß schon, ob das auch nur annähernd gut genug ist?

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    2. http://www.v-f-a.ch/Einzelansicht.971.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=70&cHash=2ede4e8c6278e19393db53ce75c51260

      Das jedenfall ist ein gutes und hilfreiches, intelligentes Buch.

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    3. @Anonym

      Klingt ja verlockend. Judith von Halle als Eingeweihte, welche das Fortsetzt, woran Rudolf Steiner karmisch mit seinen unbewältigten Liebesverhältnissen scheiterte?! Nur dumm, das erste Buch von Frau Halle signalisiert die vollkommene karmische Vereinnahmung des Lesers, macht den Leser zum "okkulten Gefangenen" des Lebensweges von Frau Halle. Ein interessanter Schachzug von Tradowsky!
      "Berlin" ist offensichtlich in der Lage, die offen erkennbare Sackgasse der AAG aufzulösen, da werden sich die "Funktionäre" aber freuen?!

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    4. Was schreibt Judith von Halle da? "Doch genau hier bricht der Dramenzyklus ab. Es fehlt der gesamte Rückweg! Und damit bleibt auch das Ziel des Initiationsweges unerreicht. – Ist es nicht heute unsere Aufgabe, auf der Grundlage des Gegebenen selbständig die Dramen „weiterzuschreiben“, indem wir auf unserem Schulungsweg als karmische Gemeinschaft fortschreiten?! Denn die Protagonisten sind in Wirklichkeit wir selbst. Dabei können uns die von Rudolf Steiner schon veranlagten, aber nicht mehr niedergeschriebenen letzten drei Dramen helfen, wenn wir sie in ihren Grundzügen „rekonstruieren“. Dies zu tun, ist keinesfalls unmöglich." Man schreitet nicht, erst recht nicht als "karmische Gemeinschaft", und es gibt auch kein "Ziel des Initiationsweges". Der christliche Einweihungsweg ist kein Bockspringen in Gruppen. JvH hält wieder die mystische Möhre hin, der die Gläubigen folgen.

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    5. Es trifft sich, daß ich zu diesem Thema etwas beisteuern kann:

      Im Oktober 2013 war ich in Dornach und sah, daß zu dieser Zeit auch ein Zweigabend mit Judith von Halle stattfand. Ich bat darum, teilnehmen zu dürfen – nach den vielen Streitereien um sie, die ich (auch hier im Blog) virtuell miterlebt hatte, wollte ich ihr einfach einmal persönlich begegnen, um mir selbst ein Bild zu machen.
      Im Rahmen dieses Zweigabends hielt JvH ein längeres Referat, in dem es nicht im geringsten um irgendwelche „Zeitreisen“ ging, sondern um einen Vortrag Rudolf Steiners, zu dem sie sich, wie ich fand, sehr kompetent äußerte (da man mir das Thema des Zweigabends vorher mitgeteilt hatte, hatte ich diesen Vortrag zur Vorbereitung gründlich gelesen).
      Ich war – nach allem, was ich bis dahin über Frau von Halle gehört hatte – angenehm überrascht.

      Im Anschluß daran fand der letzte Teil eines mehrwöchigen Seminars über die sieben Mysteriendramen statt, von denen hier die Rede ist.
      Da ging es um die Frage, wie sich die einzelnen Protagonisten nach dem Ende des vierten Dramas weiterentwickeln würden, was ihre nächsten „Prüfungen“ wären, zu welchen Erkenntnissen sie kommen würden…
      Diese Fragen wurden nicht in einem Vortrag Frau von Halles, sondern im gemeinsamen (allerdings von ihr geleiteten) Gespräch bewegt.
      Da ich die ersten Abende dieses Seminars nicht miterlebt und Rudolf Steiners vier Mysteriendramen auch nicht in allen Einzelheiten präsent hatte, kam ich hier natürlich nicht so gut mit.
      Wie auch schon im Zweigabend unmittelbar davor herrschte eine ruhige, sachliche, konzentrierte Stimmung. Einige der Teilnehmer schienen ziemlich genau orientiert zu sein, wie es weitergehen könnte… aber es wurden auch Möglichkeiten in den Raum gestellt, die nach einiger Erwägung nicht weiterverfolgt wurden (wofür Judith von Halle jeweils auch für mich als „Unvorbereitete“ ganz gut nachvollziehbare Begründungen gab).

      Ich staunte - - - auch mit ziemlich gemischten Gefühlen: beanspruchte JvH etwa, zu wissen, wie Rudolf Steiner seine Dramen weitergeschrieben hätte? Wenn ja: woher wollte sie das wissen? Hatte Rudolf Steiner Notizen hinterlassen? Oder kam das alles aus ihrer „geistigen Schau“?
      Als das Seminar zu Ende war, faßte ich mir ein Herz und fragte sie, ob sie das alles aufgrund von Notizen Rudolf Steiners entwickelt habe.
      Sie lächelte und antwortete mir ganz offen: »Nein. Das haben wir selber…« - - - Ich erinnere mich sehr gut an das „wir“. Und meiner Erinnerung nach hatte dieser Satz kein Verb; brauchte er auch nicht: ich hatte ja gerade miterlebt, wie das „gemeinsame Weiterschreiben“ vor sich gegangen war.

      Ich kenne das Buch über die sieben Mysteriendramen bisher nicht. Aber nach dem, was ich an diesem Abend erlebt habe, sehe ich eigentlich nicht, was dagegen spricht, zu versuchen, die Mysteriendramen gemeinsam „weiterzuschreiben“ bzw „Konstruktionsmöglichkeiten“ aufzuzeigen.

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    6. Es ist erhellend zu dem Buche, was Du schreibst Ingrid, offensichtlich ist der Inhalt dann eine gemeinsame Arbeit der Teilnehmenden der von Dir beschriebenen Veranstaltungsreihe, also wohl auch mit Herrn Wolfgang Stadler.
      @...
      Persönlich hege ich Scheu in frühere Leben Dritter eintauchen zu wollen, oder ihre zukünftige Entwickling spekulierend zu betrachten. Es ist also interessant, zu erfahren, wie Judith von Halle mit ihren AnhängerInnen arbeitet. Wundere mich, die Teilnehmer haben keine Scheu, so in fremde Schicksale "berechnend" einzutauchen?! Herr Gastkemper liest ja hier manchmal mit und es ist davon auszugehen, er kennt den Hinweis den ein Vorsandsmitglied uns 1973 während er Mysteriendramen mittelite: "das fünfte Mysteriendrama ist die Gegenwart der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft." (wurde ca 2003 auf Info3 von mir bekannt gegeben)
      Auf Info3 wurde dargestellt, wie die zweite Patin der Mitgliedschaft eines Tages mich einlud, sie bewohnte ein Zimmer im Rudolf Steiner Haus in Nürnberg. Sie erzählte mir ihre Angst vor "Ahriman", der draußen vor ihrem Fenster herrsche. Es war ein Blick auf einen Park mit einer Straßenbahnhaltestelle. Mir dauerte etwas diese Angst der alten Dame, welche die gute Seele des Rudolf Steiner Hauses war, die Bücher verlieh, die Veranstaltungen mit vorbereitete und nun mir jungen Mitglied von der Angst ihrer Seele berichtete. Ich spürte ihre Angst, die sie fest umschloss. Mir fiel dann ein, ihr zu sagen, Sehen Sie, da ist doch auch Ahriman wirksam, in dem Schallplattenapparat auf dem Tisch. Sie hatte klassische Musik aufgelegt. Solch eine Intime Begegnung, wie auch die Begegnung mit der Eurythmielehrerin, sie lehr-t-en mich zu verstehen, jetzt nach vielen Jahren, welche Schäden durch das Werk Rudolf Steiners auch in einzelnen Seelen angerichtet wurden. Berichtete auf Info3, wie eine Lehrerin hier vor Ort eine Veranstaltung zu Schillers ästhetischen Briefe und Rudolf Steiner veranstalte. War verwundert, hier in Nittenau. Fuhr mit dem Fahrrad hin, die veranstaltende Dame, ein Herr, mehr waren nicht da. Lernte sie näher kennen, sie erzählte von ihrem Schicksal, wie sie in München über den Dächern der Stadt das umgekehrte Vater Unser von Rudolf Steiner laut sprach... ...sie landete in der Psychiatrie, erzählte ja auf Info3, wie der Psychiater im giftigen Ton mir sagte, warum haben wir doch eine Anzahl von Anthroposophen in der Psychiatrie. Antwortete nicht, lernte dort auch einen jungen Katholiken kennen, der Angst vor dem Teufel "draußen" hatte. "Teufel", "Ahriman", es sind dies "Gottesbilder", welche die Seelen der Menschen belasten, als Erbe des sog. Christlichen Abendlandes. - Hatte gestern wegen Gronbach gegoogelt, seine Krsna-Songs in Gemeinschaft gesehen, also auch ein Teil des "fünften" Mysteriendramas, nach dem Vorstand im Goetheanum. Die Katholische Kirche beansprucht mit ihren Priestern den Christus für die Gläubigen zu verwalten. In all dem anthroposophischen Karma-Durcheinander, vielleicht sind wir bereits im sechsten Drama... .
      E.S.

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    7. Das wahre Drama der heutigen Zeit ist die Geistesschwäche, die einige ZeitgenossInnen immer noch dazu verleitet, geistige Betrügereien und perverse Auswüchse unzeitgemäßer Techniken "frommen Betruges", welche seit Urzeiten bis ins ausklingende Mittelalter die Grundlage für geistige Gefangenschaften aller Art bildeten, also auch Albernheiten, wie die Stigmatisierung, als Glaubenswahrheiten anzuerkennen.

      Aber wo Bedürfnisse und Nachfragen, da eben auch Angebote.
      Nichts ist offensichtlich notwendiger als das Absurde, eine empirisch tausendfach belegte Tatsache.

      JvH befriedigt Bedürfnisse geistig schwacher und befangener Menschen. Und wenn sie dies auch noch ökonomisch erfolgreich abzuwickeln in der Lage ist, warum sollte man denn dagegen etwas einwenden?
      Die geistige Ökonomie ist gerecht, d.h. sie stimmt immer, wenn jeder bekommt, was er (sich) verdient.
      Darüber hinaus hat der ganze JvH-Nonsens ja sicher auch was Positives für die Allgemeinheit, zeigt er doch sonnenklar und für alle deutlich einsehbar Schwachstellen in der Entwicklung mancher uns umgebender menschlicher Geister auf!

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    8. ...und wieder hat sich der Mantel der Dummheit über die Egoisten-Seiten gelegt...- von Leuten, die z.B. das Buch über die Mysteriendramen nichtmal gelesen haben. Aber man weiß ja - von vornherein: die Bedürfnisse der geistig schwachen sind von JvH befriedigt worden. Was wird dann auf dieser Seite hier befriedigt? Gibt es Begriffe für Leute, die noch einige Stufen unter den Geistesschwachen ihre Schwäche in Foren ausleben? Gibt es gar Geistlosigkeit, die unterhalb des Nullpunkts tätig ist? Man könnte es meinen, wenn man manch einen Beitrag hier liest - samt dem Hauptartikel.

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    9. Danke Anonym,
      das ist ausgesprochen ermutigend und beruhigend, wenn das, was auch hier bisweilen als Dummheit auftaucht lediglich ein Mantel von außen ist und die Egoisten-Seiten im substanziellen Kern nicht betrifft...

      s.b.

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    10. @Anonym
      Danke für den Hinweis auf den Hauptarktikel!

      @….
      Las ihn nochmals. Dieser Satz fällt auf:

      Halle: „Und so stelle ich meine Arbeit in die Welt, indem ich mich vor Gott verantworte“.

      Was für ein Satz! Gestern hat sich ein Staatsanwalt vor „Gott“ verantwortet, als er im Justizzentrum in Augsburg in den Tod sprang, vor den Augen einiger Schüler. Der Hauptartikel zeigt ja nicht nur Probleme mit Frau Halle auf, sondern es entsteht indirekt auch die Frage, welches Gottesbild haben wir in der Gegenwart, wie ja in Europa mächtig ein anderes Gottesbild hereindrängt. Die Beiträge des Blogbetreibers -zusammen mit Ingrid- können durch die Vielschichtigkeit dazu führen, die innere Aktivität des Lesers anzuregen.
      Nicht mehr der äußerlich vorgestellte, angebetete „Gott“ wird in den sozialen Trubeln hilfreich sein, von dem wir uns (nach Halle) „verantworten“, sondern der im Individuellen gefundene „Gott“ wird die Verantwortung aktiv ergreifen.
      Inwieweit der Sprung des Staatsanwaltes in den Tod soziale Verantwortung signalisiert, für uns als Zeugen, ist innerlich zu prüfen. Irgendwie ist „Staat“ in seiner Struktur mit bisherigen Gedankenvorstellungen „überfordert“?! Es ist davon auszugehen, die Mysteriendramen Steiners zu lesen, genügt nicht mehr….. .
      E.S.

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    11. @ s.b. 9:22 Uhr

      Zitat anonym 20:48 Uhr:
      "...und wieder hat sich der Mantel der Dummheit über die Egoisten-Seiten gelegt...- von Leuten, die z.B. das Buch über die Mysteriendramen nichtmal gelesen haben"

      So wie dieser Beitrag formuliert wurde, trifft er mit dem Hinweis auf die Dummheit aber doch ziemlich eindeutig den Kern der Egoisten Seite, und eben nicht Außenstehende.
      Denn der (natürlich völlig deplazierte) Fingerzeig auf die Dummheit von Menschen, welche "die Mysteriendramen nichtmal gelesen haben", scheint wohl eindeutig auf Ingrid gemünzt zu sein, welche nur drei Beiträge weiter oben dies wörtlich zugab.
      Also bedarf es schon eines ziemlichen Maßes an Hirnakrobatik, wenn man annehmen würde, dass anonym (20:48 Uhr) sich mit der Dummheit nicht auf den Kern der Egoisten-Seite beziehen wollte.
      Diese Art der Verdrehung von Tatsachen wiederum, ist eindeutig etwas, das den Kern der Egoisten-Seite auszeichnet.


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    12. pardon, natürlich meinte ich "das Buch über die Mysteriendramen"

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    13. Ach nee, Anonym von Mittwoch, 17. Mai 2017 um 10:48:00:

      Ich denke wohl eher, dass es sich bei der Mantel-Dummheit um abgestürzte Gehirnakrobatik vom Typ 'Wer nicht das ganze Telefonbuch von der ersten bis zur letzten Seite gelesen hat, sollte gar nicht erst den Telefonhörer in die Hand nehmen' handelt'...

      s.b.

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    14. @ s.b.

      stimme diesmal mit dir überein.
      Das "wohl eher" könntest du dir allerdings sparen, denn was du schreibst, steht ja nicht - was du allerdings (wegen dem "ach nee") anders zu meinen scheinst - mit meinen Ausführungen (10:48) im Widerspruch, noch ist es als Beschreibung des Beitrags des anonym (20:48) unzutreffend.

      Also im Klartext, das mit der "Mantel-Dummheit" ist selbstverständlich eine Dummheit, es ging mir darum, auf diesen "völlig deplazierten Fingerzeig" hin zu weisen.

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    15. "Denn der (natürlich völlig deplazierte) Fingerzeig auf die Dummheit von Menschen, welche "die Mysteriendramen nichtmal gelesen haben", scheint wohl eindeutig auf Ingrid gemünzt zu sein, welche nur drei Beiträge weiter oben dies wörtlich zugab."

      Ingrid: "Ich kenne das Buch über die sieben Mysteriendramen bisher nicht."

      Ingrid bezieht sich eindeutig auf das von Halle geschriebene Buch.

      E.S.

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    16. @ E.S.

      schon klar, ich hatte mich auch darauf bezogen, es nur irrtümlich anders geschrieben und dies auch gleich in einem Nachtrag (10:53 Uhr) richtiggestellt.
      Es ändert aber sowieso nichts an der Tatsache, dass der anonym (20:48 Uhr) mehr oder weniger direkt der Ingrid "Dummheit" unterstellt, was indirekt natürlich auf den Kern der Egoisten bezogen verstanden werden muss und was natürlich selbst eine riesengroße Dummheit ist.

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    17. Nur Dummköpfe können glauben, daß ich Ingrid mit den Dummköpfen gemeint haben könnte. Aber man sieht: die Leute hier sind sogar zu dumm dazu, das zu begreifen. Der Allerdümmste hier versteht offensichtlich nicht einmal, daß er selbst gemeint sein könnte...

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    18. „die Leute hier“ …
      Wer oder was die Leute hier sind kann wohl kaum gesehen werden, wenn die Segel des eigenen Lebensschiffes unter einer Böe der Emotion stehen und dabei die Kurskoordinaten für das Wesentliche verloren gehen. Bei Rundumschlägen stürzt nicht selten der grössere Teil des von Dir aufgepeitschten Wassers über einem selbst zusammen und Du findest Dich unversehens als der Geduschte vor. Zielführend?

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    19. Herr Albrecht hat recht.
      Denn wenn im Zuge derartiger (sagen wir postfaktisch verpackter) Rundumschläge unklar ist, an wessen Adresse sie gerichtet sind, erschwert das die Kommunikation und das allgemeine Verständnis natürlich ungemein, mit den beschriebenen Folgen für den Urheber.

      Abstand nehmen von dieser "postfaktischen" Sprache, die dem Anwender praktisch immer und überall als Schutzschild dienen kann, ihn selbst nach Belieben und immer wie es gerade passt unangreifbar machen soll, egal was er sagte, was der eigentliche Inhalt seiner Aussagen war, täte sehr wahrscheinlich allen gut.

      Denn wenn jemand einen anderen Blog-Teilnehmer als denjenigen der gerade zugab ein Buch nicht gelesen zu haben, tatsächlich als "Dummkopf" bezeichnen möchte, weil dieser seiner Meinung nach u.a. eben gerade dieses Buch nicht gelesen haben könnte, dann wäre ein direkter Bezug schon angebracht.
      Natürlich auch eine etwas nähere Begründung, warum der Rundumschläger sich bezüglich seiner Zielperson und des unterstellten Tatbestands überhaupt so sicher sein kann.

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    20. Ja, wenn man sich von Emotionen leiten lässt, tritt der eigene Geist zurück.
      Noch krasser wird's dann, wenn man in diesem Zustand anderen Geistlosigkeit vorwirft.

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    21. Ehrlich, ist das so?
      Echt kein Scheiß jetzt?

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