Mitten unter den Göttern

Dieses Ostererlebnis ist nicht gebunden an die Natur oder an das jeweilige Datum des christlichen Osterfestes- nicht einmal an den kulturellen und religiösen Rahmen: Das innere Ostern kann jeder Mensch in jedem Kontext aus sich heraus und auf seine ureigene Weise realisieren. Rudolf Steiner nannte es „das Mysterium der Zukunft“.*

Natürlich geht es um ein seelisch- geistiges Erleben, nicht etwas Traditionelles, Gegebenes, nicht nur um „eine Kunde von höheren Welten“* - also ein Hängen an Worten-, sondern um etwas, was der Mensch in sich realisieren kann, indem er wenigstens in Momenten frei geistig bestehen kann, ohne an irgend etwas anzulehnen: Eine „Tat des Lebens“.* Sich im Denken aus freiem Impuls ohne Bezug auf irgend etwas halten zu können kann im übenden Vollzug einen Bezug zum Göttlichen herstellen, der nicht bloß „Trost gewährt“, sondern ein inneres Vorbild ist für etwas, was der Mensch „selbst zu erleben hat in der Zukunft“, eine autonome Kraft, der er „nachlebt, indem er den Tod überwindet“.* Es ist dies die aufscheinende Erfahrung einer autonomen Entität, die sich am Körper, am Denken und Fühlen gespiegelt erlebt, aber zugleich als daran ungebunden. Das, was wir als Christus zu bezeichnen gewöhnt sind, wird zu einem Quell unseres ureigenen Wesens- als der, „der im tiefsten Sinne mit unserer tiefsten Wesenheit verwandt ist“*.

Natürlich kann dieser aus sich selbst entspringende Quell seelisch immer nur in Spurenelementen erfahrbar werden, aber die Seligkeit dieser tiefsten Verwandtschaft ist heute für jeden Menschen greifbar, wenn er den starken, aber zugleich empfangenden Willen in sich verwirklicht. Das Christentum hat in diesem Sinne nichts Traditionelles, sondern realisiert sich in jedem Menschen als Schöpfungsakt- als Christentum „der wahren Tat und des wahren Lebens“.* Zukünftig, wegweisend ist es in der Hinsicht, dass es einen Prozess einleitet, der eine unendliche Vertiefung und immer weiter reichende Realisation einleitet auf dem Weg, einen Platz zu finden „mitten unter den Göttern“:

Wenn die Menschen längst nicht mehr brauchen werden die religiösen Mitteilungen, die ihnen Kunde bringen von den Göttern der alten Zeiten, weil sie wieder leben werden unter den Göttern, dann wird ihnen Christus derjenige sein, der sie stark und kräftig machen wird, um den richtigen Standpunkt zu finden mitten unter den Göttern.“*
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*Rudolf Steiner, GA 102, Das Hereinwirken geistiger Wesenheiten in den Menschen, S. 134

Kommentare

  1. Was hier auf dem blog geschieht ist doch umfassender, als ich es mir hätte je "erträumen" können. Keine Lobhudelei für Herrn Michael Eggert, sondern ein Erstaunen eines Zusmmenwirkens, das nicht aus einem individuell-persönlichem Punkte, Punkten sich gestaltet, sondern als ein übergordnetes Gschehen nur staunend - von mir - erahnt wird. Dabei sind keine bekannten menschlichen Begriffe ausreichend, um anzudeuten, was vor sich geht. Weder "okkult", "Mystik" oder sonst etwas "ist am "Werke"", der einzige irdisch-menschliche Begriff, den ich als Person jetzt verwenden kann.
    Nachdem gestern die Häkel-Ritter ihr Wesen und Treiben hier hatten, ein Sohn mir das Geschehen auf dem Maidan zuschickte, erschütterte mich doch die Nachricht eines Gerichtsprozesses, aus dem hervorging, wie in Berlin eine Waldorflehrerin am 6. Oktober letzten Jahres angezündet wurde, verbrannte. Da fehlte ein "Ritter".

    Die verschiedensten Versuche meine Seele zurechtzubiegen, "bescheidener" zu werden usw., all das Bemühen, die Schimpfkanonaden sind menschlich nachvollziehbar, daß sie geschehen, das ist einfach der Ablauf der gegenwärtigen Dinge. Ich hatte unbeirrt meinen Weg beschritten hinein und hinaus aus dem gewährten "Freiraum", weil hinter den teilweis wüsten, sich aufbäumenden Anfeindungen jeder Ich-Impuls für sich seine Berechtigung hat, jedoch - leider - meiner Person nicht half, aber viele Gedankenimpulse Dritter sich vereinten und es vor allem die verschiedensten Hinweise auf Vorträge Rudolf Steiners, vor allem aber die von Michael, sich zu einer neuen Blüte der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners vereinten.

    Als ich gezielt in letzter Zeit auf die Traum-Vision mit den zwei Päpsten hinwies, blieb es offen, wer diesen Hinweis "hier" zur Kenntnis nimmt. Selbstverständlich hatte ich diese Hinweise schon seit letztes Jahr per mail verbreitet, um mit Worten von Herrn Saether "strategisch" vorzugehen, jedoch nicht im Sinne eines "Schachspieles". Es geht nicht um besiegen. Letzte Nacht das Erstaunliche, fast reumütige seelische Erleben eines kath. Bischofs, der erstmals weinte, erkannte, was die Katholische Kirche unserer Familie angetan hatte, mit dem Aufdrücken des religiösen Symboles. Es war letzte Nacht echte Erkenntnis, Annahme, bei der Katholischen Kirche.

    Ich sehe nun heute morgen den neuen Beitrag von Michael, GA 102 den ich bisher nicht kannte. Google, lade den Votrag herunter und die erste Textstelle welche ich selbst finde, ist in ganz anderen Worten letztlich der Inhalt meiner Traum-Vision mit den zwei Päpsten. Das Bild selbst ist interessant, wegen der zwei Papst-Gestalten, die ganze Szene und die Aussicht. Diese ist nun mit den Worten Rudolf Steiners bereits hier zu finden:

    "Das letzte Mal, als wir hier unsere Betrachtungen anstellten, konnte ich damit schließen, daß ich sagte, das Christentum sei weiter, umfassender als dasjenige, was innerhalb des religiösen Elementes eingeschlossen ist, und in jenen Zukünften, in denen die Menschheit hinausgewachsen sein wird über das, was man im Laufe der Zeit gewohnt worden ist, Religion zu nennen, in jenen Zukünften, so wurde gesagt, werde der Inhalt des Christentums, befreit von dem im alten Sinne religiösen Element, ein geistiger Kulturfaktor für die Menschheit geworden sein. Das Christentum vermag also selbst diejenige Form zu überwinden, die wir nach den bisherigen Kulturentwickelungen als die Form des religiösen Lebens aufzufassen das Recht haben." GA 102 S. 117

    Die Traum-Vision hat noch ein Element, welches Steiner nicht benennt, das ich bisher auch noch nicht bei ihm irgendwo fand.

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    1. Fortsetzung:

      Soweit die Inhaltsangabe des Vortragsbandes zeigt, erhalte ich nun noch wesentliche Gedanken Rudolf Steiners, um an meinem selbstbewählten Ziel arbeiten zu können. Heute kam auch eine Rund-mail von Herrn Suhrmann rein. Sie enthält all das Finstere, Dunkle, Bedrohende, wie es auch am Ende von Frau Judith von Halle benannt wird. Dieses Angstmachende, all das Unheil, das Menschen sich aus dem Werke Rudolf Steiners herauszogen, um Menschen zu bannen, all dies wird sich auflösen, hat mit der Christuskraft, mit dem Christusbewußtsein, wie es Rudolf Steiner oben beschreibt, keinen Bestand. Daß er selbst dazu beitrug, durch das Festgefrorene seiner Vorträge, wie Dualität sich verfestigte, ist der Widerspruch im Irdischen, auch in seinem Leben, das Leben von Rudolf Steiner, der uns aber etwas die menschlich-irdische Ohnmacht des Daseins lichtete....... .

      Karmaforschung ist nicht das Ziel, Karmaerwachen, ....

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    2. Wäre ich Frau Judith von Halle und hätte ich GA 102 Seite 23 davor und danach gelesen, wäre es verständlich, warum ich nicht mehr essen will. Das Nichtessen ist wie eine Verweigerung „dieses geschilderten Lebens“ von Rudolf Steiner, wie eine Auflehnung gegen die Zumutung eines solchen Weltbildes, das sich „Geisteswissenschaft“ nennt.

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    3. Gäbe es Jemanden, der Verantwortung für die Menschen ausübt, würde er sagen, dieser Vortrag kann sich nur schädlich für die Menschen auswirken, wenn sie ihn lesen. Rudolf Steiner verwendet selbst den Ausdruck „Wahnwitz“ für den Inhalt, wenn er unvorbereitet aufgenommen wird S. 13 GA 102

      Als gewisser positiver Aspekt: wie wichtig es ist, was als Nahrung aufgenommen wird, kommt durch diesen Vortrag heraus.

      Der „Wahnwitz“ erstreckt sich auf das „Abendmahl“. Essen wir den „Herrn“, weil so viel andere Wesen durch das Essen in uns aufgenommen werden?! In unserem Blute kämpfen die Wesen der verschiedenen Nahrungsmittel. Rassismus entsteht durch verschiedene Nahrung?! Steiner wäre nicht Steiner, wenn er nicht an anderer Stelle seinen „Wahnwitz“ durch weiteren „Wahnwitz“ kippen würde. Das Studium der Geisteswissenschaft ohne Mensch, nur anhand der Vorträge muß unweigerlich zu Verdauungsstörungen führen.

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    5. Hurra, wir haben uns zu Tode erklärt!
      Das Blut ist geronnen, die Lymphe eingetrocknet und die Verdauuungssäfte reichen nicht mal mehr für ein Butterbrot...

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    6. »… hätte ich GA 102 Seite 23 davor und danach gelesen, wäre es verständlich, warum ich nicht mehr essen will. ...
      In unserem Blute kämpfen die Wesen der verschiedenen Nahrungsmittel.«

      :-) Hier treffen sich die Weltanschauungen: Denn daß man heutzutage eigentlich am allerbesten gar nichts mehr essen sollte, weil in so gut wie allem, was man zu sich nehmen kann, irgendwelche „Schadstoffe“ drin sind, das höre ich immer wieder mal auch von nicht-anthroposophischen „Materialisten“...

      Aber danke für diesen Satz:
      »Das Studium der Geisteswissenschaft ohne Mensch, nur anhand der Vorträge muß unweigerlich zu Verdauungsstörungen führen.«

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    7. "Dieses Angstmachende, all das Unheil, das Menschen sich aus dem Werke Rudolf Steiners herauszogen, um Menschen zu bannen, all dies wird sich auflösen, hat mit der Christuskraft, mit dem Christusbewußtsein, wie es Rudolf Steiner oben beschreibt, keinen Bestand."
      Danke, Ernst Seler!
      Ich schaue auch schon seit geraumer Zeit in diese Richtung.

      Liebe Ingrid,
      ich denke, bei all den Schadstoff-Hiobsbotschaften (von denen wir nur den Gipfel kennen) ist ein ähnlicher Denkansatz möglich...

      Darum mein "Hurra, wir haben uns zu Tode erklärt!" oben - und vor lauter erklären bemerken wir gar nicht, wie uns neues Leben einverleibt wird...

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    8. Ernst, bist Du das hinter dem "S" als Autor? Hast Du Dich schon so weit zurückgenommen und klein gemacht, in der Hoffnung man bemerkt dann nicht, dass es Ernst Seler ist, der hier etwas kundtut?

      Durch Deine obigen Zitate, die Dir wahrscheinlich ganz zufällig entgegen kamen und Deine Deutungen und ausgesprochenen Befürchtungen hierzu habe ich mich gefragt, ob Du womöglich zu viel träumst, wegen vielleicht bereits bestehender Verdauungsstörungen? Wenn ja, dann kann man durch den, den Du hier versuchst stellenweise lächerlich zu machen, in Erfahrung bringen, dass genau deshalb, also bestimmten Verdauungsstörungen im Oberstübchen ein gewisses Zuviel an Vorstellungen sich aufdrängt, die man dann geneigt ist mit dem verkleinerten Denkvermögen anders zu deuten als es sich in Wahrheit verhält.

      Wäre übrigens auch ein Denkansatz, zum Üben :-)

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    9. Wenn ich es richtig verstanden habe ist es der Denkansatz von manroe, den 'Hirnen' anderer 'verkleinertes Denkvermögen' und 'Beschränktheit' zuzuerkennen, um den eigenen 'glühend warmen Verstand' aus den Gedärmen und Eingeweiden zu befreien, worin er sich auf der ritterlichen (nicht schon wieder Ritter!) Suche nach dem einzig wahren Herzdenken verirrt hat.

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    10. Ja, das ist, denke ich, eine ziemlich exakte Beschreibung der Selbstbeschwörungs- Praxis von Manfred und vielen Anderen. Dazu kommt, das regelmäßig, mantra- artig zu wiederholen, es gewissermaßen zu beschwören, damit es (vor allem vor sich selbst) glaubhafter wird. Dieses Gebetsmühlenhafte ist auch Teil der Selbstbeschwörung- gern in sozialen Berufen, gern bei Esos und Anthros. Entscheidend ist das Überlegenheitsgefühl, entweder in Sachen "höheren Denkens", in Selbstaufopferung Gutmenschentum a la Mutter Teresa.

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    11. ..."das verkleinerte Denkvermögen" vergleicht man es mit dem Steiners, das finde ich treffend beschrieben, und wenn man lesen würde statt lauernde Lieblingsvorstellungen mal wieder loszuwerden, hätte man es bemerken können, dass es genau so gesagt wurde. Das mit den Verdauungsbeschwerden stammt ebenfalls nicht von mir, was man hätte wissen können, als Anthropotante.

      Was verbleibt deutet auf einen anderen Träger von "Selbstbeschwörungspraxis". Hast Du schon mal bemerkt, Michael, wer hier von uns beiden zumindest häufiger mantraartig wiederholt, was Du anscheinend nicht aus dem Hirn bekommst? Und was ich hier von mir gebe sind keine Lieblingsvorstellungen, sondern schlicht Beschreibungen von selbst Erlebtem. Und hier wiederum verbliebe die Frage nach dem, wer von uns beiden genauer zu beobachten vermag statt nur zu lesen.

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    12. „Ich schaue auch schon seit geraumer Zeit in diese Richtung.“

      Mir wurde gerade aus dem Buche
      „Vatan – Der Pfad des Nordens“
      ab Seite. 181 vorgelesen.

      Mir fiel es wie Schuppen von den Augen. Die beschriebenen „Techniken“ wie eine „Batterie“, eine „Religion“ aufgebaut wird, die Mechanismen, sie funktionieren nicht nur in Hinblick auf Katholische Kirche (wovor Steiner in GA 198 warnt), sie funktioniert letztlich auch in Hinblick auf Dornach und all die Geschichten.

      Die Löschung durch einen Blog-Administrator zeigt auch, gewisse Zusammenhänge dürfen nicht öffentlich dargestellt werden. Deswegen ist Arbeit per mail auch effektiver,
      das zeigt aber auch, warum bestimmte Menschen „verschwinden“ soll-t-en.
      Bei all dem „Humor“ zu behalten, ist wirklich zum „totlachen“?!
      Schaumermal…..

      Hallo Manfred,
      mir ist doch ganz klar, jeder weiß sofort, wer hinter "S." steht. Reduziere das noch mal, lasse den Punkt weg.
      Ja, nun aber bitte mal die Geisteswissenschaft von Steiner aufnehmen.
      Die Bilder im Aufwachen sind ja keine Träume im klassischen Sinne, sondern die Umsetzung des Erlebens nichtkörperlicher Zustände, das Eintauchen des Iches in den physischen Körper. Dann gibt es neben dem menschlich-gewohnt-normalen Denken auch noch ein leibfreies Denken. Das hat alles nichts mit den Gedärmen zu tun, oder doch?! Gute Verdauung, gutes Denken?! So einfach ist das alles nicht. Wie bedeutsam das mit dem Blut ist, zeigte sich mir durch ein Medikament, das laut Beipackzettel Alpträume verursacht. Ich hatte gleich in der Klinik ein solches Erlebnis. Nur sind das gar nicht im Verständnis klassische Alpträume, sondern es bricht etwas ungefiltert geistige Wirklichkeit hindurch, was dann vom durchschnittlichen Menschen nur als Alptraum erlebt werden kann. Es geht wirklich um Schulung, im Aufwachen das Geistige zu erleben, die Imaginationen von denen Steiner spricht. Es ist ja dann das Bewußtsein vom "Nachtleben" zum "Tagleben" fließend, ohne Bewußtseinsunterbrechung. Deswegen konnte G. Klein (Urpriester CG) sagen, wenn er sich am Morgen mit dem Körper verbindet, ist es, wie in einen Sarg steigen. Also, Manfred, Du kennst mich doch schon so lange hier. Deine Frage hin zum Verdauungsapparat, hast Du das ernst gemeint?! So reduziert. Gefallen hat mir gestern die Fantasie von Frederike, da all unsere persönlichen Dramen, so wertvoll sie für uns persönlich sind, letztlich keine Berechtigung haben "tierisch" ernst genommen zu werden.

      Manfred, Du machst mich ganz schwach mit Deiner Frage nach den Gedärmen, ich weiß jetzt nicht, wo ich bei Dir noch ansetzen kann?! :-)

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    13. Lieber Ernst, das Blog wird immer auch in Verbindung gebracht mit dem, was als Kommentaren hier erscheint. Ich kann Dir versichern, mein Ruf ist schlecht genug. Faschistisch, soratisch, anti-spirituell, ahrimanisch, spiritualistisch- nimm, was Du willst. Ich habe keinen Bedarf, das weiter zu steigern.

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    14. Lieber Ernst, das, wo du bei mir ansetzen könntest, wäre Dein Bild von mir. Ich weiss wovon Du sprichst und ich kenne leibfreies Denken und das Wachen im Schlaf und weiss, wie es sich anfühlt in den Körper zu schlüpfen, der wie gefroren einem vorkommt, taucht man durch ihn ein um hinauszukommen in den Bereich, den wir das Wachen nennen.

      Vielen Dank für deine Erklärungen was das Aufwachen betrifft, nebst der dadurch zu bemerkenden Sicht auf mich, sie waren mir bekannt, daher meinte ich auch obige Überspitzungen mit leicht schwarzem Humor wählen zu können und zu dürfen, was ich deshalb tat, weil Du mit "verkleinertem Denken" Steiner gegenüber meinst/glaubst oder wie auch immer das erkannt zu haben, was Du da oben z.B. anmerktest.

      Ich erzähle bloss im Gegensatz zu Dir nicht so viel von mir selbst, ich finde es müsste der Hinweis reichen, dass ich alles, vom Prinzip her, was ich hier so sage und bemerke, selbst erfahren habe. Ich beschreibe was ich sehe, sich mir zeigt, wenn ich es befrage und vergleiche ich es mit dem, was ich hier zu lesen bekomme, liege ich damit, das kann ich ja am besten beurteilen, zumindest nicht schlechter.

      Weiterhin gefällt mir Dein zu bemerkender Humor, verbliebe nur noch die Korrektur an besagtem Bild von mir, ich von meiner Seite aus versuche mich daran, es mit/bei Dir ebenfalls zu tun.

      Bei uns beiden fliesst das, was wir durch Sprache auszudrücken versuchen aus einer jeweils etwas anderen Richtung in selbige.

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    15. ...und was die Gedärme betrifft, "forsche" mal ein wenig - anfänglich - bezüglich Migräne, Hirn und Gedärm haben da eine gewisse Schnittstelle durch die miteinander kommuniziert wird... und noch einiges mehr, was ich jetzt nicht konkret parat habe.

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    16. Lieber Michael, danke für die Aufklärung.

      Den erkannten (gelöschten) Zusammenhang, welcher durch Deinen Hinweis auf GA 102 entstand werde ich im privat-öffentlicher Arbeit verwenden.

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    17. ... und um Deinen Aufklärungskampf gegen die Kirche und den Papst und das Kruzifix gehörig abzukürzen, beschreite mal den Gedanken, das das Christentum gar keine Religion ist, sondern eine Tat zur Grundlage hat, die durch Überreligiösität (welch ein Wort) Bereiche heilt und dann sage das mal den Papst, oder gleich beiden, dann wird er sich ein wenig unsicher umsehen und auf seine Schäfchen schauen mit der Frage, was er hier eigentlich macht und verwaltet. Der Rest ist, wenn man denkt, selbsterklärend. Selbsterklärendes zu sehen und in sich vor seinem Geiste bezeugen zu können, DAS wird der Same sein, der die Welt verändert und nicht diese Aufklärungskämpfe.

      WIr sprechen uns nach Ostern wieder, mal sehen, ob da was durch den Tod und gen Auferstehung geschehen ist.

      Ich grüsse Dich :-)

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    18. Lieber Manfred, Deine Erklärung steht im Widerspruch zu Deiner gestellten Frage mit den Gedärmen. Entweder Du nimmst an, „meine“ Bilder entstammen jener Region, oder Du hast selbst Erlebnisse solcher Art und weißt dann, die Frage ist überflüssig...... .

      Das Wesentliche sind ja gar nicht die Bilder für sich, sondern das Denken.
      Nimmst Du also die "Bilder" aus dem Außerkörperlichen mit in den Körper (durch den Aufwachprozess), was soll das dann mit den Gedärmen zu tun haben, denken!

      Die Bilder bleiben im Ich-Bewusstsein, der Körper spielt keine Rolle, außer Mittler zur Welt, als Schreib- oder Sprechorgan.

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    19. „... und um Deinen Aufklärungskampf gegen die Kirche und den Papst und das Kruzifix gehörig abzukürzen,….“
      zeigt in tatsächlich schauerlicher Weise, wie Du im Denken die Dinge verdrehst. Warum sollte es ein Kampf „gegen“ etwas sein, wenn das Licht der Aufklärung hingestellt wird. Es ist für meine Person immer Freude, wenn ich etwas erkenne und es scheinbar unbekümmert hinstelle. Du nimmst Wissen auf, verdrehst es in Dir, bis es Deinem ganz persönlichen Weltbild entspricht, mehr nicht. Du kannst Dich gar nicht in einen anderen Menschen hineinversetzen. Es gelingt Dir nicht. Wenn ich erlebe, wie auf Info3 2003 öffentlich gemacht: befinde mich im Körper eines ca 12-jährigen Mädchens und erlebe ihre Angst, sehe, wie der Arzt vor mir in seinem weißen Kittel gleich medizinische Experimente beginnt, dann kann ich mitfühlen, was Kinder damals erlebten, dann trete ich für Menschen ein, nicht „gegen“ das Dritte Reich, wenn ich es schildere. Wenn ich für die in Psychiatrien verschwundenen kath. Priester mich öffentlich äußere, auf deren Schicksal aufmerksam mache, wie unlängst Monitor berichtete, was Kinder in Psychiatrien noch 1970 erlitten, dann trete ich nicht „gegen“ die Psychiatrie vor, kämpfe nicht „gegen“ etwas, sondern ringe auf meine Weise für Menschen.

      Ehrlich: Dein „gehörig abzukürzen“ klingt
      - es tut mir nicht leid -wie ein „esoterisches …… “, um von Gedärm weiter abwärts zu gehen?!

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    20. Lieber Ernst,

      Du verstehst meine Sprache immer noch nicht, das mit den Gedärmen habe ich mit meiner leicht angeschwärzten Humorigkeit Deinem obigen Satz entnommen: "nur anhand der Vorträge muß unweigerlich zu Verdauungsstörungen führen." und die besagten Verdauungsstörungen auf den Bereich Darm beschränkt, weil sie sich ja auch dort äussern können, dann habe ich eine Verbindungslinie gezogen - H U M O R I G - zu Deinen Äusserungen zu/über Steiner (verkleinertes Denkvermögen...) selbige dann - H U M O R I G - in Verbindung gebracht zu Deinen Traumerlebnissen, die, einerseits, falls sie ein wenig zu sehr abdriften sollten, da sie, selbst wenn sie leibfrei empfangen wurden NICHT IMMER auch gleich absolute Wahrheit sein müssen/können durchaus auch ein Produkt/Ergebnis übersteigerter Darmtätigkeit, die wiederum eine Folge von Verdauungsschwierigkeiten ... sein könnten.... ---

      Zusammenfassend hätte ich auch ganz nüchtern-trocken sagen können, oder besser fragen, ob Du wirklich der Ansicht bist, dass Deine hier zwar als Fragen eingestellten Ansichten über Darstellungen Steiners, aber dennoch durchaus als zersetzenwollende kritische Darstellung, getragen durch bestimmte Ansichten/Erlebnisse Deinerseits, als wirklich richtig und neue Erkenntnisse tragenkönnend anzusehen sein sollten, was ich, so wie ich Dich bislang erlebt habe, so sehen würde, womit ich aber nicht einverstanden bin. Meiner Ansicht nach, verglichen mit dem, was ich so sehe inzwischen, verrennst Du Dich da doch ein wenig zu sehr. Warum, wäre eine andere und weitere Frage.

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    21. Der Denkansatz „Darm-Hirn“ ist ganz einfach zu beschreiben:

      1. Wenn Verdauungs-/Stoffwechselkräfte ins Gehirn gelangen, entsteht Migräne
      2. Wenn Denkkräfte in den Verdauungs-/Stoffwechelbereich gelangen, kommt es zu entzündlichen armerkrankungen (M. Crohn/Colitis ulcerosa ) bis hin zu psychosomatischen Ernährungsstörungen.

      Allerdings ist eine solche Kurzfassung genau so blödsinnig wie unverschämt, denn Therapeuten und betroffene arbeiten sich vor dem Hintergrund dieser Zusammenhänge in Millimeterarbeit durch das riesige Gebiet der entzündlichen Darmerkrankungen (mit unterschiedlichsten Ausprägungsformen), bzw. durch die Migränetherapie , wo 3 statt 4 Anfälle pro Woche schon ein großer Erfolg sind.

      Jemand anderem aufgrund seiner Meinungsäußerungen Verdauungsstörungen zu diagnostizieren (unterstellen) und entsprechende medizinisch-therapeutische Ratschläge zu erteilen, könnte man fast schon als ‚Behandlung ohne Auftrag‘ bezeichnen.
      Es ist einfach absurd!

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    22. Lieber Manfred,
      herrlich, herrlich, das muß ich nun erst in die Nacht nehmen:
      "zersetzenwollende kritische Darstellung"

      Sprichwörtlich: endlich ist die Katze aus dem Sack.
      Warum nicht gleich so!
      Schaumermal ob Du Recht hast!

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    23. Tja, Ernst, ich möchte Dich bitten diesen Deinen Satz hier gleich auch nochmal mit in die Nacht zu nehmen, mal sehen was sie/DU zu Dir spricht, morgen früh.

      "Der „Wahnwitz“ erstreckt sich auf das „Abendmahl“. Essen wir den „Herrn“, weil so viel andere Wesen durch das Essen in uns aufgenommen werden?! "

      Nimmst Du eigentlich auch Aufträge entgegen?

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    24. Hallo Manfred,
      Du bist ja schlimmer als jeder Jesuit, wie Du das nur kannst, dieses sich verstellen, was Jesuiten aber nicht machen. Du stellst Humor hin, kommst dann mit einer Frage, in der Du aber "zersetzenwollende" als Tatsache, als Deine Erkenntnis zu meinem Handeln zur Welt hin, feststellst. Fast will ich fragen, wo hast Du Deine Augen, was liest Du hier eigentlich, liest Du überhaupt hier mit. Hast Du gelesen, wie der Schweizer Anwalt Schönenberger mir schrieb, das Kruzifixurteil 1995 hat die Eiterbeule Psychiatrie aufplatzen lassen. Sicher werden verschiedene Menschen verschieden mein Handeln beurteilen und bewerten. Sie müssen nicht einer Meinung sein. Aber Du hast Dich doch die ganzen Jahre hier eigentlich verstellt. Siehst Du nicht, wie nun Dich die anderen vielleicht so sehen, wie Du selbst gar nicht gesehen werden willst. Unsere beiden Texte hatten sich überkreuzt. Wo ich Punkte machte, würde ich ernsthaft die Punkte weglassen. Du meinst halt ich sei "zersetzenwollend" und ich meine Du bist ein "esoterisches .... " schreibe es doch nicht aus, weil wir hier nur Gäste sind. Um mit Frederike und ihren Kirschbildern zu sprechen "mit mir ist nicht gut Kirschen essen", da sind wir wieder bei Dornach. Ich gebe zu, ich mache auch vor dem "Abbild", dem Guru-Bild "Rudolf Steiner" keinen Kniefall. Auch ihn hinterfrage ich, wie ich mich selbst durchaus hinterfrage.

      Gespielter Humor ist ein Problem.
      Gehe gar nicht mehr durch die Nacht.

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    25. "Nimmst Du eigentlich auch Aufträge entgegen?"

      solche Anfragen/Aufträge übernehmen die "Naturgeister" in Flensburg mit imaginärem Handkuß....

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    26. @ Ernst Seler

      "...Siehst Du nicht, wie nun Dich die anderen vielleicht so sehen, wie Du selbst gar nicht gesehen werden willst..."

      Ich lese/schreibe hier mehr oder weniger seit einigen Jahren mit und halte Manroes Kommentare für einigermaßen sachlich und nüchtern (auch wenn ich ihm nicht immer zustimme). Eine "Selbstbeschwörungspraxis" die "mantramäßig wiederholt wird" (M.Eggert) gibt es bei ihm sicherlich nicht (Jede/r Kommentator/in und auch der Blogbetreiber hat einen sich wiederholenden, vorhersehbaren Stil, Lieblingsideen).

      Immerhin schafft er es, hier ganz direkt bei einem Thema des Blogs zu bleiben und nicht jeden beliebigen Artikel zum Anlass zu nehmen, die ewig gleichen persönlichen Schicksalsgeschichten aufs neue zu verbreiten.

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    27. @ Stephan Birkholz

      "Jemand anderem aufgrund seiner Meinungsäußerungen Verdauungsstörungen zu diagnostizieren (unterstellen) und entsprechende medizinisch-therapeutische Ratschläge zu erteilen, könnte man fast schon als ‚Behandlung ohne Auftrag‘ bezeichnen.
      Es ist einfach absurd!"

      Völlig richtig. Das passiert hier aber immer mal wieder in Bezug auf JvHalle (M.Eggert, öffentlich verbreitete therapeutische Ratschläge wg scheinbaren Darmerkrankungen).

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    28. Mit dem kleinen Unterschied, dass Frau v. Halle ihre Erkrankung auf ihrer Internetseite öffentlich publizieren lässt...

      http://www.freie-vereinigung.de/aktuelles.html

      ...und ihre Nahrungslosigkeit auch zum öffentlichen Thema macht (Spiegel etc.), während mir von Herrn Seler keine solche Veröffentlichungen bekannt sind.

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    29. Du, Stephan, solltest mal lieber wirklich genauer lesen, was ich geschrieben habe, das wäre der zunächst sinnvollste und hilfreichste Schritt, bevor Du Dich hier weiter ergehst.

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    30. Danke für Ihre Klarstellung Herr Stephan Birkholz. Es kann auch nichts bekannt sein, weder offiziell, oder inoffiziell, da ich mich hinsichtlich dieses Organs bester Gesundheit erfreue.

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    31. Immer wenn ich bei 'manroe' genauer lese, finde ich die Logik von den Streichhölzern, mit denen man brennende Häuser anzünden kann:

      http://egoistenblog.blogspot.com/2014/04/mitten-unter-den-gottern.html?showComment=1397714645821#c146541540102673373

      Darum mache ich mir diese Mühe zugegebenermaßen immer seltener...

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    32. Und Du Ernst, solltest ebenfalls mal genau nachlesen, was ich geschrieben habe nebst meinem touch ins Wie... bevor sich bei DIr was festsetzt, was niemand gesagt hat.

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    33. Hallo Manfred, zu Deiner Frage:

      "Nimmst Du eigentlich auch Aufträge entgegen?"

      ..... ist diese Frage Dein Ernst, oder ist es Deine humorvolle Art etwas zum Ausdruck zu bringen, aber was eigentlich !?
      Auf mich wirkt Deine Frage jedenfalls sozusagen direkt wie eine Veralberung !

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    34. @ Stephan Birkholz

      Dass JvHalle auf ihrer Website ihre Krankheit erwähnt, hängt vor allem mit den damit verbundenen Absagen ihrer Vorträge/Aktivitäten zusammen.

      Der Artikel im SPIEGEL ging zweifellos nicht von ihr aus.

      (Ich kenne zudem etwa 12 Bücher von ihr, wo sie gerade NICHT von sich, ihrem Schicksal, der Nahrungslosigkeit oder der Stigmatisation spricht; dass ein solch verzerrt-einseitiges Bild von ihr vermittelt wird und sich bei einigen Menschen festgesetzt hat, mag an dieser Website liegen)

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    35. Bei Judith von Halle ist ihre physische Nahrungslosigkeit Teil ihres spirituellen Weges [mache würden auch sagen ‚ihres Marketing-Konzeptes‘ – das sage ich nicht].
      Und bei spirituellen Prinzipien ist es eine der essentiellsten Fragen, ob es sich um eine regelrechte, gesunde spirituelle Entwicklung oder um einen abnormen, pathologischen Zustand handelt
      [das braucht man einem strammen Steiner-Leser sicher auch nicht zu erklären].
      Und vor diesem Hintergrund sehe ich Herrn Eggerts Überlegungen zu Frau von Halles gesundheitlicher/physiologischer Situation als berechtigt an – das heiß nicht, dass ich seine diesbezügliche Einschätzung unbedingt teile.

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    36. Dass ist nicht unbedingt ihr "spiritueller Weg", eher ein etwas ungewöhnlicher (oder schwer zu verstehender) Umstand ihrer Lebenssituation. Wie gesagt, sie spricht/schreibt darüber fast gar nicht, "empfiehlt" so etwas, oder ähnliches selbstverständlich auch nicht ihren Lesern/Hörern.

      Auf dieser Website ist das ein Dauerspottthema, sie selbst thematisiert primär die anthroposophische Christologie, ihre Bedeutung für die Gegenwart, usw.

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    37. Damit kann ich leben!
      Ich selbst habe das Thema Judith von Halle noch nie! hier aufgeworfen (stöhne auch immer etwas, wenn es schon wieder auftaucht).
      Da es aber immer wieder auftaucht (wie oben: "aber der Michael hat das mit der Judith von Halle auch gemacht"), muss ich das Thema in meiner Antwort eben integrieren...


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    38. Lieber Herr Birkholz, ich verstehe, dass Sie (wie viele Andere) innerlich aufstöhnen, dass wir immer noch bei diesem öden Thema sind. Es ist vielleicht erklärlich durch meine Fassungslosigkeit, dass derart irrationale, unsystematische Astralprojektionen immer noch durch die anthroposophische Welt schweben. Ich habe das vor über 30 Jahren an anderen Personen innerhalb dieser Szene erlebt und durchlitten. Dass das jetzt immer noch grassiert (und so wenig Entwicklung zu sehen ist), ist eine schwere Enttäuschung für mich. Ich erlebe es als Roll- Back.

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    39. Lieber Herr Eggert,
      ich sehe die Problematik und stöhne auch nicht über sie - mein Stöhnen bezieht sich auch wirklich nur auf das Auftauchen an Stellen, an denen Jvh nicht thematisch-inhaltlich, sondern lediglich als Keule (pro oder contra) auftaucht (aufgetaucht wird).

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    40. Lieber Herr Birkholz, in meinen Augen liegt im Thema etwas, was ich als Krankheitssymptom der Gesellschaft empfinde- ein Fortspinnen von etwas, was symbolisch, als Hinweis dienen sollte, aber als eingebildete "geistige Wahrnehmung" präsentiert und teilweise akzeptiert wird- erschreckend undifferenziert und uninformiert, und ganz und gar suggestiv. Ich bin noch immer noch nicht so weit von der Gesellschaft entfernt, um nicht dagegen zu protestieren.

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    41. das Wort Pervers gewinnt immer mehr an Bedeutung:

      «Wenn immer wieder die Tendenz auftritt, den freien Willen zu binden und zu fesseln
      an das Gebiet des visionären Hellsehens, so ist das ein Zeichen, daß im Grunde
      genommen den klaren Bestrebungen innerhalb unserer Bewegung Widerstand geleistet
      worden ist aus der Liebe zu der Bindung des freien Willens in das visionäre Hellsehen
      hinein. Wie froh waren manche, wenn sie diesen freien Willen nur binden konnten! Das
      zeigte sich daran, wieviel von denjenigen Bewegungen, die ich gekennzeichnet habe, von
      außen hereingetragen worden ist in unsere Bewegung. Nicht von Blavatsky und nicht von
      außen, sondern durch unsere Mitglieder selber wurde beständig Bresche geschlagen in
      das, was erreicht werden sollte. Und das geschah und geschieht dadurch, daß man
      immer wieder bewundert, was von visionären Hellsehern herangebracht wird! Wenn man
      bewunderte, was von visionären Hellsehern herangebracht wurde, dann war das ein
      solches Brescheschlagen, und dann war das ein Ausdruck der perversen Liebe zur achten Sphäre.» 55) GA 254, 18-10-1915 ,

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    42. Von Halle’s Nahrungslosigkeit (Fasten) hängt vielleicht zusammen mit einer „Kontinuität des Bewußtseins“ (vgl. GA 10, 54, 93a etc.) – die sie laut ihrem Vorwort (2006) als zweite Methode benutzt.

      Von Halle’s sinnliche Darstellungen machen auf mich eher einen gnostischen Eindruck, z.B. geht Jesus bei ihr beinahe gewichtlos den Ölberg herauf (Und wäre er nicht auferstanden… auf Englisch: CKu3MSJwVAAC). Was Von Halle exklusive den 7-stufigen „christlichen Weg“ nennt, heißt bei Steiner auch: kabbalistisch, mystisch, und alt, rein, spezifisch, eigentlich oder gnostisch-christlicher Einweihungsweg (vgl. Der Abstieg, 2009, auf Englisch in Vhx4bj9wb0EC).

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    43. Bei den Emmerickvisionen (vgl. uSY7AAAAcAAJ und awU7AAAAcAAJ) scheint Brentano die treibende Kraft gewesen zu sein, indem er die Visionen suggerierte, lenkte oder frei erfand. Vorbild für die literarische Auswertung ist das Verfahren, das er schon bei den Volksliedern in "Des Knaben Wunderhorn" entwickelt hatte und seine Kunstmärchen.

      Brentanos Schulausbildung lag in den Händen von Jesuiten. Nach Vorbereitung in einem Jesuitenpensionat besuchte er ab 1787 in Koblenz drei Jahre ein Jesuitengymnasium. http://www.in-output.de/AKE/akezus.html

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    44. Diese ganze Ruhmsucht, Fälschungen und lancierte Liebesbeziehungen zu Berühmtheiten der Romantik werden auch Brentanos Schwester Bettina von Arnim nachgesagt: "Diese Briefbücher, die nach den Grundsätzen der romantischen Poetik komponiert waren, wurden von den Lesern oft für authentische Dokumente gehalten, was zu Fälschungsvorwürfen gegen Bettina von Arnim führte." Goethe hat mit ihr gebrochen, war froh, sie los zu sein, aber sie wurde nach seinem Tod durch ihren Briefwechsel mit ihm berühmt. Bei Clemens kam ein Erlöschen der kreativen Ader als Lebenskrise dazu, die er durch die Emmerick- Geschichte durchbrechen konnte. Eine fatale Kombination.

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  2. Endlich mal wieder ein Text, der den oszillierenden Keim jeglicher Gedanken in Schwingungen zu setzen vermag und mir "Ostern" auch als eine Art Geburtsstunde, oder besser Geburts"ort" künstlerischer Haltung und Verfassung vor Augen führt. Hier begegnet man dem Licht, das das Denken überhaupt erst ermöglicht, das ist das Tor, das uns der Christus geöffnet hat durch seine Tat und uns zeigt, dass der wahre Tod und das wahre Leben gleicher Natur sind.

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  3. Genau, die Essenz von Ostern ist weder an ein Datum noch an eine religiös-christliche Tradition gebunden - allerdings auch nicht primär an die Übung des "sich im Denken aus freiem Impuls ohne Bezug auf irgend etwas halten zu können..." (Dann wäre Ostern ja mehr oder weniger nur wieder etwas für Menschen mit anthrop. Hintergrund...).

    Diese Übung kann sinnvoll und hilfreich sein (ebenso die Verbindung mit den Evangelien, oder eine Praxis des Betens) - die österliche Essenz besteht m.E. aber vielmehr darin, ob es mir gelingt, die Haltung des "Nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe" existentiell anzunehmen und konkret im Alltag zu leben (Wenn mit "Dein" nicht irgendein Gott, sondern das Leben, das mir wiederfährt, gemeint ist).

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  4. "Endlich mal wieder ein Text..."

    Wenn ich es mit meinem 'eiskalten Intellekt' richtig verstehe, ist das also ein Text, der einen bereits schwingenden (oszillierenden) Keim [jeglicher Gedanken] nochmals in Schwingungen zu setzen vermag?
    Das ist ja wie das Streichholz, mit dem man ein brennendes Haus anzünden kann...
    //
    Ich beginne langsam zu erahnen, wie die Erderwärmung (Erwärmung kann ja als zunehmende Oszillation gedacht werden) mit den überhitzten und notabgeschalteten 'Hirnen' zusammenhängt.

    Der Humor ist der Regenschirm der Weisen. (Erich Kästner)

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  5. Zitat von Michael an meine Person, das, bezüglich dessen, was hier gegen Judith von Halle seit gefühlten Ewigkeiten mantramartig ins Bewusstein angeblich unterentwickelter Menschen ins Bewusstsein gepflanzt werden soll und will, doch wohl eher an sich selbst zu richten wäre.

    " Dazu kommt, das regelmäßig, mantra- artig zu wiederholen, es gewissermaßen zu beschwören, damit es (vor allem vor sich selbst) glaubhafter wird. Dieses Gebetsmühlenhafte ist auch Teil der Selbstbeschwörung..."

    Wenn man und er wenigstens aufhören würde hier einen Menschen zu jagen, Judith von Halle, und sich nur beschränken würde darzulegen die alte und die neue Welt, so wie Kees das immer macht, wenn er wie unter dem Türspalt seine Zettel reinschiebt mit steinerschen Belegen des in Rede stehenden Sachverhaltes, dann könnte man ja noch von geisteswissenschaftlichem Bemühen sprechen, aber diese nicht lockerlassende Jagd und Verunglimpfung eines Menschen trägt eindeutig mittelalterliche Züge, wo wir dann ebenfalls bei unzeitgemässem Handeln wären.

    Hier ein ansatzweiser Versuch von Selbsterkenntnis, die, so hoffe ich, Früchte tragen wird:

    "Es ist vielleicht erklärlich durch meine Fassungslosigkeit, dass derart irrationale, unsystematische Astralprojektionen immer noch durch die anthroposophische Welt schweben. "

    Frohe Ostern in spe

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    1. "...aber diese nicht lockerlassende Jagd und Verunglimpfung eines Menschen trägt eindeutig mittelalterliche Züge..,"

      Finde ich auch. Und weil das schon seit Jahren so läuft und immens viel Raum einnimmt, passen m.E. auch die eher interessanten Artikel (Dorian Schmidt) nicht mehr so richtig hierher.

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  6. Teil I
    „Ich habe das vor über 30 Jahren an anderen Personen innerhalb dieser Szene erlebt und durchlitten. Dass das jetzt immer noch grassiert (und so wenig Entwicklung zu sehen ist), ist eine schwere Enttäuschung für mich. Ich erlebe es als Roll- Back.“

    Dieser Hinweis von Herrn Michael Eggert lässt uns verstehen, warum bestimmte Themen wiederkehr-t-en, wie ja auch im neuen thread – für meinen „Geschmack“ die Verbindung zwischen anthroposophischer Meditation und „Enligthen Next“ und „Public Meditation“ eine Fortsetzung der Probleme ist. Lese ich „Guerilla-Meditierer“, sehe die entsprechenden Bilder auf
    http://oekomed.blogspot.de/
    dann habe ich mein persönliches „Roll-Back“ als Frage. Als ehemaliger Krsna-Devotee, der 1972 mehrere Monate in München auf der Straße missionierte, erlebte ich, wie leicht Menschen durch äußeres Erscheinen beeinflusst werden. Es war eine Zeit, da erstmals die Allgemeinheit durch das Fernsehen auf diese Art der öffentlichen Meditation aufmerksam wurde. Ich hatte das auf Info3 2003 ausführlich dargestellt, wie mein Zwillingsbruder und ich auf einer Studienreise 1972, im Jahr zuvor war ich alleine zu dem Sommersitz der Päpste von Avignon intuitiv gereist, nach Sizilien in München „hängen“ geblieben sind, weil wir zufällig auf der Straße die Krsna-Leute erlebten, zuvor von dem Hauptbuche von Yogananda geprägt waren und erstmals Zugang zu Christus fanden, durch Yogananda. Damals wurde meine Person durch Fernsehbilder „öffentlich“. Da mein Bruder und ich immer sehr viel Geld „erbettelt“ hatten, als Bettelmönche, wurden wir den anderen als Vorbilder vorgestellt, da begann eine innere Abkehr, die später dann in Berlin zum Austritt führte. Also, wie Meditation als „Waffe“ eingesetzt werden kann, als „Guerilla-Meditierer“ ist mir hautnah bekannt. Die Menschen sind verunsichert, sie spüren etwas, das sie berührt. Du siehst ihnen direkt in die Augen, sprichst ihr Inneres an und in den Meditationszentren kommen sie zu Dir, fragen und Dein Ich kann sich aufblähen zur Wichtigkeit als Meditierer.
    Es kam damals in München eine ältere Anthroposophin in den Krsna-Tempel, sie sprach mit mir. Hatte ihr dann von meinem Besuch im Goetheanum erzählt. Sie hörte zu, blieb ruhig, als ich ihr sagte, Rudolf Steiner sei eigentlich ein „Dämon“, so ganz in dem Erleben des Krsna-Bewußtseins ist es anders, das Erleben der Welt. Was war mir damals passiert. Bei den Zeremonien, die ja ganz in der Fürsorge für die Deities gelten, den Figuren von Krsna und seiner Gefährtin, geschah in mir eine Veränderung. Rituell wurde nach der Weihe des Essens, den Gaben für Krsna, mit einem rituellen Silber-Löffel den Devotees, wir saßen in Reih und Glied, etwas von dem süßen Prasadam gegeben. In einem anderen Zustand hatte ich mir den Silberlöffel genommen und mir selbst in den Mund gesteckt. Es war der Ritual-Löffel. Mein Bewusstsein hatte sich sofort verändert, mir wurde mitgeteilt, was ich getan hatte, denn diese Mönche sind speziell für die Zeremonie ausgebildet. Sie blieben freundlich, kein Vorwurf. Es wurde als etwas Außergewöhnliches erachtet, was vorgefallen war. Mit dem ganzen Wissen jetzt von Rudolf Steiner zur Nahrungsaufnahme, Verarbeitung, Gedärme (letzte Tage hier auf dem blog! – der Zusammenhang ist jetzt neu) usw., kann das damalige Geschehen noch ganz anders verstanden werden. Das unmittelbare innere Verbundensein – durch den Ritual-Löffel – mit dem Östlichen. Einige Monate später wurde ich Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft. Es war wie ein Lebensschnellkurs, Monate zuvor alleine in Südfrankreich am Sommersitz der Päpste, wohnte bei einer Deutschrussin, Rückreise die Nachlassverwaltung, die Originalbilder von Steiner, das Goetheanum, dann die Krsna-Begegnung, welche später durch die Vorträge Steiners noch verständlicher wurde, gefolgt von der Mitgliedschaft der AAG. Ost-West im Schnellkurs. Rechne heute nach, das Krsna-Ereignis mit dem Silber-Löffel fand vor 42 Jahren statt.

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    1. Teil II
      Es ringt sich das Meditationsverständnis, das Meditationserleben, das „Verkünden“. Herr Dr. Manfred Krüger mein „Pate“ der Mitgliedschaft der AAG schlug mir ca 1975 vor, auch das habe ich 2003 ausführlich auf Info3 dargestellt, ich sollte in Schweinfurt halbtags in einem Kaufhaus (bei einem Anthroposophen) arbeiten und den Rest der Zeit mit Jugendlichen anthroposophisch „arbeiten“. Ich habe solche Vorschläge nur wahrgenommen, nie Stellung bezogen. Ich fühlte mich viel zu jung, unerfahren, für eine solch verantwortungsvolle Aufgabe, andere Menschen auf dem persönlichen Wege zu leiten. Aber irgendwie ergab sich kein Platz für meine Seele in der AAG, das Schicksal wollte ganz andere Dinge, aber das lag alles noch im Dunkeln.

      Es ist also ein „Roll-Back“, wenn das Östliche so vehement durch einen Waldorfschüler in die AAG getragen wird (Gronbach), sich verbindet. Damals vor vielen Jahren hieß der Prana-Verlag noch Bauer-Verlag und hatte sehr viele ernstzunehmende esot. Bücher. Darunter fand ich auch Schriften von Aurobindo. Eines Tages hatte ich ein sehr großes Photo von ihm anfertigen lassen.

      In dieser Form hatte ich es „hier“ noch nicht so berichtet. Warum schreibe ich, am Karfreitag, dem Tag der Christen, da Christus nach Steiner am Kreuze etwas anderes rief, als Tradition uns lehrt und damit die Seelen lähmt, als wäre der Kosmische Geist je ohne Kosmischem Bewusstsein, wo er doch nur seine Kosmische Kraft immer mehr zurücknahm (keine Wunder mehr nach drei Jahren), bis er gekreuzigt wurde, aber niemals sein kosmisches Bewusstsein verlor. Er rief nie, Gott, warum hast Du mich verlassen, sondern, Gott, wie hast Du mich erhöhet und dies, bevor der Körper starb (Steiners Hinweise).

      Was mich nun aufhorchen lässt, ist das Wort von cheese curve:
      „das Wort Pervers gewinnt immer mehr an Bedeutung:“
      Danach ein Zitat von Rudolf Steiner.
      Diese Frage der Nahrungslosigkeit kann, ja muß für sich ein Rätsel bleiben, kann ich nicht beurteilen, die Vorgänge. Zu den Aussagen von Frau Halle kann sich mein Bewusstsein stellen, Antworten finden.

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    2. Teil III
      Es geht ja um Meditationserfahrung. Als ich viel meditierte, verschiedenste Techniken, vermittelt von verschiedensten Lehrern, Meistern, oder Gurus, auf der physischen Ebene getroffen, oder nächtlich auf der Astralen Ebene… …(seit längerer Zeit meditierte ich fast nicht mehr) sie führte zu Vorgängen, bei denen der Atem sich so veränderte, es gab da keine Ausatmung mehr. Hatte das mehrmals erlebt. Es geschah nach tiefer Meditation, lange Zeit kein Ausatmen und dann erfolgte ein Einatmen, welches nicht mehr physisch geschah, es war wie ein Lichtatmen, wobei ich immer darauf bedacht war, nie irgendwie Bilder zu sehen, oder Lichterscheinungen. Der „Neue Atmen“ fühlte sich als Licht an, auch das Ausatmen geschah auf dieser anderen Ebene. Diese Erfahrung blieb nicht einmalig. Am „effektivsten“ war ja die Einweihung, die Meditationstechnik des Licht-Yoga gewesen, durch die Singh-Strömung. Ich hatte noch den alten Guru von Tharkar Singh in Nürnberg persönlich erleben dürfen, war später von Tharkar Singh eingeweiht worden. Die Öffnung der Chakren erfolgte wohl unerwartet – für mich – schnell. Lichterfahrungen mit offenen Augen stellten sich ein, die Anwesenheit anderer Wesen. Diese mantren waren wahrlich die effektivste Methode das Bewusstsein zu erweitern. Ich hörte damit auf. „Pervers“ ist das sozusagen die Bewusstseinsveränderung für sich, Du wirst anders…? Wenn wir nun durch Rudolf Steiner das wahre Geschehen am Karfreitag vor über 2000 Jahren kennen, nüchtern, innerhalb eines Vortrages, wie sollen wir uns dann zu dieser Wahrheit verhalten. Sollen wir die Begrenzung der Religion weiterleben, einfach so weitermachen, oder muß sich da nicht endlich etwas fortentwickeln, heraus aus den alten, rituellen Mustern. Das Geschehen am Altar, der silberne Krsna-Löffel, die Priester als Handelnde vor dem Göttlichen, der Mensch nur als Empfänger, der etwas übermittelt bekommt, vom Priester gereicht, vom Priestermönch das „Prasadam“ (von Krsna geweihtes Essen)… …und ich hatte in einem menschlich unbedachten Momente „selbst“ zugegriffen, den geweihten Löffel für Krsna in den Mund gesteckt, die Rolle am Altar vertauscht. War das der Beginn (immer missverstanden zu werden) oder lag dies bereits auf dem Wege des Vorgeburtlichen. Steiner erwähnt, die Katholische Kirche verhindert die Erfahrung des Vorgeburtlichen (kam durch die Blogarbeit aller hier an den Tag).
      Ist das „Vorgeburtliche“, selbst erfahren, der Schlüssel?!
      Weder Meditationen, noch Ritus, Kultus, Gotteserfahrung.
      All das bindet letztlich. „Du“ bist immer abhängig, vom Lehrer, vom Guru, von den Inhalten der Vorträge Steiners…. .

      2003 berichtete ich auch auf Info3, wie Rudolf Steiner Herrn Welkisch einst als Sektionsleiter für die Jugend auswählte, doch der lehnte ab. Hatte das Buch „Im Geistfeuer Gottes“ gelesen, in welchem Welkisch das mit Steiner berichtet, auch, warum Steiner mit seinen Inkarnationsvorstellungen falsch liegt und trotzdem hatte Steiner ihm zum Sektionsleiter der Jugend ausgewählt gehabt.

      So gibt es „hier“ keine Sicherheit, weder von Steiner, noch von den Gurus. Wir selbst knien nicht vor dem Kreuze, sondern sind selbst am Kreuze, können das erfahren, was Steiner von Christus beschreibt, wie er letzten Endes weder von Geburt, noch vom Tode berührt ist.

      Damit wird in dem Drama unserer individuellen Inkarnation, die verschiedenen Vorstellungen davon, egal ob es wiederholte Erdenleben gibt, ohne Vermittlung von Männern in wallenden Gewändern, welche für uns die Verbindung zu „Gott“ vornehmen, ein neues Kapitel der Menschheit eröffnet....

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    3. Sehr anregend, vielen Dank! Ich selbst fühle mich nicht "am Kreuz" und auch nicht in Abhängigkeit. Ich empfinde mich am Beginn der Erfahrung nicht auszulotender Schönheit, Harmonie und Güte, und bin dafür sehr dankbar.

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    4. Ich habe eine Ahnung, dass die beiden von euch geschilderten Erfahrungen zusamengehören.

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  7. Lieber Michael,

    weiter oben sagst Du: „Ich bin noch immer noch nicht so weit von der Gesellschaft entfernt, um nicht dagegen zu protestieren.“

    Steiner hat unlängst klargestellt: Die Anthroposophische >Bewegung< wird andere Wege gehen, so es die Anthroposophische >Gesellschaft< nicht leistet, sich von ihr stets neu befruchten zu lassen.

    Daher gilt es ebenso unlängst zu gewahren, in welche „Hüllen“ sich die >Bewegung< kleidet. Dazugehörig ist also die folgende Frage:

    Welche unablässig zu erarbeitende Gesinnung ist es, die, gleich einer „Jungfrau“, diejenige Bereitschaft frei setzt, die den „Sohn“ gebären kann, der für seine „Mutter“ die „Vaterschaft“ freiwillig antritt, also zum Miterzeuger der Anthroposophischen Bewegung sich zu erheben vermag?

    Ja, ich weiß. Das Fazit ist: Eine einzig sinnlich übersinnliche Bewegungsgestalt. Also das künstlerische Handeln. So handelnd wird diejenige Substanz gebildet, anhand derer die Verstorbenen, also die geistige Welt, oder die „Götter“, in Aufrechterhaltung ihrer Autonomie wie gleichzeitiger gegenseitiger Anerkennung, so miteinander tätig sein können, das es dabei ein freies Willensleben ist, das aus gutem Willen stets die Güte erzeugt, der es sich verdankt.

    Du weißt darauf hin, Steiner nennt das: „mitten unter Göttern“. Das künstlerische Handeln ist mithin die zukünftige Art und Weise, in der ein einzelner Mensch, in Geborenheit, diese erhebend zur Ungeborenheit und sich so mit ihr einend, diejenige Verstorbenheit frei setzt, die bereits in Geborenheit sich darleben kann. Also Götter auf Erden werden Wandel wollend handeln.

    Steiner selbst deutete bereits an, dass die Kunst an die Stelle der Religion treten wird. Als er das sagte, hielt er Fürsprache. Hierfür:

    "Wer Wissenschaft und Kunst besitzt, Hat auch Religion; / Wer jene beiden nicht besitzt, / Der habe Religion." / - Goethe

    ~ Burghard

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    1. Lieber Burghard, das künstlerische Handeln bedarf nicht nur der Bewegung, sondern auch einer Form, Gestalt, Sprache. Ich lese gerade in GA 93 noch einmal die Versuche Steiners nach, die Formen der Freimaurerei aufzunehmen- wohl wissend, dass dieses Gefäß eines ganz neuen Inhaltes bedarf. In dieser Hinsicht, bei diesem Experiment ist er gescheitert. Steiner war der Ansicht, man müsse stets an etwas Vorhandenes anknüpfen. Aber das birgt stets Gefahren. Es mag sein, dass die Gestalten der Vergangenheit eine Eigendynamik annehmen, der Fluss des Gestaltens versiegt oder bekommt eine Art Schlagseite, die wuchert. Es bleibt fraglich und offen, inwieweit das - sagen wir- traditionell theosophische Element im anthroposophischen Feld heute versiegt und überwuchert ist. Mag sein, dass man im Gestaltungsprozess den Impuls aufgreift, aber auf die Suche nach neuen Formen gehen muss. Die Essenz, die Ungeborenheit, sucht nach Ausdrucksmöglichkeit. Das Problem besteht vielleicht darin, dass die Formlosigkeit, die nach neuem Ausdruck sucht, schwer verständlich, weil ungewohnt ist. Womöglich bedarf es vieler Anläufe.

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    2. "Steiner war der Ansicht, man müsse stets an etwas Vorhandenes anknüpfen."
      Dieses Motiv ist bei ihm durchweg erkennbar.

      An wenigen Stellen findet man aber auch das Thema 'Schöpfung aus dem Nichts' bei ihm. Jener Quantensprung, der aus einer bestimmten Situation heraus etwas ganz neues erschafft, das an nichts vorhandenes anknüpft.

      Geisteswissenschaftliche Menschenkunde – GA 107
      Evolution, Involution und Schöpfung aus dem Nichts (19. Vortrag, Juni 1909)
      Seite 307-308

      Sicher ist 'Schöpfung aus dem Nichts' kein Freibrief, Zusammenhänge und Abhängigkeiten leichtfertig zu ignorieren, aber es zeigt auch, dass die Zusammenhänge nicht mit zwingender Notwendigkeit nur einen ganz bestimmten Verlauf zulassen ("hätte damals Ita Wegman nicht dieses das und jenes getan, dann wäre dieses das und jenes nun so und so").

      Das aber nur als Anmerkung/Einschub, da es an einer anderen Stelle auch schon mal Thema war und ich diese Stelle damals noch nicht kannte...

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    3. Wenn man das von Burghard Aufgezeigte richtig versteht, dann ist dort, weil als Lebens- und Schöpfungsprinzip dargestellt, die Frage nach "Form, Gestalt, Sprache" bereits enthalten. Denn jegliche Form ist und wird Ausdruck sein von diesem Schöpfungs"ort" aus.

      "Das Problem besteht vielleicht darin, dass die Formlosigkeit, die nach neuem Ausdruck sucht, schwer verständlich, weil ungewohnt ist. Womöglich bedarf es vieler Anläufe."

      Die Formlosigkeit kann gar nicht verständlich sein, zumindest nicht im Vorhinein, wirklich verstehen kann man erst hinterher im Sinne von "...an ihren Taten werdet ihr erkennen.." Da hätten wir wieder mal das Problem mit dem Verstand, der nur in Aktion treten kann, wenn bereits etwas besteht.

      Wirkliche Neuschöpfung entsteht immer aus besagtem Nichts, das zuvor sich hat beraten lassen von der Erfahrung, die dann, wenn Schöpfung geschieht, vollends zurücktritt und nur als "schweigender Geist" aus der "Kulisse" her zuschaut.

      Schweigende Erfahrung und das Betreten des "Nichts" sind die beiden Pole, die der Geburt von Neuem ins Leben verhelfen. Und ICH bin der Keim, der zwischen diesen Polen die Schöpfung bewirkt. Erst dann/danach vermag ich zu sagen "...und es war gut so.." Dann dürfen wir auch wieder mit dem Verstand...

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    4. Lieber manroe,
      »Da hätten wir wieder mal das Problem mit dem Verstand, der nur in Aktion treten kann, wenn bereits etwas besteht.
      Wirkliche Neuschöpfung entsteht immer aus besagtem Nichts, das zuvor sich hat beraten lassen von der Erfahrung...«


      :-) Und für ein solches „Beratenlassen“ gebrauchst Du nicht diesen „problematischen“ Verstand?

      LG, i.

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    5. Wesentlich sinnvollser scheint mir die Frage nach dem 'Verständnis' als nach der Schimäre 'Verstand'...

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    6. Ingrid, was redest Du da eigentlich, wo habe ich das gesagt, was Du Dir hier wieder in fetter blog.sheriff-Manier herauspickst? Warum jagst Du immer nur mich und fegst nicht auch mal vor den Türen anderer.? Oder bist Du nicht in der Lage Michaels Beitrag oben ebenfalls mal zu bespicken? Und wenn Du mir hier wahrscheinlich gleich einwenden wirst, "Du würdest doch auch bei anderen, Du fühlst Dich jetzt aber völlig misssverstanden...".. dann halte mal wirklich inne und versuche mal wirklich frei anzuschauen, was ich Dir hier sage.

      @Stephan

      Und zum Unterschied von Verstand und Verständnis, das sagen ja eigentlich bereits diese beiden Begriffe selbst, wäre ein Verständnis bereits ein Produkt des Verstandes und es geht mir und auch dem Verstand selbst darum WIE und WANN man ihn einsetzt, um angefragter Egebnisse willen. Der Verstand ist ein Werkzeug, das durch MICH geführt wird, ICH bestimme, wann er eingesetzt wird und erhalte als ein Resultat dann ein Verständnis.Es geht um den Umgang mit dem Werkzeug Verstand. Begreift man das, wird sich das auch entsprechend in Verständnissen widerspiegeln.

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    7. Manfred, ich habe Dich nicht „gejagt“, sondern ich habe Dich etwas gefragt.
      Wenn Du nicht antworten willst, ist das natürlich Deine Sache.
      Aber daß ich immer nur Dich „jagen“ würde, ist eine ziemlich lächerliche Behauptung. :-)
      Ich versuche einfach, den Verstand zu verteidigen, den ich, anders als Du, nicht für „problematisch“ halte, und der mir ein Anliegen ist, weil er – wie Du ja selber sagst – Voraussetzung für das Verständnis ist.

      Wieso und inwiefern Du von mir erwartest, ich solle einen Beitrag Michaels „bespicken“, von dem Du sagst »Endlich mal wieder ein Text, der den oszillierenden Keim jeglicher Gedanken in Schwingungen zu setzen vermag«, erschließt sich mir nicht.

      :-) Genug davon – ich habe keine Lust, mit Dir zu streiten.

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    8. ... ich habe gesagt/gefragt, WO ich das gesagt haben soll, was Du mir durch Deine Frage unterstellst. Und an der Falschheit dieser Deiner Frage ist halt etwas abzulesen... Weiterhin habe ich nie gesagt, dass der Verstand problematisch ist, sondern der UMGANG mit ihm, bitte mal wirklich lesen UND VERSTEHEN was ich geschrieben habe. Und ansonsten wäre es irgendwie angebrachter lieber mal auf die positiven Inhalte, von denen ich rede einzugehen oder dann lieber ganz zu schweigen.

      Ich erwarte nicht von Dir MIchael zu bespicken, sondern bemerke damit, wenn ich das so gesagt habe, dass Du in Deiner Art zu "korrigieren" und zu "fragen" ungerecht vorgehst.
      Weiterhin drehst Du bislang an so Inhalten wie jetzt so lange an ihnen herum, bis Du wieder "fein dastehst", für Dein Empfinden. Und dann Deine "Abschiedsreden" "Genug davon!!!"... etc. Ich habe auch nicht vor zu streiten und lasse mir das auch nicht von Dir unterstellen.

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    9. @ Ingrid, ich glaube, Manroe meinte den Kommentar M.Eggerts von Donnerstag 12:09 (den fande ich auch reichlich daneben und unfair) - und da Du ja sonst sehr viel hier präsent bist und vor allem geschrieben hast, dass Du Dich ein wenig verantwortlich für diesen Blog fühlst, hätte man sich vielleicht eine kurze Replik Deinerseits gewünscht.

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    10. Lieber Rainer, danke fürs Aufmerksammachen, ich hatte manroes Kommentare jetzt wirklich nicht damit in Zusammenhang gebracht, dachte, er beziehe sich auf Michaels Grundartikel, und wunderte mich über die anscheinend über die Leber gelaufene Laus.

      :-) Aber ich finde es lustig, daß Du sagst, »hätte man sich vielleicht eine kurze Replik Deinerseits gewünscht.« --- denn das kommt mir nun tatsächlich beinahe so vor, als würde „man“ mich als „Blogsheriff“ anrufen… :-)

      Ich werde also einstweilen nicht posten, was ich manroe gerade erwidern wollte, und stattdessen lieber etwas zu dem von Dir benannten Kommentar Michaels sagen --- das wollte ich eigentlich schon heut früh tun, als ich die Kommentare hier überflogen habe… aber erstens hatte ich keine Zeit, und zweitens schien mir inzwischen schon etwas Gras darüber gewachsen zu sein (ich hatte den Eindruck, manroe kann sich selber ganz gut verteidigen und hat keinen „Sheriff“ nötig...).
      Und auch jetzt wird es noch etwas dauern, Ihr kennt mich ja inzwischen, „kurze Repliken“ sind meistens meine Sache nicht… (:-) außer, wenn es darum geht, den Verstand zu verteidigen, mit dem ich nunmal kein „Problem“ habe ;-))

      :-)
      Herzlichen Gruß in die Runde,
      Ingrid

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    11. ...Ich habe KEIN Problem mit dem Verstand!!!

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    12. Zugegeben, mein lieber Manroe, aber es würde mich nicht überraschen wenn du ein GROSSES Problem mit dem Vorstand hättest!

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    13. Lieber Tom, Vorstand, was ist das denn?? :-)

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    14. ... ein Vorstand mit einem problematischen Verstand braucht sicherlich unser aller Verständnis...

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  8. Lieber Stephan,
    danke für Deinen Einschub – ja, dieser Vortrag aus GA 107 bedeutet mir viel, er war einer der allerersten Vorträge Rudolf Steiners, die ich las...

    Danke auch für:
    »Sicher ist 'Schöpfung aus dem Nichts' kein Freibrief, Zusammenhänge und Abhängigkeiten leichtfertig zu ignorieren, aber es zeigt auch, dass die Zusammenhänge nicht mit zwingender Notwendigkeit nur einen ganz bestimmten Verlauf zulassen«

    Ich gehe noch einen Schritt weiter und füge hinzu:
    Die uns vorliegenden „Ergebnisse“ sind zwar tatsächlich durch einen einzigen, bestimmten Verlauf der Ereignisse entstanden. Aber dieser tatsächliche Verlauf stimmt nicht immer mit der Vorstellung überein, die einem Menschen seiner persönlichen Erfahrung nach als „einzig möglich“ erscheint.
    Überall dort, wo wir solche „einzig möglichen“ Verläufe postulieren, ohne jedes einzelne Ereignis genauestens zu kennen, gehen wir davon aus, daß in diesem für einzig möglich gehaltenen Verlauf jeder einzelne Mensch sich für uns vorhersehbar verhielt, es also keine Schöpfung aus dem Nichts gab.

    Frohe Ostern allerseits!

    Herzlichen Gruß in die Runde,

    Ingrid

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  9. Angeregt von Rainer hier ein paar Gedanken zu folgenden kürzlich getätigten Äußerungen einiger Gesprächsteilnehmer hier.

    S.:
    »Gäbe es Jemanden, der Verantwortung für die Menschen ausübt, würde er sagen, dieser Vortrag kann sich nur schädlich für die Menschen auswirken, wenn sie ihn lesen. … Steiner wäre nicht Steiner, wenn er nicht an anderer Stelle seinen „Wahnwitz“ durch weiteren „Wahnwitz“ kippen würde.«

    manroe:
    »… dass genau deshalb, also bestimmten Verdauungsstörungen im Oberstübchen ein gewisses Zuviel an Vorstellungen sich aufdrängt, die man dann geneigt ist mit dem verkleinerten Denkvermögen anders zu deuten als es sich in Wahrheit verhält.«

    Stephan:
    »Wenn ich es richtig verstanden habe ist es der Denkansatz von manroe, den 'Hirnen' anderer 'verkleinertes Denkvermögen' und 'Beschränktheit' zuzuerkennen, um den eigenen 'glühend warmen Verstand' aus den Gedärmen und Eingeweiden zu befreien, worin er sich auf der ritterlichen … Suche nach dem einzig wahren Herzdenken verirrt hat.«

    Michael:
    »Ja, das ist, denke ich, eine ziemlich exakte Beschreibung der Selbstbeschwörungs- Praxis von Manfred und vielen Anderen.«

    Diese Äußerungen haben zunächst gemeinsam, daß sie allesamt auf mich nicht freundlich wirken.
    :-) Aber ich habe hier nicht für „Freundlichkeit“ zu sorgen – das ist es nicht, worauf ich hinauswill.

    Wenn mehrere Menschen einen (mit den Sinnen erfaßbaren oder auch gedanklich zu begreifenden) Gegenstand betrachten, so sieht jede/r einzelne ihn von einem anderen Standpunkt aus.
    Rudolf Steiner unterscheidet zwölf Haupttypen von Standpunkten, von denen aus man die Welt betrachten kann (wobei zwischen den Hauptstandpunkten so viele einzelne Standpunkte liegen, wie es Menschen gibt, die eine Sache betrachten). Und er sagt (GA 151, S 46):
    »Und man muß zugeben: Gerade so viele gute Gründe wie für die eine Weltanschauung, so viele gute Gründe lassen sich für jede andere der zwölf Weltanschauungen vorbringen.«

    Jede/r von uns blickt aus seinem eigenen „Fenster“ und beleuchtet die in Frage stehende „Sache“ mit seinem eigenen „Scheinwerfer“.
    Und wenn jemand eine andere Stelle der jeweiligen „Sache“ in helleres/grelleres Licht taucht, finden wir diese Ansicht „falsch“, haben Sorge, der Strahl unseres eigenen Lichtes könnte im Vergleich dazu nicht hell genug sein, und verstärken ihn.
    Und dabei übersehen wir oft, worauf Rudolf Steiner uns im nächsten Satz aufmerksam macht:
    »Die Welt läßt sich nicht von dem einseitigen Standpunkte einer Weltanschauung, eines Gedankens aus betrachten, sondern die Welt enthüllt sich nur dem, der weiß, daß man um sie herumgehen muß.« --- und daß es eigentlich darum gehen sollte, die von den einzelnen Standpunkten aus gewonnenen Sichtweisen zusammenzutragen

    Stattdessen kommt es nur allzu häufig vor, daß wir das Ziel aus dem Auge verlieren und dem vermeintlichen „Gegner“ mitten ins Gesicht leuchten, worauf dieser das Ziel ebenfalls nicht mehr sieht und „zurückblendet“… und so steigert man sich in einen Kampf der Scheinwerfer hinein und bündelt das Licht immer stärker, manchmal bis zum verletzenden Laserstrahl…

    :-) So jedenfalls erscheinen mir die vier oben zitierten Äußerungen.

    Das ist das eine.

    Fortsetzung folgt.

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    1. Fortsetzung:

      Michael sagte auch noch:
      »Dazu kommt, das regelmäßig, mantra- artig zu wiederholen, es gewissermaßen zu beschwören, damit es (vor allem vor sich selbst) glaubhafter wird. Dieses Gebetsmühlenhafte ist auch Teil der Selbstbeschwörung- gern in sozialen Berufen, gern bei Esos und Anthros.«
      --- und bezieht sich damit auf ein Phänomen, das auch Rainer immer wieder zur Sprache gebracht hat:
      Wir alle scheinen hier im Grunde immer wieder „dasselbe“ zu sagen (selbstverständlich nehme ich mich nicht aus! Ich habe meine Bemühungen hier vor kurzem selbst als „Sisyphus-Arbeit“ bezeichnet, eben weil sich dabei so vieles wiederholt: auch Sisyphos rollt immer wieder denselben Stein den Berg hoch…).

      Anders als Michael glaube ich aber nicht, daß wir das, was wir sagen, deshalb „mantra-artig beschwören“, damit es (vor allem vor uns selbst) glaubhafter wird.
      Ich glaube im Gegenteil, jede/r einzelne von uns ist vollkommen überzeugt von der Richtigkeit und Wichtigkeit dessen, was er/sie hier immer von neuem in die Diskussion einbringt.

      :-) Ich gebe zu, daß mir dieses ewig Gleiche (;-) vor allem dann, wenn es nicht von mir selber, sondern von anderen stammt ;-) ) auch manchmal „auf die Nerven geht“.
      Aber insgesamt stört es mich nicht; denn ich finde das sehr begreiflich und – ;-) um ein Wort zu gebrauchen, das Anthroposophen in bestimmten Zusammenhängen gern verwenden – auch ganz berechtigt.

      Aus der Chaosforschung wissen wir, daß unter bestimmten Umständen der Flügelschlag einer Seemöwe einen Orkan (mit-)verursachen kann. Und wenn wir uns von Hans Peter Dürr das Chaospendel erklären lassen, dann ahnen wir: es gibt wohl auch im geistigen Weltgeschehen instabile und daher höchst sensible Augenblicke, in denen ein einziger „Flügelschlag“ viel bewirken kann…

      Nun ja. Und solange wir mit unseren Erkenntniskräften noch nicht so weit sind, diesen labilen Moment (im Weltgeschehen; oder auch in der Diskussion hier) zweifelsfrei zu erkennen, schlagen wir halt ununterbrochen mit demselben Flügel --- einfach deshalb, damit unser Flügelschlag dann, wenn es darauf ankommt, nicht fehlt.


      Nochmal: Frohe Ostern!
      Ingrid

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    2. Ja, das stimmt, mit der Ausgewogenheit klappt es nicht immer, und manchmal kracht es sogar. Vielleicht ist das gar nicht so schlecht, zumindest im Vergleich zu geheuchelter Eintracht. Aber womöglich ist das eine meiner Arten, mich im Kreis zu drehen- nicht auszuschließen.

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    3. Liebe Egoistenfreund,

      frohe Ostern an euch alle!

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    4. Liebe Ingrid,
      danke für die Zusammenfassung!
      Es ist tatsächlich so, manchmal fühle ich mich hier beim Mitlesen durch die vielen Flügelschläge im Chaos zu einem kleinen 'Flügelschlag' meinerseits bewegt...

      Grüße i.d. Runde
      Stephan Birkholz

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    5. ...ja, wirklich eine grossartige Zusammenfassung von Ingrid, die, zusammenfassend, gar nichts aussagt, weil sie immer, in solchen Momenten, solange um die Erscheinungen herumgeht, im Namen Steiners (unverstanden), bis nichts mehr von ihnen übrig bleibt, "diplomatisch" sich aus der Situation herausziehend. Erstaunlich, dass alle hier zustimmend ihren Beifall bekunden, das ist wahrlich bedenk-lich. Eine solche Gleichmacherei führt doch in den geistigen Tod -- aber vielleicht war es ja auch nur ein vorüberhuschendes karfreitagliches Empfinden, das hier leitend war? Ein Ostern stelle ich mir anders vor.

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    6. ""Erstaunlich, dass alle hier zustimmend ihren Beifall bekunden""
      ,.....mmm ich wollte doch gerne eine Ausnahme bilden, bitte :)

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    7. manroe hat offensichtlich wieder ein echtes Wahrnehmungsproblem:
      Das einzige, was ich hiuer als Zustimmung werten könnte, ist die Aussage
      "Ja, das stimmt, mit der Ausgewogenheit klappt es nicht immer, und manchmal kracht es sogar." von Herrn Eggert - und damit hat er einfach recht.
      Anssonsten finde ich hier keine einzige ausgesprochene Zustimmung!

      manroes Logik: Keiner=Alle!

      Logik stelle ich mir anders vor, von Ostern lasse ich mich immer überraschen...

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  10. Gestern Abend nach längerer Zeit eine Meditation.
    Gehe tief in den Prozeß, verwende diesmal eine Technik, die ich persönlich während eines Retreats am Mont Blanc vom Sufimeister Pir Vilayath Inayath "erlernt" hatte. Dessen Vater wurde von Steiner durch das im Bau befindliche Goetheanum geführt, also eine gewisse esoterisch-echte Linie am wirken.

    Nun passierte mir während der Meditation etwas Unerwartetes. Ansonsten ergibt sich während nächtlichen Prozessen ein Bewußtsein, welches Zusammenhänge des Tages überschauend erkennt. Diesmal eine Bewußtseinserweiterung welche einen Prozeß zusammenfasste. Ich hatte in letzter Zeit nur wenige Beiträge von Ingrid gelesen, nur intuitiv. Nun las ich gestern den Beitrag von Stefan Birkholz, Hinweis auf die Zusammenfassung von Ingrid. Und so las ich auch diese, um mir ein Bild zu machen. Der Beitrag endet bei der Zusammenfassung dramatisch: "verletzenden Laserstrahl".
    Zu diesem Punkte tauchte der Gedanke auf, bei Augenoperationen kommt der "verletzende Laserstrahl" zum Einsatz.

    Nun trat das Meditationserlebnis unerwartet so ein, eine christlich geistige Präsenz öffnete den Raum zu dem Drama hier unten, wobei das blog-Drama (wegen AAG usw.) durchaus ein Brennpunkt des Weltendramas ist. Über all diesem menschlich verletzenden Dingen, welche wir hier erleb-t-en, wurde die größere Bedeutung Allen Ringens hingestellt, für jene Geistige Wesenheit gibt es kein „umsonst“, „verloren“, „vergebens“. Alles hat einen Sinn.
    Dieses unerwartete Meditationserlebnis, welches mit dem Ringen auf dem Blog zusammenhing, wurde mir persönlich gegeben, um den "Wahnwitz" hier unten zu ertragen, ertragen zu können. Das Erlebnis setzte sich nächtlich fort und es entstand der Impuls das den Teilnehmern zu berichten, da es mir nicht als persönliche Frucht erscheint, was da in der Meditation geschah.
    Nun sehe ich überraschend heute Morgen im Internet einen Beitrag, der zeigt, was unter "okkult" zu verstehen ist, wenn das Wort denn überhaupt noch verwendet werden kann:

    "Riesiges Kruzifix tötet jungen Mann in Italien"

    "Am Sonntag soll Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen werden. In einem norditaliensichen Ort ereignete sich heute jedoch ein Unglück, das für einige Gläubige als schlechtes Omen gelten könnte."
    .........
    "In das Holz war der Satz geschnitzt: "Das Kreuz bleibt fest während die Welt sich dreht." Die jungen Leute hatten sich darunter zu einem Picknick niedergelassen, als der Balken anfing zu knirschen und unerwartet einbrach."

    http://www.welt.de/vermischtes/article127281749/Riesiges-Kruzifix-toetet-jungen-Mann-in-Italien.html

    Ich gehe fest davon aus, Viele von uns "hier" hatten in den letzten Jahren spirituelle Erlebnisse ob der "modernen Klassenstunden".
    Fand gestern erst auf dem anderen blog den Satz:

    "Aspekte einer selbstständigen Anthroposophie"

    unter dem Wort "Egoisten"

    Es ist davon auszugehen, der "Freiraum" führt-e uns alle zu diesem Aspekt,
    weil wir "so oder so" durchgehalten haben....... .

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    1. Nachtrag, weil es das jetzige Geschehen vertieft:

      "Dort hatten die Organisatoren einen Thron für den Papst aufgestellt; er würde dort oben von den etwa 800 000 jungen Frauen und Männern, die an den Ufern des Rheins auf ihn warteten, gut zu sehen sein. Ein Triumphzug auf dem Wasser erwartete den Nachfolger des heiligen Petrus. Neben dem päpstlichen Thron hatten die Organisatoren ein großes braunes, etwa eineinhalb Meter hohes Holzkreuz aufgestellt. Es steckte in einem Metallstandfuß, so dass es nicht umfallen konnte. Genau dort neben dem Kreuz sollten wir warten, bis der Papst kam und das Schiff losfuhr. Die Sonne brannte gnadenlos vom Himmel und ein weiteres Mal bedauerte ich, dass es nun einmal Teil meines Jobs ist, schwarze Anzüge tragen zu müssen. Ich fühlte mich wie in eine Ganzkörper-Sauna gezwängt. Plötzlich ging alles ganz schnell: Das große braune Holzkreuz fiel direkt neben mir aus dem Metallfuß, stürzte aufs Deck und zerbrach in zwei Teile. Reiseschef Bischof Renato Baccardo und der damalige päpstliche Zeremonienmeister Piero Marini erstarrten regelrecht. Ein zerbrochenes Kreuz gilt im Vatikan als ein unendlich schlechtes Omen. Ich weiß nicht, ob es überhaupt ein noch schlimmeres Omen für die katholische Kirche gibt. Das Seltsame an dieser Situation war, dass das Kreuz von ganz allein umgefallen war. Niemand hatte sich genähert, niemand war dagegengeprallt, es fiel einfach um. Während die Delegation des Vatikans regunglos wie unter Schock verharrte... ."

      Autor Andreas Englisch (Spitzname: „Maschinengewehr Gottes“) in „Benedikt XVI.: der deutsche Papst“ in Kapitel „Heimspiel Weltjugendtag 2005?!“

      Kannte bis dahin nur die in den Medien verbreitete Nachricht, ein Windstoß habe das Kreuz auf dem Schiff umgeworfen.

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    2. Lieber Ernst, der Zusammenhang mit dem Kruzifix erschließt sich mir nicht, auch wenn manches, worum hier immer wieder gerungen wird, etwas gespenstisch Reminiszenz- artiges hat, und tatsächlich auf frühe intern christliche und christlich- islamische Rahmen verweisen mag. Aber Deine Erfahrung: "Über all diesem menschlich verletzenden Dingen, welche wir hier erleb-t-en, wurde die größere Bedeutung Allen Ringens hingestellt, für jene Geistige Wesenheit gibt es kein „umsonst“, „verloren“, „vergebens“. Alles hat einen Sinn.
      Dieses unerwartete Meditationserlebnis, welches mit dem Ringen auf dem Blog zusammenhing, wurde mir persönlich gegeben, um den "Wahnwitz" hier unten zu ertragen, ertragen zu können. Das Erlebnis setzte sich nächtlich fort und es entstand der Impuls das den Teilnehmern zu berichten, da es mir nicht als persönliche Frucht erscheint, was da in der Meditation geschah." hat etwas Übergreifendes, Überindividuelles, das der erleben mag, der da heran langen kann und die Berührung erträgt. Denn das ist ja die Frage, wer zwischen Wortgefechten und Positionierungen, Evidenzerlebnissen unklarer Art sowohl transparent als auch kraftvoll- eigensinnig genug ist, die Transzendenz auszuhalten, damit sie sich aussprechen kann im Inneren.

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    3. Hallo Ernst, hast Du den Eindruck, dass Deine Schilderungen qualitativ über denen einer Judith von Halle stehen? Ich meine dies im Sinne dessen, wie Du über sie richtest. Oder lieferst Du uns noch die bislang fehlenden Gedanken nach?

      Oder andersrum, ich verstehe schon, was Du uns sagen möchtest, aber dann nicht, warum Du Judith von Halle nicht verstehst, alle qualitativen Unterschiede mal beiseite lassend.

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    4. Schoen dieses Einsicht von dir Monroe. Koennen wir nun damit rechnen das du fortan Von Halle gleich ernst nimmt wie Ernst (whats in a name?)

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    5. Kees, vielleicht hast Du das ja auch mitgelesen bei mir, dass ich zuallerst auf meiner Skala den Menschen sehe, übertragen auf Judith von Halle, dass man bitte keinen Menschen jagt. Was verbliebe wäre ein förderlicher Diskurs über besagtes Thema, warum, wieso, weshalb so oder so. Und es ist doch nun inzwischen verständlich genug, was die "Gegner" von Judith von Halle zu Felde führen. Es wäre an der Zeit deren Jagd österlich zu Grabe zu tragen. Den einen gibt das etwas, den anderen jenes. Ich glaube dass das, was sich in einer jeweiligen Zeit abspielt, kundtut, Ausdruck ist einer Suche des Menschen nach... Und weil dem so ist, wäre eine verunglimpfende Jagd auf einen Menschen schlicht abwegig, förderlich nur ein so tief als möglich gehender Austausch untereinander.

      Ich kam vor diesen Zeilen hier auf eine Betrachtung zum Unterschied zwischen einer Firewall und einem Virenscanner. Ich hab sie beide laufen :-)

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    6. @cheese:

      Auch wenn diese Frage nicht an mich gerichtet ist: ich nehme Judith von Halle tatsächlich ganz genau so ernst wie Ernst Seler, oder cheese curve, oder manroe, oder sonst jemanden. Ich sehe jedenfalls keinen Grund, es anders zu machen.

      Und ;-) anders als vielleicht manroe denke ich nicht, daß eine solche „Gleichmacherei“ in den geistigen Tod führt. Ganz im Gegenteil.


      @ Ernst: danke fürs Aufmerksammachen auf die umfallenden Kreuze/Kruzifixe.

      :-) Übrigens flatterte mir gestern ein Angebot des österreichischen Münz-Institutes ins Haus, bei dem ich an Deine Vision mit den drei Päpsten denken mußte:
      https://www.imm-muenze.at/heiligsprechung
      Und ist es nicht lustig, daß Johannes XXIII. hier offenbar als „Nachfolger“ von Johannes Paul II. angesehen wird? :-)


      Herzlichen Gruß in die nachösterliche Runde,

      Ingrid

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    7. Und ist es nicht lustig, daß Johannes XXIII. hier offenbar als „Nachfolger“ von Johannes Paul II. angesehen wird? :-)
      Oh - da hab ich schlampig hingeschaut:
      Johannes XXIII. kommt ja hier gar nicht vor.
      Wie schade – es hätten doch sicherlich auch vier Päpste Platz auf so einer Silbermünze...
      :-)

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    8. Ingrid wie schoen das du dich unangesprochen doch wieder zur Wort meldest , du bist doch ein wunderbarer Egalisierer ;) (ist mir irgendwie besser passend als Gleichmacher) und sogar noch aus den geistigen Tod in das neue leben!

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    9. Tja, Ingrid, Verständnis habe ich auch, aber keines für eine Gleichmacherei. wenn alle Konturen verwischt werden. :-)

      ...achja, Kees, vielen Dank fürs Aufmerksammachen ;-)

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    10. hallo Ingrid,

      meine Traum-Vision umfasst nur zwei Päpste.

      E.S.

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    11. aber bedeutend ist natuerlich nur was Herr Jelle van der Meulen davon wieder weiter traumt...oder den Sohn des im Goetheanum rundgefuehrten ostlichen Lehrers oder den DalaiLlama, schliesslich sind wir nicht Authoritaetsbeduerftig doch?

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    12. @ Ernst:
      Ah ja, verzeih, das hatte ich gemeinsam mit meiner eigenen „Vision“ eines Papstes Ernestus Selerius I. eigenständig weiterentwickelt... :-)
      Immerhin, es wird ja auch zwei-päpstige Münzen geben.


      @ cheese:
      »du bist doch ein wunderbarer Egalisierer«
      :-) Danke – ja, dort, wo es hingehört (nämlich im Rechtsleben), „egalisiere“ ich. Und das werde ich auch weiterhin so halten.


      @ manroe:
      Nun würde mich doch wirklich interessieren, ob bzw inwiefern Du den ersten Teil von Stephans Charakterisierung (der Michael zugestimmt hat) als unzutreffend ansiehst:
      »Wenn ich es richtig verstanden habe ist es der Denkansatz von manroe, den 'Hirnen' anderer 'verkleinertes Denkvermögen' und 'Beschränktheit' zuzuerkennen«


      :-) LG in die Egoisierer-Runde,
      i.



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    13. Autorität, wem Autorität gebühret!

      Also, das mit Herrn Jelle van der Meulen
      nahm ich als Hinweis, da geschieht etwas Hinweisendes durch die Geistige Welt.
      Ich habe nun zu dem gestern abgestürzten Kreuz geforscht, hier zwei links

      http://flickrhivemind.net/Tags/cevo/Timeline

      dieser link enthält neben Photos auch videos:

      http://www.giornaledibrescia.it/in-provincia/valcamonica

      Wie nun die gestrige Meditationserfahrung (die mich zutiefst überraschte)
      von der menschlichen Ebene auf jenes Ereignis, den Tod des jungen Mannes,
      - es gibt ein sehr schönes Photo bei den Italienern - anzuwenden ist,
      übersteigt menschliche Vernunft.
      Das sinnlos gebogene Kreuz, 1998 in den Bergen aufgestellt,
      als wollte es dereinst auf die Erde knallen,
      der "Leichnam" erschlägt jetzt den jungen Mann, "erzeugt" einen Leichnam,
      was sich mir erst jetzt bildhaft bei der Recherche ergibt.

      Widersinniger kann das Leben des Menschen mit der Religion nicht sein?!

      Sind das die Grenzen der Religion, welche das Christentum überwinden wird,
      nachdem durch Michael Eggert sich diese Aussage Steiners zum Christentum fand.
      Die Aussage Steiners mit ihrem Inhalt lässt sich nicht leugnen,
      sie ist kein Gerücht:

      "Das letzte Mal, als wir hier unsere Betrachtungen anstellten, konnte ich damit schließen, daß ich sagte, das Christentum sei weiter, umfassender als dasjenige, was innerhalb des religiösen Elementes eingeschlossen ist, und in jenen Zukünften, in denen die Menschheit hinausgewachsen sein wird über das, was man im Laufe der Zeit gewohnt worden ist, Religion zu nennen, in jenen Zukünften, so wurde gesagt, werde der Inhalt des Christentums, befreit von dem im alten Sinne religiösen Element, ein geistiger Kulturfaktor für die Menschheit geworden sein. Das Christentum vermag also selbst diejenige Form zu überwinden, die wir nach den bisherigen Kulturentwickelungen als die Form des religiösen Lebens aufzufassen das Recht haben." GA 102 S. 117

      Also nichts gegen Autorität, wer Autorität hat.
      Blinde Autorität, das ist das Verderben.
      E.S.

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    14. ...das mit dem "verkleinerten Denkvermögen" hatte ich absolut eindeutig als im Vergleich Ernst/Steiner gesagt, der Rest ist reine Boshaftigkeit mir gegenüber, die offensichtlich gern weiter gepflegt wird, sogar von Dir, wo Du doch so gründlich liest. -- ?

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    15. "Das Christentum vermag also selbst diejenige Form zu überwinden, die wir nach den bisherigen Kulturentwickelungen als die Form des religiösen Lebens aufzufassen das Recht haben." Dieser Satz von Rudolf Steiner, könnte das Ereignis in den Bergen wie ein symbolischen Akt verstehen lassen: die Form, welche sich selbst überwindet, in schauriger Eindringlichkeit die Menschheit mahnt?!

      Hier aktuell der spiegel:

      http://www.spiegel.de/panorama/italiener-wird-vom-kreuz-erschlagen-a-966140.html

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    16. Lieber manroe,

      ich kann nunmal nichts von allem, was hier in diesem thread „gegen Dich“ gesagt wurde, „boshafter“ finden als das, was Du
      hier, an Ernst gerichtet, sagst.

      Und ich finde es halt seltsam, wenn jemand, der anderen »Verdauungsstörungen im Oberstübchen« unterstellt, sich beklagt, wenn er auch selbst mal eine kleine „Boshaftigkeit“ abkriegt.
      :-) Wenn ich in solchen Fällen als „Blogsheriff“ angerufen werde (indirekt von Dir; etwas direkter von Rainer), dann „egalisiere“ ich eben. So einfach ist das.

      Aber wenn ich von der „Boshaftigkeit“ und auch von den direkt gegen den jeweils als „Gegner“ wahrgenommenen Anderen gerichteten „Laserstrahlen“ absehe, dann erkenne ich sowohl Deine als auch Ernsts „Flügelschläge“.
      Die ich zunächst einmal ebenso ernst nehme wie die „Flügelschläge“ eines jeden anderen.

      LG, i.

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    17. Liebe Ingrid,

      ...das mit Ernst und den Verdauungsbeschwerden habe ich doch erklärt gehabt als H U M O R I G gemeint, weil Ernst selbst, angeregt durch einen Steiner-Text besagte Verdauungstörungen ins Spiel gebracht hatte, die man durchaus dann bei einem "Konsum" besagten Textes würde bekommen können.

      Seine Äusserungen waren eine Anspielung, die meinen ebenfalls, im Hinblick darauf, dass man durchaus, hätte man bereits selbst welche - also Verdauungstörungen - es durchaus sein könne, dass sich selbige auch auf das Gedankenleben auswirken können.

      Wenn er, für mein Erleben, Steiner so hinstellt, dann ich in einem ausgleichenden H U M O R I G E N Sinne ebenfalls ihn. SO habe ich es gesagt und erklärt.

      Ich gebe zu, mein Humor tangiert eine gewisse Grenze, das von Ernst Gesagte im Hinblick auf Steiner aber mindestens ebenso!! Dann reicht es halt auch nicht aus, zumindest nicht für mich, wenn er seine Äusserungen, mit welchen Forschungen seinerseits auch immer, begründet und mir vorwirft, dass ich derjenige sei, der hier Sch ... im Hirn hat, sinngemäss, solcherlei scheinst Du immer, wenn es um mich geht, zu überlesen, warum nur, bei Deinem Drang nach ausgleichender Gerechtigkeit -- ?

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    18. Egalisator:

      http://nl.dreamstime.com/royalty-vrije-stock-foto-oude-vrouw-met-de-zeis-image8564005

      http://www.casino-sans-depot.info/sheriff-gaming-perd-definitivement-licence-doperer-14

      ;)

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    19. Das
      ganze Gehirn ist eine Absonderung. Und wenn man das Gehirn mit etwas vergleichen
      will, so muß man es nicht vergleichen mit dem Darm (als Organ), sondern mit
      dem was im Darm drinnen ist. Die Denktätigkeit besteht nicht in einer Tätigkeit des
      Gehirns, sondern die Denktätigkeit besteht darinnen, daß das Gehirn vom Denken
      ausgesondert, abgesondert wird. Nur der physische Leib und der Ätherleib bauen
      auf. Der astralische Leib und das Ich bauen wieder ab, die sind zum Absondern da,
      die sondern fortwährend ab. 352.145f

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    20. ...das Gehirn als Düngemittel des/fürs Bewusstsein --

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    21. Lieber manroe,

      ja, klar, humorig und eben nicht „boshaft“.
      Ich habe auch bei allen vier von mir später zitierten Äußerungen herzlich gelacht. (:-) Und ich lache auch bei cheese's Egalisator-links, auch wenn mein Holländisch nicht ganz ausreicht, das alles voll und ganz zu würdigen...)

      :-) Und übrigens komme ich grad von einer Veranstaltung von Clowns ohne Grenzen :-)

      Gute Nacht,
      Ingrid

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  11. Dann wäre es wörtlich eine Deutero-skopie (s. GA 13 und 57) wie bei Böhme und Swedenborg (anthrowiki.at/Deuteroskopie) und wie man Von Halles physisch-sinnliche Anschauungen nennen könnte.

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  12. @Ton Majoor
    Dadurch können Fernwirkungen eintreten, es können auch räumliche und zeitliche Ferngesichte
    auftreten und so weiter.

    Während sonst der Mensch im normalen Leben nur durch seine Sinne mit der Umwelt in Berührung steht, kommt beim Somnambulen und beim Medium der ganze Mensch durch seinen Willensmechanismus mit der Umwelt in Beziehung. Dadurch können Fernwirkungen eintreten, es können auch räumliche und zeitliche Ferngesichte
    auftreten und so weiter. GA 67 ,21. März 1918

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    1. Von Halle verneint daß es sich bei ihren sinnlichen Anschauungen handelt um Visionen, reine Hellsichtigkeit oder imaginative Bilder (Vorwort 2006). Deuteroskopie, d.h. psychopathologisch eine Willensmechanismus-störung, schließt sie nicht ausdrücklich aus (s. GA 67).

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    2. text eines Arztes: Als erstes möchte ich auf die Unfreiheit dieser Nahrungs­losigkeit hinweisen. Die irdische Nahrung wirkt wie Gift. So aber darf man sich das Verschwinden des Nahrungsbe­dürfnisses bei einem heiligen Menschen nicht vorstellen. Zur Erhaltung des geistigen Teils des physischen Leibes, des Auferstehungsleibes, braucht es selbstverständlich keine Nahrung. Der materielle physische Leib dagegen, den auch Judith von Halle hat, muss irdische Nahrung ertragen können, auch wenn er sie nicht braucht. Das sind zwei verschiedene Dinge: ob man nicht isst, weil es nicht nötig ist, oder ob man nicht isst, weil die Nahrung wie Gift wirkt. Ein Leib, der das Phantom angezogen hat, wird immer noch eine Mahlzeit ertragen können. Sogar der Auferstehungsleib des Herrn selbst erträgt eine Mahl­zeit, wie in den Evangelien klar angedeutet wird (Lukas 24,42-44).

      Wenn man keine irdische Nahrung erträgt, bedeutet das etwas anderes: die irdische Nahrung ist immer Ich-fremd,

      und deshalb von ihrer Natur aus ein Gift. Der Ernäh­rungsprozess ist nun gerade darauf gerichtet, die Nahrung vollständig abzubauen und umzugestalten in Ich-eigene Substanz.

      Das Phantom würde nicht daran hindern, eher würde der ganze Umgestaltungsprozess viel vollkommener ver­laufen. Zweierlei kann einer mangelnden Umgestaltung zugrunde liegen: Entweder ist der Egoismus so stark, dass alles dasjenige was Ich-fremd ist, abgewehrt wird, ohne Neigung zur Umgestaltung - oder es liegt eine erhebliche Schwäche der Ich-Organisation vor, wodurch es einfach unmöglich ist, die Nahrung zu verarbeiten. Das erste ist eine mehr psychische Anomalität, das zweite eine physische Krankheit.

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    3. Vergleiche auch wie Von Halle (Auf Englisch: FMk85kyHIYoC) oder Steiner die Kreuzigung beschreibt (Seelenblick, Bilderreihe, in GA 148).
      Übrigens hat schon 1746 der Spinozist Joh. Chr. Edelmann das Ostergeschehen rationell beschrieben: …, dass der Leib des Herrn Jesu in seinem Grabe dergestalt habe verschüttet werden können, dass er nirgend mehr zu finden gewesen ( Glaubensbekenntnis (1746), ezRLAAAAcAAJ, S. 196-7).

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    4. On-topic:
      Edelmann hatte 1746 in seinem „Glaubensbekenntnis" ausgeführt, die Auferstehung Christi sei „im Geist" zu verstehen; der Leichnam sei beim Erdbeben verschüttet worden und deshalb verschwunden
      (Michael Maurer, 1996, Die Biographie des Bürgers, 8LBmAAAAMAAJ)

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    5. @Ton:Interessanter Literaturhinweis; hier eine Rezension: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezension-sachbuch-der-buerger-ist-die-botschaft-11316622.html Worauf wollen Sie hinaus? Ich denke, Sie versuchen sich der Art der Schauungen von Halles anzunähern bzw spezifische Elemente darin zu analysieren. Das hilft bedingt dadurch, dass es nur möglich ist, diese spezifischen Elemente mit bekannten Phänomenen anzugleichen. Es ist aber nicht auszuschließen, dass das pathologische Element darin tatsächlich neu ist- dass es z.B. bei völlig intakter seelisch- geistiger Struktur auftritt. Es wird dann keine einzelne Erscheinung bleiben. Die Frage bleibt dann auch bestehen, welchen Stellenwert man den Ergebnissen solcher Schalungen geben möchte. Der entstehende "Mix" bedarf einer genauen Analyse. Ich denke, dass sich hier ein Element Raum verschafft, das Täuschungen und Blendungen jeder Art ermöglicht und qualitativ nicht nur minderwertig, sondern fragwürdig ist- aber in jedem Fall ein erhebliches Konfliktpotential herauf beschwört, da die suggestive Wirkung solcher Aussagen enorm ist.

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    6. Ich versuche seit zehn Jahren existierende Kontroversen nach meiner Art einigermaßen zu klären und dabei an Internet-Quellen zu referieren. Modern, gnostisch oder jesuitisch-christlich; Phantasie, Vision oder Deuteroskopie? Vorstellung, Gefühl oder Wille? Manchmal ist das auch auf historisch-naturwissenschaftliche Weise möglich (Erdbeben, Sonnenfinsternis, Gabelkreuz, Somnambulismus). Von Halle ist als Leseproben (books.google) auf Englisch zugänglich, aber wo im Internet gibt es Von Halles methodisches Vorwort 2006 auf Deutsch?

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    7. In Von Halles Bücher (s. Vorwort 2006, auf Englisch z.B. in books.google.com: FMk85kyHIYoC) handelt es sich scheinbar um Demut, Fasten und Stigmatisation (Einverwebung des Astralleibes, GA 109) und um das Aufnehmen des neuen Phantoms des physischen Leibes (s. GA 131), aber nicht so sehr um eine Ich-Abdruck (Ich-Kopie, innigere Verbindung, GA 109) wie bei Eckart, Tauler und Rosenkreutz.

      Kann man Von Halle daher den siebenstufigen, gnostisch-christlichen Nebenweg, den Gefühlsweg (GA 13, Einzelheiten) gönnen, den sie für sich beansprucht (auf Englisch in: Vhx4bj9wb0EC)?

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    8. @Ton: Ich finde die Darstellung der Problematik bei Emmerick, die gerade im "Nachrichtenblatt" erschienen ist, recht gut übertragbar auf von Halle. Kees hat das heute gepostet: http://antropocalypsearchief.blogspot.nl/2014/04/die-stigmatisierte-anna-katharina.html Das Schiefe, ja Platte durch das Wörtlichnehmen und Fortspinnen von "hinweisenden" Darstellungen des NT (und im Falle von von Halle auch Steiners) ist kaum als Mystik zu bezeichnen, geschweige denn als spezieller "gnostisch- christlicher" Weg, da es einen so illusionären Charakter hat. Es erscheint mehr als ausgesponnenes Plagiat, das den Anspruch erhebt, als "Schauung" Geltung zu haben.

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    9. @ Ton: Aus ein Vorwort der Buecher JvH: Also in disem Leben ist diese schulungsweg nicht begangen. Nur ist bekannt das Judith ein Studium absolvierte an einem Jesuieten-College in Berlin.. Nach dem Erscheinen meiner Vortràge in Buchformhaben haben einige Persoenlichkeiten die genaue Darlegung meines sogenannten Schulungsweges eingefordert. Abgesehen davon, dass es nicht meine Intention war deraniges in diesem Buch darzulegen -denn es war und ist nicht mein persoenliches Anliegen, das eigene Schicksal zum Hauptpunkt meiner Darstellungen sondern mit den vorhandenen Mitteln das Christus-Ereignis durchdringbarer zu machen -, wuerde eine solche Bauanleitung, recht kurz ausfallen und vermutlich nicht so, wie es sich diese Menschen vorstellen oder wuenschen wuerden. Die obengeschilderte Wahrnehmungsart ist als Folge vorheriger Leben bereits in fruehen Jahren vorhanden gewesen, ohne dass in dieser Inkarnation der beschwerliche Weg eines Eremiten mit allerlei Kestêiungen und Entsagungen meinen spirituellen Mitteilungen vorangegangen wáre.

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    10. Boveris Aufsatz (2014) scheint mir leicht problematisch, weil er exclusiv spricht von „der wahre anthroposophische Schulungsweg“, „das wahre Christentum“ und „eine reguläre geistige Schulung“, wo Steiner scheinbar zwei legitime christliche Wege unterscheidet: „Man kann nun auch durch ein stufenweises Durch¬machen solcher Gefühle einen Weg in die übersinnlichen Gebiete finden.“ (GA 13, Zur Erlangung übersinnlicher Erkenntnisse). Auch bei dem dritten, indischen Jogawege unterscheidet Steiner (nur GA 97) übrigens sieben Stufen. Patanjalis Stufe 5 (Pratyahara) und 6 (Dharana) sind dort zusammengenommen.

      Und soll nicht die jeweilige vierte Stufe (Bereiten des Steins der Weisen, Rhytmisierung des Lebens, Intuition, Stigmatisation, Pranayama) mit Veränderungen des physischen Organismus zu tun haben die nicht obligat krankhaft, somnambul, deuteroskopisch oder jesuitisch-anschaulich sind?

      Das Zitat aus dem Vorwort (2006) betrifft, wie Ingrid anmerkt, nur Von Halles zweite Wahrnehmungsart (Kontinuität des Bewußtseins, Harmonie der Sphären, Einweihung, Inspiration, GA 10, 54 etc.).

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    11. Von Halle hat das Jesuieten Collegum in Berlin besucht. canisius ,allerdings wird es humanistische Ausbildung genannt von Herrn Tradowsky.

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    12. Clemens von Brentanos Schulausbildung lag ebenfalls in den Händen von Jesuiten („in jener nicht richtige Einweihung“, GA 131).

      Der spezifisch-christliche Gefühlsweg sucht, ebenso wie der „unmittelbare Erkennnisweg“ (die christlich-rosenkreuzerische Methode) „zu den Erkenntnissen aufzusteigen“ (GA 13, Einzelheiten). Der stigmatisierte Franz von Assisi - aber auch „der große Domikaner“ und mystiker Thomas von Aquin - repräsentieren den astralen, den Gefühlsweg (GA 109).

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    13. @Ton. Ja ich habe auch mehrfach hier hingewiesen auf die sehr bedeutende Vortraege von Steiner ueber spirituelle Oekonomie, besonders den stellen die sich beziehen auf den Verleih des von Christus bearbeiteten Astralleib von Jezus bei einige Mystiker, wie zB Franz von Assissi. Einleuchtend da fand ich das solche Menschen zwar eine besondere Begabung im Astralischen empfingen aber das zB ihr ICH das nicht gewachsen war und deshalb Irrtuemer im Schauen entstehen konnten. Von die Fans von JvH habe ich noch Niemanden getroffen die sich ernsthaft mit diesen spirituellen Okonnomie befassen wollten.

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    14. Lieber Ton, lieber Kees, dass die "Bannung in Bilder" ein (ehemals) jesuitischer Einweihungsweg gewesen ist, und dass spezifische Elemente davon bei Brentano aufgetreten sind, ist sehr gut nachvollziehbar. Das kommt dann bei dem, was von Emmerick hinterlassen (und vielfach verfälscht worden ist) auch deutlich heraus. Nicht zuletzt sieht man eine gewisse Ähnlichkeit bei den zwingenden "Zeitreise"- Bildern von Halles, bis hin zu den blutigen, aber auch wundersam- frömmelnden Details ihrer seltsamen Schauungen. Das bedeutet nicht im Rückschluss, dass ein jesuitischer Einfluss tatsächlich vorhanden ist. Aber der Effekt - die Bannung, die Ergriffenheit, die Faszination von falschen Bildern einer Pseudo- Esoterik- ist derselbe. Das fördert keine eigenaktive Geisteswissenschaft, sondern hindert daran.

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    15. Emmerich in Originalfassung: Taufinsel in U5VJAAAAYAAJ, S.28 oder sTlMAAAAYAAJ, S.106; Osterlamm in fyI7AAAAcAAJ oder uSY7AAAAcAAJ, S.17.

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    16. Brentano behauptet ja auch im Vorwort, dass Gott direkt durch Emmerick spräche, dass die Schauungen "objektiv" seien. Und dann kommen diese Wundergeschichten wie die mit Taufinsel.

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    17. @Ton leider kan ich mit deine kodierte Links nichts, koennen sie nicht ein Link zu einer Website erstellen! Ich habe zwar alle Buecher von AKE im Schrank, aber nicht Elektronisch.

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  13. Versuch einer Anregung:

    Dieser Blog ist öffentlich. Seine Leserschaft ist weit gefächert. Die Anzahl der monatlichen Besuche ist beträchtlich.

    Aus meiner Sicht, als ein regelmäßiger Besucher, stellt sich das Kommentargeschehen jedoch überwiegend anders dar. Wie?

    Obwohl die Blogeinträge v. Michael durchgängig und zudem hinlänglich „Gegenstand“ einer, an „sie“anknüpfenden, eben „sachlichen“ Betrachtung sein könnten, wird diese Gelegenheit zu wenig genutzt.

    Statt dessen „machen“ so manche Kommentatoren hier, „sich“ gegenseitig zum Gegenstand für einen weiteren Gedankenaustausch.

    Dadurch sehe ich die Öffentlichkeit dieses Blogs nicht genügend beachtet wie wertgeschätzt.

    Mir freundlichem Gruß ~ Burghard

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    1. Lieber Burghard, früher, als ich noch Kunstausstellungen gemacht habe, kamen die a) wegen Freibier, b) weil die Teil der "Szene" waren, c) um gesehen zu werden, d) um Kunst erklärt zu bekommen oder, um zu erklären, und e) haben etwas gekauft. e) war natürlich eher selten.

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    2. Tja, Burghard, das ist ein bereits häufig formulierter Wunsch, nicht nur von Dir, allerdings glaube ich, dass Dein Anliegen nicht einmal funktionieren würde, wäre dies hier ein Draht zu einer Universität oder sonstiger Lehranstalt.

      An der Art wie hier unter denen, die durch den Spam-Filter "durchrutschen", sich miteinander ausgetauscht wird, erlebe ich fast genau das, was sich mit und unter Menschen so abspielt, wenn man sie aufeinander loslässt :-) und das finde ich halt so belebend und ein Austausch kommt ja doch auch zustande. Gerade durch die kreuz und quer refektierenden Gedankengänge. All dies, neben (m)einer Lektüre genau das, was, z.B. ich, eigentlich suche.

      Michael soll ja nicht mein Lehrer sein, an dessen Themen ich mich denkerisch entlanghangele, sondern die Themen selbst eine Anregung, die doch reichlich genutzt wird und wenn nach wie vor viele hier reinschauen und die Anzahl derer die das tun es immer wieder tun, dann ist doch genau das ein gutes Zeichen.

      "Dieser Blog ist öffentlich. Seine Leserschaft ist weit gefächert. Die Anzahl der monatlichen Besuche ist beträchtlich. "

      Genau, und ich habe schon den Eindruck, dass die Anzahl der Besucher gerade deshalb -- auch -- so beträchtlich ist, weil es hier so lebt, wie es lebt.

      Um näher in Deine gewünschte Richtung zu kommen, könnte man doch jeweils dann an den gewünschten Stellen den Wunsch äussern, hier mal intensiver verweilen zu wollen oder eine, um einer genaueren Betrachtung willen, gewünschte Stelle mal näher zu inspizieren, ein bedenkenwollendes Stopschild hinsetzen, auf dem der jeweilige Wunsch hervorgehoben wird. Aber generell eine gewissermassen studierende Gewissenhaftigkeit wird man wohl nicht hinbekommen.

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    3. @ Burghard

      Vor etwa 1 oder 1,5 Jahren gab es einmal eine etwas sachliche Diskussion, es ging um die Frage "Was ist ein Ätherleib"?

      Warum das aber m.E. ansonsten nicht funktioniert, liegt vielleicht an dem Umstand, dass alle die hier schreiben, Kommentatoren und Blogbetreiber, mehr oder weniger als "Lehrer" oder als "Wissende" auftreten - man belehrt sich darüber, was man meint verstanden zu haben. Eine notwendige fragende, offene Haltung ist nicht ansatzweise zu erkennen (auch wenn alle wohl wissen, wie wichtig eine solche ist...).

      Das hat dann manchmal, wie ich finde, etwas leicht skurriles und verrücktes, dieser Treffpunkt der Lehrer.

      Mir geht es natürlich genauso, darum schreibe ich hier nur noch selten und kurz, es liegt vielleicht in der Sache oder der "Natur" dieses Blogs.

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    4. Ich denke, man darf ein einzelnes Blog nicht überfordern; die Interessenlage innerhalb der Szene oder Szenen, die hier thematisch berührt werden, ist einfach zu breit. Es sind einfach zu viele Blogs in den Jahren eingegangen/ eingestellt worden. In der ganzen Bandbreite wäre dieses Blog eine einzelne Stimme- die Gesamtlage abdecken kann es natürlich nicht. Fragestellungen entstehen mMn dadurch, dass ich meine persönlichen thematischen Fäden auf meine Art verfolge- das stösst auf Widerspruch und stellt möglicherweise eigene Sichtweisen der Leser infrage. Das Interesse des Publikums entzündet sich meist gerade an den Widersprüchen. Da gibt es auch einen Unterschied zwischen dem egoistenblog und dem egoisten.de. Bei Letzterem sucht der Leser eher nach Informationen und liest länger und tiefer hinein. Die relativ kleine Zahl der regelmäßigen Kommentatoren bildet die Leser sicherlich nicht repräsentativ ab. Ich sehe mich nicht in der Lage, zugleich die Blogs zu betreiben und adäquat eine Art Forum zu grundsätzlichen anthroposophischen Fragestellungen zu betreiben. Das liegt auch gar nicht in meinem Interesse. Ich bilde ja nichts ab und repräsentiere nichts. Ich bilde nur einen Prozess ab, der mich bewegt. Daher ist auch die Idee, ich könnte irgend jemandes "Lehrer" sein, abwegig. Dass es an der einen oder anderen Stelle mit Lesern und Kommentatoren Berührungspunkte ist erfreulich, aber nicht Voraussetzung oder Ziel. Es ist natürlich erfreulich. Aber, ganz ehrlich, um "Common sense" geht es mir nicht.

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  14. Was ist FMk85kyHICoC und wer ist Ton Majoor?

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  15. „Lieber Ernst, der Zusammenhang mit dem Kruzifix erschließt sich mir nicht“

    Habe längere Zeit mit dem Satz von Michael Eggert gelebt.
    Es ist mir nun aufgegangen, wie zu dem Thema „Mitten unter den Göttern“, das Abbild eines toten Gottes im Menschenkleid passt, der freiwillig antrat (nach Schilderungen Steiners) ein Problem für die Göttergemeinschaft zu lösen, da sie erleben mussten, wie ihr Werk, der Mensch, durch Tod, Krankheit usw. „verdarb“. Sie, die Götter sahen die Möglichkeit, einer der ihren kostet den Tod, dadurch kann ein neuer Lebenskeim gebildet werden, nicht nur für die Menschen, auch für die Götter!

    Dieser Hinweis, Gedanke Rudolf Steiners kann zu einem elementaren Grundempfinden des Einzelnen im so großen Vortragszyklus der Geisteswissenschaft Steiners werden.
    Schauen wir nun auf unsere Christlich-Abendländische Kultur, so hat sie sich nach dem Hinweis Steiners mit dem Aufkommen des Kruzifixes zu einem materiellen Christentum hinentwickelt. Man/frau könnte auch sagen, über das Abbild des toten Gottes hinaus, gelangt der durchschnittlich gebildete Christ eigentlich nicht, ganz unabhängig aller seelisch-geistigen individuellen Erfahrungen, Gefühle, er bleibt letzten Endes Gefangener des materiellen Abbildes, das nach Aussage des Kultusministeriums eben bereits kleine Kinder charakterlich prägen soll, das sei die Aufgabe des Kruzifixes bereits in der Schule.
    Erst durch das Internet war es möglich, zu erfahren, das Kreuz, welches nach Schilderung von Andreas Englisch auf dem Schiff wie auf einer Triumphfahrt nach Köln einfahren sollte, kurz nachdem Deutschland den Taumel erfuhr „Wir sind Papst“, sprang wie von selbst aus seinem eisernen Standfuß, lag dann zerbrochen in zwei Teilen. Alle erschraken. Die Medien hatten damals verbreitet, ein Windstoß habe das Kreuz umgestoßen. Es sollte wohl das für die Zeugen nur als mysteriös zu bezeichnende Geschehen, nicht bekannt werden, in seiner Irrationalität. Wie kann nun ein Zusammenhang der verschiedenen Vorgänge erkannt werden. Hierzu bedarf es erst einmal Wissenszusammenhänge. Das nur als einfaches Kreuz bezeichnete religiöse Symbol auf dem Schiff ist genau gesehen, das von Papst Paul II. 1984 gestiftete Weltjugendtagskreuz. Bevor es 2005 zerbrach, war es über Monate durch ganz Deutschland gereicht worden. Unzählige Hände hatten es berührt, Gebete waren gesprochen worden, auch hier bei uns im Landkreis wurde es angebetet. Das Kreuz war also, bevor es auf unerklärliche Weise wie von selbst aus dem Standfuß hüpfte, irgendwie mit Energie aufgeladen. Liegt hier eine mögliche Erklärung für materiell Unerklärliches?! Nun soll dieser Papst heilig gesprochen werden, nur einige Tage zuvor zerbricht auf unerklärliche Weise das ihm geweihte Papstkreuz, unter welchem er 1998 persönlich saß. Jenes Kruzifix mit seinem 600 kg schweren Corpus verdeutlicht rein äußerlich, was Rudolf Steiner unter materiellem Christentum verstand. Die Wirkung dieses Kruzifixes in den italienischen Bergen ist merkwürdig, als wollte sich der Gottessohn nie vom Kreuze lösen, immer der Erde verhaftet bleiben. Das „Wunder“ sollte wohl sein (so der künstlerische Ausdruck), es knallt der Corpus nicht auf den Boden, so schwer wiegt das Geschehen am Kreuz. Das Wunder hat nicht gehalten, es gab sogar einen Toten. Der Künstler wollte übrigens mit dem so großen Kruzifix den Bischofsstab des Papstes nachempfinden.
    Es sind nun zwei religiöse Symbole, welche mit Papst Paul II direkt zusammenhängen zerbrochen. Das Erste kurz nach seinem Tode 2005, das Zweite kurz vor seiner Heiligsprechung.

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    1. Fortsetzung:
      „Mitten unter den Göttern“ steht nicht isoliert da. Es hatte sich in den letzten Monaten herauschristalisiert, wie die Katholische Kirche nicht will, der individuelle Mensch erfährt durch sich selbst ein Wissen seiner Vorgeburtlichen Existenz. Er wäre dann nicht abhängig von den Lehren der Kirchen, er/sie der Mensch hätte durch sich selbst ein Wissen, das ihm auch die Angst vor dem Tode nehmen würde. Das Kruzifix, als materieller Ausdruck des ewig Irdischen am Kreuz, das eigentlich nie erlöst wird, jedes Jahr vom Menschen aufs neue gefeierte Auferstehung und doch bleibt er gebunden ans Materielle, nur Kinder und Träumer glauben noch an Gott, weil unerreichbar. Dieses religiöse Symbol verlöre seine ihm durch die Kirche aufgeladene Bestimmung, den Charakter der Menschen zu prägen, wenn der Mensch selbstbewusst in sich das Vorgeburtliche kennt….

      „Mitten unter den Göttern“ führt uns zu dem Ausspruch „wisst ihr nicht, dass ihr Götter seid“, von Jesus Christus, überliefert. Das Kruzifix wirkt also wie ein Hemmschuh für das eigene göttliche Bewusstsein in uns. Das klingt kühn?! Wer aber Initiationen kennt, der erfährt ja, wie gerade dadurch das Göttliche in uns geweckt wird, das es dann zu pflegen und zu hegen gilt. So kann nun das aktuelle Zerbrechen eines Kruzifixes, da ein „Leichnam“- Abbild auf tragisch-dramatische Weise einen „Leichnam“ erzeugte, im Zusammenhange des zerbrochenen Weltjugendtagskreuzes, das ursprünglich in Triumphfahrt nach Köln einfahren sollte, wie eine Erfüllung des Hinweises von Rudolf Steiner gelten, mit dem Aufkommen des Kruzifixes bildete sich das materielle Christentum.

      Als ich gestern Abend erneut meditierte, wiederholte sich unerwartet das letzte Erlebnis, jedoch stärker als zuvor. Es war, als tritt eine Wesenheit hinzu, aktiv. Sie will nicht etwas vermitteln, sie wirkt. Dieser innere Zusammenhang „wirkt“ mehr als der Teddybär auf dem Schoße eines Leiters des Priesterseminars in Stuttgart, Seite 36
      http://www.priesterseminar-stuttgart.de/files/seminarbrief_winter_2013.pdf

      Wirkt der Teddy wie ein hilfloses Bemühen?! Wie sagte mir Herr Kurt Theodor Willmann von sich aus, ich fragte ihn nicht danach: „Die Priester bringens nicht“.
      Sein persönliches Schicksal mit Rudolf Steiner, der Christengemeinschaft kannte ich nicht.

      Welche Bedeutung die Katholische Kirche für den Weltzusammenhang hat, mag sich daran zeigen, wie viele Staatsführer heute zur Feier nach Rom pilgern.
      Ob Kruzifix oder Teddybär, die Menschheit ist reif,
      die eigene göttliche Würde selbstständig anzunehmen, durchaus im Sinne:
      „Aspekte einer selbstständigen Anthroposophie“
      Die Gedanken entstanden nicht durch einen Einzelnen, sie sind das gemeinsame Werk, ob Feind oder Freund, auf dem Boden der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners. Geboren sind die Gedanken durch eine Person, ich muß mich dazu bekennen, vor der Welt: Ernst Seler.

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    2. "Ob Kruzifix oder Teddybär, die Menschheit ist reif,
      die eigene göttliche Würde selbstständig anzunehmen..."

      Bei aller Kritik, die ich an diesen Blog habe: Sätze wie diese zeigen mir, dass es immer wieder lohnt, hier mal vorbeizuschauen :-)

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    3. freut mich Rainer,
      Du verdankst es meiner Ehefrau, das zu lesen.
      Ich hatte den Text aufgesetzt, sie bat, den Text zu veröffentlichen.
      E.S.

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  16. Auch ich, lieber Ernst, finde deine Beiträge oft sehr bereichernd und auf den Punkt gebracht! (Auch wenn es dazu vieler Worte bedarf, es zahlt sich aus) :-)

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    1. Ja Friederike, es braucht wahrlich Geduld, den steten Tropfen der Erkenntnis.
      Wenn wir bedenken, Steiner hat - zu Lebzeiten, also vor 1925 - sich geäußert, der Kommunismus werde nach 70 Jahren in sich zusammenbrechen, weil die Lebenskraft für die Ideologie verschwindet. Nun wird dem armen Paul II. aufgebürdet, er habe mit seiner Heiligkeit den Kommunismus zu Fall gebracht, ein Wunder seiner Gebetskraft, so tönt es nun in den Medien.... . E.S. -
      Wenn einer bereits stirbt, ist es keine Kunst..... .

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  17. http://antropocalypsearchief.blogspot.nl/2014/04/die-stigmatisierte-anna-katharina.html

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    1. "So viel und so wenig mit dem Leibe das gesunde Denken zu tun hat, so viel und so wenig haben mit diesem die Vorgänge der echten Schulung zur übersinnlichen Erkenntnis
      zu tun.” R.St. (GA 13)"

      Herzlichen Dank cheese curve für diesen gefundenen Wortbeitrag von Steiner.
      Denken hat eben nichts mit Körperlichkeit, sondern mit Bewußtsein zu tun.
      Selbstverständlich kann ein kranker Körper das Bewußtsein beeinträchtigen, somit auch das Denken behindern, ein kranker Körper hat aber nichts mit dem Denken zu tun.
      E.S.

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    2. @Cheese und Anonym: Das ist wieder einer der vollidiotischen Texte, die Judith von Halle in die Ecke stellen, die schon längst wiederlegt ist. Den gleichen Unsinn - z.B. "leibgebundene Wahrnehmung" usw. - hat ja schon Prokofieff verbreitet. Cheese curve ist unbelehrbar, bringt seit Jahren den gleichen Mist - findet diese Lüge über JvH (wie auch Michael) prima - und manchmal gibt es Leute, die immer noch hier drauf reinfallen. Leute, - fangt mal an zu denken!!! Judith von Halle hat so eine wache und bewußte Hellsichtigkeit - da habt ihr keine Ahnung davon. Und natürlich ging sie den Schulungsweg (schon in vergangenen Inkarnationen) - und wenn sie nicht so ein klares Denken hätte, dann könnte sie sich auch nicht an so viele Details z.B. aus ihrer letzten Inkarnation erinnern. Es ist einfach zu dumm, immer denselben Unsinn von Cheese Curve zu hören - bzw. von den perfekten Ignoranten und Dilettanten wie Jacob Boveri! Die Kreuzzügler für die angeblich reine Anthroposophie sind diejenigen, die aus der Anthroposophie eine Pseudo-Geisteswissenschaft machen - denn sie sparen viele Wahrheiten aus, damit es in ihr Bildnis hineinpaßt.
      Judith von Halle versetzt sich in Meditation - und begibt sich für ihre hellsichtige Wahrnehmung in die geistige Welt. Das ist die eine ihrer Fähigkeiten. Wovon man unterscheiden muß das, was sie beschrieben hat, als sie die Erlebnisse auf Golgatha hatte, - und auch das war selbstverständlich nicht leibgebunden, denn ihr Leib lag dabei Zuhause - zu Beginn des 3. Jahrtausends. Es war also eine geistige Wahrnehmung dessen, was sich physisch-historisch damals abspielte auf Golgatha. Und wer dann noch die Idiotie hat, die Nahrungslosigkeit als "Unfreiheit" zu verkünden, wie Kees das tut, der hat offensichtlich von nichts eine Ahnung und sollte besser schweigen - auch zu seinem eigenen Wohl!

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    3. Es ist doch sehr frappant wie jedesmal die Fakten vom wunderbare Taufinsel ignoriert werden und die einander ausschliessende Skizzen des Abendmahlshauses, die von JvH selbst als Detailverlust eingestuft werden. Gerade das sind die Merkmale von leibgebunden visionaires Hellsehen, oder was vielleicht noch annehmlicher ist ; kopiertes von Ake mit ein antroposophisch Sauschen uebergossen.

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    4. Lieber Herr Stadler, "Judith von Halle versetzt sich in Meditation - und begibt sich für ihre hellsichtige Wahrnehmung in die geistige Welt." Das "Versetzen" ist genau das Problem. Niemand, der meditativ im Sinne der Geisteswissenschaft tätig ist, "versetzt" sich. Niemand "begibt sich" in was auch immer. Dieses Verrücken in ein Anderes ist ein grundsätzlich fremdes Element, das trance- artige Züge hat. Ich denke, dass sie das so macht, und dass sie dadurch eine Hellsichtigkeit ihrer eigenen Art gewinnt. Ich denke nicht, dass die dadurch gewonnenen Erkenntnisse besondere Relevanz oder Reliabilität für Zeitgenossen haben. Es ist halt ein Orakel. Über ihre letzte Inkarnation wird sie ja vielleicht mal bei Gelegenheit uns Außenstehenden berichten. Ich bin sehr gespannt.

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    5. Ganz nebenbei, Herr Stadler, so unter uns: Hat Frau von Halle Ihnen auch schon verraten, wer Sie in der letzten Inkarnation waren, als ihr Vertrauter? Waren Sie damals schon ihr Beschützer?

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    6. Vielleicht s' gibt auch was gutzumachen - wäre für mich angesichts des brachialen Eifers plausibler...

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    7. "...Niemand, der meditativ im Sinne der Geisteswissenschaft tätig ist, "versetzt" sich..."

      Ich "versetze mich" regelmäßig in einen meditativ-konzentriert-mehr-oder-weniger-höheren Zustand wenn ich den Ego-Blog lese. Es bedarf vor allem einer sachlich-übergeordneten geisteswissenschaftlichen Forschung, wenn man herausfinden will, warum viele Menschen bei manchen Themen (JvH) über Jahre exakt das Gleiche schreiben. "Es ist halt ein Orakel".

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  18. http://antropocalypsearchief.blogspot.nl/2014/04/wie-gehen-wir-als-gesellschaft-mit.html

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    1. Dieser Link zeigt mal wieder,wie man ein Problem versucht zu verengen, in diesem Fall zu nur ein Kontroverse zwischen Prokofieff und von Halle und ihre respective Anhaenger. Aber wie in diese Websiten bereits klar werden konnte, ist das keinesfalls der Hauptsache. Die eigentliche Frage ist, passt solches visionaires Hellsehen, somnambulismus oder das kopieren deren Resultate von AKE uebehaupt wohl on der Geisteswissenschaft hinein? Nun die Frage ist hier auchsvhom mehrmals deutlich beantwortet obwohl natuerlich evident ist das manche Menschen das nicht Wahrhaben wollen undimmer wieder genaannte Fakten einfach ignorieren.

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  19. @Ton, noch einige interessante quellen:
    http://www.tiny-mundo.de/static/pdf/abschlussbericht.pdf und Hollaendisch aber auch mit viele Deutsche Zitate: http://antropocalypse.blogspot.nl/2013/11/judith-von-halle-behrend-2013-2014.html

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  20. Da nun Bruchstücke aus einem Vorwort Judith von Halles zitiert wurden, möchte ich versuchen, ein bißchen vom Zusammenhang wiederherzustellen – ich zitiere aus ihrem Vorwort zu „Und wäre Er nicht auferstanden…“:

    JvH betont zunächst, daß ihre Vorträge auf zwei unterschiedlichen Arten »geistig-seelischen Erfahrens« beruhen: die eine Art ist das seither vieldiskutierte »unmittelbare Wahrnehmen der Ereignisse der Zeitenwende«.
    »Die andere Art des geistigen Erlebens … steht nicht mit dem Ereignis der Stigmatisation in Zusammenhang, sondern war schon vor der Stigmatisation vorhanden. Man kann es als ein seelisch-geistiges Bewußtsein jenseits der Schwelle zur geistigen Welt bezeichnen.«
    Und etwas später heißt es:
    »Um Mißverständnisse zu vermeiden, möchte ich betonen, daß selbstverständlich alle meine Darstellungen nur möglich sind, weil ich – ebenso wie alle Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft – die Anthroposophie Rudolf Steiners als Grundlage aller geistigen Forschung zur Verfügung habe. Kein einziges Wort, welches spirituelle Zusammenhänge und Hintergründe des Mysteriums von Golgatha in den Vorträgen aufzuzeigen versucht, konnte ohne die durch Rudolf Steiner inaugurierte Geisteswissenschaft gesagt werden. Jeder heute auf der Erde inkarnierte Mensch, der sich der Anthroposophie wahrhaft verbunden fühlt, hat diese geistige Errungenschaft als unverzichtbares Fundament seines geistigen Bewußtseins auf die unterschiedlichste Weise verinnerlicht. Gerade auf dieses Fundament, auf welches alle Nachgeborenen bauen dürfen, gründet sich die Möglichkeit, daß ein Vortrag hauptsächlich eigenständig erworbenes Erkenntnisgut zum Inhalt haben kann.«

    ---

    Die von cheese zitierte Bemerkung:
    »Die obengeschilderte Wahrnehmungsart ist als Folge vorheriger Leben bereits in fruehen Jahren vorhanden gewesen, ohne dass in dieser Inkarnation der beschwerliche Weg eines Eremiten mit allerlei Kestêiungen und Entsagungen meinen spirituellen Mitteilungen vorangegangen wáre.«
    ist natürlich sehr interessant.
    Erstens vor dem Hintergrund der Mitteilungen Rudolf Steiners über die Auswirkungen, die ein in einem früheren Leben durchgemachter „Schulungsweg“ in diesem Leben haben kann (ich habe im Augenblick den genauen Wortlaut nicht parat, werde aber bei Bedarf versuchen, die Stelle in den nächsten Tagen herauszusuchen).
    Und zweitens auch, wenn man sich fragt, wie es denn bei Rudolf Steiner aussah mit einem bereits in früher Jugend vorhandenen »seelisch-geistigen Bewußtsein jenseits der Schwelle«, oder auch mit dem »beschwerlichen Weg eines Eremiten mit allerlei Kasteiungen und Entsagungen« --- zu ersterem verweise ich auf S 22 in seinem Buch „Mein Lebensgang“ (Im Umgang mit der Geometrie »fand ich die Rechtfertigung, von der geistigen Welt, die ich erlebte, ebenso zu sprechen wie von der sinnlichen. ... Ich hatte zwei Vorstellungen, die zwar unbestimmt waren, die aber schon vor meinem achten Lebenshahr in meinem Seelenleben eine große Rolle spielten. Ich unterschied Dinge und Wesenheiten, «die man sieht» und solche, «die man nicht sieht»«) und auch auf die Schilderung seines Erlebnisses am Pottschacher Bahnhof (nachzulesen hier), zu letzterem findet sich eine Fülle von Informationen in den beiden Büchern „Der andere Rudolf Steiner“ und „Sie Mensch von einem Menschen“ von Wolfgang Vögele...

    ---

    Eine Frage an Ton Majoor:
    Mich würde es sehr interessieren, was für Sie die Konsequenz wäre, wenn Sie ganz zweifelsfrei herausfinden könnten, wie der „Erkenntnisweg“ (wie immer man das auch nennen will) Judith von Halles zustandekommt:
    Einmal angenommen, es handle sich dabei, trotz aller derzeitigen Zweifel, um einen Weg, den Rudolf Steiner als „berechtigt“ ansieht --- würde das Ihrer Ansicht nach bedeuten, daß man ihr deshalb jedes Wort glauben müßte?


    Herzlichen Gruß in die Runde,

    Ingrid

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    1. @ Ingrid
      Die Glaube auf dem gnostisch-christlichen Wege betriffe „das wirkliche Vorhandensein und das wirkliche Gelebt-Haben des Christus Jesus“ (GA 95) und „wirklich glauben können an die ersten Worte des Johannes-Evangeliums“(GA 99).
      Man sehe den segnenden Auferstandene von Vincenzo Foppa (Pinacoteca di Brera, Milaan):
      http://www.wegmaninstitut.ch/dokumente/selg_2009_zentrum_anthroposophie.pdf

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    2. "Derjenige, der solche Methoden auf sich anwendet, wodurch er lernt, in Gedanken ebenso intensiv zu leben, wie man sonst nur in den äußeren Sinneseindrücken lebt, der erlangt eine gewisse Fähigkeit, die darinnen besteht, daß er nicht nur im gegenwärtigen Augenblicke die Welt betrachten kann. Solche Übungen, welche dazu führen, daß man nicht nur im gegenwärtigen Augenblicke die Welt betrachten kann, müssen allerdings lange Zeit, je nach den betreffenden Anlagen des Menschen, in sorgfältiger und systematischer, eben in exakter Meditation und Konzentration ausgeführt werden. Manche Menschen bringen gerade in der gegenwärtigen Zeit die Fähigkeit, die man auf diese Weise ausbilden kann, schon bei ihrer Geburt mit. Das heißt, sie ist nicht gleich bei der Geburt so da, daß sie offenbar werden kann, aber sie tritt aus dem Inneren hervor in einem gewissen Zeitpunkte des Lebens, und man weiß, man hätte sich sie nicht im gewöhnlichen Leben erworben, wenn man sie nicht schon durch die Geburt mitgebracht hätte. Diese Fähigkeit besteht darin, daß man in den Gedanken drinnen so leben kann, wie man sonst durch seinen Körper in der sinnlichen Welt lebt." (Lit.: GA 218, S 182, Vortrag vom 17.11.1922)

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    3. «Wer sich wirklich in die Tatsachen, die damals geschehen sind durch das Ereignis von Palästina und durch das Mysterium von Golgatha, versenken kann, so stark, dass er ganz darinnen lebt und sie ihm gegenständlich werden, so daß er das geistig lebendig vor sich sieht, daß es wirkt wie eine Kraft, die sich selbst seinem Blutumlauf mitteilt, der erlangt durch dieses Erlebnis dasselbe, was früher erlangt wurde durch das Heraustreten des Ätherleibes. Durch den Geist, der als der Christus-Impuls ausgeströmt ist, strömt in den Leib etwas hinein, was sonst nur auf dem Wege physisch-physiologischer Entwickelung hervorgerufen werden kann: durch Feuer, inneres Feuer, das sich in der Blutzirkulation ausdrückt. Läßt der Mensch den Christus-Impuls wirken, dann wirkt dieser Christus-Impuls so, dass sich die Erlebnisse des astralischen Leibes in den Ätherleib hineinergießen und der Mensch hellsehend wird. Hier haben Sie erklärt den Ausdruck ‹taufen durch den Geist und durch Feuer›.» (Rudolf Steiner, Das Johannes-Evangelium im Verhältnis zu den drei anderen Evangelien, besonders zu dem Lukas-Evangelium, GA 112, Seite 133f)

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    4. Rudolf Steiner, GA 139 (Das Markus-Evangelium) Seite 135ff.:


      "Nehmen wir an, irgendein Mensch in der vorchristlichen Zeit würde — es braucht nicht mit Bewußtsein zu sein - mit allen Impulsen, mit allen Kräften, die später das Ich durchdringen sollen, in sich erfüllt sein und würde mit dieser, man möchte sagen, Über-Ich-Kraft, mit dieser übermenschlichen Kraft untertauchen in seinen Leib. Er müßte diesen Leib zerbrechen und ihn nicht so sehen, wie er ist, wenn das schwache Ich - oder das schwache Innere - dadrinnen ist. Er mußte ihn anders sehen, der Mensch der alten Zeit, der alle Gewalt des Ich in sich dazu gehabt hätte, daß er heraustreten konnte aus seinem Leibe. Er würde ihn so gesehen haben, wie er als zerbrochener Leib ist unter dem Einflüsse des Über-Ich, würde ihn mit allerlei Wunden gesehen haben, wie nur das schwache Ich - oder das schwache Innere - in den alten Zeiten den Leib so schwach durchdringt, daß er ganz bleiben kann.
      Was ich jetzt gesagt habe, ist bei den Propheten ausgesprochen. Es ist die Stelle ungefähr so formuliert, daß gesagt wird (Sacharja 12,10):
      Der Mensch, der alle Kraft der Ichheit in sich vereint und sich dem menschlichen Leib gegenüber sieht, er sieht ihn durchstochen, verwundet, mit Löchern. Denn die höhere Kraft des Ich, die in den alten Zeiten noch nicht das menschliche Innere bewohnen konnte, durchlöchert, durchdringt, zersticht den Leib. Das ist ein Impuls, der deshalb durch die Menschheitsevolution läuft, weil wegen des luziferischen und ahrimanischen Einflusses dem Menschen in der vorchristlichen Zeit ein geringeres Quantum seines Ich mitgegeben werden mußte, als das Voll-Ich umfaßt. Und weil der Leib nur geeignet ist für das geringere Quantum und nicht für die ganze Kraft des Ich, deshalb zermürbt er. Und daher mußte - nicht weil es in der vorchristlichen Zeit geschieht, sondern weil mit dem Christus Jesus auf einmal das volle Ich in die Leiblichkeit eingezogen ist, weil da am stärksten die Ichheit eingezogen ist -, deshalb mußte diese Leiblichkeit nicht nur mit einer Wunde, wie es bei so vielen Menschheitsindividualitäten war, die ein Über-Ich getragen haben, sondern mit fünf Wunden angeschaut werden, mit fünf Wunden, die notwendig sind wegen des Hinausragens der Christus-Wesenheit, das heißt des Voll-Ich des Menschen, über die Form der Leiblichkeit, über die angemessene Form der Leiblichkeit. Wegen dieses Hinausragens mußte sich auf dem physischen Plan der Weltgeschichte das Kreuz erheben, das den Christus-Leib so trug, wie der menschliche Leib sein würde, wenn jemals in einem Augenblick die ganze Summe des Menschentums, von welcher der Mensch einen großen Teil durch den luziferischen und ahrimanischen Einfluß verloren hat, in einem Menschen weilen würde.
      Das ist ein tiefes Mysterium, das uns aus der Geheimwissenschaft heraus geradezu das Bild auf Golgatha hinstellt. Und wer versteht, was Menschheit und Menschentum ist, was das Erden-Ich ist, was das Verhältnis des Erden-Ich zur Menschenform des Leibes, zur Form des Menschenleibes ist, der weiß, daß bei der vollständigen Durchdringung des Erden-Ich mit dem Menschenleibe nicht die Durchdringung geschehen kann, welche die normale bei dem herumwandelnden Menschen ist, sondern daß der Mensch, wenn er aus sich herausgeht und, sich selber anschauend, fragen kann: Wie müßte dieser Leib sein, wenn alle Ichheit in ihn hineinrücken würde? - ihn anschauen würde mit fünf Wunden. Aus der Menschennatur und aus der Erdenwesenheit selber folgt die Gestalt des Kreuzes mit dem Christus und den Wunden auf Golgatha. Bis in das Bild hinein kann sich aus der Betrachtung der Menschennatur das Mysterium von Golgatha aus dem ergeben, was man wissen kann.

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    5. Und S.138:

      „Das ist ein tiefes Mysterium, das uns aus der Geheimwissenschaft heraus geradezu das Bild auf Golgatha hinstellt. Und wer versteht, was Menschheit und Menschentum ist, was das Erden-Ich ist, was das Verhältnis des Erden-Ich zur Menschenform des Leibes, zur Form des Menschenleibes [=Phantom] ist, der weiß, daß bei der vollständigen Durchdringung des Erden-Ich mit dem Menschenleibe nicht die Durchdringung geschehen kann, welche die normale bei dem herumwandelnden Menschen ist, sondern daß der Mensch, wenn er aus sich herausgeht und, sich selber anschauend, fragen kann: Wie müßte dieser Leib sein, wenn alle Ichheit in ihn hineinrücken würde? - ihn anschauen würde mit fünf Wunden. Aus der Menschennatur und aus der Erdenwesenheit selber folgt die Gestalt des Kreuzes mit dem Christus und den Wunden auf Golgatha. Bis in das Bild hinein kann sich aus der Betrachtung der Menschennatur das Mysterium von Golgatha aus dem ergeben, was man wissen kann.“

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    6. Wer nicht kapiert, aus was für einer Bewußtseinstiefe heraus so etwas nur erkannt bzw. be- und geschrieben werden kann, dem kann man eigentlich auch nicht mehr helfen!

      aus: Judith von Halle, "Das Vaterunser - Das gesprochene Wort Gottes"

      S.35/36: "Und so trat den Menschen, die das Vaterunser aus dem Mund des Christus hörten, das lebendige, wahre Wesen der Worte vor die Seele. Dieses lebendige, wahre Wesen der Worte war ihnen zuvor verborgen gewesen; das was sie erlebten durch das Wort in der Sinnenwelt, kam dem eigentlichen Wesen des Wortes höchstens so nahe wie ein Spiegelbild - ein Spiegelbild ist zwar das Abbild eines Wesen, es ist jedoch niemals das Wesen an sich. So trat vor sie hin die Wahrheit des Vaterunsers jenseits der Schwelle, und dieser Vorgang führte sie zu einem Erkennen großer Weltgeheimnisse."

      S.37: "Christus erweckte die Worte zum Leben. Durch seinen Mund gesprochen, wurden in den Erdenäther tönend zu den Sinnen der Jünger hin, lebendige Geisteswesen geboren, die zuvor als rein geistige Wahrheiten jenseits der Schwelle lebten. Jedes Wort, jeder Laut führt eine eigenständige Existenz in Form eines Weltenmysteriums. In jedem Wort liegt der ganze Kosmos. Doch jedes einzelne Wort sonderte sich während des Erlebens der Jünger gleichzeitig aus diesem Kosmos ab, obwohl es diesen in sich allezeit trug und bewahrte. Jedes Wort stand für sich allein als eine einmalige und sinnumspannende Weltenwesenheit, als wundersames, göttliches Leben war es in sich ein eigener Kosmos. So pulsierten diese unterschiedlichsten lebendigen Geschöpfe, fünfzig verschiedene Weltenwesenheiten, in der harmonischsten Weise zusammen und enthüllten die eine einfache und zugleich unergründlich tiefe Erkenntnis-Offenbarung über den Urgrund der Götterwelt und ihren Zusammenhang mit der Menschheitsentwicklung.
      Fünfzig Worte enthält die Urfassung des Vaterunsers in der aramäischen Sprache, das Christus den Jüngern und den Frauen gab."

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    7. "Während die Seele des Sehers, die der Apokalyptiker geschildert hat, in geistige Regionen hinaufsteigen kann, um das Evangelium der Liebe zu empfangen, und im Geiste die Seligkeit süß wie Honig empfinden kann, lebt der Seher doch in einem heutigen Leibe, und dementsprechend muß er ausdrücken, daß das Hinaufsteigen im heutigen Leibe in vieler Beziehung das Gegenstück jener Seligkeit hervorruft. Das drückt er dadurch aus, daß er sagt, das Büchlein mache ihm, obgleich es süß sei wie Honig, als er es verschluckt hat, grimmige Schmerzen im Bauche. Aber das ist nur ein kleiner Abglanz von dem, «im Leibe gekreuzigt» zu sein. Je höher der Geist steigt, desto schwieriger wird ihm das Wohnen im Leibe."

      GA 104, Seite 172

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    8. Herr Eggert, die Ga war doch schon online im Nett, wird nun deine Site ein Art Backup des Zitadlers?

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    9. "Aber ebensowenig, wie jeder ein Astronom werden soll, der die Ergebnisse der Astronomie in seine Weltanschauung aufnimmt, ebenso wenig braucht jeder ein Geistesforscher zu werden, wenn Geistesforschung ein Element unserer Zivilisation, unseres Kulturlebens werden soll. Ja, im Gegenteil: jene Beziehung von Mensch zu Mensch, die einmal dadurch entstehen kann und die eigentlich in einer nicht sehr fernen Menschheitszukunft entstehen muß - wenn der Niedergang nicht immer stärker
      und stärker werden soll -, jenes soziale Zusammenleben zwischen Mensch und Mensch, das notwendig werden wird und, man könnte sagen eigentlich schon heute notwendig ist, das wird wesentlich belebt, wenn jenes Vertrauen wiederum in das soziale Leben der Menschen einzieht, wodurch man weiß: Wer aus den Tiefen seiner Seele heraus über die geistigen, übersinnlichen Welten spricht, weil er als Geistesforscher sich zu ihnen aufgeschwungen hat, der verdient Vertrauen. Wo in dieser Weise die Seelen intim zueinander stehen können, daß die Intimitäten der übersinnlichen Welt in der übersinnlichen Wesenheit des Menschen einander mitgeteilt werden, in einer solchen sozialen Ordnung werden diejenigen Kräfte leben, die einzig und allein wiederum unser soziales Leben festigen werden."
      Rotterdam, 01.November 1921, GA 297a

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    10. Leute wie Kees Kromme (alias cheese curve) sind noch lange nicht bereit für so eine neue soziale Ordnung - und klammern sich verzweifelt ans Alte.

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    11. Ich will niemanden nerven mit Zitaten - aber wer sich für Nahrungslosigkeit interessiert, der sollte sich mal damit beschäftigen, was R.Steiner so alles meinte, z.B. hier: Rudolf Steiner, GA 134 („Die Welt der Sinne und die Welt des Geistes“)
      3. Vortrag (Hannover, 29.12.1911)
      „Denn sehen Sie, wenn Sie den Menschen im allergröbsten Sinn betrachten, nämlich, ich möchte sagen so recht materialistisch, so könnte sich Ihnen der Mensch eigentlich so darstellen, wie er wirklich in manchen materialistischen Büchern geschildert ist: als ein recht großer Verdauungsapparat, als ein Apparat, der ißt und verdaut und seinen Körper aufbaut aus den Substanzen, die er durch Essen aufgenommen hat und die er in der verschiedensten Weise verarbeitet hat und so weiter. Tatsächlich, in den materialistischen Weltanschauungen finden Sie den Menschen kaum viel anders geschildert als so, daß er ein großer Verdauungs- und Eßapparat ist, also ein Apparat, der Stoffe aufnimmt von außen und sie im Innern verarbeitet, sie in der verschiedensten Weise verteilt auf die Muskeln, Knochen, Sehnen und so weiter. Wenn man den Menschen im Groben betrachtet, wenn man absieht von dem, was der Mensch dadurch ist, daß er eine sinnliche Welt wahrnimmt, daß er in einem körperlichen Gesamtgefühl gewisse Drüsenabsonderungen wahrnimmt, und überhaupt, wenn man nur auf das Grobe der Nahrungsaufnahme sieht, auf das, was mit den Stoffen vorgeht von ihrer Aufnahme durch den Mund bis zu ihrer Verarbeitung zum Blut und zum Umlauf dieses Blutes — wenn man das, was der Mensch im Groben ist, in Betracht zieht, so ist dies der materielle Prozeß, der letzten Endes der physische Ausdruck ist für das, was als Übergewicht existiert des astralischen Leibes über den Ätherleib. Nämlich Sie erinnern sich, daß wir, wenn wir die Welt überhaupt geistig betrachten, hinter jedem Sinnlichen ein Geistiges sehen müssen. Das Sinnliche ist eigentlich nur die äußere Erscheinung. Hinter all diesen groben Vorgängen der Nahrungsaufnahme und -Verarbeitung haben wir als geistige Kräfte zu sehen das Übergewicht des astralischen Leibes über den Ätherleib. So daß wir sagen können: Es drückt sich dieses Übergewicht des astralischen Leibes über den Ätherleib aus in den normalen organischen Lebensvorgängen, insofern diese physisch sind; also in den normalen physisch-organischen Lebensvorgängen. Ja, sehen Sie, da haben wir etwas Sonderbares herausbekommen. Ich bitte Sie, dieses Sonderbare recht zu betrachten. Sie müssen sich nämlich klarmachen: Das, was der Materialismus oftmals als den ganzen Menschen ansieht, das, was eigentlich die Hauptsorge weitaus der meisten Menschen ist — Nahrung aufzunehmen und die Stoffe nach den verschiedenen Organen des Körpers zu tragen —, das ist durch nichts anderes überhaupt vorhanden als dadurch, daß durch den luziferischen Einfluß einmal eine solche Verschiebung stattgefunden hat, die ein Übergewicht des astralischen Leibes über den Ätherleib hervorgerufen hat. Das heißt, wenn es den Luzifer nicht gegeben hätte am Anfang der Menschheitsentwickelung und der nicht in der charakterisierten Weise den astralischen und den Ätherleib verschoben hätte, so würde der Mensch in der heutigen Weise nicht essen und verdauen und die Stoffe verarbeiten, wie er das tut.

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    12. Fortsetzung:
      Das also, was als materialistische Hauptsache beim Menschen angesehen wird, ist eine rein luziferische Tat, ist überhaupt nichts anderes als das Produkt einer Verschiebung zwischen Astralleib und Ätherleib, so daß der Astralleib etwas abgekriegt hat an Tätigkeit durch Luzifer, wodurch er ein Übergewicht erlangt hat über den Ätherleib. Das hat ihm Luzifer gegeben, und dadurch nämlich ist der Mensch überhaupt dazu gekommen, grobe Nahrungsmittel aufzunehmen. Der Mensch war gar nicht dazu bestimmt, grobe Nahrungsmittel aufzunehmen, sondern er sollte eine Daseinsart bilden, eine Daseinsstufe haben, auf der er gar nicht grobe Nahrungsmittel aufzunehmen brauchte. Wunderbar drückt uns diese Tatsache aus, daß durch die Versuchung des Luzifer bewirkt worden ist, was wir nennen können die Vertreibung aus dem Paradiese. Denn im Paradiese sein heißt nichts anderes, als ein geistiges Wesen zu sein und nicht nötig zu haben, physische Nahrungsmittel aufzunehmen und sie in sich zu verarbeiten. Das ist die Vertreibung aus dem Paradiese, was den weitaus meisten materialistisch gesinnten Menschen als die höchste Lust erscheint. Die Menschen sind nicht nur dadurch gestraft worden, daß sie sozusagen Nahrungsmittel aufnehmen und verarbeiten müssen, sondern sie sind doppelt gestraft, weil das, was in den Symbolen der Bibel den ersten Menschen als der größte Verlust erschien: daß sie heraus mußten aus dem Paradies und physische Nahrung aufnehmen, für die weitaus meisten Menschen der größte Genuß geworden ist. So sehr haben sich die Menschen verändert, daß sogar das Sein außer dem Paradies für sie die größte Lust geworden ist. Das ist allerdings sonderbar, daß man sich diese Dinge klarmachen muß, aber man muß es.

      [... ... ...]

      Ich habe in Karlsruhe darauf aufmerksam gemacht, daß es für einen Menschen, der auf seine Vernunft baut, ganz begreiflich erscheint, wenn er sagt: Ja, wenn ich begreifen will die Auferstehung beim Mysterium von Golgatha, dann muß ich meine Vernunft einfach streichen. Denn alles das, was diese sagt, widerspricht der Auferstehung. So sagt der Mensch des neunzehnten Jahrhunderts, so sagt selbst schon der Theologe, insofern er liberaler Theologe ist, im neunzehnten Jahrhundert. Aber wie soll er denn überhaupt erwarten, daß das Mysterium von Golgatha, daß etwas, was gerade keine Tat ist, die mit dem Luziferischen verflochten sein sollte, was ganz außerhalb der Sphäre des Luzifer liegt, was gekommen ist, um die Sphäre des Luziferischen zu überwinden, daß das begriffen werden soll mit dem, was durch Luzifer ihm zukommt, nämlich durch seine eigene Vernunft! Es ist nichts selbstverständlicher, als daß man mit eigener Vernunft niemals diese Dinge begreifen kann. Denn sie ist ein luziferisches Geschenk und ist nicht geeignet, die Dinge zu begreifen, die nicht mit dem Wirken des Luzifer zusammenhängen. Das ist der tiefere Zusammenhang dieser Sache. Wäre das Mysterium von Golgatha mit der menschlichen Vernunft begreifbar, dann, meine lieben Freunde, hätte es gar nicht zu geschehen brauchen, dann wäre es ganz unnötig, dieses Mysterium von Golgatha. Denn es ist geradezu da, um die Verschiebung, welche durch den luziferischen Einfluß zustande gekommen ist, wieder auszugleichen, also gerade, um den Menschen zu kurieren von dieser sonderbaren Anmaßung, von diesem sonderbaren Hochmut der Vernunft, der sich dadurch äußert, daß der Mensch alles mit seiner Vernunft begreifen will. Hier ist die Stelle, zu begreifen, wie eigentlich die Vernunft als solche begrenzt ist. Daß die menschliche Erkenntnis begrenzt sei, dagegen ist von mir oft protestiert worden; aber die Vernunft als solche ist begrenzt.“

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    13. Fazit: Durch das Mysterium von Golgatha wird die Verschiebung, die durch Luzifer stattfand, wieder ausgeglichen...- auch das Übergewicht des Astralleibes über den Ätherleib wird "geheilt". Durch das MvG wird die Tat Luzifers wiedergutgemacht.
      Der Mensch wird dann wieder der, der er sein sollte:
      "Der Mensch war gar nicht dazu bestimmt, grobe Nahrungsmittel aufzunehmen, sondern er sollte eine Daseinsart bilden, eine Daseinsstufe haben, auf der er gar nicht grobe Nahrungsmittel aufzunehmen brauchte." Anders ausgedrückt: das in Dekadenz geratene Phantom des Menschen wird durch die Aufnahme der Christuskraft wiederhergestellt.

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  21. Herr Eggert, 27.4.1.28.
    Was ist das "Nachrichtenblatt" und um welcher Publikation handelt es sich hier?

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    1. Lieber Herr Steinbuch, das Blatt sollten Sie kennen, da u.a. Ingrid dort gelegentlich publiziert. "Die Stigmatisierte Anna K. Emmerick im Lichte von Rudolf Steiners Geistesforschung" - Jacob Boveri
      in:

      I N I T I A T I V E E N T W I C K L U N G S R I C H T U N G
      A N T H R O P O S O P H I E

      Roland Tüscher
      Kirsten Juel

      initiative.e.a@gmail.com

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    2. Lieber Michael,

      »da u.a. Ingrid dort gelegentlich publiziert.«
      :-) Das ist ein wenig sehr übertrieben --- ich habe einmal einen Leserbrief geschrieben.
      Aber es freut mich, auf diese Weise zu erfahren, daß Du ihn offensichtlich gelesen oder zumindest bemerkt hast.

      :-) LG, i.

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    3. Liebe Ingrid, selbstverständlich lese ich Deine Artikel. Selbst, wenn sie eigentlich nur als Leserbriefe gedacht waren. Sie sind immer von hoher Qualität.

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  22. Zum Artikel ueber AKE noch folgendes. Aufgezeigt wird das es in der Bible nicht um ausserlich fysische Wunder geht, wie zB AKE und auch JvH gerne erzaehlen. Es werden Vorbilder gegeben. Das Buch von Emil Bock, die drei Jahre ist dort auch sehr deutlich wo er vergleicht die Wundertaten eines Apollonius von Tyana und Christus Jezus. Wie JvH beim Taufe Christi ein ploetzlich auftauchendes Taufinsel postuliert ist auch so ein Vorbild von ein Mix von sinnlicher und uebersinnlicher Schau. Das uebersinnliche wird als Sinnlich dargestellt und das ist genau auch das Problem mit diese visionaire Schauungen. Dabeinoch dasJvH das Abendmahlhaus mehrmals verschiedentlich skizziert hat und wenn das Publikum das bmwrkte nur sagen konnte, das ist Detailverlust. Also ihre Schauungen sind nicht sehr genau wie sie selbst zugeben musste. Dies kann natuerlich ausgebreitet werden ueber das ganze Skala ihrer Visionen.


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    1. Für Cheese Curve:
      "Geht man der Wahrheit übrigens auf den Grund, so wird man stets finden, daß - abgesehen von einigen, die sich eben erst hier zum Richtigen durcharbeiten müssen- diejenigen am meisten über Personenkultus klagen, die finden, daß ihrer eigenen Person zu wenig Kultus entgegengebracht wird. Diese sollten aber ein wenig in sich gehen, und niemandem eines der schönsten Gefühle rauben wollen, das in der Verehrung derjenigen besteht, die einem die Wahrheit zugänglich machen. Dieses Gefühl ist eines jeden persönliche Angelegenheit, und in diese sollten sich nicht die hämischen Stimmen eitler Kritiker mischen. Wer selbst ein dankbares Gemüt hat und seinen geistigen Helfern Achtung und Liebe entgegenbringt, der wird es nie über sein Herz bringen, diese Gefühle bei anderen zu tadeln. Fange nur vor allem jeder bei sich selbst zu kritisieren an, arbeite er an der Verbreitung der Wahrheit, so wird er am besten anderen dienen."

      GA 34, S.386ff.

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    2. Aus dem Zitat oben:
      "Dieses Gefühl ist eines jeden persönliche Angelegenheit, und in diese sollten sich nicht die hämischen Stimmen eitler Kritiker mischen."

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  23. M. Eggert, 28-4-11.13.
    Vielen Dank für Ihren Hinweis.
    Hinter dem Fall "AKE" gibt es eine nachgelassene Kontroverse zwischen Ita Wegman und Emil Bock. Weil Ita Wegman Stigmatisation nur als psychogen sehen konnte war Emil Bock - wie auch später der Priester der Christengemeinschaft Hans Lüthje - überzeugt von der Validität von AKEs Zeitenwende Wahrnemungen. Bastiaan Baan, Seminarrektor in Spring Valley, hat sich im Osternheft von "In beweging" (made in Holland) klar für Emil Bocks Meinung ausgesprochen.
    Es ist Zeit für ein Gespräch, meine Damen und Herren !!!

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    1. Sehr geehrter Herr Steinbuch, i.d.R.:

      "Es ist Zeit für ein Gespräch, meine Damen und Herren !!!"
      u.
      "Hinter dem Fall "AKE" gibt es eine nachgelassene Kontroverse zwischen Ita Wegman und Emil Bock."

      finde bei Recherche eine neue website, darin diesen Satz:

      (Marie Steiner) "1948 schrieb sie: "Die Entsiegelung der in den Werken Goethes und Schillers noch verborgen gebliebenen Geistigkeit hat er (Rudolf Steiner) uns als eine Aufgabe ans Herz gelegt;"
      http://www.bewegteworte.ch/marie_steiner.htm

      Als dieser Tage Herr Jelle van der Meulen seinen blog wieder aufmachte, wechselte er auch das Begrüßungsbild. Es zeigt Mauern, einen Bagger beim Abriss. Die Mauern hatten durchaus den Charakter des "Gefängnisses", zu dem "Bild" passend, das er mir schrieb. Und nun taucht das Wort "Entsiegelung" aus dem Munde von Marie Steiner auf, im Zusammenhange von Goethe und Schiller.

      Lese nun ganz neue, bis jetzt nicht (mir) bekannte Tatsachen aus dem Leben von dem Ehepaar Steiner, etwa die "Eisenschienen" an den Beinen von Marie Steiner. Finde:

      "Am 24.Dezember 1914 heirateten Marie von Sivers und Rudolf Steiner. Dafür gab es vor allem zwei Gründe: Zum einen, damit Marie von Sivers wieder Bewegungs- und Handlungsfreiheit im kriegführenden Deutschland bekam, denn sie war dem Pass nach Russin. Zum anderen aus Sorge um den Nachlass Rudolf Steiners. Dieser hatte zwar schon Testamente zugunsten Marie von Sivers' geschrieben, in denen ihr der gesamte Nachlass zugesprochen wurde, doch erst unter Ehepartnern ist ein günstiger und sicherer Vollzug solcher Testamente gewährleistet."

      Als ich vor Jahren hier schrieb, Steiner habe Frau Sivers wegen des Aufenthaltsrechtes geheiratet, konnte ich keinen Beleg für Gelesenes angeben, es blieb deshalb für Dritte nur ein Gerücht. Jetzt immerhin dieser Hinweis im Internet.

      Wer hier mitlas, kann verstehen, der neu gefundene Hinweis auf Schiller macht nun das Geisterlebnis von Herrn Jelle van der Meulen verständlicher, in dem Sinne, es waltete das Karma der AAG.
      Fand gestern zufällig ein ganz neues Bild von Frau Halle im Internet. Sie wirkt ganz anders, als das Bild, welches mir Herr Suhrmann zeigte und schenkte. Das Photo ist etwas unscharf. Eine andere Version des Bildes ist etwas aussagekräftiger. Frau Halle wirkt horchend im Kreise, aber wo ist der Mensch geblieben, von dem Photo, das Herr Suhrmann zeigte. Im ersten Momente wirkt Frau Halle vollkommen hilflos, wie ein lebendiges Fragezeichen. Es ist auch eine Bitte wahrnehmbar: ich will ernst genommen werden.
      Rein seelisch (ist es mir): wie Frau Wibke Reinstein, welche mit ihrer Idee, sie sei die Inkarnation von Rudolf Steiner, ernst genommen werden will. In beiden Fällen könnte nur Jemand wie Rudolf Steiner genau erklären, was geistig vor sich geht. So können, dürfen und müssen wir Vernunft anwenden. Diese sagt, erkennen beide Frauen denn nicht, was sie den Menschen jeweils zumuten, ganz unabhängig davon, ob es wahr ist, was sie zumuten. Und in dieser Zumutung ist bereits eine Antwort enthalten. Genauso kann Niemand seine Inkarnationen veröffentlichen, das ist einfach eine Zumutung. Wie kann der Einzelne denn mit dem "Wissen" umgehen. Er kann es nicht so überprüfen, wie es Steiner möglich war. Also ist die Vernunft anzuwenden, von der Steiner betonte, sie gilt gerade für Mitteilungen hellseherischer Wahrnehmungen. Vernunft sagt, auf frühere Inkarnationen zu verweisen, bedeutet immer eine gewisse Vergewaltigung des Adressaten. Deswegen verlangen Vernunftgründe jegliches Verschweigen eigener Inkarnationszusammenhänge. Wo Jemand auf seine Erkenntnis verweist, er sei dies oder das gewesen, ist bereits der Boden für Verwirrung gelegt, natürlich ungewollt. Sensationslust entsteht, ist unausweichlich. Frau Halle wirkt auf dem Bild hilfesuchend.... .

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    2. Fortsetzung:

      Am Ende des Textes hier fällt erst auf, Steiner lag die "Entsiegelung" der Geistigkeit von Goethe und Schiller am Herzen. Insofern ist dann ein früherer Hinweis von mir, das geistige Bild von Herrn Jelle van der Meulen (Gefängnis/Schiller) ist eine direkte karmische Aufforderung der Geistigen Welt, meine Person irgendwie ernst zu nehmen, nun nachträglich als Wahrheit zu erkennen, wenn Steiner so auf Schiller verwies, dann liegt (offensichtlich) eine karmische Notwendigkeit für das Auftreten des Bildes von Herrn Jelle van der Meulen vor.

      Ich verdanke diesem gedanklichen Zusammenhang indirekt Ihnen Herr Rob Steinbuch, herzlichen Dank.

      Das Bild wird objektiv klarer, für All-e......
      E.S.

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  24. Rudolf Steiner über Kees Kromme, auch Michael Eggert - und sehr stark auch über Adam Michaelis:

    "Es gibt Menschen, die scheinen gar keine Phantasie zu haben auf den Gebieten, auf denen man oftmals Phantasie sucht. Ja, wenn sie manchmal Gelegenheit nehmen, sich über die Phantasie zu äußern, zeigen sie sogar einen ausgesprochenen Haß gegen alle Phantasieschöpfungen. Wenn man ihnen aber zu Leibe oder, ich möchte sagen, zur Seele rückt, zeigen sie, daß sie im Grunde sehr viel Phantasie haben: kaum hören sie nämlich da oder dort ein Wort über ihren Nebenmenschen, das ihm abträglich ist, so erfinden sie ganze Geschichten und erzählen die tollsten Dinge über ihren Nebenmenschen. [z.B. über JvH oder über ihre Leser oder Freunde...WS] Alles, was man so lügt, ist ja Geschöpf der Phantasie, ist ein Umwandlungsprodukt der Phantasie ins Böse. Und wenn Sie diese Erweiterung der Phantasie ins Böse nehmen, so werden Sie gewahr werden, daß die Phantasie doch ziemlich verbreitet ist in der Welt der Menschen. Wenn Sie alle die Schöpfungen der Phantasie ins Auge fassen, welche die Menschen zuwege bringen, indem sie über ihre Mitmenschen dieses oder jenes sagen, oder auch sonst dieses oder jenes zum besten geben, so werden Sie ein ziemliches Quantum von Phantasie finden auch bei denjenigen Menschen, die im gewöhnlichen, im edleren Sinne phantasiearm sind. Die menschlichen Fähigkeiten verschlagen sich eben manchmal, und Lügenhaftigkeit und Verleumdungssucht sind eben verschlagene Phantasie." (Lit.: GA 161, S 18)

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  25. Cheese Curve - hier nochmal für Dich etwas zum genau studieren - nicht von Rudolf Steiner. Aber dennoch sehr schön für Dich - für eine vertiefte Selbsterkenntnis!

    Wikipedia:

    "Mit Feindbild wird im Allgemeinen ein negatives Vorurteil gegenüber anderen Menschen, Menschengruppen (insbesondere Minderheiten), Völkern, Staaten oder Ideologien bezeichnet, das auf einer Schwarz-Weiß-Sicht der Welt (Dichotomie, Dualismus) beruht und mit negativen Vorstellungen, Einstellungen und Gefühlen verbunden ist.[1] Typisch für ein Feindbild ist, dass im Anderen bzw. Fremden das Böse gesehen wird und diesem negativen Bild kontrastierend ein positives Selbstbild bzw. Freundbild gegenübergestellt wird.[1] Feindbilder werden unter anderem von Politikern aufgebaut und geschürt, die den Populismus praktizieren. Sie stützen sich dabei auf ein Verschwörungsdenken, das menschliche Verhaltensmuster der Abwehr und auf Protesthaltungen.[2]

    Selektive Wahrnehmung

    In der Feindbildforschung wird danach gefragt, wie Feindbilder aufgebaut und politisch instrumentalisiert werden. Dabei werden sowohl soziale Faktoren als auch das Wahrnehmungsmuster untersucht, das Feindbilder möglich macht. Ein Ansatz ist die selektive Wahrnehmung. In der Psychologie und Philosophie wird von einem skeptischen Standpunkt angenommen, dass die menschliche Wahrnehmung insofern selektiv ist, als sie das Faktische, Wirkliche, Reale, Objektive oder Wahre nur zum Teil erfassen kann.(!!!!!)

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  26. Die Facebookgruppe ueber JvH ist geendet weil ein paar andere JvHfans sich bei Morel der Verleger von JvH ueber WS beklagt haben. Weil er dort ihrer Meinung nach JvH ernsthaft schadete. Das egalisierer Ingrid WS dafuer bedankt das Also WS diese Ende der Website herbeigefuehrt hat stimmt dan auch,allerdings auf andere Weise als herr Stadler es hier kund getan hat.

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    1. Das ist mir alles neu, Kees. Vordergründig wurde das Judith-von-Halle-Forum bei Facebook wegen einiger etwas exaltierter Beiträge geschlossen- von eher kritischen Teilnehmern. Wolfgang Stadler hat sich hier irgendwann gebrüstet, die Schließung veranlasst zu haben. Er hat ja auch bei Info3 interveniert, um einen kritischen Artikel von mir zu verhindern. Aus seiner Sicht sind seine mit allen Mitteln betriebenen Methoden sicherlich erfolgreich verlaufen. Dass er mit seiner exaltierten Art Frau von Halle wesentlich mehr schadet als nützt, ist ihm sicher nicht bewusst. Ingrid kann sicherlich selbst etwas dazu sagen, wie sie dazu steht.

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    2. Lieber Kees,
      Du lügst - wie immer. Die Seite wurde ausschließlich von MIR geschlossen! Gebrüstet habe ich mich nie damit - aber das ist halt Michaels Ausdrucksweise, wenn es um meine Person geht (oder Judith von Halle...- da darf man dann - meint er - schon ein bißchen die Wahrheit verdrehen...) Und Michael, - anstatt mir eine exaltierte Art zu unterstellen (wer schreibt hier ständig - seit Jahren - über JvH???) solltest Du Dir lieber mal ernstlich die ganzen Zitate, die ich schon hier reinstellte, bedenken - und ernst nehmen, was R.Steiner so sagt! Ansonsten glaub ich kaum, daß ich Frau v. Halle geschadet habe. Oder hast Du Deine ganzen Artikel der letzten Jahre, bzw. hat "Adam Michaelis" seinen Mist nur wegen mir geschrieben? Hat Prokofieff auf mich reagiert? Wäre mir alles ziemlich neu. Ansonsten sind es hier drin immer dieselben, die schreiben. Kees Kromme hat denselben Mist (Taufinsel usw.) schon geschrieben, bevor ich ihn kannte. Er macht dasselbe immer noch - egal wie ich drauf reagiere.

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    3. Lieber Kees, wenn es Wunsch von Herrn Morel - stellvertretend für Frau von Halle- wäre, diese unsägliche, niveaulose Propaganda von Wolfgang Stadler zu beenden - und damit die ständige Eskalation der Auseinandersetzungen-, dann würde ich das selbstverständlich tun. Ich gehe bislang davon aus, dass er im Namen von Frau von Halle spricht. Wenn das nicht der Fall sein sollte, dann wäre das ein Faktum, das Herr Morel mir mitteilen sollte. Leider sind viele Kanäle durch die Schließung der Facebook- Gruppe mit geschlossen worden.

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    4. Ich bin auch davon überzeugt, dass W.Stadler mit seinem Überengagement JvHalle eher schadet, es ist aber reichlich einseitig, primär ihm die Verantwortung für "die ständige Eskalation der Auseinandersetzungen" zuschieben zu wollen. "Unsäglich und niveaulos" sind eben auch viele der gleichlautenden Artikel des Blogs über JvHalle; in ihrem Wesen her nicht weniger "fanatisch" als die "Propaganda" von WS.

      Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass WS mit seiner Aktivität "im Namen von Frau von Halle spricht", sie wird das alles hier wahrscheinlich gar nicht lesen/kennen.

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    5. Korrektur: Auch wenn Herr Morel "im Namen von Frau von Halle spricht" wird er wohl kaum ernsthaft davon ausgehen, dass bei einer entsprechenden Intervention seinerseits diese Artikel hier gegen JvH aufhören würden. Die JvHalle Beiträge sorgen immer für ein "volles Haus" und prägen durch die Polemik natürlich den Charakter dieser Website.

      Woran liegt es wohl, dass sich keiner mehr findet, der zu anspruchsvolleren Threads (Dorian Schmidt, s.o.) etwas schreiben mag?

      @ Wolfgang
      Sorry, war nicht ganz so kritisch gemeint. Dein Engagement bei der Info3 gefällt mir sehr, nur auf dieser Website ist es häufig die Einladung für die ewig gleichen HassTiraden der JvH Gegner

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    6. »Ingrid kann sicherlich selbst etwas dazu sagen, wie sie dazu steht.«

      Lieber Michael, ich weiß nichts Näheres über die Schließung dieser facebook-Gruppe und habe auch kein Bedürfnis, mich eingehend damit zu befassen. Ich habe eine Zeitlang mitgelesen, fand diese Seite ganz unsäglich und bin froh, zu erfahren, daß es sie nicht mehr gibt – und ganz gleich, wer die Schließung veranlaßt haben mag: ich bin ihm/ihr/ihnen dankbar dafür.

      Ebenso wie Rainer halte ich es für sehr unwahrscheinlich, daß Frau von Halle oder Herr Morel hier im Blog mitlesen (warum sollten sie?), und ich finde es absurd, anzunehmen, daß irgendeiner der Gesprächsteilnehmer hier in ihrem oder seinem Namen spricht, solange sie dem nicht ausdrücklich widersprechen.

      Im übrigen finde ich, daß die Art, wie diese Auseinandersetzung seit Jahren geführt wird, einer Menschengemeinschaft, die sich der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners verbunden fühlt, unwürdig ist. Es macht auf mich den Eindruck, als wäre die anthroposophische Bewegung erstens keine Menschengemeinschaft und hätte zweitens mehr Interesse an „Astralfetzen“ (© Anonymous) als an Geisteswissenschaft.

      :-) Aber das ist nur meine persönliche Ansicht, die natürlich niemanden zu interessieren braucht – ebenso wie ich mich nicht näher für die Einzelheiten der Schließung dieser facebook-Gruppe zu interessieren brauche.

      Herzlichen Gruß in die Runde,
      Ingrid

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    7. @Michael: hab heute keine Zeit für hier. Aber nur ganz kurz eine Bemerkung: Du schreibst "diese unsägliche, niveaulose Propaganda ..." - Ich bin mir ziemlich sicher, daß Du diese Wortwahl von mir hast - da ich genau das mal über Deine Texte hier schrieb! Wenn ihr das Wesentliche - nämlich die Steiner-Zitate, die ich allein hier oben reinstellte, mal als Thema nehmen würdet, z.B. über den Leib, der lt. Steiner 5 Wundmale hat usw. - dann könnte man ja mal objektiv über Inhalte reden. Aber auf Steiner hat hier wohl niemand Lust - und auf die Inhalte auch nicht. Davon wird immer abgelenkt. Diese Dinge sind objektiv - und keine Propaganda. Und wenn Kees Kromme erzählt, daß auf seine Inhalte keiner eingeht - dann hat er sicher auch nicht das Buch von Kiene u.a. mal gründlich durchgelesen. Ansonsten ist es einfach so, - und damit solltest Du Dich abfinden - daß es viele Leute gibt (und das sind Leute wie z.B. Kiene u.a., die seit Jahrzehnten sich mit Steiner beschäftigen) denen es genau entgegengesetzt geht wie Dir. Wieso Du seit Jahren diesem Zwang unterliegst, JvH niederzumachen ist mir ein echtes Rätsel. Wieso sagst Du Dir nicht: die interessiert mich nicht, das ist nicht mein Ding. Und basta. Wieso versucht Ihr, die Leute gegen JvH aufzubringen? Wenn du glaubst, daß ich Propaganda mache - dann sind ausschließlich Leute wie Du daran schuld, daß ich meinen Mund auch aufmache! Sowenig wie ich R.Steiner verteidigen würde, wenn es keine Leute gäbe, die es als ihre Lebensaufgabe betrachten, gegen die Anthroposophie zu kämpfen. Wer sich nicht für Anthroposophie interessiert, der muß sich nicht damit befassen. Wer nichts mit den Büchern von JvH anfangen kann - oder sie schlecht findet - der muß sich auch nicht damit befassen.

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    8. Ach Zitadler wenn Judith und ihre Fans wie du, sich ausschliesslich richteten auf den new age Bewegung die Wesensverwand ist und nicht immer wieder behaupteten das was Judith verbreitet antroposofie waere, hatte ich schon laengst mein Blog aufgehoben. Aber weil du nicht ablassende Propaganda betreibst fuer das Gegnteil, muss doch die Anthroposophy einigermassen dagegen verteidigt werden, wenigstens das Menschen die noch selbst denken koennen nicht irregeleitet werden. Es ist einfach Karma dies zu tun. Wenn nur einer sich nicht irreleiten liesse waere diese Kampf gegen den Hallemuehlen schon nicht vergebens.

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  27. Ita Wegman und Emil Bock gehörten beiden zum engsten Mitarbeiterkreis von Rudolf Steiner. Aber über solche Themen wie hier erwähnt hatten sie ganz verschiedene Meinungen. Wenn man die Biografien von beiden Personen betrachtet wird die Ursache klar. Ita Wegan hatte einen Freimaurerischen Hintergrund und war Ärtztin. Emil Bock war protestantischerTheologe.
    Doch waren beide gerufen zur Arbeit für die Anthroposophie.
    Warum ist so etwas bei uns nicht möglich?

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    1. Lieber Rob,

      »Warum ist so etwas bei uns nicht möglich?«

      Meine Antwort darauf:
      Weil Rudolf Steiner nicht mehr auf dem physischen Plan weilt.
      Er war das Zentrum, er war das Verbindende zwischen all den unterschiedlichen Menschen, die ohne ihn wohl niemals zusammengefunden hätten.
      Als dieses Zentrum nicht mehr ohne weiteres „greifbar“ war, brach alles auseinander, und das Trennende wurde stärker als das Verbindende.

      Eine der allerwichtigsten Aufgaben heute wäre es daher meiner Ansicht nach, im Wesen Anthroposophia ein Verbindendes aufzusuchen (= zu suchen und zu finden), das stärker ist als alles Trennende.
      Schwer genug.

      Herzlichen Gruß,
      Ingrid

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  28. Diese Info habe ich von eine Frau, die zuerst mich als der Feind von JvH angesehen hat, aber spaeter ihr Einsicht geaendert hat und WS als der wahre Feind erkannt hat. Sie und noch ein anderer Frau haben Joseph Morel in Kenntniss gestellt was im Facebokkgruppe passierte, die Massnamen sind sofort genommen und die Gruppe wurde geschlossen.

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    1. Du lügst einfach. Erfindest Geschichten. Die facebook-Seite wurde ursprünglich ja nur von den Freunden von JvH genutzt. Zu Informationszwecken. Es passierte aber wenig drin. Ich hab ab und zu Vortragszusammenfassungen reingestellt. Dann aber übernahmen Leute wie Wiebke Reinstein u.a. sozusagen die Führung. Und dann kam plötzlich jeder. Auch Leute, die JvH nicht kannten - aber es chic fanden über sie zu lästern. Kees Kromme fand es toll, alles, was er schon auf seiner Anti-Jvh-homepage stehen hat, dann nochmal auf diese Seite zu stellen usw....- das ganze ging Monate. Die Frau, die die Gruppe leitete, wollte die Leitung nicht mehr haben. Ich übernahm sie. Und beendete sie bald. Weil es ja sowieso nur noch eine Horror-Seite, quasi schon eine Anti-JvH- und Anti-Anthroposophie-Seite war. Und Joseph Morel hat sich gefreut, als ich diese Seite endlich beendet hatte! Und Kees Kromme ist seither langweilig - er weiß nicht mehr so recht, wo er immer dasselbe wieder über JvH schreiben kann, das er schon seit Jahren schreibt.

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    2. @Kees: Die Frau von der Du redest - ich weiß wen Du meinst - hat damals übrigens aus der Psychiatrie heraus geschrieben. Das ist kein Witz. Ich weiß besser als Du, was es mit der auf sich hatte!

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    3. Es gab mindestens zwei Frauen die sich sehr aufgeregt haben wegen Zitadler, da er einige Forumbesucher die menschlichkeit entsagte, weil sie nicht einig mit WS waren. Ich werde diese Link an einer diese Zwei weiterleiten,vielleicht ist das Beduerfniss da, einiges von was geschehen ist zu kommentieren. Also welche der zwei Frauen du meint als psychiatrischer Fall, weiss ich nicht. Jedenfalls kennt einer dich auch vom Zweig bei JvH.

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  29. Ita and Emil kannten nicht JvH. So das Vergleich fehlt. Hatten Ita und Emil gewusst welche fantastischen Sachen JvH offenbarenen wurde, sie wurden sich sicher geeint haben das das nichts mehr mit antroposofie zu tun hatte. Sogar Bock in die 3 Jahre hat sehr deutlich beschrieben das Wunder in Christi Zeit etwas ganz anderes waren als jetzt durch JvH beschrieben, wie zB ploetzlich aus dem Jordanwasser auftauchende Taufinsel und vieles mehr was immer wieder ignoriert wird.

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  30. Wir wissen von Rudolf Steiner, wie einst der Islam half, den Einfluß der Schwarzen Magie, welcher Europa bedrohte, die Spitze zu nehmen. Könnte es sein, die Sicht des Islam hilft, auch in der Debatte der Stigmata, eine etwas distanziertere Sicht einzunehmen? Es kann das Auftreten der Wundmale sicherlich von den Menschen der Umgebung zu verschiedenen Zeitaltern, verschieden empfunden werden. Die unten enthaltene Aussage, welche Christen sicherlich zuerst schockiert, hat in sich einen wahren Kern. Rudolf Steiner sah das Christentum vor einem Abgrund, wenn die Geisteswissenschaft nicht erhellend das Christusereignis verstehbar erklärt. All seine Bemühungen hatten zum Ziel, die Christus-TaT für die Gegenwart und Zukunft für die neue Bewusstseinsart des Menschen einsichtig zu beleuchten. Insofern mag das Anbeten eines Symboles für sich der Vergangenheit angehören?! Hier der aktuelle Text, der jeden Christen zum Nachdenken anregen kann:

    " Vatikan: Papst-Sekretär aus Ägypten nennt Islam „Kultur des Todes“

    Der neue Sekretär des Papsts ist ein „Islamkritiker“, der den Glauben als „Kultur des Todes“ umschreibt. Kurios ist, dass Katholiken nach wie vor einen blutenden toten Mann anbeten, der ans Kreuz genagelt wurde. Der Vatikan könnte endlich mit Selbstkritik in jeglicher Hinsicht beginnen."

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2014/04/501168/vatikan-papst-sekretaer-aus-aegypten-nennt-islam-kultur-des-todes/

    Das Auftreten von Stigmata ist für den Betroffenen sicherlich erst einmal ein überwältigendes Ereignis. Der Vorstand in Dornach sah eigentlich von Anfang an die Probleme, welche sich einstellen konnten, die nun eintraten. Es liegt sicherlich alleine an Frau Halle selbst, zu entscheiden, wie und ob die Diskussionen um ihre Person weitergehen. Sie selbst hat es in der Hand, die indirekte „Anbetung“ ihrer Person, die „Anbetung“ der Wundmale zu beenden. Vielleicht mag der Einwurf von islamischer Seite, nüchtern, wie oben das Zitat zeigt, eine gewisse Spitze in der Diskussion nehmen. Die verschiedenen geistigen Leistungen der Weltreligionen sind von Rudolf Steiner eingehend beschrieben, eben auch, wie der Islam Europa vor der Schwarzen Magie rettete.

    Als ich gestern zum ersten Male las, wie Marie Steiner drei Tage regungslos im Bette lag,
    http://www.bewegteworte.ch/marie_steiner.htm
    weil Schuré Vorwürfe aussprach, er aus der AG austrat, wunderte ich mich etwas, denn wer mit der Geistigen Welt lebt, wird von den Handlungen der Menschen nicht mehr erschüttert, auch wenn die Handlungen ihn treffen. Hat Frau Halle nicht nur Wundmale durch ihre seelische Konstitution, sondern die innere Begegnung mit der Christuswesenheit erfahren, wird sie sich von der Bedeutung distanzieren, welche sie sich persönlich in ihrem ersten Buche gab, ihre Bedeutung, dass gerade sie in der AAG auftrat. Mit ihrem ersten Buche beanspruchte sie die geistige Führerschaft. Der Vorstand sah durchaus diese Gefahr, aber durch die Veröffentlichung des Buches in einem anthroposophischen Verlage, hatte man/frau sich selbst das Grab geschaufelt?!

    Es hilft nun nur noch menschliche Vernunft, menschliche Erkenntnis, oder nüchtern anzuerkennen, was aus islamischer Sicht als Götzendienst charakterisiert wird.

    Es soll etwas Erkenntnis der angekündigten Veröffentlichung hier gebracht werden: das Zeitalter des männlichen Denkens ist für das Christentum vorbei. Es hat zweitausend Jahre lang nur zu Krieg und Elend geführt, der Christusimpuls kann von Männern nicht mehr gerettet werden. Die Frau nur die „Rippe“ des Mannes, all dies (sehr blutige) "religiöse Spiel" ist vorbei….. .

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  31. Ich verstehe schon warum Zitadler vom ""Mist des Taufinsels"" spricht. es ist viel gemuetlicher ein schuetzender Hand oben den Judith Kopf zu halten als sich denkerisch auseinanderzusetzen mit das Taufinsel. Oder mit den Detailverlust im sachen Abendmahlshaus oder den durch den Steinen hindurch flatternden Grabtuecher oder die Beteiligung Zebedeus an Lazarus. Von all den Judithfans gab es hier noch kein einziges vernuenftige Auseinandersetzung mit diesen Fenomenen, jedenfalls nicht mit inachtnehmung ihrer Intelligenz wovon sie wiederholt schreiben diese zu benuetzen. Wer den Mut hat kann einiges noch nachlesen ohne die Buecher JvH selbst gelesen zu haben. http://antropocalypse.blogspot.nl/2013/11/judith-von-halle-behrend-2013-2014.html update:13-9-2013 und 7-9-2013 und 22-5-2013. Leider kann ich all die Beitraege wo man das denken so hervorhebt nicht sehr ernst nehmen, weil es nur theorie ist und nicht praktisch vollzogen. Ob es wird egalisiert, ob es wird ridiculisiert , jedenfalls nicht ernst genommen, von verschiedene Autoren hier im Blog. Wer sind die Windmuehlen?

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    1. »Wer den Mut hat kann einiges noch nachlesen ohne die Buecher JvH selbst gelesen zu haben.«
      Genau das ist eine der „Windmühlen“: es für „mutig“ zu halten, über allerlei Einzelheiten zu diskutieren, ohne die betreffenden Bücher Judith von Halles selbst vollständig im Zusammenhang gelesen zu haben.

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    2. Je mehr und je länger ich die Bücher von Halles gelesen habe - teilweise, wegen eines Auftrages, mehrmals und detailliert, analysierend und in seinen Bestandteilen gewichtend, desto verheerender wird der Eindruck. Das ist etwas, was auf den ersten Eindruck blendet und durch die Pseudoesoterik eine gewisse Wirkung hat auf den, der diesbezüglich seelische Bedürfnisse hat. Ein Glanzpapierchen, noch nicht einmal in sich konsistent oder auf irgend etwas verweisend. Der Rat, genau zu lesen, führt meiner Ansicht nach dahin, dass auch der letzte von-Halle-Windbeutel in sich zusammen fällt. Aber selbstverständlich - jedem das Seine.

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    3. Lieber Michael,

      ich „rate“ niemandem, Judith von Halles Bücher zu lesen, ob genau oder ungenau.

      Ich habe halt einfach keine Lust, mit Menschen zu diskutieren, die das genaue Lesen im Zusammenhang nicht für eine Diskussionsvoraussetzung halten, sondern sich damit begnügen, von anderen in bestimmter Absicht herausgepickte Einzelheiten zu betrachten – das ist alles.
      Aber selbstverständlich – jedem das Seine.

      Ich werde mich hier auch weiterhin darauf beschränken, auf Ungenauigkeiten beim Zitieren und Mißverständnisse beim Referieren aufmerksam zu machen, falls ich das bemerke, weil ich das in Betracht stehende Buch gelesen habe (ich habe längst nicht alle JvH-Bücher gelesen).

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  32. und es schon wieder ega-isiertl, ich tat die Muehe einiges zu referieren und citieren weil viele Menschen angeblich die Buecher von jvH nicht selbst haben und lesen koennen en dennoch das Bestreben haben JvH oh so zu schuetzen.

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  33. @ Kees (u.a. hier)

    Ich kenne bisher niemanden, der mich davon überzeugen konnte (oder das auch nur behauptet), daß er mit seinem ICH allem „gewachsen“ ist, das ihm im Leben begegnet. Auch von mir selbst würde ich so etwas nicht behaupten.
    Einmal abgesehen davon, daß ich Judith von Halle gar nicht genügend kenne, um so etwas beurteilen zu können, sehe ich auch nicht, wozu es dienen sollte, darüber zu spekulieren, ob ihr ICH ihren Schauungen gewachsen ist oder nicht.
    Denn einmal angenommen, es würde sich nach eingehender Prüfung herausstellen, daß Frau von Halle einen „rechtmäßigen Einweihungsweg“ durchgemacht hat und daß ihr ICH ihren Schauungen tatsächlich „gewachsen“ ist --- für mich würde das dennoch nicht bedeuten, daß ich ihr alles glauben müßte, was sie sagt.
    Für Dich schon?

    Ich stimme Wolfgang zu:
    Wer sich nicht für Anthroposophie interessiert, der muß sich nicht damit befassen. Wer nichts mit den Büchern von JvH anfangen kann - oder sie schlecht findet - der muß sich auch nicht damit befassen.
    Ich würde mich dagegen wehren, daß die Inhalte der Bücher Judith von Halles an Waldorfschulen gelehrt werden, ebenso wie ich mich dagegen wehren würde, daß man Kinder die Inhalte der esoterischen Mitteilungen Rudolf Steiners lehrt.
    Und ich begreife gut, daß man sie nicht zur Leiterin einer Sektion der freien Hochschule für Geisteswissenschaft machen will.
    Aber ich sehe keinerlei Veranlassung, erwachsene Menschen, die freiwillig in Vorträge Judith von Halles gehen oder ihre Bücher lesen, davor zu „schützen“, daß sie „irregeleitet“ werden (:-) einmal abgesehen davon, daß diese ganze Auseinandersetzung wohl eher die Neugier der Menschen schürt, sodaß viele sich nun dieser „schrecklichen“ Gefahr aussetzen, von der sie sonst gar nicht erfahren hätten :-) ).

    Etwas anderes ist es, die Anthroposophie Rudolf Steiners zu verteidigen gegen Anthroposophen (oder auch Nichtanthroposophen), die Mißverstandenes oder Verfälschtes darüber in der Welt verkünden. Das ist eine Sisyphus-Arbeit, die ich immer dann auf mich nehme, wenn ich meine, selbst etwas verstanden zu haben von den Mitteilungen Rudolf Steiners.
    Gerade im Fall Judith von Halles finde ich das allerdings nicht nötig, denn sie macht (anders als so manche ihre Gegner) selber jederzeit klar und deutlich, wo sie ihre eigenen Schauungen und Erkenntnisse schildert, und wo sie Rudolf Steiner referiert.
    Jeder kann also selbst entscheiden, ob und wieviel er ihr glauben möchte oder nicht.

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  34. Was Ingrid hie oben postuliert ist gerade ein Bestaetigung was ich meinte. Es braucht gar keine Hellsichtichkeit um JvH beurteilen zu koennen, normales gesundes Menschenverstand ist schon genuegend. Nur daran wollte ich auch appellieren. Aber denjenigen die sich selbst dazu unfaehig erklaeren bleibt leider nichts anderes uebrig zu "glauben" letzter Satz.

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    1. Für Dich scheint es nur glauben oder nicht glauben zu geben – nun, für mich nicht.
      Ich kann auch etwas für möglich halten, ohne es zu glauben.
      Und ich unterscheide (anders als so mancher andere) das, was ich aus eigener Erfahrung weiß, von dem, was ich in der GA gelesen habe --- letzteres halte ich dann, wenn es sich dabei um Dinge handelt, die ich einstweilen nicht selbst überprüfen kann, ebenfalls (;-) ja, klar, ich egalisiere wieder ;-)) „nur“ für möglich, ohne es zu glauben.
      Ich habe auch kein Problem damit, mehrere einander scheinbar oder auch wirklich widersprechende Möglichkeiten in mir so lange als Möglichkeiten leben zu lassen, bis ich in meinem Leben eine Erfahrung mache, die mich diesbezüglich zu einem Wissen führt.


      Meine Frage hast Du gesehen? Falls nicht, wiederhole ich sie:

      Denn einmal angenommen, es würde sich nach eingehender Prüfung herausstellen, daß Frau von Halle einen „rechtmäßigen Einweihungsweg“ durchgemacht hat und daß ihr ICH ihren Schauungen tatsächlich „gewachsen“ ist --- für mich würde das dennoch nicht bedeuten, daß ich ihr alles glauben müßte, was sie sagt.
      Für Dich schon?

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    2. Nein natuerlich nicht, Einweihungsstufen gibt es auch endloss vom Menschliche bis Uebermenschliche und der Horizont kann immererweitert werden und so auch der Standpunkt. Aber das wusste duschon,also ist ies eine rhetoridche Frage.

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  35. Uebrigens habe ich nicht die mindeste Drang ein Egalisator irgendwie von etwas zu ueberzeugen. Zu wollen. Eingehender Pruefung wird natuerlich auch wieder egalisiert werden.gerade im Falle JvH.

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