Die Welt aus dem Nullpunkt erfahren

Nachdem vor ein paar Tagen ein Textfragment Massimo Scaligeros über die Qualitäten innerer "Unbewegtheit" hier im Blog kontrovers diskutiert worden ist, habe ich heute endlich in Georg Kühlewinds postum erschienenem letzten Notizheft geblättert und eine ganz ähnliche Textstelle gefunden. Kühlewinds Buch heißt "Licht und Leere", und es handelt sich tatsächlich um ein fragmentarisches "inneres" Tagebuch, d.h. es geht nicht um persönliche Erlebnisse, sondern um meditative Notierungen mitsamt einer ganzen Reihe von Zitaten aus der Weltliteratur, vor allem aber aus dem Rahmen des Zen. Mir liegt dieses Fragmentarische sehr; im Grunde sind Textfluss, didaktischer Aufbau und Komposition bei Kühlewind nicht so wichtig, da er hoch konzentriert aus dem inneren Erleben heraus schreibt. Die Anstösse, die er damit zu geben vermag, sind im Fragment ebenso deutlich wie im ausformulierten Aufsatz oder Buch. Auf Seite 35 notiert er

"Leere = nicht dies, nicht das = Ich:
Die Welt aus dem Nullpunkt erfahren, unverändert werden und bleiben, wie ein Spiegel. Die wirkliche Aktivität ist unendliche Ruhe, ungerührt; mag sich alles andere bewegen, die Bewegung sei der Anderheit überlassen. (..)"

Die Erfahrung, um die es geht, ist jenseits dessen, was man als Übungsweg bezeichnen mag, denn solch ein weg kann immer nur an einen Punkt führen, indem man sich sammelt, das Störende aussondert, sich fokussiert: Das alles ist Übung, Vorbereitung, Wegebnung. Aber an dem Punkt der Unbewegtheit oder des Nullpunktes gibt es kein Dorthin und Dann mehr, keine Reifung mehr von etwas zu etwas. Die ganze Rhetorik des Weghaften hat keinen Sinn mehr, obwohl einem sehr wohl klar ist, wie unreif und unfertig man selbst sein mag. Aber Fertigkeiten, Bemühtheit und Strebsamkeit sind an diesem Platz nicht nur deplaciert; sie führen auch in die Irre. Es gibt nur ein Ruhen in der Ruhe, ein Zulassen- Können.

Ein im selben Zusammenhang von Kühlewind notiertes Steiner- Zitat ("Ein wirkliches Bewusstsein existiert nur, wenn es sich selbst verwirklicht") könnte auch dahin gehend missverstanden werden, dass man denkt, man könne das hervor bringen, man könne das erreichen, wenn man nur genügend wolle. Aber es geht eben mehr um Zulassen als um Entwickeln- Wollen.

Der liebe Himmel weiß, wie sehr ich mir an diesem Punkt die Zähne ausgebissen habe. Es liegt sicher auch an persönlichen Determinanten. Ich kann mich leicht und gut fokussieren, aber die Ruhe, die bis in die Untergründe geht, fällt mir sehr, sehr schwer. Dagegen opponiert ein seelischer Drang und Wind, mein ungestümer Wille und ein explizit lebhaftes seelisches Leben. Das Drängen und Wollen so zur Stille zu bringen, dass sie von innen her aufleuchten kann, ist für mein Temperament eine besondere Schwierigkeit. Es ist mehr so, dass ich manchmal, unverhofft, mit meinem Boot und dem winzigen Segel in günstigen Wind gerate und plötzlich bemerke: Ja, es bewegt sich doch. Aber hier gilt das Bewegen und Drängen nicht mehr, die Suche nach Überwinden von Flauten ist hier nicht mehr wichtig, ja sogar hinderlich. Erst wenn man ganz still steht, bemerkt man die Strömungen in Wasser und Luft; sie sind nicht mehr die treibenden Kräfte, sondern werden, da man nicht mehr angestossen und getrieben ist, durchsichtig, spürbar in den ihnen eigenen Kräften. Erst wenn die Sorge um das Fortkommen ganz und gar beendet ist, erwacht die Aufmerksamkeit für die quellenden, lebendigen Kräfte, die uns nicht nur umgeben, sondern auch umhüllen und durchleuchten. Das ist der Nullpunkt, an dem erfahren werden kann, was Kühlewind knapp notierte:

"-Licht im Denken = Verstehen
-Licht im Fühlen = Freude
-Licht im Wollen = Schaffen = Liebe"

Kommentare

  1. "-Licht im Denken = Verstehen
    -Licht im Fühlen = Freude
    -Licht im Wollen = Schaffen = Liebe"


    Dem zuzustimmen fällt sicherlich nicht allzu schwer. Darum schlage ich ein kleines Experiment vor: Man tausche doch in dem obigen Zitat einmal Freude gegen Spaß aus.
    Ist das möglich? Ist das gleichzusetzen mit Licht im Fühlen? Wohl kaum, meine ich. Insofern halte ich den Versuch einer “ ... Aufhebung der künstlichen Trennung zwischen Geist und Spaß“ für ein Un-Ding.
    Eine künstliche Trennung zwischen beiden gibt es nicht, es gibt nur eine ganz notwendige, eine zwangsläufige Trennung. Ein Buch mit einer derartigen Zielsetzung zu starten, wie das in besagter „Endstation ...“ wohl der Fall ist (wenn ich Michael richtig verstanden habe), zeigt doch ganz offensichtlich die bereits von mir erwähnte intellektualistische Patsche, in der die vier Schreiber bis zum Hals drinnen sitzen. Nur von einem intellektualistischen Standpunkt aus ist so etwas denkbar, ein intuitives Denken wird erkennen, dass diese Aufhebung wie gesagt ein Un-Ding ist. Un-Geistigkeit und Spaß lassen sich jedoch meiner Ansicht nach ganz unproblematisch zusammenrühren.

    anonym1

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  2. Die beiden Bücher zu vergleichen ist ja nun auch etwas beliebig. "Endstation" mit seiner Betonung auf Hedonismus (etwas verkrampft, wie häufig der Genuss an Rauchen, Wein, usw betont wird) erklärt sich eher aus einer traditionell gesehenen Anthroposophie, die als ausgesprochen unlustig, sich zu ernst nehmend erlebt wurde. Es geht um einen anderen Lifestyle. Aber das traditionell gern praktizierte Moralisieren kann man ja auch durchaus mal auf die Schippe nehmen, finde ich. So kann man an dem Buch Vergnügen haben oder sich darüber ärgern- das ist eine Sache des Standpunkts.

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  3. Darum geht es mir überhaupt nicht, beide Bücher zu vergleichen. Es geht mir darum, dass es sicher kein Zufall bei Kühlewind ist, dass er den Begriff Freude gewählt hat und nicht von Spaß die Rede ist. Und ich behaupte, dass das mit dem von mir angedeuteten Unterschied zu tun hat.

    anonym1

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  4. Nun red Dich doch nicht raus, Michael, es gibt halt Dinge, die stehen über einer "Freundschaft".

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  5. (") -- ("), die meine ich und die ergeben sich aus einem bestimmten Verhalten zu bestimmten Inhalten, die ich hier nicht "im Sinne Ingrids" alle aufzählen will.

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  6. Lieber anonym1, vielen Dank für diese wesentliche Unterscheidung.

    "Eine künstliche Trennung... -- Nur von einem intellektualistischen Standpunkt aus ist so etwas denkbar, ein intuitives Denken wird erkennen, dass diese Aufhebung wie gesagt ein Un-Ding ist. Un-Geistigkeit und Spaß lassen sich jedoch meiner Ansicht nach ganz unproblematisch zusammenrühren."

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  7. Es ist schwierig, auf Vorwürfe zu reagieren, wenn sie nicht formuliert werden. Ich habe keine Ahnung, an welchem Punkt ich mich heraus geredet haben soll.

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  8. Ich will Dir keinen Vorwurf machen. Anonym1 hat oben einen zentralen Punkt erwähnt "Aufhebung der künstlichen Trennung zwischen Geist und Spaß" und hat dadurch auf etwas hingewiesen, das in dem Werk der "Evangelisten" als eine wesentliche Grundhaltung zu sehen ist, bezogen auf das, worum es hier zumeist geht, und Du eben jenes Werk sogar als eine Pflichtlektüre empfohlen hast, sicherlich auch in einem anderen Zusammenhang, ist mir durchaus klar, aber um DEN geht es hier nicht.

    "Die beiden Bücher zu vergleichen ist ja nun auch etwas beliebig." Und diese Aussage in DIESEM Zusammenhang - s.o. - hat mich zu meinem Hinweis veranlasst, KEIN Vorwurf! Denn es ging, so habe ich anonym1 verstanden, ja auch gar nicht um einen Vergleich!!, sondern um etwas Wesentliches und das sollte eben auch in dem Werk der "Evangelisten" zu erkennen sein, ist es aber eben nicht, wenn man sich zu einer derartigen Aussage hinreissen lässt: "Aufhebung der künstlichen Trennung zwischen Geist und Spaß."

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  9. Zum Thema „Spaß versus Freude“ bzw „Aufhebung der künstlichen Trennung zwischen Geist und Spaß“ möchte ich dreierlei anmerken:

    Erstens ein Zitat aus dem wikipedia-Artikel:
    »Heute wird mit etwas macht Spaß eine Tätigkeit beschrieben, die gerne gemacht wird, die Freude bereitet.«

    Zweitens eine kleine Anekdote vom Beginn meiner Gesangsstudien:
    Ich war damals noch weit davon entfernt, ernstlich davon zu träumen, einmal Sängerin zu werden, nicht zuletzt, weil dem ganz konkrete Hindernisse entgegenzustehen schienen...
    Aber ich sang gern - und so wollte ich es wenigstens mit einen Volkshochschulkurs versuchen.
    Die Kursleiterin war nicht nur eine großartige Sängerin und berühmte Lehrerin, sondern sie war auch Anthroposophin. Und sie war sehr „gefürchtet“... eine Kursteilnehmerin fing mich gleich bei der Tür ab und flüsterte mir zu, zu meinem großen Erstaunen: „Sie wird dich fragen, warum du singen lernen möchtest. Sag nur ja nicht, daß es dir Spaß macht - auf dieses Wort ist sie allergisch!“
    Nun, tatsächlich, die angekündigte Frage war die allererste, die die Maestra an mich richtete. Ich war zum Glück vorgewarnt und antwortete also, etwas verunsichert: „Weil Singen mir Freude macht...“ --- worauf sie strahlte und mich allen Anwesenden als großes Vorbild hinstellte, noch bevor ich einen Ton gesungen hatte...
    Zur Ehrenrettung meiner verehrten Lehrerin sei gesagt, daß ich dann viele Jahre bei ihr studiert habe, und daß diese Lehrjahre mir bis heute sehr kostbar sind.
    Aber ehrlich gesagt, dieses Erlebnis (und noch einige andere) hat mich damals dazu veranlaßt, einen großen Bogen um alles zu machen, was mit „Anthroposophie“ zu tun hatte.

    Und drittens möchte ich die Frage aufwerfen, wie sich eine strikte Trennung zwischen „Geist und Spaß“ eigentlich mit dem „Monismus“ verträgt.

    Herzlichen Gruß!
    Ingrid

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    1. P.S.: Um nicht mißverstanden zu werden, möchte ich hinzufügen:

      »Man tausche doch in dem obigen Zitat einmal Freude gegen Spaß aus.
      Ist das möglich? Ist das gleichzusetzen mit Licht im Fühlen

      Lieber anonym1, ich gebe Dir natürlich vollkommen recht: hier könnte man „Freude“ keineswegs durch „Spaß“ ersetzen.
      Dennoch finde ich auch nicht, daß „Spaß“ unter allen Umständen etwas „Ungeistiges“ sein muß.

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  10. Und noch zum Thema „Die Welt aus dem Nullpunkt erfahren“:

    Lieber Michael, sowohl in dem, was Du hier schreibst, als auch in dem, was Du von Kühlewind zitierst, kann ich mich wiederfinden - und Du kleidest es in sehr viel schönere Worte, als es mir jemals gelingen könnte. Danke.

    Allerdings der Punkt, an dem ich mit Scaligero so meine Schwierigkeiten hatte, war, daß er ja diese „immobilita“ nicht im „Leibfreien“ zu suchen (und zu finden) scheint, sondern gerade im „Mineralisch-Physischen“. Das ist ein Erleben, das mir auch weiterhin fremd bleibt.

    Nun schreiben ja weder Du noch Kühlewind hier explizit etwas von Leibfreiheit (das ist zwar ein Wort, das ich nicht besonders mag, aber im Moment fällt mir kein besseres ein). Dennoch habe ich, wenn ich Dich lese, den Eindruck, diese Ruhe, von der Du sprichst, ist nicht am Leib bzw an einem „Mineralisch-Physischen“ festgemacht...
    Irre ich mich?

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  11. Meiner Meinung nach gibt es "Leibfreiheit" nur, wenn man tot ist. Meditativ gibt es einen Tiefenstrom, in dem alle sensorischen Rückmeldungen des Körpers nicht mehr bemerkt werden- insofern ist man "frei" davon und fühlt sich auch nicht mehr identisch mit den Körpergrenzen. Das ist der Beginn eines "plastischen" Empfindens, in dem dynamische Grenzen erlebt werden. Dieser absolute Ruhepunkt, den Scaligero meint, ist wohl als quasi- mineralisch aufzufassen. Das sind Imaginationen, die nicht ohne Weiteres festzunageln sind. Die Ruhezone, die bei einem energischen Stillstehen entspringt, macht den ganzen sensorischen Apparat, alle inner- seelischen Regungen in der Ruhe transparent, bis man an die Quelle stösst, zurück geht "zu den Müttern". Ich denke schon, dass dabei eine tiefe Grundresonanz spürbar werden kann, die eigentlich dem Körperlichen entströmt; sie kann erst in der Ruhe zur Geltung kommen und bemerkt werden. Ich denke, das ist eine ordnende, strukturierende Kraft.

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  12. Lieber Michael,

    »Meiner Meinung nach gibt es "Leibfreiheit" nur, wenn man tot ist.«
    :-) Also, dieser Satz könnte von mir sein. :-)

    Dennoch kann ich es nicht nachempfinden, daß diese „tiefe Grundresonanz ... eigentlich dem Körperlichen entströmt“.

    Was ich allenfalls nachvollziehen könnte: daß man die Empfindung des Gegensatzes von Ruhe und Bewegung im Physischen kennenlernen kann – und daß man etwas davon dann, sozusagen in einen anderen „Bereich“ übersetzt, wiedererkennt.

    Aber für mein Empfinden finde ich keine Worte - es scheint mir ungefähr ebenso jenseits der Worte zu sein, wie es auch „jenseits des Körperlichen“ ist (und warum „jenseits des Körperlichen“ für mich etwas anderes ist als „leibfrei“, kann ich erst recht nicht in Worten erklären...).
    – – –
    Wie dem auch sei: Gute Nacht!

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  13. "Es geht mir darum, dass es sicher kein Zufall bei Kühlewind ist, dass er den Begriff Freude gewählt hat und nicht von Spaß die Rede ist"

    Ich bin überzeugt davon, dass ein solch innerlich freier und eigenständig denkender Autor wie Kühlewind an "Endstation Dornach" seine "Freude" oder seinen "Spaß" gehabt hätte. Er hatte sich ja immer eher amüsiert über die etwas schwerfällige "michaelisch-ernsthafte" Erkenntnishaltung von vielen Anthroposophen; auf einem Seminar sagte er einmal, Anthroposophen sind Menschen, die immer betonen würden, "Humor wäre wichtig".

    (Als ob man da wieder eine bedeutsame "Übung" daraus machen könnte, indem man im Vorfeld umständlich zwischen Freude und Spaß unterscheiden muss, nach dem Motto: Man sollte Freude erleben, denn die bringt einen weiter...)

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  14. Liebe Ingrid,

    einfach mal ein bisschen tiefer graben als nur bei Wikipedia zu schauen. Spaß und Freude werden zumindest im Brockhaus und im 4-bändigen Wörterbuch der Meyers-Enzyklopädie noch nicht in einem Atemzug genannt. Ganz zu schweigen vom Grimmschen Wörterbuch.

    Du fragst, "wie sich eine strikte Trennung zwischen „Geist und Spaß“ eigentlich mit dem „Monismus“ verträgt."

    Diese Frage halte ich für rein rhetorisch gemeint und wenn nicht, dann dürftest du dir sie ganz sicher problemlos in einem anthroposophischen Sinne selber beantworten können.

    "Dennoch finde ich auch nicht, daß „Spaß“ unter allen Umständen etwas „Ungeistiges“ sein muß."

    Es kommt darauf an, was man/frau unter „Ungeistiges“ versteht. Wenn man ALLES rein intellektualistisch unter dem Oberbegriff Geist subsummiert, weil man das "demöblierte Ich" (tschuldigung manroe, aber das ist so schön knapp, ist jedoch nicht in deine Richtung gemeint) rein funktional für den Verursacher von allem ansieht, dann ist eben auch Spaß in diesem unterschiedslosen Einheitsbrei zu finden, so dürfte aber Steiners Monismus sicherlich nicht gemeint sein.

    Übrigens, dein Beispiel mit deiner Gesangslehrerin ist ja nur ein in-dieselbe-Kerbe-hauen wie das in der „Endstation ...“ praktiziert wurde und ich denke, dass du das heute doch etwas differenzierter anschauen kannst.

    anonym1

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  15. Lieber anonym1,

    »Spaß und Freude werden zumindest im Brockhaus und im 4-bändigen Wörterbuch der Meyers-Enzyklopädie noch [Hervorh. I.H.] nicht in einem Atemzug genannt. Ganz zu schweigen vom Grimmschen Wörterbuch.«

    Ja, natürlich. Den Begriff „Spaß“ in dem „leeren“ Sinne, wie sich dieses Wort heute begreifen läßt (und wie sowohl Du als auch meine verehrte Lehrerin es offenbar ausschließlich begreifen), gab es früher gar nicht, das ist eine jüngere Entwicklung. Im Grimm erfahre ich, daß dieses Wort in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts aufgekommen zu sein scheint, und auch die „seichtere“ ;-) wikipedia spricht von einer erst seit dem 16./17. Jahrhundert belegten Substantivbildung.

    Ich zitiere aus dem „Grimm“:
    »SPASZ, m. scherz, kurzweil, vergnügen, aus dem ital. entlehnt, dessen spassarsi, sich erlustigen, spasso, vergnügen auf lat. expandere, expassus zurückgeht.«

    Ja. „Expandere“ also - denn wenn wir wirklich »einfach mal ein bisschen tiefer graben« wollen, um uns der Wurzeln unserer heutigen Begriffe bewußt zu werden, dann sollten wir schon mindestens bis zum Lateinischen zurückgehen.
    Zu meiner Verwunderung kennt mein „Stowasser“ dieses Wort gar nicht - ich muß es mir also zusammensetzen aus der Vorsilbe „ex“ und dem Verbum „pandere“, das sich mit ausbreiten oder öffnen übersetzen läßt, und dann auch mit - und das finde ich in unserem Zusammenhang am interessantesten -: gangbar machen, bahnen; kundtun, bekanntmachen.

    Ich freue mich sehr über diese Entdeckung - denn sie stimmt sehr gut überein mit einem Teil meines Empfindens in Bezug auf den Begriff „Spaß“: ich habe den Eindruck, es geht dabei wirklich (neben dem, was Du offenbar ausschließlich damit verbindest, und das ich natürlich auch sehe!) oft vor allem darum, etwas allgemein zugänglich zu machen, das vorher entweder ganz unbekannt oder zumindest ziemlich unzugänglich (nicht „gangbar“) war.
    Bei den Autoren von „Endstation Dornach“ meine ich jedenfalls ein solches Bemühen zu erkennen.

    Ein anderer mir sehr wichtiger Aspekt, der für mich ebenfalls im Begriff „Spaß“ enthalten ist, ist sein „spritzig-belebender“ Anteil.
    Und gerade wegen dieses für mich sehr deutlich zu empfindenden Anteils kann ich einfach nicht zustimmen, gerade „Spaß“ als „ungeistig“ zu etikettieren.
    Ich komme gerade von einer Mozartmesse im Wiener Stephansdom. Mozart vertraut in seiner „Spaur-Messe“ die Zeile »[Credo] et in Spiritum Sanctum, Dominum et vivificantem« der Sopransolistin an. Und während ich das sang und miterlebte, wie das Orchester mich witzig-spritzig begleitete, wurde mir dieser Aspekt des Begriffes „Spaß“ ganz deutlich (selbst wenn es in dieser Messe nur eine ganz kurze Zeile ist. In anderen Messen Mozarts oder auch Haydns kommt diese belebende Wirkung des Heiligen Geistes noch sehr viel deutlicher heraus.).

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  16. Und noch zu meiner „Monismus“-Frage:
    Es geht mir keineswegs darum, »ALLES rein intellektualistisch unter dem Oberbegriff Geist« in einen „Einheitsbrei“ zusammenzufassen.
    In diese „Kerbe“ will ich wirklich nicht hauen.

    Aber wenn ich daran denke, was Rudolf Steiner über die Entwickelung von „Allem“ sagt, dann komme ich zu dem Schluß, daß eben seiner Anschauung nach jede Einzelheit dieses „Alles“ denselben Ursprung hat.
    Um einen Vergleich mit dem Licht heranzuziehen: wenn wir eine einzige Farbe, mag sie uns auch „häßlich“ oder zumindest „unscheinbar“ erscheinen - wenn wir eine einzige Farbe „ausblenden“ wollten, dann würden wir uns vergeblich bemühen, die restlichen Farben zu einem leuchtend-strahlenden Weiß zusammenzufügen.

    Das bedeutet allerdings nicht, daß ich nicht differenziere.
    Ich weiß sehr gut, was heute zumeist der Unterschied zwischen „Freude“ und „Spaß“ ist - es ist im übrigen etwas Ähnliches wie das, was Rilke als den Unterschied zwischen „Freude“ und „Glück“ ausmacht. Das sei zum Abschluß zitiert (aus dem Brief an Ilse Erdmann, vom letzten Januar des Jahres 1914):
    »... denn die Realität jeder Freude ist unbeschreiblich in der Welt, nur in der Freude geht noch die Schöpfung vor sich (das Glück dagegen ist nur eine versprechliche und deutsame Konstellation schon vorhandener Dinge), die Freude aber ist eine wunderbare Vermehrung des schon Bestehenden, ein purer Zuwachs aus dem Nichts heraus.
    Wie schwach muß im Grunde doch das Glück uns beschäftigen, da es uns sofort Zeit läßt, an seine Dauer zu denken und darum besorgt zu sein: die Freude ist ein Moment, unverpflichtet, von vornherein zeitlos; nicht zu halten, aber auch nicht eigentlich wieder zu verlieren, indem unter ihrer Erschütterung unser Wesen sich gewissermaßen chemisch verändert, nicht nur, wie es im Glück der Fall sein mag, in einer neuen Mischung sich selber kostet und genießt.«

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  17. Liebe Ingrid,

    natürlich kann man mit vielen Worten eine Sache solange drehen, wenden und bearbeiten, bis man sie so hat, wie man sie haben will. Nur, darum geht es mir hier nicht, sondern darum, dass man das zugrunde liegende Wesentliche im wahrsten Sinn des Wortes in diesen beiden Begriffen versucht zu erfassen. Etwa so, wie die Blautöne des Himmels der dahinterliegenden, dominierenden kosmischen Finsternis geschuldet sind und alle gelb und Rottöne des Himmels auf den dementsprechend dominierenden Einfluss des Sonnenlichtes gegenüber der kosmischen Finsternis zurückgehen.
    Natürlich gibt es alle möglichen Abstufungen von Freude und Spaß, genau wie es Abstufungen von Rot, Gelb und Blau in allen möglichen Variationen gibt, was aber an der Grundverschiedenheit der letztlich dahinterliegenden Ursachen nicht das Geringste ändert. Die Ursachen sind unter keinen Umständen austauschbar. Insofern ist es Unsinn, mir Ausschließlichkeit zu unterstellen.

    Übrigens, liebe Ingrid, wie ich ja schon sagte, will ich nicht mehr soviel Zeit in diese Diskussionen stecken, darum sollst du auch das letzte Wort in dieser uns beide betreffenden Diskussion hier haben.

    anonym1

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    1. Lieber anonym1,

      auch mir geht es keineswegs darum, „mit vielen Worten eine Sache solange [zu] drehen, wenden und bearbeiten, bis man sie so hat, wie man sie haben will“ – und ich weigere mich auch, zu glauben, daß Du das von mir annimmst.

      :-) Ich bin zwar nahe daran, das letzte Wort in unserer derzeitigen Diskussion nun Dir zu überlassen...

      Aber da Du meine Gedanken zu den Farben so schön und stimmig weitergeführt hast, möchte ich nun doch noch hinzufügen:

      So wertvoll es mir ist, den Ursprung oder auch die „Geschichte“ jeder einzelnen Farbe auf der Palette eines Malers so genau wie möglich zu erkennen – ich werde nicht von ihm verlangen, sich beim Malen seines Bildes auf die Farben mit einer von mir aus welchen Gründen auch immer bevorzugten „Geschichte“ zu beschränken.
      Und wenn ich das fertige Gemälde betrachte, sehe ich nicht in erster Linie auf die verwendeten Farben, sondern ich versuche vor allem, zu erkennen, was die Farben in diesem Bild ausdrücken.
      Ja. Ich denke dabei an Rudolf Steiners Ausführungen zur „Bildnatur des Menschen“ in GA 26. Die „Bildnatur“ des Kunstwerkes wird von ihm in diesen Ausführungen selbstverständlich vorausgesetzt.

      Bis zum nächsten Mal!
      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

      P.S.: Die Anekdote, die ich erzählt habe, hat sich im übrigen ganz genau so ereignet. Ich habe sie nicht erzählt, um in eine gewisse „Kerbe“ zu hauen, sondern um darauf aufmerksam zu machen, daß diese „Kerbe“ nun einmal ganz real existiert – was man wohl weder mir noch auch den „Endstation“-Autoren wird vorwerfen können.

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  18. Ja, ich kann mich an die Kontroverse gut erinnern. In ihr ging es um „Bewegung versus Unbewegtheit“. Ich würde hier darauf nicht weiterhin eingehen, ginge es, so es denn um Bewegung geht, nicht zugleich ebenso um das Ursprungswesen des Weltganzen. Also um dasjenige Denken, das als reines Denken zugleich reiner Wille ist. Und, in des Denkens reinem Können, Wille zu sein, ist es zugleich in künstlerischer Verfassung. Das besagt, es ist kreativ.

    Das Weltganze erfasst also seine Potenzialität in demjenigen Denken, das „zugleich“ Aktualität als Wille in „einer“ Aktion ist. Diese „eine“ Aktion, das ist derjenige, alles durchdringende gute Wille, der seine Güte, also das Denken, als Gut für die Erzeugung von Gütern, andere sagen Waren, ich sage Verschiedenheiten, bedingungslos hinschenkt. Diese Bedingungslosigkeit ist zugleich der Ursprung der Freiheit. Das Geschenk der Freiheit ist zugleich das bedingungslose Verschwinden des Schenkers. Dessen in die Bedingungsloskeit verschwinden, das ist zugleich der Garant dafür, das es im Weltganzen kein Bedingtes gibt. „Man“ kann nur etwas verschenken, dessen Eigner man ist. Will sagen, es ist die Eigenschaft selbst das Geschenk. Also das Eigenschaffen, anders gesagt, die Selbsterschaffung. All das ereignet sich im „Leben“ selbst!

    Was hat das Ganze nun mit Unbewegheit versus Bewegung zu tun? Noch einmal zur Erinnerung. >Diese „eine“ Aktion, das ist derjenige, alles durchdringende, gute Wille, der seine Güte, also sein Denken, als Gut für die Erzeugung von Gütern, andere sagen Waren, ich sage Verschiedenheiten, bedingungslos hinschenkt.< Anders gesagt, klingt das so: Durch sein sich hin schenken lebt das Ursprungslebewesen, genannt „guter Wille“, in Verschiedenheit und all-so in Verstorbenheit.

    Mithin, da es sich dabei aber zugleich „als“ Güter in Verschiedenheit kreiert und alles in Verschiedenheit sich dalebt, ist so ein Leben „das“ Leben nach dem Tode. Denkend, also Güter kreierend, wie wahrnehmend, also in Verstorbenheit sich erlebend, eignet sich dasjenige, das man aus Berechtigung, eben r -ich-tig, mit „Leibfreiheit“ zu bezeichnen pflegt. Richtig, das besagt, in aufrechter Haltung. Wer sich in der Aufrechte befindet, findet sich stehend. Wer als Verstorbener zugleich stehen kann, den nennt man einen Auferstandenen. Nun bin ich immer noch nicht bei „Bewegung versus Unbewegheit“ angelangt? Oder doch? Lediglich in „anderen“ Worten?

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  19. Lieber Burghard, "Nun bin ich immer noch nicht bei „Bewegung versus Unbewegheit“ angelangt? Oder doch? Lediglich in „anderen“ Worten?" Ich denke schon. Du hast es in Deinen Sprachleib gepackt und statt "Unbewegtheit" den der "Verstorbenheit" gewählt. Zudem hast Du das Erleben präzisiert- Dank dafür. Es ist natürlich nicht ein "Umpacken" von Begriffen, sondern ein vollständiges Neuerschaffen aus eigenem Erleben.

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  20. Lieber Burghard,

    ich habe Deinen Kommentar nun schon zum dritten Mal gelesen - jedes Mal mit einer anderen „Betonung“ ...
    Ich bin ganz überwältigt davon, daß sich das alles tatsächlich in Worten ausdrücken läßt – und ich danke Dir sehr dafür.

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  21. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  22. "das ist zugleich der Garant dafür, das es im Weltganzen kein Bedingtes gibt."

    Wenn "Deine Verschiedenheiten" aufeinandertreffen ergeben sich, nein besser, werden "verborgene" Gesetzmässigkeiten offenbar, es sind also "schlafende" Bedingtheiten enthalten -- sprich, die "Freiheit" sieht schon etwas anders aus ---
    ---------------
    "Durch sein sich hin schenken lebt das Ursprungslebewesen, genannt „guter Wille“, in Verschiedenheit und all-so in Verstorbenheit."

    Er lebt nicht IN der Verstorbenheit, wie soll das gehen?!! Er lebt auch nicht in der Ver-Schieden-Heit, wie soll das gehen?!
    -----
    "und alles in Verschiedenheit sich dalebt, ist so ein Leben „das“ Leben nach dem Tode."

    Hierin sehe ich eine völlig abstruse Schlussfolgerung, sprich der ganze Aufbau wackelt. Es lebt eben nicht in der Verschiedenheit, sie WURDE kreiert!
    ---------------
    "Denkend, also Güter kreierend, wie wahrnehmend, also in Verstorbenheit sich erlebend, eignet sich dasjenige, das man aus Berechtigung, eben r -ich-tig, mit „Leibfreiheit“ zu bezeichnen pflegt."

    Ist leider auch "leicht" daneben, oder hast Du es nur falsch schlussfolgernd formuliert? Dein kreierender "guter Wille" ist immer leibfrei. Nur Leibfreies ist überhaupt in der Lage zu kreieren. Wie sollte eine Schöpf-Ung je etwas hervorbringen können??
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    "Wer sich in der Aufrechte befindet, findet sich stehend. Wer als Verstorbener zugleich stehen kann, den nennt man einen Auferstandenen. Nun bin ich immer noch nicht bei „Bewegung versus Unbewegheit“ angelangt? Oder doch? Lediglich in „anderen“ Worten?"

    Hier ist wohl der kreative "Dichter" ein wenig mit Dir durchgegangen.
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    "Nun bin ich immer noch nicht bei „Bewegung versus Unbewegheit“ angelangt?"

    Nein, bist Du nicht.
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    Und von hier noch ein Gruß an die vorschnellen Claqueure. Und bevor der Sekt für die Feier zur Unabhängigkeitserlärung bestellt wird, würde ich zuvor noch eine Gedenkminute einlegen. Und, Ingrid, Deine "Wissenschaftlichkeit", wo ist die geblieben? Ich würde das noch 5x durchlesen, vielleicht auch mal von hinten(?)

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  23. Lieber Manfred,

    meine "Wissenschaftlichkeit" ließ mich mein eigenes Erleben sorgfältig prüfend vergleichen mit dem, was Burghard gesagt hat. Mehr verlange ich nicht von ihr.

    Aber ich will - auch im Sinne der Unabhängigkeitserklärung ;-) - selber nichts weiter dazu sagen.
    Ich will nur aufmerksam machen auf etwas, was Rudolf Steiner an verschiedenen Stellen ausgeführt hat, zum Beispiel in seinen Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung, oder auch in seinem Sendschreiben an die Dichterin M. E. delle Grazie aus dem Jahr 1886:

    »Wir sollten endlich zugeben, daß der Gott, den eine abgelebte Menschheit in den Wolken wähnte, in unserem Herzen, in unserem Geiste wohnt. Er hat sich in voller Selbstentäußerung ganz in die Menschheit ausgegossen. Er hat für sich nichts zu wollen übrig behalten, denn er wollte ein Geschlecht, das frei über sich selbst waltet. Er ist in der Welt aufgegangen. Der Menschen Wille ist sein Wille, der Menschen Ziele seine Ziele. Indem er den Menschen seine ganze Wesenheit eingepflanzt hat, hat er seine eigene Existenz aufgegeben. Es gibt einen «Gott in der Geschichte» nicht; er hat aufgehört zu sein um der Freiheit der Menschen willen, um der Göttlichkeit der Welt willen. Wir haben die höchste Potenz des Daseins in uns aufgenommen. Deswegen kann uns keine äußere Macht, können uns nur unsere eigenen Schöpfungen Befriedigung geben.«

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  24. Liebe Ingrid,

    Du scheinst zu bemerken bei mir, dass ich den alten Mann mit dem Rauschebart noch mit einbeziehe in meine Darstellungen? Ist es das, warum Du mich immer behutsam "korrigierst", oder zart hinweisgebend verständig mit mir bist?

    "Es gibt einen «Gott in der Geschichte» nicht;" in der Geschichte nicht, also in allem was Schöpfung ist, nicht. Und ebenso leben auch WIR NICHT in unseren Schöpfungen!! Viel mehr habe ich hier ersteinmal nicht gesagt. Und erst recht nicht in einer "Verstorbenheit"!! Das ist doch nun wirklicher Schwach-"Sinn" und ich meine das wortwörtlich und nicht irgendwie beschimpfend. Man mag das ja irgendwie theoretisch hingenerieren, wenn man sich im rein Gedanklichen aufhält und dann Schlüsse zieht, aber das sind dann wirklich nur Versuche, um an eine Erklärung ranzukommen. So wie in der Geschichte der Schöpfung kein Gott vorhanden ist, so auch nicht in der des Menschen. Und "Gott" ist erstmal nur eine Bezeichnung, um einen Orentierungspunkt zu haben, erstmal, denn da gibt es noch viele Rätsel und Wunder.
    ------------------

    "...um der Göttlichkeit der Welt willen." Das "lichkeit" ist es, das lich!!

    Wenn Du Dich hinsetzt und die Augen schliesst und versuchst von Deinem Körper etwas wahrzunehmen, dann wirst Du nichts bekerken, es sei denn Du hast nicht gegessen oder bist durstig oder hast sonst ein Wehwehchen. Aber das wäre auch nur eine Rückmeldung dann. Aber ansonsten wirst Du viel wahrnehmen von dem was Dich interessiert oder sonstwie beeindruckt hat, was man dann zum Schweigen bringen möchte weil es eigentlich auch nur Rückmeldungen oder sonstige Echos sind, um bei sich zu landen und von hier oder dieser Zentrale oder Mttelpunkt bzw. dem genauen Gegenteil eines Punktes oder Ortes aus mitzubekommen, wie Schöpfung "funktioniert", DANN ist man zumindest sicherlich göttLICH! Das Wort ist ja eigentlich egal, steht aber für...

    So, und wenn man das zumindest schnallt oder besser noch erlebt, kann man gar nicht anders, es sei denn man leidet unbemerkt an irgendwelchen Störungen, als zu bemerken, dass man (was immer das auch ist) lebt und eine jegliche Schöpfung NICHT.

    Es heisst IN-karniert und EX-karniert, ja warum wohl?? Und wenn Ich IN-karniert bin, dann mag ich "in einer Schöpf-UNG leben", aber man möge das bitte wirklich trennen, wer da wo lebt!
    -------------------------

    Von Burghard: "...also in Verstorbenheit sich erlebend,...

    Nicht IN sondern AN und das wäre ein entscheidender Unterschied und hier meine gestellte Mitanfrage an Dich, wo denn hier Deine "Wissenschaftlichkeit", mit der Du immer an meinen Fersen hängst, geblieben ist, versagt sie im Angesicht von Burghard?

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  25. Lieber Burghard,
    auch von mir ganz herzlichen Dank für deine Nullpunkt-Poesie!!!

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